Geländefreimachung II

Bekanntmachung einer Änderung

Änderung eines Vertrags/einer Konzession während der Laufzeit

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.hafencity.com
Adresse des Beschafferprofils: www.hafencity.com

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Geländefreimachung II

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45111000 Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Geländefreimachung Grasbrook, Abbruch, Entsorgung, Kampfmittelfreimachung, Erdbau

II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90523100 Beseitigung von Waffen und Munition
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600 Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags:

Zum Entwicklungsbeginn des neuen Stadtteils Grasbrook in Hamburg soll als erstes die Geländefreimachung

der ehemaligen Flächen des Überseezentrums durchgeführt werden. Auf einer Fläche von ca. 25 ha sollen

Hallen und Gebäude mit ca. 1 000 000 m3 BRI sowie ca. 120 000 m2 Frei- und Verkehrsflächen, ca. 5 km

Rangiergleisen u.w.m. abgebrochen werden. Die erforderliche geophysikalische Kampfmittelsondierung

und ggf. Beräumung wird auf ca. 10 ha Fläche mit einem Verdachtshorizont bis 5 m u. GOK und auf

ca. 11 ha Fläche mit einem Verdachtshorizont bis 15 m u.GOK durchgeführt. Anschließend erfolgt die

erdbauliche Herstellung von öffentlichen Freiraumflächen mit nur geringer Aufhöhung (ca. 80 000 m²) und

hochwassergeschützten Warftflächen für Infrastrukturflächen (ca. 42.000 m²) mit einer Aufhöhung von bis zu ca.

+ 4 m. Das entspricht einem Gesamtvolumen von 230.000 m3 Sand der Einbauklasse Z0. Zur Vorwegnahme

der Setzungen ist eine temporäre Überhöhung von 3,5 m mit einem Volumen von rund 220.000 m³ in den

Warftbereichen vorgesehen. Zur Beschleunigung der Setzungen sind flächig Vertikaldränagen einzubauen.

Die Bauleistung wird in räumlichen und zeitlichen Abschnitten erbracht.

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Laufzeit in Monaten: 36
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 123-325039

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:

Grasbrook - Geländefreimachung II

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die Konzessionsvergabe:
19/03/2021
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag/Die Konzession wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (zum Zeitpunkt des Abschlusses des Auftrags;ohne MwSt.)
Gesamtwert der Beschaffung: [Betrag gelöscht] EUR

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21/02/2023

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession

VII.1)Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1)CPV-Code Hauptteil
45111000 Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung
VII.1.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90523100 Beseitigung von Waffen und Munition
VII.1.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Hauptort der Ausführung:

Hamburg-Grasbrook

VII.1.4)Beschreibung der Beschaffung:

unverändert, siehe oben

VII.1.5)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Laufzeit in Monaten: 47
VII.1.6)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: [Betrag gelöscht] EUR
VII.1.7)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
VII.2)Angaben zu den Änderungen
VII.2.1)Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer Vertragsänderungen):

Die hier beabsichtigte Auftragsänderung umfasst eine Mengenerhöhung der Leistungspositionen zum elektro-induktiven Sondierverfahren, um damit die erforderliche Freimessung der bisher nicht auswertbaren Teilflächen zu erreichen.

VII.2.2)Gründe für die Änderung
Notwendigkeit der Änderung aufgrund von Umständen, die ein öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber bei aller Umsicht nicht vorhersehen konnte (Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/25/EU)
Beschreibung der Umstände, durch die die Änderung erforderlich wurde, und Erklärung der unvorhersehbaren Art dieser Umstände:

Für die Aufhebung des Kampfmittelverdachts auf den zu sondierenden Flächen wurde ein zweistufiges Sondierverfahren mit einem vorlaufenden Magnet-Messverfahren und einem ergänzenden elektro-induktiven Messverfahren ausgeschrieben und beauftragt. Erst im Rahmen der laufenden Kampfmittelsondierarbeiten hat sich herausgestellt, dass sich in den ehemaligen Hafenbeckenflächen mit einem sehr tiefliegenden Bombenhorizont (12-15Meter) die zu erwartende Häufigkeit der Störkörper über einen größeren Horizont oberhalb der ehemaligen Hafensohle verteilen, als bei benachbarten vergleichbaren Flächen, so dass größere Flächenanteile nicht mit dem Magnet-Messverfahren allein ausgewertet werden können. Für die Erreichung des beabsichtigten Leistungserfolges einer vollständigen Kampfmittelfreigabe muss hier das zweite elektro-induktive Messverfahren in einem größeren Umfang eigesetzt werden, als nach den vorlaufen Gutachten und Planungen erwartbar war.

VII.2.3)Preiserhöhung
Aktualisierter Gesamtauftragswert vor den Änderungen (unter Berücksichtigung möglicher früherer Vertragsänderungen und Preisanpassungen sowie im Falle der Richtlinie 2014/23/EU der durchschnittlichen Inflation im betreffenden Mitgliedstaat)
Wert ohne MwSt.: [Betrag gelöscht] EUR
Gesamtauftragswert nach den Änderungen
Wert ohne MwSt.: [Betrag gelöscht] EUR