1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Beauftragten für Kultur und Medien (BKM), vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Gestaltungswettbewerb Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren für Künstlerinnen und Künstler, Architektinnen und Architekten, Landschaftsarchitektinnen und -architekten sowie Arbeitsgemeinschaften aus den Disziplinen Kunst, Architektur und Landschaftsarchitektur
Beschreibung: siehe LOS 0001
Kennung des Verfahrens: 83e9fa09-339c-42be-8b6a-8f1d23e33c94
Verfahrensart: Sonstiges zweistufiges Verfahren
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 92311000 Kunstwerke
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71420000 Landschaftsgestaltung, 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen, 92312000 Künstlerische Dienstleistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Realisierungsstandort: Spreebogenpark
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Im vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren sollen bis zu 25 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften anhand der genannten Eignungskriterien zur Teilnahme ausgewählt werden. Die Bildung interdisziplinärer Bewerbergemeinschaften ist freiwillig, wird jedoch ausdrücklich empfohlen. Die Zusammenarbeit mit Designer/innen (bspw. der Fachrichtung Grafikdesign oder Visuelle Kommunikation) in beratender Funktion im Wettbewerb wird begrüßt. Diese sind jedoch nicht Teil der Bewerbergemeinschaft. Das Wettbewerbsverfahren wird anonym durchgeführt. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch, wenngleich der Auslobungstext auch in einer englischen Version zur Verfügung gestellt wird. Im Zweifelsfall ist die deutsche Fassung maßgeblich. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen überzeugenden Entwurf für das Denkmal zu erhalten, der als Grundlage für die weitere Planung und Realisierung dient. Es ist beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlungen und Hinweise des Preisgerichts den 1. Preisträger mit der Realisierung des Denkmals bis zu dessen vollständiger Errichtung zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund entgegensteht. Nach Abschluss des Gestaltungswettbewerbs wird der Siegerentwurf dem Deutschen Bundestag zur Billigung vorgelegt. Sollte es aus wichtigen Gründen zu keinem Vertragsabschluss mit dem 1. Preisträger kommen, werden mit dem nachfolgenden Preisträger Verhandlungen geführt mit dem Ziel der Beauftragung.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - Vergabeverordnung (VgV) § 69 ff und in Anlehnung an die Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013 (RPW 2013)
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Ausschlusskriterien gemäß Richtlinie 2014/24/EU Artikel 57 und Umsetzung in den §§ 123, 124 GWB, Eigenerklärung, vergabestellenseitige Abfrage Wettbewerbsregister, sowie siehe Bewerbungsunterlagen.
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Gestaltungswettbewerb Denkmal zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren für Künstlerinnen und Künstler, Architektinnen und Architekten, Landschaftsarchitektinnen und -architekten sowie Arbeitsgemeinschaften aus den Disziplinen Kunst, Architektur und Landschaftsarchitektur
Beschreibung: Gegenstand des Wettbewerbs ist die Gestaltung eines zentralen Denkmals zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland im Spreebogenpark in Berlin-Mitte. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen überzeugenden Entwurf für das Denkmal zu erhalten, der als Grundlage für die weitere Planung und Realisierung dient. Der zukünftige Gedenkort im Spreebogenpark soll würdevoll an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland erinnern. Ziel ist es, einen Raum für empathisches Gedenken in der Gesellschaft zu schaffen, der das Leid, die persönliche Würde und den Mut der Betroffenen sowie ihre Erfahrungen von Verfolgung, Unterdrückung und Unrecht respektiert und vermittelt. Das geplante Denkmal im politischen Zentrum Berlins soll die gesellschaftliche und politische Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland zum Ausdruck bringen und zugleich ein international sichtbares Zeichen der Erinnerung setzen. Mit dem Denkmal soll ein Ort der Trauer sowie des Gedenkens für die Betroffenen und ihre Angehörigen entstehen. Das Denkmal soll als dreidimensionales skulpturales Objekt konzipiert werden, das zusammen mit einem separat erstellten, integrierten Informationsangebot einheitlich wirken soll. Beide Komponenten sollen harmonisch miteinander verbunden werden, um ein kohärentes Gesamtensemble zu bilden. Die Widmung des Denkmals, die an einer geeigneten Stelle integriert werden soll, lautet: „Im Gedenken an das Leid und in Achtung der Würde der Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland.“ Nach der Friedlichen Revolution 1989 begann die wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Verbrechen der SED-Diktatur. Im Jahr 2008 bildete sich innerhalb der 1991 gegründeten Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. eine Initiativgruppe, die erste Schritte zur Schaffung eines zentralen Denkmals für die Opfer ging, eng begleitet von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und anderen Unterstützern. 2015 sprach sich der Deutsche Bundestag erstmals für die Errichtung eines zentralen Denkmals für die Opfer der kommunistischen Diktatur aus. 2019 wurde die Errichtung eines solchen Denkmals durch den Deutschen Bundestag verbindlich beschlossen und 2022 erneut bestätigt. Die Verantwortung für die Umsetzung des Vorhabens liegt beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die bei der Bundesstiftung Aufarbeitung angesiedelte Koordinierungsstelle begleitet das Vorhaben in enger Abstimmung mit der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e. V.. Der Deutsche Bundestag hat für die Umsetzung des Denkmals einen maximalen Budgetrahmen von 5 Mio. Euro (inkl. MwSt.) bewilligt. Dieser Gesamtbetrag umfasst auch die Mittel für den Wettbewerb sowie weitere begleitende und bauvorbereitende Kosten. Im Rahmen des Wettbewerbs wird ein Kostenrahmen von maximal 4,23 Mio. Euro (inkl. MwSt.) für die Realisierung des Denkmals einschließlich Honorar ausgelobt. Zur Übersicht des Verfahrens werden im Folgenden die einzelnen Verfahrensschritte unter A) und B) dargestellt: A) BEWERBUNGSVERFAHREN: Als erster Schritt erfolgt das Bewerbungsverfahren, in dem bis zu 25 geeignete Bewerber / Bewerbergemeinschaften anhand der genannten Eignungskriterien zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt werden. Der Bewerbungsbogen und die dazugehörigen Anlagen sowie die Referenzprojekte werden digital eingereicht. Die Bewerbungsunterlagen sind als Formularvordrucke unter der Adresse https://www.bbr.bund.de/denkmal-opfer-kommunistische-diktatur-deutschland erhältlich. Es sind ausschließlich die vorgesehenen Formularvordrucke zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen gemeinsam mit den Erklärungen und den geforderten Nachweisen muss über einen personalisierten Link hochgeladen werden. Dieser Link wird den Bewerbern auf Anfrage via E-Mail an wb.denkmal@bbr.bund.de zugesandt. Die Anfrage des Links ist bis zum 17.04.2026, 14.00 Uhr (MEZ) möglich. Die ausgefüllten Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 22.04.2026, 14.00 Uhr (MEZ) auf den Wettbewerbsserver hochgeladen werden. Nach diesem Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben oder mit Namenszug versehen einzureichen. Sollte bei der Überprüfung der eingereichten Bewerbungsunterlagen festgestellt werden, dass die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Anlagen nicht enthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Dies gilt ausdrücklich nicht für den unterschriebenen Bewerbungsbogen und die Präsentation der Referenzprojekte. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist hochgeladen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren. B) GESTALTUNGSWETTBEWERB: Daran anschließend, beginnt der Gestaltungswettbewerb mit der Bereitstellung der Auslobungsunterlagen vsl. am 18.06.2026 und der Bearbeitungsphase der ausgewählten Teilnehmenden. Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 22.09.2026. Die Arbeiten können persönlich abgegeben werden beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 2, Betreff „Denkmal OKD", Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin oder per Post oder andere Versandunternehmen versendet werden. Als Zeitpunkt der Einlieferung gilt das auf dem Einlieferungsschein gegebene Datum. Die eingereichten Arbeiten werden im Preisgericht anhand der genannten Beurteilungskriterien bewertet.
Interne Kennung: Denkmal OKD
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 92311000 Kunstwerke
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 92312000 Künstlerische Dienstleistungen, 71420000 Landschaftsgestaltung, 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Realisierungsstandort: Spreebogenpark
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Professionalitätsnachweis für Künstler/innen/Künstlergruppen sowie Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in oder Landschaftsarchitekt/in: SPARTE KUNST: Der Nachweis der Professionalität ist anhand der Vita und eines verifizierbaren Ausstellungsverzeichnisses darzustellen. Sofern keine Ausbildung an einer Kunstakademie oder entsprechender Einrichtung vorliegt, muss das Ausstellungsverzeichnis eine kontinuierliche künstlerische Tätigkeit belegen, die professionellen Ansprüchen genügt. (Bitte nicht mehr als 2 DIN A4 Seiten einreichen) SPARTE ARCHITEKTUR / LANDSCHAFTSARCHITEKTUR: Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates am Tage der Auslobung berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Landschaftsarchitekt zu führen und freiberuflich tätig sind oder Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören, sofern die bevollmächtigte Vertretung und der/die Verfasser/in der Wettbewerbsarbeit jeweils die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Ist in dem Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist. Der Nachweis der Kammereintragung / Bauvorlageberechtigung hat durch mindestens einen Büroinhaber zu erfolgen. Mit der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen an Personen oder Unternehmen zu vergeben, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Teil der Vergabeunterlage ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022-576 die auf gesondertes Verlangen vorzulegen ist.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Mindestanforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber / die Bewerbergemeinschaft im Leistungsbereich: a) Kunst b) Architektur und c) Landschaftsarchitektur. Beschreibung: Der Nachweis erfolgt über das Einreichen von drei Referenzprojekten. Bei der Bildung von Bewerbergemeinschaften können die drei Referenzprojekte aus den Sparten Kunst, Landschaftsarchitektur oder Architektur frei gewählt werden d.h. es müssen nicht alle Fachrichtungen abgedeckt werden. Die Referenzprojekte müssen den unter 1. benannten Bewerber/innen eindeutig zuzuordnen sein. Von den drei Referenzprojekten müssen mindestens zwei realisiert worden sein. „Realisiert“ bedeutet im Kunstbereich, dass das Kunstwerk im öffentlichen Raum dauerhaft installiert ist. „Realisiert“ bedeutet im Bereich Architektur / Landschaftsarchitektur, dass das Gebäude / die Freianlage funktionsfähig und bis auf unerhebliche Restarbeiten fertiggestellt und an den Nutzer übergeben wurde. Jedes eingereichte Projekt muss mindestens einem der folgenden Kriterien zuzuordnen sein: SPARTE KUNST: Nachweis von dreidimensionaler Kunst im Außenraum und / oder dreidimensionalen künstlerischen Erinnerungsarbeiten. SPARTE ARCHITEKTUR: räumliche Installation zur Informationsvermittlung, hierzu zählen: Mahnmal oder Denkmal (kein Baudenkmal), Erinnerungsort, Gedenkstätte, Gedenkarchitektur, Ausstellungspavillon, Informationspavillon. SPARTE LANDSCHAFTSARCHITEKTUR: Nachweis von Gestaltungen bzw. Umgang mit innerstädtischen Freiflächen oder Integration in bestehende Landschaftsarchitektur.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Darstellung pro Referenzprojekt (P1, P2 und P3) ist auf eine Seite (DIN A3 Hochformat, PDF u. JPG, 200dpi) zu beschränken. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen. AUSWAHLKRITERIEN: Bewertet werden die Projekte P1, P2 und P3 wie im Bewerbungsbogen und der Bewertungsmatrix beschrieben. Die Bewertung der Projekte P1+P2+P3 erfolgt hinsichtlich: A1. Qualität des Kunstwerkes / Gestaltungskonzepts > max. 50 Punkte. A2. Qualität der Ausführung und Durcharbeitung im Detail > max. 20 Punkte. Zusätzliche Punkte können für jedes Referenzprojekt über einen Nachweis zur Vergleichbarkeit erreicht werden. B1. realisiertes Referenzprojekt aus der Kategorie Mahnmal oder Denkmal (kein Baudenkmal), Erinnerungsort, Gedenkstätte oder Gedenkarchitektur > 20 Punkte. B2. Entwurf, nicht realisiertes Referenzprojekt, aus der Kategorie Mahnmal oder Denkmal (kein Baudenkmal), Erinnerungsort, Gedenkstätte, Gedenkarchitektur > 10 Punkte.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 25
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER EINGEREICHTEN WETTBEWERBSBEITRÄGE: Entwurfsidee / Leitgedanke, künstlerische bzw. architektonische, landschaftsarchitektonische Qualität und gestalterische Umsetzung, Aussagekraft, Korrespondenz zwischen der Arbeit und dem freiräumlichen, städtebaulichen Kontext, Identifikationsmöglichkeit, Proportion, Maßstab, Materialität und technische Umsetzbarkeit, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit, Investitionskosten innerhalb des Kostenrahmens, Angemessenheit der Folgekosten. Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Die Nennung der Unterkriterien erfolgt im Auslobungstext.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 17/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Wettbewerbsbedingungen:
Die Entscheidung der Jury ist für den Erwerber bindend: nein
Mitglieder der Jury: Prof. Dr. Stefanie Endlich, Publizistin, Honorarprofessorin für Kunst im öffentlichen Raum, Universität der Künste, Berlin, Via Lewandowsky, Künstler, Berlin, Dr. Angelika Richter, Kunsthistorikerin, Präsidentin der Weißensee Kunsthochschule, Berlin, Dr. Barbara Steiner, Kunsthistorikerin, Direktorin und Vorstand der Stiftung Bauhaus Dessau, Toni Weber, Landschaftsarchitekt, Solothurn, Schweiz, Verfasser des Spreebogenparks, Petra Wesseler, Architektin und Präsidentin des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, Sachpreisrichter/innen: werden in der Auslobung benannt.
Preis:
Wert des Preises: 20 000,00 EUR
Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 1
Zusätzliche Informationen: Angaben in Euro (Brutto). Als Wettbewerbssumme stehen insgesamt 247.500 € brutto zur Verfügung. 60.000 € brutto werden in Form von drei Preisen und zwei Anerkennungen vergeben. Für die Bearbeitung werden unter den ausgewählten Teilnehmern, die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, insgesamt 187.500 € brutto als anteilige Bearbeitungshonorare zu gleichen Teilen ausgezahlt. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmenden bis zur Höhe der Preissumme und des Bearbeitungshonorars nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Preis:
Wert des Preises: 15 000,00 EUR
Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 2
Zusätzliche Informationen: Angaben in Euro (Brutto)
Preis:
Wert des Preises: 10 000,00 EUR
Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 3
Zusätzliche Informationen: Angaben in Euro (Brutto)
Preis:
Wert des Preises: 7 500,00 EUR
Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 4
Zusätzliche Informationen: Anerkennung. Angaben in Euro (Brutto)
Preis:
Wert des Preises: 7 500,00 EUR
Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 5
Zusätzliche Informationen: Anerkennung. Angaben in Euro (Brutto)
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Beschreibung: Der Bewerbungsbogen und die dazugehörigen Anlagen sowie die Referenzprojekte müssen ausschließlich digital eingereicht werden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen gemeinsam mit den Erklärungen und den geforderten Nachweisen muss über einen personalisierten Einreichungs-Link hochgeladen werden. Dieser Link für die digitale Einreichung wird den Bewerbern auf Anfrage via E-Mail an wb.denkmal@bbr.bund.de zugesandt. Die Anfrage des Einreichungs-Links ist bis zum 17.04.2026, 14.00 Uhr (MEZ) möglich. Die Bewerbungsunterlagen sind als Formularvordrucke unter der Adresse https://www.bbr.bund.de/denkmal-opfer-kommunistische-diktatur-deutschland erhältlich. Es sind ausschließlich die vorgesehenen Formularvordrucke zu verwenden.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 22/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der ausgefüllte Bewerbungsbogen mit Angaben zu den einzelnen Referenzprojekten P1-P3. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben oder mit dem Namenszug versehen einzureichen. Folgende im Bekanntmachungstext geforderten Erklärungen, Nachweise und Unterlagen sind mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens als gesonderte Anlage beizulegen und einzureichen. Soweit der/die Bewerber/in geforderte Erklärungen, Unterlagen und Nachweise nicht vorlegt, sind diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem Verfahren. Nicht nachgereicht werden können: Der Bewerbungsbogen sowie die Referenzprojekte P1, P2, P3. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes ausgefüllt vorzulegen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes Kaiser-Friedrich-Str. 16, 53113 Bonn, Tel.: +49 228/9499-0 Fax: +49 228/9499-163. Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4.1, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen. Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A2
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A2
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A2
Organisation, die Angebote bearbeitet: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A2
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Beauftragten für Kultur und Medien (BKM), vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Registrierungsnummer: 991-00606-79
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: BBR, Referat A2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Kunst am Bau
Telefon: +4930184019202
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A2
Registrierungsnummer: Leitweg-ID: 991-00606-79
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1
Registrierungsnummer: Leitweg-ID: 991-00606-79
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 95e93942-0e66-4904-8e04-eb9c070b10c1 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Wettbewerbsbekanntmachung
Unterart der Bekanntmachung: 23
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 16/03/2026 13:52:11 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 184780-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 53/2026
Datum der Veröffentlichung: 17/03/2026