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Projekt BRICK (Heizung) Referenznummer der Bekanntmachung: ECA-2022-020

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Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesdruckerei GmbH
Postanschrift: Kommandantenstraße 18
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10969
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Anwaltssozietät Clifford Chance Partnerschaft mit beschränkter Beufshaftung
E-Mail:
Telefon: +49 69/71991305
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bundesdruckerei.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E52556757
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E52556757
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Anbieter von Produkten und Lösungen der Hochsicherheitstechnologie
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Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Projekt BRICK (Heizung)

Referenznummer der Bekanntmachung: ECA-2022-020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45315000 Heizungs- und sonstige Elektroinstallationen in Gebäuden
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Als Teil des Campus Süd der Bundesdruckerei (bdr) in 10969 Berlin sollen die denkmalgeschützten Bestandsgebäude 04, 05, 06, 10, 14, 21 und 22 mit ca. 8.150 m2 BGF saniert und zu einem Gewerbehof mit Büro- und Gewerbenutzung entwickelt werden. Das Gebäude 06 wird mit der Aufstockung eines Staffelgeschosses um ca. 300 m2 erweitert.

Die Baumaßnahme setzt sich aus mehreren aneinandergrenzenden Gebäudeteilen zusammen, die an vier Innenhöfe (Hof 3, 4, 7 und 8) angrenzen. Die Gebäude stehen auf einer Grundfläche von ca. 1.400m2 und umfassen ca. 31.000 m3 BRI. Die Erschließung der 2 bis 5 Obergeschosse erfolgt über mehrere Treppenhäuser und einen Aufzug. Der höchste OKFF der Nutzfläche befindet sich bei ca. + 19,40m.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Vergabeeinheit 08 "Heizung" Gegenstand dieser Ausschreibung sind Heizungsarbeiten im Rahmen einer Denkmalsanierung bestehend aus 7 aneinandergrenzenden Gebäuden, wovon eines mittels Aufstockung eines Staffelge-schosses erweitert wird.

Die Bürobereiche werden genauso wie der Sportbereich mit neuen Röhrenradiatoren ausgestattet. Ein kleiner Teilbereich des Büros sowie die Apartments im neuen Staffelgeschoss erhalten eine Fußbodenheizung. Die Apartments zusätzlich Badheizkörper. Die Warmwasserbereitung des Sportbereichs erfolgt über eine Frischwasserstation. Die Warmwasserbereitung der Apartments über Wohnungsstationen, die auch die Fußbodenheizung versorgen. Die Verrohrung wird vollständig erneuert und gedämmt. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine neue Fernwärmeübergabestation mit ca. 820 kW. Die bestehende Heizungszentrale wird demontiert und vollständig erneuert.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/01/2023
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Jeder Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:

1) Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als einen Monat zum Datum des Abgabetermins für das Angebot; alternativ: Eintragung in Berufsregister und/oder Handwerksrolle 2) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß Formblatt 5 3) Eigenerklärung Russlandbezug gemäß Formblatt 7.

Die o.g. Nachweise sind ggf. auch für benannte Drittunternehmen und Nachunternehmer vorzulegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Eigenerklärung gemäß Formblatt 2 (Bieterselbstauskunft, siehe dort Ziffer 3) über den Gesamtjahresumsatz des Bieters für die vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit der Umsatz die Erbringung von Bauleistungen und anderen Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

2) Nachweis einer bestehenden Bauhaftpflichtversicherung über eine Haftungssumme von mindestens EUR 5.000.000 für Personen-,

Sach-, Umwelt- und Vermögensschäden (je Schadensfall). Sollte der Bieter über eine solche nicht verfügen, hat er durch eine Eigenerklärung zu bestätigen, im Zuschlagsfall eine entsprechende Haftpflichtversicherung mit den o.g. Merkmalen abzuschließen.

Eine Bietergemeinschaft kann den Nachweis einer bestehenden Bauhaftpflichtversicherung wie folgt erbringen:

a) Versicherungsnehmer ist die Bietergemeinschaft selbst b) Versicherungsnehmer ist ein Mitglied der Bietergemeinschaft, wobei dem Auftraggeber nachzuweisen ist, dass alle übrigen Bietergemeinschaftsmitglieder ebenfalls in den Versicherungsschutz miteinbezogen sind.

Im Übrigen gelten die Vorgaben aus dem vorstehenden Absatz entsprechend.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Eigenerklärung gemäß Formblatt 2 (Bieterselbstauskunft, siehe dort Ziffer 4) über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.

2) Benennung mindestens eines Referenzprojekts, welches durchgängig oder teilweise in den Kalenderjahren 2017, 2018, 2019, 2020, 2021 und/oder 2022 durchgeführt worden ist. Die Auftraggeber der benannten Referenzprojekte können, müssen aber nicht der öffentlichen Hand zuzuordnen sein.

Diesbezüglich ist Formblatt 6 (Referenzprojekte) zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Als vergleichbar mit den ausgeschriebenen Bauleistungen gilt ein Referenzprojekt, wenn der vom Bieter zu beschreibende Inhalt des Referenzprojekts sämtliche der folgenden Bau- und Leistungsteile umfasst:

- Sanierung der Heizungsinstallation eines Büro-, Gewerbe oder Wohngebäudes (Auftragswert in Höhe von mindestens EUR 400.000 (netto))

- Ausführung einer Fernwärmezentrale mit mindestens 250 kW.

Die einzelnen vorstehend genannten Bau- und Leistungsteile können, müssen aber nicht zwingend Gegenstand eines einzelnen Referenzprojekts sein. Es ist auch zulässig, Referenzprojekte zu benennen, die jeweils nur einen der vorstehend genannten Bau- und Leistungsteile umfassen. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass die benannten Referenzprojekte insgesamt sämtliche vorstehend genannten Bau- und Leistungsteile abdecken.

3) Mit seinem Angebot hat der Bieter eine Darstellung einzureichen, aus der sich Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals ergibt. Die Darstellung muss insbesondere die Lebensläufe des mit der Ausführung des Auftrags zu betrauenden Bauleiters und dessen Stellvertreters ausweisen.

Die eingereichten Lebensläufe dieser Personen können anonymisiert eingereicht werden und müssen jeweils insbesondere folgende Angaben enthalten:

- Erfahrung im Bereich Bauwesen / Handwerk,

- Ausbildung(en) und/oder sonstige(n) Qualifikation(en) und

- Dauer (Anzahl voller Jahre) der Berufserfahrung im Bereich Bauwesen und/oder Handwerk

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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/09/2022
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 04/11/2022
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 06/09/2022
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Eine detaillierte Beschreibung der in den Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3) beschriebenen Kriterien ist dem Dokument "Aufforderung zur Angebotsabgabe" (dort Ziffer 7.1) zu entnehmen, das unter dem Link zu Ziffer I.3) dieser Auftragsbekanntmachung abrufbar ist.

b) Dem Bieter steht es frei, seine Eignung nach Maßgabe der in Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3) beschriebenen Kriterien - soweit möglich - auch durch Eintragungen gem. § 6b EU Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 VOB/A in einem der dort beschriebenen Verzeichnisse nachzuweisen.

c) Der Auftraggeber wird allen interessierten Bietern nach Maßgabe der Ziffer 4.3 der AzA die Möglichkeit gewähren, das Objekt, an dem die ausgeschriebenen Leistungen durchzuführen sind, bereits vor Angebotsabgabe zu besichtigen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes beim Kartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Fax: +49 2289499-163
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben Anspruch darauf, dass die Bestimmungen über das Vergabeverfahren eingehalten werden. Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der derzeit gültigen Fassung.

In Bezug auf die Einreichung von Nachprüfungsanträgen gilt gemäß § 160 GWB:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: siehe die unter Ziffer VI.4.1) genannte Stelle
Ort: Bonn
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/08/2022
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