Deutschland – Bauarbeiten für Wohnhäuser – Wärmeerzeugungsanlagen Primär- und Sekundärsystem

151029-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Bauarbeiten für Wohnhäuser – Wärmeerzeugungsanlagen Primär- und Sekundärsystem
OJ S 44/2026 04/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Bauleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Gewobag PB Wohnen in Prenzlauer Berg GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Wärmeerzeugungsanlagen Primär- und Sekundärsystem
Beschreibung: KGR 410, 421, 422-423 und 430 Im Bezirk Berlin Prenzlauer Berg, in der Bornholmer Str. 8 in 10439 Berlin, wird ein Mehrfamilienhaus des Baujahres 1906 komplett saniert. Das Gebäude in Massivbauweise ist komplett unterkellert und umfasst Vorderhaus, Quergebäude, so wie 1. und 2. Seitenflügel. Nach der Modernisierung und dem damit ein hergehenden Dachgeschoßausbau beinhaltet es im Erdgeschoß 5 Gewerbeeinheiten mit Nutzungsflächen zwischen 37m² und 100m², sowie 43 Wohnungen mit 1 bis 5 Zimmern und Nutzungsflächen von 33m² bis 127m². Die 1 bis 5 Zimmer-Wohnungen haben eine Größe von ca. 33 m² bis ca.127 m². Einige Wohnungen sind mit Balkonen bzw. Terrassen ausgestattet. Im Erdgeschoss werden fünf separate Gewerbeeinheiten gebildet. Bei der Gewerbenutzung wird von einer Belegung von ca. 4-6 Mitarbeitern und Betriebszeiten an Werktagen in der Zeit von 6:00 bis 22:00 Uhr ausgegangen. Da die späteren Nutzer der Gewerbeflächen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststehen, sind Angaben über vertretene Branchen und die genaue Anzahl und Art der Beschäftigten noch nicht möglich. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Flächen als Büroflächen oder als kleine Gewerbeflächen mit wenig Personenverkehr, wie z.B. Optiker, Friseur oder Physiotherapie genutzt werden. Die Gewerbeeinheiten werden im VH über Zugänge aus dem Treppenhaus bzw. der Durchfahrt, sowie über je eine Ladentür zur Straße erschlossen. Im Seitenflüge 2 und dem Quergebäude besitzen sie jeweils einen Zugang vom Hof bzw. der 2. Durchfahrt. Das Gebäude wird den Standard eines "KfW-Effizienzhauses 55" nach EnEV 2013 vom 18.November erreichen. Die Einhaltung der Vorgaben etwaiger neuerer Fassungen der EnEV, welche nach der Bauantragsstellung erlassen werden, ist ausdrücklich nicht geschuldet und wird planerisch nicht mehr realisiert und umgesetzt. Maßgebend ist insoweit die bei Bauantragstellung geltende EnEV 2013. Die Trinkwasserversorgung wird an das vorhandene öffentliche Leitungsnetz der Stadt Berlin angeschlos sen. Alle Anschlüsse werden nach den DIN-Bestimmungen, örtlichen Satzungen und Anschlussbedingungen erstellt. Übergabepunkt ist der Wasserzählerschacht an Grundstücksgrenze. Die zentrale Trinkwasser- und Wärmeerzeugung mittels einer Kombination aus Gasbrennwertkessel und einer auf dem Dach installierten Wärmepumpe stellt eine äußerst effiziente und zukunftsweisende Hybridlösung dar. Dieses System verbindet die bewährte, leistungsstarke Technologie des Gasbrennwertkessels mit der um weltfreundlichen und effizienten Nutzung erneuerbarer Energien durch die Wärmepumpe. Die Wärmepumpe: (Installationsort: Dach). Die Außeneinheit der Luft-Wasser-Wärmepumpe wird auf dem Dach positioniert. Dies bietet den Vorteil, dass sie freien Zugang zur Außenluft hat und keinen wertvollen Platz im Garten oder an der Fassade beansprucht. Die Wärmepumpe dient als Hauptwärmeerzeuger (Grundlast) und deckt den Großteil des jährlichen Heizbedarfs sowie die Trinkwassererwärmung ab, solange die Außentemperaturen im milden bis moderaten Bereich liegen (was in Deutschland den größten Teil des Jahres ausmacht). Der Gasbrennwertkessel: (Installationsort: Zentral im Gebäude) Der Gasbrennwertkessel fungiert als Spitzenlastkessel. Er schaltet sich automatisch zu, wenn die Außentemperaturen sehr tief fallen und die Effizienz der Wärmepumpe abnimmt, oder wenn besonders hohe Leistung für die schnelle Bereitstellung großer Mengen Warmwasser benötigt wird. Eine Frischwasserstation im Untergeschoss ist die zentrale Komponente der Heizungsanlage, die das Trinkwasser nach dem hygienischen Durchlauferhitzerprinzip erwärmt. Sie wird in Untergeschoss installiert und ist dort an einen Pufferspeicher angeschlossen, der die Wärmeenergie (z.B. von Gasbrennwertkessel, Wärmepumpe) vorhält. Die vorhandenen Wohneinheiten im Bestand werden zentral mit Heizwärme versorgt. Die Wärmeübertragung in den einzelnen Räumen erfolgt dabei klassisch über installierte Heizkörper (Radiatoren). Die Wärmeversorgung in den Dachgeschosswohnungen unterscheidet sich von den Bestandswohnungen im unteren Bereich des Gebäudes: Hier erfolgt die Wärmeverteilung exklusiv über eine Fußbodenheizung.
Kennung des Verfahrens: 7cd44252-c1e5-45d4-8e99-1fa574b67c6e
Interne Kennung: 041-26
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: ja
Begründung des beschleunigten Verfahrens: Die elektronische Übermittlung der Angebote gemäß § 10a EU Abs. 4 VOB/A wird akzeptiert.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45211100 Bauarbeiten für Wohnhäuser
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45231300 Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserrohrleitungen, 45232142 Bau von Wärmeübertragungsanlagen, 45331000 Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Bornholmer Str. 8 in 10439 Berlin
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10439
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: a) Die auf der elektronisch angegebenen e-Vergabeplattform abrufbaren Unterlagen sind zwingend zu verwenden. Interessierte Bieter werden gebeten, sich auf der e-Vergabeplattform als Bieter mit ihren Kontaktdaten registrieren zu lassen, damit sie gegebenenfalls über Antworten zu Bieterfragen und Klarstellungen informiert werden können. Sofern keine Registrierung erfolgt, haben sich die Bieter selbst auf der angegebenen e-Vergabeplattform über etwaige Veränderungen im Verfahren zu informieren. b) Die Angebotsunterlagen sind auszufüllen und elektronisch auf der angegebenen e-Vergabeplattform einzureichen. c) Fragen können bis zum 08.04.2026 über die e-Vergabeplattform gestellt werden. Die Beantwortung erfolgt auf elektronischem Wege über die e-Vergabeplattform; die Antworten werden aus Gründen der Gleichbehandlung und der Transparenz grundsätzlich allen Bietern anonymisiert zur Verfügung gestellt. Etwaige mündlich erteilte Auskünfte sind unverbindlich und stehen unter dem Vorbehalt der Bestätigung in Textform. Verbindlich und bindend für den Auftraggeber sind allein die von ihm über die e-Vergabeplattform verschickten Mitteilungen in Textform. d) Bewerbergemeinschaften haben die bereitgestellte Bietergemeinschaftserklärung auszufüllen und einzureichen, wonach sie im Fall einer Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung bilden und in der sie einen bevollmächtigten Vertreter benennen. e) Bieter, die sich hinsichtlich der Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen berufen, haben mit ihrem Angebot die bereitgestellte Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorzulegen, wonach die für den Auftrag erforderlichen Mittel dem Bewerber tatsächlich zur Verfügung stehen f) Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklärt, dass • dass er/sie Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 zur Änderung der Verordnung (EU) 833/2014 zur Kenntnis genommen hat, erklärt, nicht von den Verbotstatbeständen betroffen zu sein, und bei der Ausführung des Auftrags zu beachten. Nach dieser Regelung ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen, die in den Anwendungsbereich der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe sowie unter Artikel 10 Absatz 1, Absatz 3, Absatz 6 Buchstaben a bis e, Absatz 8, Absatz 9 und Absatz 10 und die Artikel 11, 12, 13 und 14 der Richtlinie 2014/23/EU, unter die Artikel 7 und 8, Artikel 10 Buchstaben b bis f und h bis j der Richtlinie 2014/24/EU, unter Artikel 18, Artikel 21 Buchstaben b bis e und g bis i, Artikel 29 und Artikel 30 der Richtlinie 2014/25/EU und unter Artikel 13 Buchstaben a bis d, f bis h und j der Richtlinie 2009/81/EG fallen, an folgende Personen, Organisationen oder Einrichtungen zu vergeben bzw. Verträge mit solchen Personen, Organisationen oder Einrichtungen weiterhin zu erfüllen: a) russische Staatsangehörige oder in Russland niedergelassene natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a) genannten Organisationen gehalten werden, oder c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a) oder b) genannten Organisationen handeln, auch solche, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfallen, Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Sinne der Bestimmungen über die öffentliche Auftragsvergabe in Anspruch genommen werden (Eignungsleihe). Soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft von den Verbotstatbeständen betroffen sein sollte, ist er/sie verpflichtet, mit dem Angebot eine ausführliche Darlegung abzugeben, die es der Gewobag ermöglicht, über den Ausschluss aus dem Vergabeverfahren zu entscheiden.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß §123 sowie §124 GWB vorliegen

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Wärmeerzeugungsanlagen Primär- und Sekundärsystem
Beschreibung: KGR 410, 421, 422-423 und 430 Im Bezirk Berlin Prenzlauer Berg, in der Bornholmer Str. 8 in 10439 Berlin, wird ein Mehrfamilienhaus des Baujahres 1906 komplett saniert. Das Gebäude in Massivbauweise ist komplett unterkellert und umfasst Vorderhaus, Quergebäude, so wie 1. und 2. Seitenflügel. Nach der Modernisierung und dem damit ein hergehenden Dachgeschoßausbau beinhaltet es im Erdgeschoß 5 Gewerbeeinheiten mit Nutzungsflächen zwischen 37m² und 100m², sowie 43 Wohnungen mit 1 bis 5 Zimmern und Nutzungsflächen von 33m² bis 127m². Die 1 bis 5 Zimmer-Wohnungen haben eine Größe von ca. 33 m² bis ca.127 m². Einige Wohnungen sind mit Balkonen bzw. Terrassen ausgestattet. Im Erdgeschoss werden fünf separate Gewerbeeinheiten gebildet. Bei der Gewerbenutzung wird von einer Belegung von ca. 4-6 Mitarbeitern und Betriebszeiten an Werktagen in der Zeit von 6:00 bis 22:00 Uhr ausgegangen. Da die späteren Nutzer der Gewerbeflächen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststehen, sind Angaben über vertretene Branchen und die genaue Anzahl und Art der Beschäftigten noch nicht möglich. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Flächen als Büroflächen oder als kleine Gewerbeflächen mit wenig Personenverkehr, wie z.B. Optiker, Friseur oder Physiotherapie genutzt werden. Die Gewerbeeinheiten werden im VH über Zugänge aus dem Treppenhaus bzw. der Durchfahrt, sowie über je eine Ladentür zur Straße erschlossen. Im Seitenflüge 2 und dem Quergebäude besitzen sie jeweils einen Zugang vom Hof bzw. der 2. Durchfahrt. Das Gebäude wird den Standard eines "KfW-Effizienzhauses 55" nach EnEV 2013 vom 18.November erreichen. Die Einhaltung der Vorgaben etwaiger neuerer Fassungen der EnEV, welche nach der Bauantragsstellung erlassen werden, ist ausdrücklich nicht geschuldet und wird planerisch nicht mehr realisiert und umgesetzt. Maßgebend ist insoweit die bei Bauantragstellung geltende EnEV 2013. Die Trinkwasserversorgung wird an das vorhandene öffentliche Leitungsnetz der Stadt Berlin angeschlossen. Alle Anschlüsse werden nach den DIN-Bestimmungen, örtlichen Satzungen und Anschlussbedingungen erstellt. Übergabepunkt ist der Wasserzählerschacht an Grundstücksgrenze. Die zentrale Trinkwasser- und Wärmeerzeugung mittels einer Kombination aus Gasbrennwertkessel und einer auf dem Dach installierten Wärmepumpe stellt eine äußerst effiziente und zukunftsweisende Hybridlösung dar. Dieses System verbindet die bewährte, leistungsstarke Technologie des Gasbrennwertkessels mit der um weltfreundlichen und effizienten Nutzung erneuerbarer Energien durch die Wärmepumpe. Die Wärmepumpe: (Installationsort: Dach). Die Außeneinheit der Luft-Wasser-Wärmepumpe wird auf dem Dach positioniert. Dies bietet den Vorteil, dass sie freien Zugang zur Außenluft hat und keinen wertvollen Platz im Garten oder an der Fassade beansprucht. Die Wärmepumpe dient als Hauptwärmeerzeuger (Grundlast) und deckt den Großteil des jährlichen Heizbedarfs sowie die Trinkwassererwärmung ab, solange die Außentemperaturen im milden bis moderaten Bereich liegen (was in Deutschland den größten Teil des Jahres ausmacht). Der Gasbrennwertkessel: (Installationsort: Zentral im Gebäude) Der Gasbrennwertkessel fungiert als Spitzenlastkessel. Er schaltet sich automatisch zu, wenn die Außentemperaturen sehr tief fallen und die Effizienz der Wärmepumpe abnimmt, oder wenn besonders hohe Leistung für die schnelle Bereitstellung großer Mengen Warmwasser benötigt wird. Eine Frischwasserstation im Untergeschoss ist die zentrale Komponente der Heizungsanlage, die das Trinkwasser nach dem hygienischen Durchlauferhitzerprinzip erwärmt. Sie wird in Untergeschoss installiert und ist dort an einen Pufferspeicher angeschlossen, der die Wärmeenergie (z.B. von Gasbrennwertkessel, Wärmepumpe) vorhält. Die vorhandenen Wohneinheiten im Bestand werden zentral mit Heizwärme versorgt. Die Wärmeübertragung in den einzelnen Räumen erfolgt dabei klassisch über installierte Heizkörper (Radiatoren). Die Wärmeversorgung in den Dachgeschosswohnungen unterscheidet sich von den Bestandswohnungen im unteren Bereich des Gebäudes: Hier erfolgt die Wärmeverteilung exklusiv über eine Fußbodenheizung.
Interne Kennung: 041-26
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45211100 Bauarbeiten für Wohnhäuser
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45231300 Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserrohrleitungen, 45232142 Bau von Wärmeübertragungsanlagen, 45331000 Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Bornholmer Str. 8 in 10439 Berlin
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10439
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 10/08/2026
Enddatum der Laufzeit: 02/08/2027
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Für das hier ausgeschriebene Gewerk Heizungsanlagen Primär- u. Sekundärsystem (HLS) des Bauvorhabens wurde auf Grundlage der Kostenschätzung eine absolute Kostenobergrenze von 2.514.195,54 € (brutto) festgelegt, welche unbedingt einzuhalten ist. Die Kostenobergrenze wurde ermittelt auf der Grundlage eines festgelegten Investitionsbudgets. Dieses Investitionsbudget stellt die für das Bauvorhaben maximal zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und damit die maximal zulässige Vergütung da, die für die zu vergebenen Ausführungsleistungen versprochen und ausgegeben werden kann und darf. Eine nachträgliche Budgeterhöhung oder anderweitige Darstellung fehlender finanzieller Mittel ist ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor Angebote, die über der Kostenobergrenze liegen vom Vergabeverfahren auszuschließen
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber/bei Bewerbergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erklärt, dass • er/sie alle rechtlichen (insbesondere berufsrechtlichen) Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt/erfüllen, • über sein/ihr Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, • er/sie sich nicht in Liquidation befindet/befinden, • er/sie im Rahmen seiner/ihrer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat/haben, die seine/ihre Zuverlässigkeit als möglichen Erbringer der ausgeschriebenen Leistungen entfallen lassen würde, • er/sie seine/ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat/haben, • keine der Personen, deren Verhalten ihm/ihnen zuzurechnen ist, aus einem der in § 123 GWB genannten Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist, • er/sie sich bewusst ist/sind, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge haben kann, • insbesondere die getätigten Angaben und Erklärungen zu den Eignungskriterien der Wahrheit entsprechen und • er/sie die Regelungen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) und des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Kenntnis genommen hat/haben und weder die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG noch die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG bzw. §98c AufenthG vorliegen, Die Gewobag behält sich vor, vor Zuschlagserteilung geeignete Nachweise von den Bewerbern/ den Bewerbergemeinschaften zu fordern, um die abgegebenen Eigenerklärungen überprüfen zu können. Legt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die geforderten Nachweise nach Aufforderung durch die Gewobag nicht, nicht fristgemäß oder nicht vollständig vor, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Bei Bewerbern/Bewerbergemeinschaften aus dem EU-Ausland sind von der Gewobag geforderte Nachweise nach dem Recht ihres Heimatstaates zu erbringen. Soweit es um Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister geht, muss das Register Auskunft über nachfolgende Vorgänge erbringen: Verwaltungsentscheidungen (Gewerbeuntersagungen, Rücknahme von Erlaubnissen, Konzessionen etc.), Verzichte auf eine Zulassung zu einem Gewerbe oder einer sonstigen wirtschaftlichen Unternehmung während eines Rücknahme- oder Widerrufverfahrens, Bußgeldentscheidungen wegen bei oder im Zusammenhang mit der Gewerbeausübung begangener Ordnungswidrigkeiten sowie bestimmte strafgerichtliche Verurteilungen wegen bei oder im Zusammenhang mit der Gewerbeausübung begangener Straftaten. Sämtliche Nachweise, Bescheinigungen bzw. Erklärungen sind auf Verlangen des Auftraggebers auch für Nachunternehmer zu erbringen. Diese Anforderung gilt auch für Nachunternehmer von Bewerbern aus dem EU-Ausland.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens EUR 2,5 Mio. für Personen und Sachschäden sowie Verletzungen datenschutzrechtlicher Bestimmungen, sowie einer Deckungssumme von mindestens EUR 500.000 für Vermögensschäden, jeweils 2fach maximiert auf alle Versicherungsfälle. Die Versicherung ist binnen 10 Werktagen nach Vertragsunterzeichnung und vor Beginn der Leistungserbringung unaufgefordert nachzuweisen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz vergleichbarer Leistungen aus den letzten drei Jahren Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen: Mindestanforderungen: Netto-Umsatz mit vergleichbaren Leistungen von 3 Mio. im Durchschnitt der letzten drei Jahre

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vergleichbare Referenzprojekte aus dem Bereich Heizungsanlagen / HLS (mit Ausführungen zu folgenden Punkten: Bezeichnung Referenzprojekt; Beschreibung der erbrachten Leistung; Unternehmen (welches die Leistung erbracht hat), Auftraggeber, Ansprechpartner Auftraggeber, Volumen der eigenen erbrachten Leistung (in EUR netto) ; Zeitraum der Leistungserbringung) Eine Referenz darf nicht älter als 5 Jahre sein (gerechnet vom Tag der Bekanntmachung dieser Vergabe) ; Mindestens 2 Referenzen. Mindestanforderungen: Beide Referenzen mit vergleichbaren Leistungen aus der Modernisierung im Bestand Mindestens eine der Referenzen mit Baukosten größer als 1.Mio. netto

Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter/die Bietergemeinschaft erklärt gemäß § 6a Abs. 3 EU VOB/A, dass er/sie zum Zeitpunkt des Leistungsbeginns über folgende spezielle Eignungsnachweise verfügt: Nachweis über den Eintrag im Installateurverzeichnis bei BWB (mittels geeigneter Unterlagen nachzuweisen)
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 08/04/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 15/04/2026 09:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 107 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Siehe § 16a EU VOB/A
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 15/04/2026 09:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Noch nicht bekannt
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle binnen 10 Kalendertagen zu rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Bei Verstößen, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, hat die Rüge gegenüber der Vergabestelle bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist zu erfolgen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt die Vergabestelle mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§§ 160 Abs. 3 Nr. 4, 161 Abs. 1 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, sofern der Nachprüfungsantrag der Vergabestelle erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich nach Ablauf von 10 Tagen nach Absendung (per Fax oder elektronisch) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 2n GWB).

8. Organisationen

8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Gewobag PB Wohnen in Prenzlauer Berg GmbH
Registrierungsnummer: ORG-0003
Abteilung: Zentraler Einkauf
Postanschrift: Alt-Moabit 101 A
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10559
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: +4930 4708-1562
Fax: +4930 4708-1560
Internetadresse: https://www.gewobag.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0017
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer des Landes Berlin
Telefon: +4930 90138316
Fax: +4930 90137613
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0018
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: f9344023-2ce9-4b11-bd39-f97938800893 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 03/03/2026 10:27:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 151029-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 44/2026
Datum der Veröffentlichung: 04/03/2026