1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Land Berlin, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: 71327000-6 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Beschreibung: 71327000-6 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Kennung des Verfahrens: c6c4f55e-69a4-4a3d-afe7-4cc3eb2c1c9d
Interne Kennung: H 12169 TNW 2026 VgV
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Berlin Kreuzberg
Postleitzahl: 10963
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Alte Reithalle - Dragonerareal - Friedrichshain-Kreuzberg Die leerstehende Alte Reithalle auf dem Dragonerareal in Berlin-Kreuzberg soll saniert und umgebaut werden. Als Angebot für das Gemeinwohl soll eine Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) und Räumlichkeiten zur Weiterbildung, Kultur (WeiKu) in der Alten Reithalle und den angrenzenden Kühlställen geplant werden. Die Alte Reithalle wurde 1853 aus Klinkermauerwerk symmetrisch mit zwei angrenzenden Kühlställen und einem Satteldach für die Garde-Dragoner-Kaserne errichtet. In den 1920er Jahren wurde das Gebäude in die Nutzung für die Automobilindustrie überführt und Zwischendecken aus Stoltedielen und Stahlstützen eingebaut. Zur NS-Zeit fand auf dem Dragoner Areal Zwangsarbeit statt. Es wird davon ausgegangen, dass sich im 1. OG der Alten Reithalle ein NS-Zwangsarbeiterlager des Autoherstellers Adler befand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude nach Reparatur verschiedener Kriegsschäden und einem weniger geneigtem Notdach unter anderem als Autowerkstatt, Marmorwerk und Künstleratelier genutzt. Das Gebäude ist nicht unterkellert. Die Alte Reithalle ist als Baudenkmal Teil der denkmalgeschützten Gesamtanlage „Garde-Dragoner-Kaserne“ und unter der Nummer 09031098 in der Denkmalliste Berlin geführt. Die Entwicklung des Dragonerareals ist das wesentliche Ziel im Modellprojekt Rathausblock. Es soll ein gemischtes, urbanes Quartier mit den Schwerpunkten Wohnen und Gewerbe entstehen. Ergänzt werden soll diese Mischung unter anderem durch Angebote für das Gemeinwohl. Das Dragonerareal steht im besonderen Fokus der Stadtgesellschaft, da es Ziel ist, diese gering bebaute, geschichtsträchtige Fläche behutsam unter Einbeziehung der Akteure neu zu entwickeln. Grundlage für den Umbau und die Sanierung der Alten Reithalle bildet das im Mai 2025 bewilligte Bedarfsprogramm. Der Um- und Ausbau beinhaltet die Erneuerung des Daches mit Rekonstruktion der ursprünglichen Dachhöhe und -form. Geplant ist die Anpassung der inneren Struktur an die Nutzungsbereiche für eine Jugendfreizeiteinrichtung im nordwestlichen Gebäudeteil und einer Weiterbildungsstätte im südwestlichen Bereich, der Einbau einer dritten Nutzungsebene sowie getrennte Sanitärbereiche für JFE und WeiKu. Der Baumaßnahme liegt ein bewilligtes Bedarfsprogramm mit Gesamtkosten von 10.315.000,- Euro brutto und Bauwerkskosten (KG 300+400) von 7.438.000,- Euro brutto zugrunde. Die Bauherrenvertretung der Baumaßnahme übernimmt das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin. Die im Bedarfsprogramm beschriebenen ökologischen Aspekte sind in der Vorplanung in ein ökologisches Gesamtkonzept zu übertragen und die BNB-Zielvereinbarung mit dem Ziel Silber zu verfolgen. Mit dem Vergabeverfahren soll ein erfahrenes Büro für Tragwerksplanung ausgewählt werden, das über Erfahrung und Fachkenntnisse im Bereich denkmalgeschützter Gebäude verfügen und die spezifischen Anforderungen und Ziele erfolgreich umsetzen können. Der Auftrag umfasst Leistungen der Tragwerksplanung mit den Leistungsbildern gem. HOAI §§ 51ff und der Anlage 14. Grundlage der Beauftragung ist das beiliegende Vertragsmuster der ABau mit allen Anlagen zu § 5: Spezifische Leistungspflichten. Weitere Vertragsbestandteile sind u. a. die Allgemeinen Vertragsbestimmungen (AVB). Die Verfahrensabläufe gemäß ABau sind zu beachten. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen, zunächst mit der Leistungsstufe 1, Leistungsphase 1 und 2 sowie optional stufenweise bis Leistungsphase 6 sowie optionale Besondere Leistungen gemäß der spezifischen Leistungspflichten und der Angebots- und Vertragsunterlagen: 1) Lph 1-2: Bestandaufnahme & Ergänzung der Bestandszeichnungen. - Überprüfung, Anpassung und Ergänzung der überreichten dwg-Pläne mit allen notwendigen für das Planen und Bauen relevanten Informationen (z.B. Fassade, BRH, Keller, Ansichten, etc.) 2) Lph 2-2: Bauakten- / Aktenrecherche 3) Lph 2-8: Über die Grundleistung der HOAI hinausgehende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung gemäß § 7 LHO nach Anhang 2 der ABau (II110)“ Leitfaden für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen bei der Vorbereitung, Planung und Durchführung von Baumaßnahmen“ betreffend aller Fachdisziplinen, bei Bedarf für mehrere Lph, pro Bauteil 4) Lph 5-8: Zuarbeit zu den Architekten bei der Erstellung von Ergänzungsunterlagen gemäß AV § 54 LHO unter Integration der Zuarbeit aller Fachdisziplinen, pro Stück 5) Lph 4: Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, soweit erforderlich unter Berücksichtigung der Temperatur ( Heißbemessung) 6) Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen, es sind 20 Stunden anzubieten. Folgende Termine sind geplant: Baubeginn: II. Quartal 2029; Fertigstellung: III. Quartal 2032; Beginn Inbetriebnahme: III. Quartal 2032. Die VPU und die BPU werden durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin geprüft. Die Prüfzeiten betragen mind. 3 Monate nach vollständiger Einreichung der Unterlagen und nach erfolgter Prüfung durch den Hochbauservice sowie dem Grünflächenamt des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg von ca. 1 Monat. Anpassungen des Terminplanes erfolgen je nach Planungsstand.
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Regelung für den Fall des Ausfalls des Auftragnehmers infolge der Kündigung aus wichtigem Grund, einvernehmlicher Vertragsaufhebung oder Insolvenz durch den Auftraggeber entsprechend § 132 Abs. 2 Nr. 4 a) i. V. m. § 132 Abs. 2 Nummer 1 GWB Für den Fall, dass der Auftragnehmer vor vollständiger Leistungserbringung wegen Kündigung aus wichtigem Grund, einvernehmlicher Vertragsaufhebung oder Insolvenz ausfällt, ist der Auftraggeber entsprechend § 132 Abs. 2 Nr. 4 a) GWB berechtigt, die verbleibende Leistung den übrigen geeigneten Bietern in der Reihenfolge des Ergebnisses der Bewertung der Angebote in diesem Vergabeverfahren, beginnend mit dem Zweitplatzierten, anzutragen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), insbesondere im Hinblick auf die Abgabe von Erklärungen. Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 € für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durchführen. Hinweise zur Einhaltung restriktiver Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme von mindestens 2.000.000,- Euro für Personenschäden und mindestens 2.000.000,- Euro sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) je Schadensereignis).
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: 71327000-6 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Beschreibung: 71327000-6 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Interne Kennung: 0
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Berlin Kreuzberg
Postleitzahl: 10963
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 03/04/2026
Enddatum der Laufzeit: 15/09/2032
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit - Einhaltung der Mindestanforderungen Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden die Angaben gemäß VI 124EU F Eigenerklärung zur Eignung Teilnahmewettbewerb herangezogen. Sofern Bewerber - /Bietergemeinschaft gebildet oder Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihen vorgesehen sind, ist das Formular VI 124EU F mehrfach auszufüllen. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme von mindestens 2.000.000,- Euro für Personenschäden und mindestens 2.000.000,- Euro sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) je Schadensereignis). Der durchschnittliche spezifische Jahresumsatz der letzten 3 Jahre (2022/2023/2024) beträgt mindestens 150.000,- Euro netto pro Jahr. Die Anzahl der Angestellten mit einem Abschluss im Bereich Tragwerksplanung liegt im Mittel der letzten 3 Jahren (2022/2023/2024) > = 2 Beschäftigte Ingenieur:innen (Inhaber:in und festangestellte Mitarbeitende) pro Jahr. Alle Mitglieder des Projektteams (Projektleitung, stellvertretende Projektleitung und Projektmitarbeitende) verfügen über Hoch- od. Fachhochschulabschluss, mind. Bachelor (B.A., B.Sc. oder B.Eng.) im Bereich Tragwerksplanung oder eine vergleichbare Berufsqualifikation.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: 2. Referenzen Nennung von zwei unterschiedlichen Referenzen (A und B) mit den folgenden zwingenden Bedingungen: Bei der Einreichung von mehr als einer Referenz bei A bzw. B wird die jeweilige Referenz mit der höchsten Punktzahl berücksichtigt Zwingende Bedingungen a) bis c) für die Bewertung der Referenzen a) Die Referenz wurde vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet. Die Leistungen sind dem Bewerbenden eindeutig zuzuordnen, d. h. eigenverantwortlich erbracht. b) Es wurden mindestens die Leistungsphasen 2 - 4 gemäß HOAI § 51 beauftragt. c) Die Leistungen an dem Referenzprojekt in der LPH 8 sind abgeschlossen, die Fertigstellung / Übergabe des Objektes an den Bauherren liegt vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung maximal 7 Jahre zurück 2.1 Referenz A - Bewertung der Referenz - die Kriterien sind mit einer Referenz zu erfüllen - es können für die Referenz A max. 100 Punkte vergeben werden 2.1.1 Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 300+400 von mindestens 7,5 Mio. Euro brutto 20 Pkt. 2.1.2 Referenzprojekt erfolgte mit Einbau eines Aufzuges in einem Bestandsgebäude 15 Pkt. 2.1.3 Referenzprojekt ist ein denkmalgeschütztes Gebäude 10 Pkt. 2.1.4 Referenzprojekt ist ausschließlich ein Bestandsumbau (ohne Neubau) 15 Pkt. 2.1.5 Referenzprojekt mit Bearbeitung der LPH 5 und 6 15 Pkt. 2.1.6 Referenzprojekt mit Erbringung von Besonderen Leistungen in LPH 8 (gem. Anlage 14, HOAI) 15 Pkt. 2.1.7 Referenzprojekt für einen öffentlichen Auftraggeber gemäß § 99 GWB 10 Pkt. Maximale Punktzahl für die Referenz A 100 Pkt. 2.2 Referenz B - Bewertung der Referenz - die Kriterien sind mit einer Referenz zu erfüllen - es können für die Referenz B max. 100 Punkte vergeben werden 2.2.1 Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 300+400 von mindestens 7,5 Mio. Euro brutto 20 Pkt. 2.2.2 Referenzprojekt ist ein denkmalgeschütztes Gebäude 10 Pkt. 2.2.3 Referenzprojekt ist ausschließlich ein Bestandsumbau (ohne Neubau) 30 Pkt. 2.2.4 Referenzprojekt mit Bearbeitung der LPH 5 und 6 15 Pkt. 2.2.5 Referenzprojekt mit Erbringung von Besonderen Leistungen in LPH 8 (gem. Anlage 14, HOAI) 15 Pkt. 2.2.6 Referenzprojekt für einen öffentlichen Auftraggeber gemäß § 99 GWB 10 Pkt. Maximale Punktzahl für die Referenz B 100 Pkt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: 3. Bewertung Eignung / Qualifikation der Projektmitarbeitenden - Bewertung max. 50 Pkt. 3.1 Projektleitung: Hoch- oder Fachhochschulabschluss, verfügt über mind. 7 Jahre Berufserfahrung 25 Pkt. 3.2 Stellvertretende Projektleitung/PM: Hoch- oder Fachhochschulabschluss, verfügt über mind. 5 Jahre Berufserfahrung 25 Pkt. Maximale Punktzahl für die Eignung / Qualifikation der Projektmitarbeitenden 50 Pkt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Kosten
Beschreibung: 25 % Projektorganisation / Projektteam 20 % Planerische Herangehensweise 20 % Kosten und Termine 35 % Honorarangebot Preis
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 03/02/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 25/02/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 09/02/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderung Erklärungen und Nachweise
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Nicht zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Land Berlin, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Land Berlin, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Berlin, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Organisation, die Angebote bearbeitet: Land Berlin, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Land Berlin, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Registrierungsnummer: +49 03902984621
Abteilung: Diverse Abteilungen BA Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Postanschrift: Frankfurter Allee 35-37
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10247
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 03902984621
Fax: +49 0390298714621
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Abteilung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin Luther Straße 105
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: +49 0390138316
Fax: +49 0390137613
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Dienstleister
Registrierungsnummer: +49 03902984621
Abteilung: Land Berlin, BA Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Frankfurter Alle 35-37 10247
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10247
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 03902984621
Fax: +49 0390298714621
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 212ad1a9-b15d-46e3-82c9-a7b4fb2df825 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 06/01/2026 10:50:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 6925-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 4/2026
Datum der Veröffentlichung: 07/01/2026