Hosting und Betrieb der Plattform Sammlungen Online der Staatlichen Museen zu Berlin Referenznummer der Bekanntmachung: SPK-ZVS-22-00069-oV-M-GDI

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10785
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.preussischer-kulturbesitz.de/zentrale-vergabestelle.html
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Bundesunmittlebare Stiftung des Öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Hosting und Betrieb der Plattform Sammlungen Online der Staatlichen Museen zu Berlin

Referenznummer der Bekanntmachung: SPK-ZVS-22-00069-oV-M-GDI
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Eines der wichtigsten Projekte hierbei, sind die „Sammlungen Online“ der Staatlichen Museen zu Berlin. Die „Sammlungen Online“ verwalten über 300k Exponate der Staatlichen Museen zu Berlin in digitaler Form, die über gleichnamiges Portal ausgespielt und der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.Ziel ist die erfolgreiche Fortführung der Plattform. Hierzu wird ein Dienstleister gesucht, der Hosting und Betrieb der Plattform für die kommenden 4 Jahre (voraussichtlich ab dem 01.12.2022) übernimmt und gewährleistet.

Einmalige Migration in neue Hosting-Umgebung

Bereitstellung von Speicherplatz und Zugänglichmachung von Inhalten über das Internet

Gesamtverfügbarkeit

Datensicherung/Wiederherstellung (tägl.)

Teil-Konfiguration der Basissysteme und Grundeinstellungen der Server

Administration der durch den Auftragnehmer erbrachten Leistungen

technische Wartungsleistungen

Leistungszeitraum: 48 Monate

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Niedrigstes Angebot: [Betrag gelöscht] EUR / höchstes Angebot: [Betrag gelöscht] EUR das berücksichtigt wurde
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

II. Leistungsbeschreibung

Einmalige Migration in neue Hosting-Umgebung

Bereitstellung von Speicherplatz und Zugänglichmachung von Inhalten über das Internet

Gesamtverfügbarkeit

Datensicherung/Wiederherstellung (tägl.)

Teil-Konfiguration der Basissysteme und Grundeinstellungen der Server

Administration der durch den Auftragnehmer erbrachten Leistungen

technische Wartungsleistungen

Leistungszeitraum: 48 Monate

1. System Übersicht

Das System gliedert sich in Staging Umgebung und Production System, die jeweils von 9 virtuellen Maschinen betrieben werden. Als Betriebssystem (Stand 17.06.2022) kommt Debian 9 zum Einsatz. Um LTS Support bis 2026 zu gewährleisten, wird ein Update auf Debian 11 (bullseye) angestrebt. Für weitere Informationen zur System-Konfiguration, siehe Preisblatt (05a_Preisblatt).

2. Anforderungen an das Hosting

Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die

Gewährleistung der Verfügbarkeit der Server

Einsatz sicherer Protokolle

Einsatz sicherer Passwörter

Protokollierung und Logdaten

Gewährleistung von Sicherheitsupdates für Betriebssysteme, Web-und Datenbankserver

Gewährleitung gehärtete Konfiguration

Gewährleistung verschlüsselter Zugriffe auf den Administrationsbereich

Sicherung Konfiguration der Server und Netzwerkkomponenten

System Server Monitoring

Einsatz eines Virenschutz Programms auf den Web-Servern

Verwendung Transportverschlüsselung zur Konfiguration der Web und Datenbankserver

Einsatz einer Validierungskomponente zur Filterung der Ein und Ausgabedaten

s. Kriterienkatalog EVB IT Cloudvertrag (03a_IT_Cloud_Kriterienkatalog)

3. Beschreibung Zielsystem

Die Applikation läuft in einem Kubernetes Cluster mit 7 Nodes und 6 Volumes.

Das Management erfolgt via Ingress API.

Die Komponenten laufen als Docker-Container auf den Nodes.

Die Daten der Objekte (Exponate) werden via API des zentralen Museumsdokumentationssystem (MDS) automatisiert exportiert (bzw. synchronisiert). Die Exportdaten werden anschliessend in Elasticsearch (Metadaten) und Hasura (Detailinformationen) gespeichert und der Applikation verfügbar gemacht. Ein sicherer Umgang mit Schnittstellen/APIs ist erforderlich.

Assets (Bilder) werden separat auf File Storages hinterlegt.

Die redaktionelle Pflege, sowie die visuelle Präsentation der Inhalte erfolgt über das Strapi CMS.

Die Architektur des Gesamtsystems ist: Frontend, API, Datenhaltung

Tech Stack:

Plattformen: TypeScript, React, Apollo GraphQL Client, Material UI, i18n-ext, react-admin Single Page Application

Integration Services: Java/Kotlin, Spring Boot Microservices

Datenhaltung: Postgres DB, Orient DB, MySQL DB, File Storage

Infrastruktur: Gitlab/Github, Docker, Kubernetes, Grafana, Hetzner, Jenkins

Weitere Technologien: Hasura GraphQL Engine, Elasticsearch, NGINX, Strapi (CMS), PHP, Matomo

Durchführung des Auftrags

Für die Umsetzung des Auftrags wird nach Erteilung des Zuschlags ein Vertrag gemäß den Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Leistungen (EVB-IT) geschlossen, dessen Muster hier, ebenso wie die zugehörigen AGB, beigefügt ist.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 195-553461
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: SPK-ZVS-22-00069-oV-M-GDI
Bezeichnung des Auftrags:

Hosting und Betrieb der Plattform Sammlungen Online der Staatlichen Museen zu Berlin

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
06/12/2022
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: [Betrag gelöscht] EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: [Betrag gelöscht] EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

a. Nur registrierte Nutzer der e-vergabe, die die Teilnahme unter "Meine evergabe"

aktivieren, können am Vergabeverfahren teilnehmen.

---

b. Die Vergabeunterlagen stehen elektronisch uneingeschränkt zur Verfügung.

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c. Soweit im Rahmen der Teilnahmeantragserstellung / Angebotserstellung Fragen zu

den Unterlagen oder zum Vergabeverfahren auftreten, können über die e-

Vergabeplattform des Bundes von der Vergabestelle Auskünfte zu diesem

Vergabeverfahren angefordert werden. Die Frist zur Anforderung weiterer

Auskünfte ist der Aufforderung zur Angebotsabgabe zu entnehmen. Nach Ablauf der

angegebenen Frist eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr beantwortet. Die SPK

behält sich vor, auch Fragen zu beantworten, die nach Ablauf der Frist eingehen.

Telefonische Auskünfte werden grundsätzlich nicht erteilt. Andere als die unter

Punkt I.1 genannte Vergabestelle dürfen für Auskünfte zum Verfahren nicht

kontaktiert werden.

---

d. Zusätzliche Informationen (d.h. Auskünfte zum Vergabeverfahren, Antworten auf

Bieterfragen etc.) und ggf. ergänzende Dokumente werden grundsätzlich in

anonymisierter Form allen potentiellen Bietern ausschließlich über die e-

Vergabeplattform des Bundes zur Verfügung gestellt und sind bei der Erstellung

eines Angebotes zu beachten.

---

e. Sämtliche Kommunikation (einschließlich es Teilnahmeantrag / Angebote) ist in

deutscher Sprache zu führen.

---

f. Bietergemeinschaften: Im Falle von Bietergemeinschaften ist eine bevollmächtigte

Vertreterin /ein bevollmächtigter Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber

der Auftraggeberin rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. die Bietergemeinschaft

haftet gesamtschuldnerisch. Von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sind die

unter Punkt 11 genannten Unterlagen ausgefüllt einzureichen.

---

g. Kosten, die ggf. bei der Erstellung des Teilnahmeantrags / Angebotes entstehen,

können nicht erstattet werden.

---

h. Zur elektronischen es Teilnahmeantrags- / Angebotseinreichung über die e-

Vergabeplattform des Bundes genügt, statt der eigenhändigen Unterschrift, die

Übermittlung der geforderten Dokumente in Textform gemäß § 126b BGB und die

Nennung der Person des Erklärenden an den vorgegebenen Stellen. Nachweise und

Erklärungen sind dem Angebot über "meine e-vergabe" beizufügen.

---

i. Der Teilnahmeantrag / das Angebot ist unter Einhaltung der genannten Fristen

ausschließlich elektronisch auf der e-Vergabeplattform des Bundes einzureichen. Die

vorgegebenen Formblätter sind zwingend zu verwenden. Nicht fristgerecht

eingereichte Teilnahmeanträge / Angebote werden im weiteren Verfahren nicht

berücksichtigt. Teilnahmeanträge / Angebote, die die geforderten Unterlagen oder

geforderte Angaben nicht enthalten, können gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV von der

Wertung ausgeschlossen werden.

---

j. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags / Angebotes unterliegt der Bewerber / Bieter

den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Teilnahmeanträge / Angebote (§ 57

VgV). Es gilt deutsches Recht.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und

bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber

dem öffentlichen Auftraggeber, Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Die

Zentrale Vergabestelle (ZVS) weist auf die zulässigen Rechtsbehelfe und

einzuhaltenden Fristen hin.

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Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf

Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.

Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.

---

Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt.

---

Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines

Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).

---

Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im

Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb

einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134

Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung

erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung

benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem

Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen

erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder

zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,

einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des

Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr.2 GWB.

§ 134 Abs. 1 Satz 1 GWB bleibt unberührt.

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Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes

beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten. Soll ein

Nachprüfungsantrag (§ 107 Abs. 1 GWB) per E-Mail eingereicht werden,

so ist dies nur mit qualifizierter elektronischer Signatur an die E-Mail-Adresse

[gelöscht] möglich.

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Hinweis:

Die SPK ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten,

die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer

weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebsund

Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die

entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als

Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/01/2023