Deutschland – Küsten- und Hafenanlagen – Ertüchtigung des Kaiserhafens III zur Ermöglichung des Konverterbaus

180939-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Küsten- und Hafenanlagen – Ertüchtigung des Kaiserhafens III zur Ermöglichung des Konverterbaus
OJ S 56/2025 20/03/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Bauleistung
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde), Sonstiges Sondervermögen Hafen, vertreten d.d. bremenports Beteiligungs GmbH, diese vertreten d.d. bremenports GmbH & Co. KG, diese vertreten d.d. Geschäftsführung
Tätigkeit des Auftraggebers: Hafeneinrichtungen
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Ertüchtigung des Kaiserhafens III zur Ermöglichung des Konverterbaus
Beschreibung: Die hier zu vergebende Baumaßnahme umfasst den 2. Bauabschnitt der Sanierung der Westkaje und den Rückbau der alten Bestandskaje inklusive Bodenaushub bis auf das Niveau der aktuellen Hafensohle. Bereits im Vorlauf wurden insgesamt sieben auf dem Baufeld befindliche Gebäude zurück gebaut. Landseitig der bestehenden Kaje und in direkter Verlängerung des Bauendes aus dem 1. Bauabschnitts ist auf ca. 230 m Länge eine neue Kaje als Spundwandbauwerk mit Betonholm und Rückverankerung herzustellen. Die Rückverankerung ist mit 1:1 geneigten Schrägpfählen herzustellen. Die Kajenvorderkante ist auf einer Höhe von NHN +3,02 m vorgesehen. In die Kajenkonstruktion wird ein Kranbahnbalken integriert. Ein landseitiger Kranbahnbalken wird mit einer Spurweite von 12,00 m parallel zu Kaje errichtet. Die Kranbahnbalken werden mittels Ortbetonrammpfählen bzw. Teilverdrängungsbohrpfählen gegründet. Zum Anschluss der Kaje an die Bestandskaje zum Verbindungshafen wird eine Wellenwand in ca. 45° abknickend in den Bestand geführt. Die Wellenwand wird mittels Horizontalanker und Ankertafeln verankert. Die Pierfläche zwischen dem Kajenholm und dem landseitigen Kranbahnbalken erhält eine gepflasterte Oberflächenbefestigung samt Entwässerungseinrichtung. Nach Fertigstellung der Kaje ist die alte Kajenkonstruktion inklusive Pfahlgründung zurückzubauen und der Boden vor der neuen Kaje bis zur Solltiefe abzutragen. Dir Ertüchtigung des Kaiserhafen III umfasst folgende Hauptarbeiten: Rammarbeiten: • Kombinierte Spundwand Kaje: ca. 230 m • Wellenwand zum Anschluss an Bestand: ca. 10 m mit ca. 4 Horizontalankern • Gründung Kranbahnen: ca. 30 Ortbetonramm -und 39 Teilverdrängungsbohrpfähle • Schrägpfähle: ca. 61 HTM-Pfähle und ca. 9 Verpressanker Betonierarbeiten • Neue Kaje inkl. Kranbahn: ca. 1.725 m³ • Landseitige Kranbahn: ca. 400 m³ Rückbauarbeiten alte Kaje • Schwergewichtswand: ca. 5.500 m³ • Pfahlgründung: ca. 1.380 Pfähle • Wellenwand aus Abschluss 1. BA: ca. 10 m mit Aussteifung, Markierungs- und Schutzdalben Erdbau • Landgebundener Erdbau: ca. 60.000 m³ • Nassbaggerarbeiten: ca. 36.000 m³ Pflasterarbeiten • Pflasterfläche: ca. 6.500 m² Ausrüstung • 1 Sturmpoller, tiefgegründet mit freistehendem Fundament • Kajenausrüstung aus ca. 6 Kantenpollern, 7 Steigeleitern, 14 Haltekreuzen und 6 Zylinderfendern
Kennung des Verfahrens: c93ad028-6235-485b-aa31-6b8d1ee6893b
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Die Freie Hansestadt Bremen (Land), über das Sonstige Sondervermögen Fischereihafen, vertreten durch die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, diese vertreten durch die bremenports GmbH & Co. KG beabsichtigt die Ertüchtigung des Kaiserhafen III zur Ermöglichung des Konverterbaus in Bremerhaven zu vergeben. Hierzu werden Bauleistungen für die Errichtung selbst und die dazugehörige Ausführungsplanung zum Ausschreibungsinhalt gemacht. Auf die obig vorhandene kurze Beschreibung wird verwiesen. Dieses Verfahren betrifft ausschließlich die Vergabe einer Bauleistung im Wege des Verhandlungsverfahrens mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb. Die Auftraggeberin ist als Hafenbetreiberin eine Sektorenauftraggeberin und richtet sich in Ihrem Vorgehen nach den §§ 13, 15 SektVO. 1. Unter BI Medien sind nähere Informationen zum Inhalt und Umfang der Vergabe enthalten, sowie das Formular "2025-080 Teilnahmeantrag", welches für den Teilnahmewettbewerb maßgeblich abzurufen und auszufüllen ist. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die bloße Angabe einer PQ-Nummer nicht für das Erfüllen der Teilnahmebedingungen genügt. Das zuvor genannte Formular beschreibt die für den Teilnahmeantrag, insbesondere für die Darstellung der Referenzen zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Formular "2025-080 Teilnahmeantrag" ist mit den übrigen Teilnahmeunterlagen innerhalb der Teilnahmefrist einzureichen. Der Abruf ist barrierefrei über https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste/ausschreibungen/D457416744 möglich. 2. Die Angebotsphase wird in mehreren Gesprächen (=Angebotsrunden) inklusive eines Auftaktgespräches in der ersten Angebotsfristwoche mit den späteren Bietern geführt werden. Die Dauer dieser Angebotsrunden wird nach Bedarf von der Sektorenauftraggeberin festgelegt. Zu Beginn der Angebotsphase wird diese die Dauer der ersten Angebotsrunde kommunizieren. Nach Abschluss und Auswertung einer Angebotsrunde wird die Dauer der nächsten Angebotsrunde bekannt gegeben werden. Ebenso ob einzelne spätere Bieter gemäß der Leistungsbeschreibung möglicherweise ausscheiden müssen. Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass es eine Auswertung auf Basis einer Wertungsmatrix mit mehreren Kriterien geben wird. Nähere Informationen hierzu werden den späteren Bietern in der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbes mitgeteilt. 3. Je nach konkretem Vorliegen der Bieterangebote, kann es auch nur eine Angebotsrunde geben. Die Sektorenauftraggeberin behält es sich ausdrücklich vor, auch bei nur einem zuschlagsfähigen Angebot in der ersten Runde den Zuschlag zu erteilen. Es wird daher dringend von "taktischen" Angeboten abgeraten. 4. Es dürfen jederzeit Fragen im Verfahren gestellt werden. Es wird hierbei, wie folgt vorgegangen: Fragen und Antworten von allgemeiner Bedeutung werden für alle jetzigen Bewerber und späteren Bieter gleichberechtigt zur Verfügung gestellt werden. Fragen und Antworten zur individuellen Lösung eines einzelnen jetzigen Bewerbers oder späteren Bieters werden nicht den anderen Bewerbern oder Bietern zur Kenntnis gegeben, um das individuelle Geschäftsgeheimnis zu wahren. Es wird darauf hingewiesen, dass von Fragenkatalogen oder umfassenden Verständnisfragen in den letzten 6 Tagen vor Ablauf einer jeweiligen Angebotsrunde abzusehen ist, damit alle Bewerber oder Bieter gleichberechtigt hinsichtlich Ihrer Chance und Risiken sind. Die Sektorenauftraggeberin ist hier dem Transparenz- und Gleichberechtigungsgebot aus § 97 GWB verpflichtet und wird derartige späte umfassende Fragen oder Fragenkataloge dann nicht vor Fristablauf beantworten, sondern diese erst in einer ggf. nächsten Angebotsrunde vorab beantworten. Sollte dies im Teilnahmewettbewerb zum Ende hin passieren, erhalten die dann verbleibenden Bieter- oder Bietergemeinschaften die notwendigen Antworten spätestens mit Beginn der ersten Angebotsrunde.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistung
Haupteinstufung (cpv): 45244100 Küsten- und Hafenanlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 44212410 Spundwände
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bremerhaven
Postleitzahl: 27568
Land, Gliederung (NUTS): Bremerhaven, Kreisfreie Stadt (DE502)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der Erfüllungsort befindet sich konkret im Überseehafengebiet von Bremerhaven im sogenannten Kaiserhafen an der Westkaje. Es handelt sich hierbei um eine ISPS-Sicherheitszone mit besonderen Zutrittsbeschränkungen/Zutrittserfordernissen.
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 32 000 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo - §§ 13, 15 SektVO
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Es wird darauf hingewiesen, dass das neue System zur Erstellung einer EU-Bekanntmachung keine Globalbestimmung gemäß §§ 123 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ermöglicht, daher werden an dieser Stelle nur die wesentlichen Ausschlussgründe aufgeführt, welche hier nicht abschließend hinterlegt sind. Es gelten unabhängig hiervon das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, die darauf basierenden Gesetze, Verordnungen und Satzungen auf Bundes- und auf Landesebene, als auch die Verordnungen, Richtlinien, Beschlüsse, Entscheidungen und sonstigen Rechtserlasse der Europäischen Union, als auch weiterer bilateraler oder multilateraler Übereinkommen/Verträge des Völkerrechtes zu deren Wahrnehmung sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet hat. Ausschlussgründe sind insbesondere:
Betrugsbekämpfung:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Verstoß gegen Verpflichtungen, die auf rein nationalen Ausschlussgründen beruhen:
Schweres berufliches Fehlverhalten:
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Zahlungsunfähigkeit:
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Ertüchtigung des Kaiserhafens III zur Ermöglichung des Konverterbaus
Beschreibung: Bauleistungen für die Errichtung nebst Ausführungsplanung
Interne Kennung: 2025-080
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistung
Haupteinstufung (cpv): 45244100 Küsten- und Hafenanlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 44212410 Spundwände
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Diese Vergabe beinhaltet keine Optionen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bremerhaven
Postleitzahl: 27568
Land, Gliederung (NUTS): Bremerhaven, Kreisfreie Stadt (DE502)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Der Erfüllungsort befindet sich konkret im Überseehafengebiet von Bremerhaven im sogenannten Kaiserhafen an der Westkaje. Es handelt sich hierbei um eine ISPS-Sicherheitszone mit besonderen Zutrittsbeschränkungen/Zutrittserfordernissen.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 23/06/2025
Enddatum der Laufzeit: 17/12/2027
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 32 000 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Es wird vollumfänglich auf die Inhalte des Formulars "2025-080 Teilnahmeantrag" verwiesen, welcher eine Abschließende Auflistung der Eignungskriterien für dieses Verfahren beinhaltet. Systembedingt ist es leider nicht möglich diese hier so abschließend durch die harte Codierung der Vorauswahl wiederzugeben, dass es anschließend nicht zu einem Widerspruch mit den Inhalten des Formulars "2025-080 Teilnahmeantrag" kommt. Zu den wirtschaftlichen Anforderungen hören: Eigenerklärung mit Angaben: a) dass kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde; b) dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; c) dass nachweislich keine der im § 123 GWB Abs. 1 bis 3 genannten zwingenden Ausschlussgründe vorliegen oder Sanktionen des Europäischen Rates gegen Russland nicht beachtet werden, die die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellen; d) dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde; e) dass kein bestehender Interessenkonflikt nach § 6 SektVO vorliegt. Die Sektorenauftraggeberin behält sich vor, vor der Auftragsvergabe entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu verlangen. Darüber hinaus sind folgende Bedingungen zu erfüllen: 1. Es wird darauf hingewiesen, dass für die geforderten Angaben zwingend das von der Sektorenauftraggeberin unter BI Medien zur Verfügung gestellte Formular des "2025-080 Teilnahmeantrag" zu verwenden ist. Soweit gefordert, sind diesem Formular die erforderlichen Anlagen beizufügen. 2. Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft weisen ausreichenden Versicherungsschutz (30 Mio Sach- und Vermögenshaftpflichtversicherung, 30 Mio Personenhaftpflichtversicherung; Beide 2-fach maximiert und 30 Mio. Umwelthaftpflichtversicherung) nach. Für diesen Versicherungsschutz gelten die im Teilnahmeantrag formulierten Mindestanforderungen. Der Entwurf einer entsprechenden Versicherungsbestätigung wird mit dem Formular Teilnahmeantrag (Anlage 7), zur Verfügung gestellt und ist mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Alternativ hierzu ist auch eine entsprechende Bankerklärungen durch ein in der EU zugelassenes Bankunternehmen möglich. Ebenso ist eine eigenformulierte Erklärung des Versicherers mit gleichwertigem Inhalt, wie die im "2025-080 Teilnahmeantrag" genannten Bedingungen, möglich. 3. Von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind verbindlich folgende Angaben zu machen: a) Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjähre 2020 bis 2023 nicht unter durchschnittlich 30 Mio. EUR, soweit es Leistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, b) Selbstangabe über die Höhe der vergleichbaren Leistungen im konstruktiven Wasserbau unter Darlegung der Kalkulation von nicht unter 10 Mio. EUR, c) Vorlage der im "2025-080 Teilnahmeantrag" verlangten Referenzen zu Bauleistungen im konstruktiven Wasserbau der letzten 10 Jahre. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: zu 2) Nachweis eines bestehenden oder geplanten Versicherungsschutzes in Höhe von mind. 30 Mio. EUR gemäß den Voraussetzungen und Inhalten aus der Anlage 7 des Teilnahmeantrages. zu 3 a) Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft haben in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2020 - 2023 durchschnittliche Umsatzerlöse durch Bau- oder Dienstleistungen und andere Leistungen von nicht unter 30 Mio. EUR erzielt; bei Bewerbergemeinschaften werden insoweit die Umsätze kumuliert betrachtet; zu 3 b) In Anlehnung an diese Vergabe hat der Bewerber gesondert seine zu dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Umsätze im Konstruktiven Wasserbau von nicht unter 10 Mio. EUR darzustellen. 4. Bewerber oder Bewerbergemeinschaften können sich auf die Kapazitäten anderer Unternehmen oder Mitglieder der Bewerbergemeinschaften stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis, in dem die Unternehmen oder Bewerbergemeinschaften zu dem anderen Unternehmen stehen. In diesem Fall muss das Unternehmen oder die Bewerbergemeinschaft nachweisen, dass ihm oder ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des Verleihers der Eignung nachgewiesen werden. Dieses Kriterium wird mit maximal 15 Punkten bewertet. Ist nach den Angaben des Bewerbers eine durchschnittliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erwarten, so wird dieses Kriterium mit 7,5 Punkten bewertet. Eine höhere oder eine niedrigere zu erwartende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird mit Zu- und Abschlägen von diesem Wert ausgedrückt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 15

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Im Formular "2025-080 Teilnahmeantrag" wird unter anderem auch die technische und berufliche Leistungsfähigkeit dahingehend geprüft werden, dass die zur Verfügung stehenden technischen Geräte nebst eingesetztem Personal näher betrachtet werden. Die konkrete Liste der Eignungs- und Mindestkriterien finden Sie im Dokument "2024-080 Teilnahmeantrag", welches zwingend auszufüllen und mit den dort geforderten Anlagen fristgemäß einzureichen ist. Die Angabe einer PQ-Nummer genügt nicht. Konkret bedeutet dies, dass der/die Interessenten/innen/gemeinschaften folgende Vorgabe aus Punkt 11 (Anlage 8) des Teilnahmeantrages erfüllen müssen: Die für die Durchführung der Baumaßnahme zur Verfügung stehende technische Ausrüstung (Eigen- und Fremdgeräte) nebst eingesetztem Personal ist darzustellen und zu erläutern, für die nachfolgenden Bauaufgaben. Hierfür ist es nicht nur erforderlich die Geräte technisch darzustellen, sondern auch deren Verfügbarkeiten darzulegen. Zuletzt ist darzustellen, welches Personal mit welcher Qualifikation zur Bedienung der Geräte zur Verfügung steht.: 1. Kajenbau mit Schrägpfahlverankerung mittels landseitiger und wasserseitiger schwerer Rammung, 2. Nassbaggerarbeiten unter Einsatz schwimmender Geräteeinheit (Greifer / Umweltgreifer), 3. Stahlbetonarbeiten Kaje (Spundwandholm), 4. Tiefgründung / Herstellung Bohrpfähle für Kranbahnbalken, 5. Erd- und Spezialtiefbau mit großen Massenbewegungen, 6. Rückbau Schwergewichtsmauer auf Holzpfählen (insbes. Ziehen von Holzpfählen unter der Wasseroberfläche), 7. Oberflächenbefestigung inkl. Leitungsbau. Gemäß Punkt 12 des Dokumentes "2025-080 Teilnahmeantrag" muss der Interessent eine Eigenerklärung über die Nutzung deutschsprachiger Projektleiter nebst Stellvertretender Projektleitung (mind. Stufe C1 nach Goethe-Institut oder vergleichbar) inklusive Benennung der Namen, der beruflichen Qualifikation der Personen, die für die Durchführung des Auftrags (Planungs- und Bauleistung) verantwortlich sein sollen, abgeben. Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass ein Austausch nur in äußersten Ausnahmefällen vorgenommen werden kann. Der Auftraggeber behält es sich vor, hier ggf. auch eine Darlegung der Gründe des Austausches zu verlangen. Dieses Kriterium wird mit maximal 15 Punkten bewertet. Ist nach den Angaben des Bewerbers eine durchschnittliche technische Leistungsfähigkeit im Bereich der Geräte/Personal zu erwarten, so wird dieses Kriterium mit 7,5 Punkten bewertet. Eine höhere oder eine niedrigere zu erwartende technische Leistungsfähigkeit im Bereich der Geräte/Personal wird mit Zu- und Abschlägen von diesem Wert ausgedrückt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 15

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Im Formular "2025-080 Teilnahmeantrag" wird unter anderem auch die technische und berufliche Leistungsfähigkeit dahingehend geprüft werden, dass die zur Verfügung stehenden technischen Geräte nebst eingesetztem Personal näher betrachtet werden. Die konkrete Liste der Eignungs- und Mindestkriterien finden Sie im Dokument "2025-080 Teilnahmeantrag", welches zwingend auszufüllen und mit den dort geforderten Anlagen fristgemäß einzureichen ist. Die Angabe einer PQ-Nummer genügt nicht. Gemäß Punkt 13 des Dokumentes "2025-080 Teilnahmeantrag" muss der Interessent jeweils mindestens drei bis maximal fünf Referenzen aus den letzten 10 Jahren gerechnet ab Beginn der Ausführung bis heute für Umsetzung von vergleichbaren Verkehrswasserbauten (konstruktiver Wasserbau) in Seehäfen mit Baukosten von mindestens 10 Mio. € netto, bezogen auf 1. Kajenbau mit Schrägpfahlverankerung mittels landseitiger und wasserseitiger schwerer Rammung, 2. Nassbaggerarbeiten unter Einsatz schwimmender Geräteeinheit (Greifer / Umweltgreifer), 3. Stahlbetonarbeiten Kaje (Spundwandholm), 4. Tiefgründung / Herstellung Bohrpfähle für Kranbahnbalken, 5. Erd- und Spezialtiefbau mit großen Massenbewegungen, 6. Rückbau Schwergewichtsmauer auf Holzpfählen (insbes. Ziehen von Holzpfählen unter der Wasseroberfläche), 7. Oberflächenbefestigung inkl. Leitungsbau. Jede dieser Referenzen muss enthalten: a) Die Bezeichnung des Bauvorhabens, b) die bezogen auf das Bauvorhaben erbrachte Leistung, c) das Auftragsvolumen, d) die für die Erbringung der Leistung eingesetzten Geräte e) den Leistungszeitraum, f) Name und Bezeichnung des Auftraggebers, Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Vorname, Nachname, Funktion, E-Mailanschrift und Telefonnummer für etwaige Rückfragen. Für jedes Unterkriterium werden maximal 10 Punkte vergeben. Ist hiernach eine durchschnittliche nachgewiesene Erfahrung im jeweiligen Unterkriterium zu erwarten, so wird das Unterkriterium mit 5 Punkten bewertet. Ist eine höhere oder eine niedrigere nachgewiesene Erfahrung im jeweiligen Tätigkeitsbereich zu erwarten, so wird dies mit Zu- und/oder Abschlägen von diesem Wert ausgedrückt. Generell wird dieses Kriterium mit 0-10 Wertungspunkten zzgl. Gewichtung bewertet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 70
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde: Es wird darauf hingewiesen, dass auf die Mitteilung der Zuschlagskriterien und deren konkreten Gewichtung zum Zeitpunkt der EU-Bekanntmachung im Einklang mit § 127 Abs. 5 GWB verzichtet wird (vgl. auch Beckscher Vergaberechtskommentar § 127 GWB, Rn. 38 ff., 4. Auflage 2022). Die Bieter werden im Rahmen der Angebotsphase zu den Angebotsunterlagen mit einer konkreten Wertungsmatrix nebst Bewertungsmethoden informiert werden. Siehe in der Angebotsphase das Dokument "228bp Wertungsmatrix"
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 22/04/2025 11:00:00 (UTC+2)
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 30/04/2025
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Es wird von der bezuschlagten Bieter/in oder Bietergemeinschaft eine Bürgschaft auf die Vertragserfüllung- und auf die Mängelgewährleistung abverlangt werden. Eine Umwandlung der Vertragserfüllungsbürgschaft in eine Mängelgewährleistungsbürgschaft ist möglich. Weitere Sicherheiten können durch die Verhandlungsrunden ggf. hinzutreten.
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 22/04/2025 11:00:00 (UTC+2)
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es gilt die VOB/B .
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gemeinschaftlich haftend.
Finanzielle Vereinbarung: Es gilt die VOB/B
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Bau,Mobilität und Stadtentwicklung Postanschrift: Contrescarpe 72 Ort: Bremen Postleitzahl: 28195 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de Telefon: +49 421/361-59796 Fax: +49 421/496-32311 Internet-Adresse: http://www.bau.bremen.de
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde), Sonstiges Sondervermögen Hafen, vertreten d.d. bremenports Beteiligungs GmbH, diese vertreten d.d. bremenports GmbH & Co. KG, diese vertreten d.d. Geschäftsführung
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde), Sonstiges Sondervermögen Hafen, vertreten d.d. bremenports Beteiligungs GmbH, diese vertreten d.d. bremenports GmbH & Co. KG, diese vertreten d.d. Geschäftsführung
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde), Sonstiges Sondervermögen Hafen, vertreten d.d. bremenports Beteiligungs GmbH, diese vertreten d.d. bremenports GmbH & Co. KG, diese vertreten d.d. Geschäftsführung
Organisation, die Angebote bearbeitet: Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde), Sonstiges Sondervermögen Hafen, vertreten d.d. bremenports Beteiligungs GmbH, diese vertreten d.d. bremenports GmbH & Co. KG, diese vertreten d.d. Geschäftsführung
8. Organisationen
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde), Sonstiges Sondervermögen Hafen, vertreten d.d. bremenports Beteiligungs GmbH, diese vertreten d.d. bremenports GmbH & Co. KG, diese vertreten d.d. Geschäftsführung
Registrierungsnummer: DE813339290
Stadt: Bremerhaven
Postleitzahl: 27568
Land, Gliederung (NUTS): Bremerhaven, Kreisfreie Stadt (DE502)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Internetadresse: https://www.bremenports.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
Registrierungsnummer: 991
Abteilung: Vergabekammer Bremen
Stadt: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land, Gliederung (NUTS): Bremen, Kreisfreie Stadt (DE501)
Land: Deutschland
Telefon: +4942136159796
Fax: +4942149632311
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 5b500c0a-e09d-457a-9257-09bb5dd79f6e - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 19/03/2025 14:32:29 (UTC+1)
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 180939-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 56/2025
Datum der Veröffentlichung: 20/03/2025