Beauftragung eines Parkmanagements für öffentliche Parkanlagen sowie den Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin Lichtenberg

Soziale und andere besondere Dienstleistungen – öffentliche Aufträge

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10315
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://my.vergabeplattform.berlin.de
Adresse des Beschafferprofils: https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/163425
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://my.vergabeplattform.berlin.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Beauftragung eines Parkmanagements für öffentliche Parkanlagen sowie den Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin Lichtenberg

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79700000 Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Beauftragung eines Parkmanagements für öffentliche Parkanlagen sowie den Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin Lichtenberg. Langfristiges Ziel im Projekt Parkbetreuung ist die Förderung eines friedlichen und zufriedenen sozialen Miteinanders. Gleichzeitig soll in der Bevölkerung mehr Wertschätzung, Anerkennung und Akzeptanz für Natur und Grünflächen erreicht werden. Kernaufgabe bei der Betreuung einer Parkanlage ist es daher, gegenseitige Rücksichtnahme bei der Nutzung von Grünanlagen zu begünstigen und auf diesem Weg zur Reduktion destruktiven Verhaltens unterschiedlicher Ausprägung beizutragen. Kernaufgabe der Parkbetreuung ist der niedrigschwellige, direkte Kontakt mit den Parknutzer*innen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
75240000 Mit öffentlicher Sicherheit und Ordnung verbundene Dienstleistungen
75241000 Dienstleistungen im Bereich öffentliche Sicherheit
79700000 Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten
79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
85320000 Dienstleistungen im Sozialwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Parkmanager*innen und Parkläufer*innen nehmen eine Vermittlerrolle zwischen den Nutzergruppen ein, werben für gegenseitiges Verständnis und achten auf die Einhaltung der Regeln. Einerseits soll so Konflikten entgegengewirkt werden, andererseits zielt die Parkbetreuung mit ihren speziellen Rollenprofilen auch auf eine Entlastung der Ordnungsbehörden und Grünflächenämter. Es werden jährlich ca. 10.000 Bewachungsstunden prognostiziert. Die Erfüllungsorte der Leistung sind: der Fennpfuhl-Park; der Zentralfriedhof Friedrichsfelde; Parkkombination Rathauspark, Stadtpark, Grünanlage Gürtelstr. West und ehemaliger Friedhof Rudolf-Reusch-Str.

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Monaten: 48
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Einseitig verbindliche Rahmenvereinbarung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

- Sachkundeprüfung nach § 34 Gewerbeordnung

- Nachweis Betriebhaftpflichtversicherung

- objektbezogene bzw. aufgabenspezifische Dienstanweisung gemäß DIN 77200

- Qualifikationserfordernis an Parkmanagende (Bachelor oder Masterabschluss inkl. mind. 2-jähriger Berufspraxis) im Fachgebiet u.a. Sozialwisschenschaft, Staatlich anerkannter Sozialarbeiter, Sozialpädagoge, Soziale Arbeit etc. - siehe Punkt 2.2.2 Leistungsbeschreibung

- eintragungsfreies polizeiliches Führungszeugnis

- Abschluss einer allgmeinbildenden Schule für Parklaufende

- Erste-Hilfe-Schulungen

-Eigenerklärung zur Eignung oder EEE, Eigenerklärung zu den Unternehmensangaben, Eigenerklärung zu Referenz/en, Eigenerklärung Unteraufträge / Eignungsleihe (Wirt 235) wenn zutreffend; Wirt 236 wenn zutreffend; Bietergemeinschaften Wirt 238 wenn zutreffend

- Konzept zur Durchführungsqualität ist je Los mit dem Angebot einzureichen

- Eigenerklärung Wettbewerbsregister und Finanz-Sanktions-Liste (auf Anforderung)

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Mitarbeitenden mit Sachkundeprüfung gem §34a GewO

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Erfüllung der Qualifikationsanforderungen durch die Mitarbeitenden. Vorliegen von Sachkundeprüfungen nach §34 Gewerbeordnung sowie einer Bewachungserlaubnis. Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung in geforderter Höhe. Folgende Formulare werden vertragsgegenständlich: Wirt-215, Wirt-214 inkl. Tarifbroschüre, Wirt-2143, Wirt-2144, Wirt 124.1, Wirt 2145, Wirt-124 EU, Wirt-2141, falls zutreffend: Wirt 235, 236, 238, Eigenerklärung Referenzen, Eigenerklärung Unternehmensangaben, Einreichung eines Konzeptes zu Fallbeispielen, Anlage §124 GWB, Zuschlagskalkulation zum Stundenverrechnungssatz (auf besonderes Verlangen)

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
IV.1.10)Identifizierung der geltenden nationalen Vorschriften für das Verfahren:
IV.1.11)Hauptmerkmale des Vergabeverfahrens:

Offenes Verfahren, Wertung der Angebote gemäß Einfacher Richtwertmethode - 50% Preis / 50% Konzeptqualität

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge / Schlusstermin für den Eingang von Interessenbekundungen
Tag: 14/02/2023
Ortszeit: 10:00
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10820
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10820
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen

nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes

gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss

geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (135 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10315
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/01/2023