Sicherheitsdienstleistungen Integrationszentrum Bremerhaven Referenznummer der Bekanntmachung: V0014/2023

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Magistrat der Stadt Bremerhaven - Sozialamt
Postanschrift: Hinrich-Schmalfeldt-Straße 36
Ort: Bremerhaven
NUTS-Code: DE502 Bremerhaven, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 27576
Land: Deutschland
E-Mail:
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.vergabe.bremen.de
Adresse des Beschafferprofils: https://www.vergabe.bremen.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.bremen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-185ce9da68f-1c17818de5824a90
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Immobilien Bremen Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 14
Ort: Bremen
NUTS-Code: DE501 Bremen, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 28215
Land: Deutschland
E-Mail:
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.vergabe.bremen.de
Adresse des Beschafferprofils: https://www.vergabe.bremen.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe.bremen.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.vergabe.bremen.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Sozialwesen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sicherheitsdienstleistungen Integrationszentrum Bremerhaven

Referenznummer der Bekanntmachung: V0014/2023
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Sicherheitsdienstleistungen - Bewachung inkl. Pförtnerdienst des Objektes Integrationszentrum Wiener Straße in Bremerhaven

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE502 Bremerhaven, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Bremerhaven

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Magistrat der Stadt Bremerhaven - Sozialamt - als Auftraggeber (AG) beabsichtigt den Ab-schluss eines Vertrages über Sicherheitsdienstleistungen -Bewachung eines Integrationszentrums inkl. Pförtnerdienst-.

Bei dem in Rede stehenden Objekt handelt es sich um das Integrationszentrum Wiener Straße in Bremerhaven. Bei dem Integrationszentrum handelt es sich um eine Anlaufstelle für u.a. fol-genden Personenkreis (u.a. Sitz der zentralen Aufnahmeeinrichtung; Übergangseinrichtung (Gemeinschaftsunterkunft) für zugewiesene Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge im Stadtgebiet der Seestadt Bremerhaven; Begegnungsstätte für geflüchtete Menschen mit Schu-lungs-, Beratungs- und Freizeitangeboten, auch durch externe Anbieter etc. ), der in Gemein-schaftsunterkünften, Verbundwohnungen und angemieteten Einzelwohnungen untergebracht ist.

Bei dem Objekt, das bewacht werden soll, handelt es sich um ein großes dreiflügeliges Gebäude. Es ist gegenwärtig eine maximale Belegung von bis zu 145 Personen möglich. Die Verwendung der vorhandenen Räumlichkeiten des Integrationszentrums wird ständig an die notwendigen Anforderungen, an eine adäquate Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten angepasst. Auswirkungen auf die maximale Belegung, die Wohnfläche und die Nutzfläche werden aus den Anpassungen gegenwärtig nicht erwartet. Nähere Information ab Ziffer 4 ff. in der Leistungsbeschreibung.

Anzubieten sind Sicherheitsdienstleistungen welche die Bewachung des Integrationszentrums an 24 Stunden / 7 Tage die Woche mit drei Sicherheitskräften vor Ort sowie eines Schichtführers beim AN sicherstellt.

Bei der Umsetzung des Auftrags und dem Einsatz des Personals sind die sich aus den einschlägigen Gesetzen und Normen (z. B. DIN EN ISO 9001, DIN 77200-1 und DIN 77200-2, Gewerbeordnung, DGUV Vorschrift 23, BewachV in der jeweils gültigen Fassung) ergebenden Anforderungen zu beachten. Sofern während der Vertragslaufzeit neue Regelungen in Kraft treten, die für die Leistungserbringung relevant sind, werden diese in den Vertrag mit einbezogen.

Ortsbesichtigung:

Im Rahmen der Angebotserstellung ist es zwingend erforderlich, sich das in Rede stehende Bewachungsobjekt "Integrationszentrum Wiener Straße 12, 27568 Bremerhaven" im Rahmen einer Objektbesichtigung anzuschauen.

Die Teilnahme an der Ortsbesichtigung ist verpflichtend.

Ein Vertreter des AG ist vor Ort und dokumentiert diese. Im Anschluss erhält der Bieter einen Nachweis (Anlage 4) über die Teilnahme.

Die Objektbesichtigungen finden am 02.02.2023 in der Zeit von 09:00 bis max. 15:00 Uhr und am 03.02.2023 in der Zeit von 09:00 bis max. 13:00 Uhr statt. Zur Koordination der einzelnen Besichtigungstermine für die einzelnen Unternehmen, benötigt der AG die verbindliche Anmeldung zur Teilnahme an der Objektbesichtigung über das Vergabeportal https://www.vergabe.bremen.de bis spätestens 01.02.2023 eingehend bis 10:00 Uhr eines jeden Bieters.

Der Vertreter des Bieters muss namentlich benannt werden und sich vor Ort ausweisen können.

Als Nachweis über die Teilnahme an der Objektbesichtigung ist die Anlage 4 "Nachweis Teilnahme an der Objektbesichtigung" vollständig ausgefüllt und unterzeichnet mit dem Angebot einzureichen.

Um den Gleichbehandlungsgrundsatz gerecht zu werden, werden keine Fragen während der Objektbesichtigung beantwortet. Der AG erwartet von allen Teilnehmern, dass sie Fragestellungen im Nachgang der Objektbesichtigung ausschließlich über das Vergabeportal https://www.vergabe.bremen.de bis spätestens 17.02.2023 stellen. Eingereichte Fragen und deren Antworten werden in anonymisierter Form allen Bietern über die Internetseite, über die auch die Ausschreibungsunterlagen zum Download zur Verfügung gestellt werden, bereitgestellt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2023
Ende: 31/07/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Dem AG wird eine einseitige Verlängerungsoption um dreimal 12 Monate eingeräumt (bis max. 31.07.2027), zu ziehen per schriftlicher Mitteilung an den AN drei Monate vor Ablauf des Vertrages.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bei der Umsetzung des Auftrags und dem Einsatz des Personals sind die sich aus den einschlägigen Gesetzen und Normen (z. B. DIN EN ISO 9001, DIN 77200-1 und DIN 77200-2, Gewerbeordnung, DGUV Vorschrift 23, BewachV in der jeweils gültigen Fassung) ergebenden Anforderungen zu beachten. Sofern während der Vertragslaufzeit neue Regelungen in Kraft treten, die für die Leistungserbringung relevant sind, werden diese in den Vertrag mit einbezogen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die erforderliche Überprüfung Ihrer Eignung in Bezug auf Fachkunde und Leistungsfähigkeit ist es erforderlich, dass Sie die "Anlage 1 - Eigenerklärungen zur Eignung" sowie -falls zutreffend- die entsprechenden Formblätter vollständig ausgefüllt und unterzeichnet mit dem Angebot einreichen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen. Die gilt auch für Nachweise gemäß Ziffer III.1.2) und III.1.3).

Angaben zum Bieter (Firmenprofil/Unternehmensdarstellung) (Formblatt 1)

Eigenerklärung zum Umsatz Ihres Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen

Geschäftsjahren (2019, 2020, 2021), soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. (Formblatt 2)

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach den §§ 123 und 124 GWB vorliegen. (Formblatt 2)

Eigenerklärung, dass Ihr Unternehmen in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines

Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 6 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500,00 Euro belegt worden ist. (Formblatt 2)

Eigenerklärung, dass ihr Unternehmen Mitglied bei der Berufsgenossenschaft ist. (Formblatt 2)

Eigenerklärung, dass Ihrem Unternehmen für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen (Formblatt 2).

Eigenerklärung, dass Ihr Unternehmen über den Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister verfügt. (Formblatt 2)

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für die erforderliche Überprüfung Ihrer Eignung in Bezug auf Fachkunde und Leistungsfähigkeit ist es erforderlich, dass Sie die "Anlage 1 - Eigenerklärungen zur Eignung" sowie -falls zutreffend- die entsprechenden Formblätter vollständig ausgefüllt und unterzeichnet mit dem Angebot einreichen.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat. (Formblatt 2)

Eigenerklärung, dass das Unternehmen über eine gültige Betriebshaftpflichtversicherung verfügt, die folgende Mindestdeckungssummen abdeckt: 2.500.000,00 Euro Personen- und Sachschäden pauschal; 250.000,00 Euro für Vermögensschäden, insbesondere nach gültigem Datenschutzrecht;

250.000,00 Euro für Abhandenkommen bewachter Sachen; 250.000,00 Euro Abhandenkommen Schlüssel/Codekarten; 250.000,00 Euro Bearbeitungs-/Tätigkeitsschäden und 2.500.000,00 Euro für Umwelthaftpflichtschäden (Formblatt 2) oder

Eigenerklärung, dass das Unternehmen im Auftragsfall eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen wird, die folgende Mindestdeckungssummen abdeckt: 2.500.000,00 Euro Personen- und Sachschäden pauschal; 250.000,00 Euro für Vermögensschäden, insbesondere nach gültigem Datenschutzrecht; 250.000,00 Euro für Abhandenkommen bewachter Sachen; 250.000,00 Euro Abhandenkommen Schlüssel/Codekarten; 250.000,00 Euro Bearbeitungs-/Tätigkeitsschäden und 2.500.000,00 Euro für Umwelthaftpflichtschäden

Eine Bescheinigung des Versicherungsunternehmens über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen, ist mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen. (Formblatt 2)

Eigenerklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet (Formblatt 2).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für die erforderliche Überprüfung Ihrer Eignung in Bezug auf Fachkunde und Leistungsfähigkeit ist es erforderlich, dass Sie die "Anlage 1 - Eigenerklärungen zur Eignung" sowie -falls zutreffend- die entsprechenden Formblätter vollständig ausgefüllt und unterzeichnet mit dem Angebot einreichen.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen die Anforderungen nach DIN 77200-1 und DIN 77200-2 erfüllt. (Formblatt 2)

Der Nachweis, dass die Anforderungen nach DIN 77200-1 und DIN 77200-2 erfüllt werden, kann mit einer aktuellen Zertifizierung nach EN-, DIN- und ISO-Normen oder gleichwertig, die den Mindestanforderungen nach DIN 77200-1 und DIN 77200-2 entsprechen bzw. andere geeignete Beweismittel, wie Prüfberichte anerkannter Stellen, erfolgen. Der Nachweis ist mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen Mitglied im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) ist. (Formblatt 2)

Der Nachweis, dass die Mitgliedschaft im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) besteht, ist mit einem aktuellen Nachweis zu belegen. Der Nachweis ist mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen über eine Zertifizierung für ein Qualitätsmanagementsystem, z.B. EN ISO 9001 oder eine andere gleichwertige Bescheinigung verfügt. (Formblatt 2)

Die aktuellen Zertifikate / Nachweise sind mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2019, 2020, 2021) die drei angegebenen Referenzen mit den/der "Sicherheitsdienstleistungen / Bewachung eines Integrationszentrums" (Auftraggeber) vergleichbar sind, u. a. unter Angabe des Auftragswertes und der Leistungsart. (Formblatt 3)

(Hinweis: "Vergleichbar" heißt nicht "gleich"; die Referenzen müssen sich aber auf Aufträge beziehen, die nach Art und Umfang dem ausgeschriebenen Auftrag inhaltlich entsprechen!)

Um eine Vergleichbarkeit herstellen zu können, müssen die angegebenen Referenzobjekte folgende Mindestanforderung erfüllen:

• Flüchtlingsunterkünfte

• mind. 100 Flüchtlinge untergebracht sein

• das Objekt muss über mind. 1.000m² Wohnfläche verfügen

Hinweis:

Ohne Nennung von Referenzen, kann Ihre Eignung nicht überprüft werden.

Für Sie als Bieter sollte sich die Notwendigkeit ergeben, die Einwilligung der Weitergabe der Kontaktdaten Ihrer Referenzen einzuholen. Ein Verweis auf die DSVGO entbindet Sie nicht von der Verpflichtung, Referenzprojekte anzugeben. Ohne Referenzen kann Ihr Angebot/Teilnahmeantrag nicht gewertet werden.

Eigenerklärung, dass das absehbare jährliche Rechnungsvolumen des vorgesehenen Angebotes nicht mehr als 1/3 des Geschäftsumsatzes meines Unternehmens ausmacht. (Formblatt 4)

Eigenerklärung, dass das Unternehmen im Besitz einer Erlaubnis nach § 34a Abs. 1 der Gewerbeordnung (GewO) ist. (Formblatt 5)

Die entsprechenden Nachweise sind mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen.

Eigenerklärung, dass die Leitung des Betriebes oder der zuständigen Zweigniederlassung über den Sachkundenachweis nach § 34a Abs. 1 Satz 3 Nummer 3 bzw. Abs. 1a Satz 2 GewO in Verbindung mit §§ 9 bis 12 der Verordnung über das Bewachungsgewerbe verfügt. (Formblatt 5)

Die entsprechenden Nachweise sind mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen einen klar umrissenen Aufbau der Unternehmensführung hat, der erkennen lässt, dass es auf die Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen gerichtet ist. Für die operative Führung von Sicherungsdienstleistungen ist eine eigene Einsatzleitung, bestehend aus mindestens einer Führungskraft, erforderlich. (Formblatt 5)

Der entsprechende Nachweis ist mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen und muss folgende Punkte enthalten:

•ein Organigramm, aus dem der strukturelle Aufbau seiner Organisation ersichtlich ist

•Stellenbeschreibungen für seine Führungskräfte

Eigenerklärung, dass das Unternehmen zur Erfüllung der Leistung nur geschultes und zuverlässiges Personal einsetzen wird, dass dieses Personal sozial- und rentenversicherungspflichtig beschäftigt wird sowie über gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift und gute Ortskenntnisse verfügt. (Formblatt 6)

Eigenerklärung, dass das vom Unternehmen zur Durchführung der Bewachungsaufgaben beschäftigten Sicherheitskräfte über einfache Fremdsprachenkenntnisse (neben Englisch, aktuell besonders erwünscht: Ukrainisch, Arabisch, Kurdisch, Farsi, Dari, Paschtu) verfügt, um z. B. bei Notfällen die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können (im Sinne der Stufe A1 - Anfänger des GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen): "Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen - z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben - und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.") (Formblatt 6)

Eigenerklärung, dass die als Schichtführer eingesetzte Person (sofern nicht identisch mit der Leitung des Betriebes oder der Zweigniederlassung), über die folgenden Qualifikationen verfügt:

•Sachkundenachweis nach § 34a Abs. 1 Satz 3 Nummer 3 bzw. Abs. 1a Satz 2 GewO in

Verbindung mit §§ 9 bis12 der Verordnung über das Bewachungsgewerbe oder andere Nachweise nach § 8 der Verordnung über das Bewachungsgewerbe

•Nachweis über mind. dreijährige Erfahrungen als Schicht-/Einsatzleitung (Formblatt 6)

Die entsprechenden Nachweise sind mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen.

Eigenerklärung, dass die zur Durchführung der Bewachungsaufgaben beschäftigten Sicherheitskräfte über eine Bescheinigung der Industrie- und Handelskammer verfügen, dass sie über die für die Ausübung des Gewerbes notwendigen rechtlichen und fachlichen Grundlagen unterrichtet worden sind und mit ihnen vertraut sind (§ 34a Abs. 1a GewO in Verbindung mit §§ 4 und 7 der Verordnung über das Bewachungsgewerbe) (Formblatt 6)

Der Nachweis einer Unterrichtung ist nicht erforderlich, da andere Nachweise* (bitte benennen) nach § 8 der Verordnung über das Bewachungsgewerbe vorliegen. (Formblatt 6)

Eigenerklärung, dass das als Sicherheitsmitarbeiter eingesetzte Personal die gesetzlichen Bestimmungen nach § 34a GewO und der Verordnung über das Bewachungsgewerbe erfüllt. (Formblatt 6)

Eigenerklärung, dass das eingesetzte Personal über die Qualifikation als Brandschutzhelfer verfügt. (Formblatt 6)

Eigenerklärung, dass das eingesetzte Personal über die Qualifikation als Ersthelfer verfügt. (Formblatt 6)

Eigenerklärung, dass das eingesetzte Personal ein Mindestalter von 23 Jahre vorweist und spätestens vier Wochen nach Zuschlagserteilung ein aktuelles (nicht älter als drei Monate), erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (ohne Einträge) vorlegen kann. (Formblatt 6)

Eigenerklärung, dass das eigesetzte Personal über interkulturelle Kompetenz mit ausgeprägter Sensibilität im Umgang mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und Herkunftsländern (z. B: durch Berufserfahrung von mind. ein Jahr in Flüchtlingsunterkünften oder ähnlichen Einrichtungen) verfügt. (Formblatt 6)

Der AG behält sich vor, Nachweise zur beruflichen Qualifikation anzufordern wie z.B. die Bescheinigung der Sachkundeprüfung, Qualifikation als Brandschutz- und Ersthelfer.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen gem. DIN 77200-1 Pkt. 4.19.2 für die Sicherheitsmitarbeiter ein verwendungsbezogenes schriftlich dokumentiertes Weiterbildungskonzept nachweisen kann, auf dessen Grundlage die Inhalte der verlangten Qualifikation jährlich aufzufrischen und ggf. neue Weiterbildungsinhalte zu vermitteln sind.

Der konkrete Weiterbildungsbedarf ist aus den Anforderungen der jeweiligen Verwendung, einer Analyse der persönlichen Voraussetzungen sowie den Entwicklungsmöglichkeiten des Mitarbeiters zu ermitteln. Für im Unternehmen vollzeitbeschäftigte Sicherheitsmitarbeiter sind für die Weiterbildung mindestens 40 Unterrichtseinheiten je 45 min. je Jahr nachzuweisen.

Für nicht in Vollzeit beschäftigte Sicherheitsmitarbeiter kann der Mindestzeitaufwand zur Weiterbildung auf 24 Unterrichtseinheiten je 45 min. je Jahr reduziert werden. Es wird empfohlen, die Weiterbildung grundsätzlich in Form von Präsenzunterricht durchzuführen. Hiervon kann durch Einsatz von qualitätsgesicherten "Distance Learning" Verfahren in einem Umfang von maximal 50% der geforderten Unterrichtseinheiten abgewichen werden. (Formblatt 7)

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Jeweils in der aktuellen Fassung:

§ 34a Gewerbeordnung; Verordnung über das Bewachungsgewerbe (Bewachungsverordnung - BewachV)

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Alle Mitarbeiter des Auftragnehmers, soweit sie für die Aufgabenerfüllung herangezogen werden, müssen über den Nachweis einer von der Industrie- und Handelskammer erfolgreich abgelegten Sachkundeprüfung nach § 34a GewO verfügen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/02/2023
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/05/2023
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 27/02/2023
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: ja
Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen:

2027/2028

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Rügen sind ausschließlich an den unter I.1) genannten Auftraggeber zu senden.

2. Werden im Vergabeverfahren Bescheinigungen von Auftraggebern oder amtlichen Stellen gefordert, sind sie - soweit sie nicht in Deutsch verfasst wurden - inklusive einer beglaubigten deutschsprachigen Übersetzung einzureichen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobili-tät, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Postanschrift: Contrescarpe 72
Ort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 42136159796
Fax: +49 42149632311
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

a) Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB 2013 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann einen Nachprüfungsverfahren gem. der §§ 160 ff GWB 2013 bei der unter VI.4.1 ge-nannten Stelle einleiten.

b) der Antrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichung des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c) Die Ausführung zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit. Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag gemäß § 160 GWB 2013 bei der unter VI.4.1) genannten Stelle gestellt werden. Bieter müssen Vergabeverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genannten Vergabestelle unter Angabe der oben genannten Vergabenummer rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB 2013 informiert.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobili-tät, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Postanschrift: Contrescarpe 72
Ort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 42136159796
Fax: +49 42149632311
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/01/2023