Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Objektplanung Freianlagen - Schulhofgestaltung Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Heckerdamm 221, 13627 Berlin, inkl. der für die Regenwassernutzung erforderlichen Fachplanungsleistung (Zisterne/Wasserentnahmetechnik).

817782-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Objektplanung Freianlagen - Schulhofgestaltung Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Heckerdamm 221, 13627 Berlin, inkl. der für die Regenwassernutzung erforderlichen Fachplanungsleistung (Zisterne/Wasserentnahmetechnik).
OJ S 238/2025 10/12/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Objektplanung Freianlagen - Schulhofgestaltung Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Heckerdamm 221, 13627 Berlin, inkl. der für die Regenwassernutzung erforderlichen Fachplanungsleistung (Zisterne/Wasserentnahmetechnik).
Beschreibung: Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin plant eine Umgestaltung der Außenanlagen der Helmuth-James-von-Moltke Grundschule, die sowohl pädagogischen Anforderungen als auch Aspekten der Klimaanpassung gerecht wird, indem naturnahe Lösungen zur mikroklimatischen Entlastung umgesetzt werden. Die gegenwärtig 3-zügige Moltke-Grundschule muss erweitert werden. Auf dem Schulgelände werden ein standardisierter modularer Ergänzungsbau in Holzbauweise (HoMEB, Fertigstellung 10/2025) für einen zusätzlichen Klassenzug sowie ein Mehrzweckraum als Neubau (Fertigstellung 2026) errichtet. Der mit der Neubebauung einhergehende Verlust an Sport- und Pausenflächen macht eine Neuorganisation und Neugestaltung der gesamten Schulfreiflächen erforderlich. Ziel für den Standort ist die Entwicklung des Geländes als „Schwammstadtschulhof“ mit Modellcharakter für den gesamten Bezirk. Grundlage der weiteren Planungen bildet eine 2024 mit Förderung durch das Programm „Grün macht Schule“ der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt von der Schulgemeinschaft entwickelte Konzeptskizze, die unter Inanspruchnahme von Mitteln des Programms „Nachhaltige Erneuerung“ bereits in eine Vorentwurfsplanung inkl. Regen-wasserbewirtschaftungskonzept überführt wurde. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt aus Mitteln des Städtebauförderprogramms „Nachhaltige Erneuerung `Charlottenburger Norden´“. Die Bewilligung gilt für die Zeit bis 12/2028, d.h. die Maßnahme muss bis 12/2028 realisiert und schlussgerechnet sein. Ausgeschrieben sind die Leistungen der Objektplanung für Freianlagen gem. HOAI §39 sowie Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, AGr 1 [HOAI § 53] für die Planung von Zisterne/ Wasserentnahmetechnik im Bereich Neubau Mehrzweckraum. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen (s.a. Ziffer 5.1.1). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt.
Kennung des Verfahrens: 81b4fe55-0ecf-4a60-8b57-90f4d311bc49
Interne Kennung: 11070
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Heckerdamm 221
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13627
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: (1) Teilnahmewettbewerb: Die insb. in Ziff. 5.1.9 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag [inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 im Anhang], Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen [Formblatt Wirt-124-EU-P] sowie - sofern zutreffend - Bewerbergemeinschaftserklärung [Formblatt Wirt-238-p] und Erklärungen für Nachunternehmen [Erklärung bzgl. Unteraufträge/Eignungsleihe (Formblatt Wirt-235) sowie Verpflichtungserklärung (Formblatt Wirt-236-p) und Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen [Formblatt Wirt-124 EU P] des Nachunternehmens]) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Name des Unternehmens ist jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus. Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform bis zu der in Ziff. 5.1.12 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird. (3) Unter der in Ziff. 5.1.11 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s.o.], Teilnahmeantrag [inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 im Anhang], Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 und die in Ziffer 5.1.6 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung u.ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen. (4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 [3], Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform des Auftraggebers. (5) Hinweis zu Ziff. 5.1.10 Zuschlagskriterien (Stufe 2 des Verfahrens): Die Angebotsinhalte zu den nichtpreislichen Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt. Die für die nichtpreisliche Bewertung relevanten Angebotsbestandteile sind mit dem Erstangebot vorzulegen und werden auf dieser Grundlage unter Berücksichtigung einer vorgesehenen Präsentation (s.a. Hinweise in der Bewertungsmatrix) bewertet. Je Kriterium werden 0-1-3-5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insg. maximal 330 Punkte* erreicht werden. Bewertung Honorarangebote: Die einzelnen Honorarangebote werden jeweils mit max. 5 Punkten bewertet. 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75 -fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75- niedrigster Preis). (6) Der Auftraggeber beabsichtigt, i.R. der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 10 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen. (7) Mit Teilnahme an dem Vergabeverfahren erklärt sich der Bewerber einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, vom Bewerber zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Er erklärt ferner, dass die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz bitte an die in Ziff. 1.1 genannte Kontaktstelle wenden. (8) Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindest-/Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 – 5 (s.a. Ziffer 5.1.9). (9) Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben. (10) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass bereits im Vorfeld dieser Vergabe ein Unternehmen mit der Bearbeitung der Planung befasst war (Erstellung „Konzeptskizze“ und Erstellung VPU). Zum ggf. Vorteilsausgleich werden alle wesentlichen Informationen und Arbeitsergebnisse im Verfahren zur Verfügung gestellt. Den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens (Stufe 2) wird nach der Angebotsaufforderung außerdem eine geführte Vor-Ort-Begehung ermöglicht. Ein entsprechender Termin wird den ausgewählten Unternehmen mit der Angebotsaufforderung mitgeteilt. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass der Wettbewerb durch eine etwaige Teilnahme des vorbefassten Unternehmens nicht verzerrt wird (vgl. VgV §7 [1 / 2]). Die im Rahmen der Eignungsprüfung vorzulegenden Unterlagen/Nachweise/Erklärungen sind vom Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - unter Berücksichtigung der relevanten Angaben eventueller Eignungsverleiher zwingend gefordert. Bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung oder fehlenden oder unvollständigen Angaben - auch auf Nachforderung gemäß § 56 (2) VgV - wird der Bewerber ausgeschlossen. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (Erklärung der Bieter-/Bewerbergemeinschaft – Wirt-238) abzugeben, - in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, - in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, - mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, - in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters / einer Bietergemeinschaft, führen - wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs - zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform www.berlin.de/vergabeplattform/bzw. iTWOtender elektronisch in Textform eingereicht werden. Schriftlich eingereichte Angebote werden ausgeschlossen. Die geforderten Erklärungen/Nachweise sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. Der Bieter hat mit Vordruck Wirt­-124 EU (Erklärung zu Ausschlussgründen und Angaben zum Unternehmen) anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 21 Arbeitnehmer­entsendegesetz oder gem. § 19 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Ab einem geschätzten Auftragswert von 30.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 6 Absatz 1 Wettbewerbs­registergesetz (WRegG) verpflichtet, vor Erteilung des Zuschlags bei der Registerbehörde abzufragen, ob im Wettbewerbsregister Eintragungen zu demjenigen Bieter, an den er den Auftrag zu vergeben beabsichtigt, gespeichert sind. Der Bieter hat den Vordruck Wirt 124.1 (Hinweise restriktiver Maßnahmen ggü. Russland) im Vergabeverfahren zu beachten. Diese Hinweise gelten auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher, sofern zutreffend. Alle einzureichenden Unterlagen müssen in deutscher Sprache gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Objektplanung Freianlagen und Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 1) – Schulhofgestaltung Helmuth-James-von-Moltke- Grundschule im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Heckerdamm 221.
Beschreibung: s. Ziffer 2.1.: Außerdem: Die gegenwärtig 3-zügige Helmuth-James-von-Moltke- Grundschule (ca. 460 Schüler:innen und 80 Mitarbeitende / Ganztagsbetrieb) wird erweitert. Für die entstehenden Neubauten mussten Sport- und Pausenflächen teilweise rückgebaut werden. Nach Fertigstellung der Neubebauung (HOMEB 10/2025, Mehrzweckraum Frühjahr 2026) soll die zuvor existierende naturnahe Schulhofgestaltung an die neue Situation angepasst und ein teilweiser Ersatz für rückgebaute Sportflächen geschaffen werden. Als Kompensationsmaßnahme kann zusätzlich der nordwestliche Schulhofbereich (Schulhof B), der bisher als Vorplatz und Schulparkplatzbereich diente, in das Schulareal integriert und naturnah umgestaltet werden. Übergeordnetes Ziel ist die Wiederherstellung und Umgestaltung des zweigeteilten Schulhofes und die Neuentwicklung von funktionsfähigen und für Kinder anregenden Außenanlagen. Neben den funktionalen Anforderungen an die schulischen Sportaktivitäten und die Pausenerholung sollten bestehende Ansätze und noch funktionstüchtige Bereiche der z.T. naturnahen Außenanlagen-gestaltung soweit möglich in die Neuplanung integriert und weitergehende Anforderungen an die Freiflächengestaltung berücksichtigt werden. Die 2024 von der Schulgemeinschaft entwickelte Konzeptskizze sieht ein attraktives, naturnahes Außengelände mit maximaler Diversität in Material und Funktion vor, welches sowohl pädagogischen und sozialen Anforderungen als auch Aspekten der Klimaanpassung gerecht wird. Sie sieht Möglichkeiten für Unterricht im Freien und für Umweltbildung sowie vielfältige Spiel-, Bewegungs- und Erholungs-/Rückzugsangebote vor. Das Konzept wurde 2025 bereits in eine Vorentwurfsplanung (VPU) überführt, welche die verbindliche Grundlage der weiteren Planungen bildet. Ziel ist die Entwicklung des Geländes als „Schwammstadtschulhof“ mit Modellcharakter für den gesamten Bezirk. Ein zentraler Aspekt der Freiflächenplanung ist die Entkopplung der bisherigen Dachentwässerung von der Kanalisation. Das Regenwasser der Dachflächen soll gesammelt und zur Bewässerung der Freianlagen genutzt werden. Eine Machbarkeitsstudie für Regenwasserbewirtschaftung bildet zusammen mit den Ergebnissen der Vorentwurfsplanung die verbindliche Grundlage für die weitere ökologisch orientierte Planung der Schulhofumgestaltung. Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Typologie: Schulfreifläche (Schul- und Pausenhof); 2. Art der Baumaßnahme: Um-/Neugestaltung und Erweiterung; 3. Größenordnung der freiraumplanerisch zu bearbeitenden Fläche: ca. 8.610 qm; 4. Vorläufige Projektkosten (aus KGr 200 und 500 nach DIN 276; ohne Unvorhergesehenes und ohne Indexierung): rd. 2,06 Mio. € netto (darin Kosten für die Technische Ausrüstung in Höhe von vorläufig rd. 236.000,00 € netto). Die Umsetzung soll in drei Bauabschnitten entsprechend Vorgabe bei laufendem Schulbetrieb erfolgen. Ausgeschrieben sind die Leistungen der Objektplanung für Freianlagen gem. HOAI §39, Grundleistungen Leistungsphasen 1-8; Grundleistungen LPh 1 optional (sofern und soweit aus Sicht des Bieters in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich), Grundleistungen LPh 2 teilweise (soweit für die Umplanung des Freiraums im Bereich der HoMEB-Zisterne erforderlich). Daneben sollen ausgewählte Besondere Leistungen vergeben werden, darunter Kosten- und Terminmanagement für den Zuwendungsgeber, Teilnahme an Akteursbeteiligung oder auch Weiterentwicklung des Regenwasser- und Bewässerungsmanagementkonzeptes; im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen. Für die Nutzung des Regenwassers als Betriebswasser (Bewässerung Schul-/Pausenhof) ist die Planung einer Zisterne/der Wasserentnahmetechnik im Bereich Neubau Mehrzweckraum erforderlich: Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, AGr 1 (HOAI §53), Grundleistungen Leistungsphasen 1-9 (LPh 1 und 2 sofern und soweit aus Sicht des Bieters in Ergänzung vorhandener Unterlagen erforderlich) sowie ausgewählte Besondere Leistungen. Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Eignungsnachweise (Umsatz/Mitarbeiter/Referenzen) für den Leistungsbereich Objektplanung Freianlagen zu erbringen. Das für die Fachplanung der Technischen Ausrüstung zuständige Unternehmen ist erst in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens - im Falle der Angebotsaufforderung - zu benennen (sofern die entsprechende Fachkompetenz nicht im Bewerber-/Bieterunternehmen vorhanden ist). Die vertragliche Bindung beteiligter Fachplaner, ggf. als Nachunternehmer / Unterauftragnehmer (sofern nicht im eigenen Büro vorhanden), obliegt dem für die Objektplanung Freianlagen zuständigen Unternehmen (im Falle der Auftragserteilung); es erfolgt keine zusätzliche Honorierung. Bestandteil der Honorarabfrage in der 2. Stufe des Verfahrens werden beide Leistungsbereiche (Objektplanung Freianlagen, Technische Ausrüstung). Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. Ziffer 5.1.1). Optionale Leistungen: s. Ziffer 5.1.1. Gesucht wird ein Fachplanungsbüro für Landschaftsarchitektur mit Erfahrungen in der ökologischen Freiraumplanung sowie in der Beteiligung von verschiedenen Akteuren (Fachämter und Schulgemeinschaft). Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 05/2026; 2. Vorlage Bauplanungsunterlagen (BPU): 01.10.2026; 3. Realisierung: 06/2027 bis 10/2028; Schlussrechnung: 12/2028.
Interne Kennung: 0
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: (1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Beauftragungsstufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages sollen die Leistungen der Objektplanung für Freianlagen gem. HOAI §39, Leistungsstufen 1 und 2 (Leistungsphasen 1-5 - Grundleistungen [sofern und soweit erforderlich] sowie ausgewählte Besondere Leistungen) beauftragt werden sowie die Fachplanung der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, Anlagengruppe 1 gem. HOAI §53, analog. (2) Die weiteren Stufen werden einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht. (3) Ggf. Vergabe weiterer Besonderer Leistungen aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen (HOAI §39) und/oder Technische Ausrüstung (HOAI §55). (4) Vertragsverlängerung: Eine Vertragsverlängerung ist möglich.* *) Alle Projektverzögerungen, die zum Vertragsverlängerungen führen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Heckerdamm 221
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13627
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/05/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst# (1) Folgende Unterlagen sind bereits mit der Bekanntmachung im Internet abrufbar: Vertragsentwurf inkl. Anlagen; „Leistungsbeschreibung“ (Verf.: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Umwelt- und Naturschutzamt, FB Naturschutz;) sowie die in der „Leistungsbeschreibung“ aufgeführten Pläne/Gutachten/Unterlagen (siehe Pkt. „Vorarbeiten und Datenbereitstellung“). Darüber hinaus sind die im Falle der Angebotsaufforderung unterzeichnet vorzulegenden Dokumente (Formblätter) zur Information beigefügt (u.a. Formblatt für Honorarangebote und Erklärung gemäß Frauenförderverordnung). Eine Kenntnis ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich. (2) In der 2. Stufe des Verfahrens werden den zur Angebotseinreichung ausgewählten Unternehmen ggf. weitere Unterlagen zur Verfügung gestellt. (3) Im Falle der Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot und einem Konzept zu den nichtpreislichen Zuschlagskriterien weitere Unterlagen/Erklärungen vorzulegen (Angebotsschreiben [Formblatt] sowie u.a. Erklärung gem. §1 (2) Frauenförderverordnung [Formblatt Wirt-2141] ). (4) Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, eine Anfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durchführen. Hierfür erhält der Bieter ein Formblatt („Angaben zum Wettbewerbsregister“). (5) Die unter Ziffer 5.1.3 angegebene Vertragslaufzeit umfasst alle Beauftragungsstufen / ohne Gewährleistungszeit. Auswahlkriterien: Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern (Auswahlkriterien Stufe 1 des Verfahrens): a.) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffer 5.1.9. b.) Die Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung gemachten Angaben, vorgelegten Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 840 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 19,64 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 80,36 %). Wertung im Einzelnen (max. Punktzahl bei): 1.1 Nettojahresumsatz (EURO) im Leistungsbild Objektplanung für Freianlagen im Sinne HOAI 2021 §39 im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2022, 2023, 2024): größer 0,4 Mio. €; 2.1.1 Anzahl (Vollzeitäquivalent) der festangestellten Architekten und Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Objektplanung für Freianlagen im Sinne HOAI 2021 §39 im Mittel der letzten 3 Jahre (2022, 2023, 2024): größer 5; 2.2.1-2.2.7 Referenzprojekte übergeordnet: 2.2.1 öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103; 2.2.2 Projektkosten: anrechenbare Kosten [aus KGr 200 und 500 nach DIN 276-1] für die Objektplanung Freianlagen i.S. HOAI [2021] §39 in Euro netto: größer 1,2 Mio. € netto; 2.2.3 Freiraumplanerisch bearbeitete Fläche; größer 6.000 qm; 2.2.4 Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2021 §39: größer/gleich 7 LPh; 2.2.5 Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2021 §40): größer/gleich HZ IV; 2.2.6 Art der Baumaßnahme i.S. HOAI 2021 §2: Umgestaltung einer bestehenden Freianlage (Umbau- / Modernisierungsmaßnahme) und Neuanlage/ Erweiterungsmaßnahme; 2.2.7 Typologie der bearbeiteten Freifläche: innerstädtische Grün-/ Freifläche im Kontext einer Gemeinbedarfseinrichtung; 2.2.8-2.2.17 Zusätzliche Angaben (je Leistung/ Projektmerkmal geht max. ein Referenzprojekt positiv in die Wertung ein): 2.2.8 Planungsleistungen für Um-/Neugestaltung einer Schulfreifläche; 2.2.9 Planungsleistungen für Um-/Neugestaltung einer Schulfreifläche (Schul- und Pausenhof) mit vielfältigen unterschiedlichen Spiel- und Bewegungsangeboten; 2.2.10 Planungsleistungen für Um-/Neugestaltung einer Schulfreifläche unter Berücksichtigung einer Doppelnutzung (Öffnung auch für außerschulische Nutzungen); 2.2.11 Planungsleistungen für Um-/Neugestaltung einer außerschulische Freifläche im Bereich Sport- / Spiel- / Freizeiteinrichtungen; 2.2.12 Planungsleistungen für ökologische und klimaangepasste Freiraumgestaltung unter Einbeziehung von Hitzeschutzmaßnahmen; 2.2.13 Erstellung/Weiterentwicklung eines Regenwasserbewirtschaftungskonzeptes mit Sammlungs-, Speicherungs-, Nutzungs- und Versickerungselementen; 2.2.14 Bauen im Bestand: Planungsleistungen für Wieder-/Weiterverwendung von Bestandsmaterialien (i.S. Kreislaufwirtschaft); 2.2.15 Erstellung / Mitwirkung am Überflutungsnachweis; 2.2.16 Abschnittsweise Realisierung bei laufendem Betrieb mit Gewährleistung sämtlicher (sicherheits-) technischer Belange; 2.2.17 Realisierung der Baumaßnahme unter Inanspruchnahme von finanziellen Fördermitteln (EU und/oder Bund, Land). Detaillierte Angaben zur Bewertung können der „Bewertungsmatrix Stufe 1 – Teilnahmewettbewerb“ im Anhang zum Teilnahmeantrag (s. Vergabeunterlagen - Dokument „Teilnahmeantrag“) entnommen werden. c.) Eine Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden erfolgt nur, wenn mehr als drei Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen. In diesem Fall ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los. (§75 [6] VgV). Der Bauherr behält sich vor, nur drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung: Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen: Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Alle nachfolgend geforderten Angaben sind vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft insgesamt – unter Berücksichtigung der relevanten Angaben eventueller Eignungsverleiher zu machen; fehlen Angaben oder sind unvollständig – ggf. auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen: Geforderte Kautionen/Sicherheiten: Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Teilnahmeantrag Punkt 2). Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder gegebenenfalls eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme betragen. Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen: Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Millionen EURO je Schadensfall für Personenschäden sowie 2,0 Millionen EURO für sonstige Schäden je Auftragnehmer (Bewerber/Mitglied der Bewerbergemeinschaft).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen: Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Abschnitt 3) zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitektinnen und -architekten (VgV §75 [1-3] in Verbindung mit VgV §44): 1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in zu tragen bzw. er/sie berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitekt/in tätig zu werden und bauvorlageberechtigt ist. 2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen. 3) Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche und/oder juristische Personen gestellt werden. Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen: Eine Eigenerklärung gemäß vorstehenden Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (s. Teilnahmeantrag Abschnitt 6).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung: Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen: Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Eignungsverleiher zu benennen (Teilnahmeantrag Abschnitt 1), die Verpflichtungserklärungen der betreffenden Eignungsverleiher nach §47 (1) VgV (Formblatt Wirt-236) sowie Erklärungen gemäß §§123 und 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe (Formblatt Wirt-124 EU P) für die betreffenden Eignungsverleiher vorzulegen. Der Umfang/Anteil der Unterauftragsvergabe ist zu benennen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen: Erklärung Nichtvorliegen Ausschlussgründe (Formblatt Wirt-124 EU)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Alle nachfolgend geforderten Angaben sind vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft insgesamt – unter Berücksichtigung der relevanten Angaben eventueller Eignungsverleiher zu machen; fehlen Angaben oder sind unvollständig – ggf. auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen: Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Abschnitt 4.1) zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Objektplanung für Freianlagen i.S. HOAI (2021) §39 in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024). Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen: Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2022, 2023, 2024) im Leistungsbild Objektplanung für Freianlagen i.S. HOAI (2021) §39: mind. 200.000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Angaben zur personellen Ausstattung (1) / zur Leistungserbringung (2): Alle nachfolgend geforderten Angaben sind vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft insgesamt – unter Berücksichtigung der relevanten Angaben eventueller Eignungsverleiher zu machen; fehlen Angaben oder sind unvollständig – ggf. auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen: (1) Darstellung (Teilnahmeantrag Abschnitt 4.2) der Anzahl (Vollzeitäquivalent) der in den letzten drei Jahren (2022, 2023, 2024) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Architekten und Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) im Leistungsbild Objektplanung für Freianlagen i.S. HOAI (2021) §39 insgesamt sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden. Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen: Anzahl (Vollzeitäquivalent) der jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Architekten und Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] im Leistungsbild Objektplanung für Freianlagen i.S. HOAI (2021) §39 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: mind. 3 pro Jahr im Durchschnitt, davon mind 2 pro Jahr im Durchschnitt mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre. (2) Darstellung (Teilnahmeantrag Abschnitt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: Angaben zu mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Referenzprojekten: Alle nachfolgend geforderten Angaben sind vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft insgesamt – unter Berücksichtigung der relevanten Angaben eventueller Eignungsverleiher zu machen; fehlen Angaben oder sind unvollständig – ggf. auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen: Für das in Ziffer 5.1 aufgeführte Leistungsbild sind aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Abschnitt 5.1) mindestens 2 und maximal 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte detailliert vorzustellen (Teilnahmeantrag Abschnitt 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden. Für die Wertungsfähigkeit müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden: - Bezeichnung und Ort/Land des Bauvorhabens; - Auftraggeber (Name/Kontaktdaten; der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen); - Auftragnehmer; - Datum Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI (2021) §39 (mind. Übergabe an den Nut-zer/Betreiber); - Projektkosten (anrechenbare Kosten [aus KGr 200 und 500 nach DIN 276-1] für die Objektplanung Freianlagen i.S. HOAI 2021 §39) in Euro netto; - freiraumplanerisch bearbeitete Fläche; - bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI (2021) §39; - Schwierigkeitsgrad (Honorarzone i.S. HOAI 2021 §40); - Art der Baumaßnahme im Sinne HOAI 2021 §2 (Umgestaltung einer bestehenden Freianlage [Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme] / Neuanlage und/oder Erweiterungsmaßnahme / Andere [Instandsetzung und/oder Instandhaltung, Wiederaufbau u.vgl.]); - Typologie (Innerstädtische Grün-/Freifläche im Kontext einer Gemeinbedarfseinrichtung / Grün-/Freifläche im urbanen Kontext / Andere Grün-/Freiflächen). Für die Bewertung der fachlichen Eignung können, sofern zutreffend, außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/ Projektmerkmalen in den mind. 2 und max. 3 Referenzprojekten (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1 - 5.2.3) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein. Die Referenzen müssen auf je maximal 2 DIN-A4-Seiten (einseitig) in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet. Die Angaben zu den Referenzprojekten (Teilnahmeantrag Abschnitt 5) sind von der Bewerbergemeinschaft insgesamt (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen: Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen: Mindestanforderungen, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mindestens 2 und maximal 3), welche die folgenden Bedingungen erfüllen: 1. Fertigstellung LPh 8 i.S. HOAI 2021 §39 (mindestens Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) im Zeitraum 12/2015 bis 11/2025; 2. Projektkosten (anrechenbare Kosten [aus KGr 200 und 500 nach DIN 276-1] für die Objektplanung Freianlagen i.S. HOAI 2021 §39): mind. 0,6 Millionen Euro netto. Mit diesen Referenzprojekten (mind. 2 und max. 3) sind zusätzlich folgende Mindestanforderungen zu erfüllen: a.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103“; b.) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Grundleistungen der Leistungsphasen 3 bis 8 im Sinne HOAI 2021 §39 durchgängig erbracht wurden; c.) mindestens ein Referenzprojekt mit Honorarzone im Sinne HOAI (2021) §40: ≥ 4. Diese drei weiteren Mindestanforderungen müssen in einem oder mehreren Referenzprojekten (maximal 3) erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 675
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/200940 - Dokument "Zuschlagskriterien")
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 21,20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Herangehensweise / Konzept für konkrete Projektabwicklung (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/200940 - Dokument "Zuschlagskriterien")
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 18,20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/200940, Dokument "Zuschlagskriterien")
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30,30
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/200940- Dokument "Zuschlagskriterien")
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30,30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 09/01/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 02/02/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 19/01/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gem. § 56 Abs. 3 VgV: Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: (1) Örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort. Die Realisierung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. (2) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzende Vorschriften und Regeln des Landes Berlin, DIN 18040-1, BauO Bln, LHO, Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). (3) Vertrag inkl. Anlagen. (4) Im Falle der Angebotsaufforderung von allen Beteiligten vorzulegende Erklärungen: s. Ziff. 5.1.6 (3). (5) Der Bewerber/die Bewerberin darf bei Vertragsausführung nur Personen einsetzen, die eine Erklärung gem. §1 Verpflichtungsgesetz abgeben. (6) Vor einer möglichen Zuschlagserteilung erfolgt eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt). (7) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziff. 5.1.9
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Finanzielle Vereinbarung: siehe Vertragsmuster
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Landes Berlin
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Organisation, die Angebote bearbeitet: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Registrierungsnummer: 11-1340000V00-72
Abteilung: Abt. FinPers - Zentrale Vergabestelle -
Postanschrift: Hohenzollerndamm 174-177
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10713
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 30902916860
Fax: +49 30902916865
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10852
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer des Landes Berlin
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
Schlichtungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 12eab971-111b-4431-b9cd-7dbb2614075c - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 09/12/2025 13:02:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 817782-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 238/2025
Datum der Veröffentlichung: 10/12/2025