Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Auftragsänderung 1: Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung

2415-2026 - Auftragsänderung
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Auftragsänderung 1: Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung
OJ S 2/2026 05/01/2026
Bekanntmachung der Auftragsänderungen
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Kirchenkreis Reinickendorf

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Auftragsänderung 1: Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung
Beschreibung: Der Kirchenkreis Reinickendorf als Besitzerin des Projektgrundstückes in Berlin-Reinickendorf (Titiseestraße 7, 13469) beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrum im Erdgeschoss des Neubauprojekts "FACE Campus". Hierzu sollen im Wege dieses Vergabeverfahrens - anknüpfend an die bisherigen Planungsergebnisse - Objektplanungsleistungen zum HOAI-Leistungsbild "Gebäude und Innenräume" vergeben werden.
Kennung des Verfahrens: 43baa8bd-1759-4e91-99eb-e36b2771a283
Interne Kennung: TiTi_VgV_2025_02
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
2.1.2.
Erfüllungsort
Beliebiger Ort
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVM555# Das gesamte Vergabefahren wird als offenes Verfahren gem. § 15 VgV vollständig elektronisch über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) als Vergabeplattform abgewickelt. Verhandlungen, insbesondere über Änderungen der Angebote oder Preise, sind unzulässig (Verhandlungsverbot gem. § 15 Abs. 5 Satz 2 VgV). Die geforderten Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) sind gem. § 53 VgV ausschließlich elektronisch in Textform über DTVP an die Vergabestelle zu übermitteln. Eine freiwillige Registrierung auf DTVP wird zur uneingeschränkten Teilnahme am Vergabeverfahren ausdrücklich empfohlen, insbesondere, um Informationsdefizite im Rahmen der Bieterkommunikation zu vermeiden, welche im Falle einer fehlenden Registrierung zu Lasten des Bieters gehen. Weitere Hinweise zur Teilnahme am elektronischen Vergabeverfahren sind den Vergabeunterlagen - dort den "Teilnahmebedingungen für die Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen im offenen Verfahren" - zu entnehmen. Bieterfragen können über DTVP bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist eingereicht werden, damit gewährleistet ist, dass erbetene Informationen auch die anderen Bieter noch rechtzeitig erreichen. Diese Frist ist jedoch keine Ausschlussfrist. Die Beantwortung von Bieterfragen erfolgt anonymisiert an alle Bieter. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die vom Bieter gemäß den Ausschreibungsbedingungen geforderten Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) mit dem Angebot jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bieter den Einsatz von Unterauftragnehmern (Subplanern) für einzelne Planungsleistungen beabsichtigt, sind für diese die Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) gemäß den Vorgaben der Ausschreibungsbedingungen für Unterauftragnehmer (Subplaner) mit dem Angebot vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht gemäß § 56 VgV Gebrauch zu machen. Werden Unterlagen auf einmalige Nachforderung unter Fristsetzung nicht bzw. wie gefordert nachgereicht, wird das Angebot ausgeschlossen. Der Auftrag wird unter Berücksichtigung der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau) vergeben und ausgeführt. Bei der Auftragsbearbeitung sind für die Verarbeitung personenbezogener Daten die einschlägigen Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere diejenigen der EU-Datenschutzgrundverordnung, einzuhalten. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Auftragsänderung 1: Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung
Beschreibung: Die schadstoffbelastete Kirche von 1972 und die Kindertagesstätte der Felsengemeinde in der Rollbergesiedlung im Bezirk Berlin-Reinickendorf sind seit mehreren Jahren geschlossen und wurden aufwendig abgerissen. Die Kindertagesstätte ist seitdem ausgelagert worden. Der Kirchenkreis Reinickendorf beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrums im Erdgeschoss der realisierten Wohnanlage "Titiseestraße 7" in 13469 Berlin, Bezirk Reinickendorf. Der Neubau "FACE Campus" wurde mit sechs oberirdischen Vollgeschossen und einem Keller errichtet und enthält hauptsächlich Wohnungen. Die Gesamtfläche der neuen Kindertagesstätte beträgt 637 m² (Nettofläche). Der gesamten Kindertagesstätte steht ein Außenspielbereich von ca. 956 m² zur Verfügung. Es sollen insgesamt 80 Kinder betreut werden, davon 54 Kinder über 3 Jahren (Ü3) und 26 Kinder unter 3 Jahren (U3). Die Kindertagesstätte wird insgesamt über 10 Aufenthaltsräume verfügen, 5 Gruppenräume und 5 Gruppennebenräume, ein Büro und einen Aufenthaltsraum für das Personal. Neben der pädagogischen Fläche befinden sich in der Einheit außerdem 4 Garderoben, 4 Kinderbäder und eine Küche mit Abstellkammer, die Personal-WCs und ein barrierefreies WC. Die Gesamtfläche des neuen Familienzentrums beträgt 756 m² (Nettofläche). Es steht dem Familienzentrum ein Außenbereich von ca. 370 m² zur Verfügung. Im Erdgeschoss des geplanten Neubaus wird sich das Familienzentrum mit den Räumen für seine sozialen Angebote mit Familien, dem Kinder Club, den Räumen für die Initiativen aus dem Quartier, Büroräumen für die Mitarbeiter*innen ansiedeln. Das Erdgeschoss des Gebäudes soll zu diesen sozialen Nutzungen weiterhin den Bürger*innen zur Verfügung stehen. Der geplante Neubau enthält daher unter anderem einen großen Mehrzweckraum, in dem größere Zusammenkünfte der Bürgerinnen und Bürger abgehalten werden können. Die Räumlichkeiten sollen zudem auch anderen Initiativen im Quartier zur Verfügung stehen. Die Räumlichkeiten der Kita sowie des Familienzentrums wurden im Rohbauzustand von einem Generalunternehmer an den Kirchenkreis Reinickendorf im Juli 2024 übergeben. Bis auf wenige Restleitungen, die erst im Zuge des Innenausbaus ausgeführt werden können, ist der Einbau der Fenster und Außentüren bereits erfolgt. Die Restleistungen umfassen den Einbau der Schiebetüren (bewegliche Flügel) im Eingangs- und Windfangbereich sowie der Türantriebe. Weiterhin sind noch die Innenfensterbänke und die Raffstoresteuerung zu montieren. Die bauausführenden Firmen sind bereits gebunden und das erforderliche Material wird derzeit auf der Baustelle vorgehalten. Die ordnungsgemäße Ausführung der genannten Restleistungen ist vom Auftragnehmer entsprechend zu überwachen. Die Leistungen der Außenanlagen (inkl. der Technischen Anlagen in den Außenanlagen) wurden bereits vergeben, welche im zweiten Quartal des Jahres 2025 beendet werden. Die vorhandene Bausubstanz ist im Rahmen der Honorarermittlung vom Bieter durch einen anzubietenden Umbauzuschlag und Zuschlag für mitzuverarbeitende Bausubstanz angemessen zu berücksichtigen. Zur abschließenden Bewertung der mitzuverarbeitenden Bausubstanz können interessierte Unternehmen vor Ende der Angebotsfrist eine Ortsbesichtigung durchführen. Ein Besichtigungstermin ist über die Vergabeplattform anzufragen. Anknüpfend an bzw. in Erweiterung der bisherigen Planungsergebnisse der Objektplanung "Gebäude und Innenräume" hat der zu beauftragende Auftragnehmer folgende Leistungen zu erbringen: [1] Planungsleistungen zum Leistungsbild "Objektplanung Gebäude und Innenräume", d.h. Grundleistungen der Leistungsphasen 6 bis 8 gem. §§ 34 ff. HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2021; [2] Einarbeitung in die vorhandene Planung (Besondere Leistung). Grundlage der Beauftragung ist der "Architektenvertrag" als Mustervertrag für kirchliche Körperschaften und Gliederungen (Stand 04.03.2023). Der Auftragsausführung sind die Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereich-bauen/anweisung-bau-abau/) sowie die Auflagen aus dem Zuwendungsbescheid, die geprüften Bauplanungsunterlagen, die bisherigen Planungsergebnisse und die Baugenehmigung zu Grunde zu legen. Die Maßnahme wird mit Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes Berlin finanziert, namentlich durch Zuwendungen aus "Europa im Quartier" (EQ) sowie aus Mitteln des Programms "Sozialer Zusammenhalt", dem Landesprogramm Kita-Ausbau Berlin sowie der Stiftung Deutsche Kassenlotterie Berlin (DKLB-Stiftung) kofinanziert. Die geförderte Maßnahme ist zwischen 01.03.2024 und 31.03.2027 (Bewilligungszeitraum gem. Zuwendungsbescheid) zu beginnen und abzuschließen. Ziel ist es, den Betrieb im September 2026 aufzunehmen. Der Auftragnehmer hat somit nach besten Kräften daran mitzuwirken, dass der vorgegebene Bewilligungszeitraum eingehalten werden kann. Wegen weiterer Einzelheiten - auch hinsichtlich des zu beplanenden Grundstückes und weiteren planerischen Rahmenbedingungen und Besonderheiten - wird auf die Vergabeunterlagen - insbesondere die Vergabeunterlage "Aufgabenbeschreibung" nebst Anlagen - verwiesen. Zur besseren Lesbarkeit wird in der Auftragsbekanntmachung und den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen das generische Maskulinum verwendet. Die in diesen Dokumenten verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich - sofern nicht anders kenntlich gemacht - auf alle Geschlechter.
Interne Kennung: TiTi_VgV_2025_02
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es erfolgt keine stufenweise Beauftragung.
5.1.2.
Erfüllungsort
Beliebiger Ort
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 16 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit der Abgabe eines Angebotes sind zudem folgende Erklärungen unterschrieben einzureichen: - Erklärung gem. § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung (IV 4021 F)
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen, müssen jene Unternehmen erklären, im Auftragsfall gemeinsam mit dem Bieter für die Auftragsausführung zu haften (§ 47 Abs. 3 VgV)
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Verfahrensbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Kirchenkreis Reinickendorf

6. Ergebnisse

Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: 110 851,83 EUR
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: baukind GmbH
Angebot:
Kennung des Angebots: TiTi_VgV_2025_02
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Wert der Ausschreibung: 110 851,83 EUR
Vergabe von Unteraufträgen: Nein
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: TiTi_VgV_2025_02
Datum der Auswahl des Gewinners: 16/04/2025
Datum des Vertragsabschlusses: 29/04/2025

7. Änderung

7.1.
Änderung
Kennzeichnung der vorherigen Vertragsvergabebekanntmachung: 068ba67a-511e-48e1-a5ec-75a45c4c9803-01
Identifikator des geänderten Vertrags: CON-0001
Grund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Beschreibung: Die Beauftragung der Auftragsänderung ist gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GWB ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens zulässig. Die Auftragsänderung wurde erst nach Vertragsschluss infolge geänderter und/oder zusätzlicher Anforderungen erforderlich. Für den Auftraggeber (AG) waren die Umstände, aufgrund derer die Auftragsänderungen erforderlich wurden, objektiv nicht vorhersehbar. Gemäß Erwägungsgrund 109 der Richtlinie 2014/24/EU ist bei Aufträgen mit längerer Laufzeit ein gewisses Maß an Flexibilität erforderlich, um den Auftrag an veränderte Umstände anpassen und das ursprüngliche Leistungsziel erreichen zu können, ohne ein neues Vergabeverfahren durchführen zu müssen. Der AG konnte den genannten Nachtragssachverhalt zum Zeitpunkt der vorausgegangenen Ausschreibung auch bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht vorhersehen. Die zusätzlichen Anforderungen an die Planung/Beratung haben sich erst nach Beauftragung im Zuge der weiteren Projektabwicklung sowie der fortlaufenden Abstimmungen mit der Baudienststelle ergeben. Demnach haben sich die dem Auftrag zugrunde liegenden Umstände erst während der Vertragslaufzeit in einer Weise verändert bzw. konkretisiert, die eine Anpassung der Bedingungen des ursprünglichen Auftrags erforderlich macht, um das ursprüngliche Leistungsziel zu erreichen. Durch den Nachtrag ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Die Leistungsanpassung führt insbesondere zu keiner grundlegenden Veränderung der ursprünglichen Planungs- und Beratungsaufgabe des Auftragnehmers (AN). Der Wert der Auftragsänderung beträgt weniger als 50 % des ursprünglichen Auftragswertes (vgl. § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB).
7.1.1.
Änderung
Beschreibung der Änderungen: Im Zuge der Planung/Beratung stellte sich heraus, dass der AN an dem baubegleitenden Bauausschuss (BBA) teilnehmen muss. Die Teilnahme an insgesamt sieben Vor-Ort-Terminen des BBA stellt eine zusätzliche Leistung dar. Die für den BBA geforderten Modalitäten, insbesondere der Durchführungsrhythmus (zeitliche Abfolge) sowie das Anforderungsprofil (Moderation und Protokollierung durch den AN), wurden erstmals im Rahmen des 1. BBA am 26.06.2025 - und somit nach der Auftragsvergabe an den AN - bekannt.

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Kirchenkreis Reinickendorf
Registrierungsnummer: keine Angabe
Postanschrift: Alt-Wittenau 70
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13437
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Herr RA Tobias Freiberg, Anna-Louisa-Karsch- Str. 2, 10178 Berlin
Telefon: +49 30399769-47
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: +49 30 9013 8316
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: baukind GmbH
Registrierungsnummer: DE 284 958 307
Postanschrift: Köpenicker Chaussee 4
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10317
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
E-Mail: post@baukind.de
Telefon: 03095624294
Internetadresse: http://baukind.de
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Gewinner dieser Lose: LOT-0001
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 7ec9ba12-e9da-4bbd-8611-8c96f27c61cb - 01
Formulartyp: Auftragsänderung
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung der Auftragsänderungen
Unterart der Bekanntmachung: 38
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 02/01/2026 11:07:31 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 2415-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 2/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/01/2026