B 188, Ortsumgehung Miesterhorst; Objektplanung Verkehrsanlagen Leistungsphase 5 und 6, optional 7 gem. HOAI Referenznummer der Bekanntmachung: N221-002-2022

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Stendal
NUTS-Code: DEE02 Halle (Saale), Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 39576
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.lsbb.sachsen-anhalt.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Straßenbau / Brückenbau

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

B 188, Ortsumgehung Miesterhorst; Objektplanung Verkehrsanlagen Leistungsphase 5 und 6, optional 7 gem. HOAI

Referenznummer der Bekanntmachung: N221-002-2022
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Bundesstraße 188 ist eine wichtige Ost-West-Verbindung für den Raum des östlichen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Das Straßennetz im nordöstlichen Raum wird durch den Neubau der A14 von Magdeburg nach Schwerin und der A 39 von Wolfsburg nach Lüneburg ergänzt. Als wichtigste Querverbindung in diesem Raum fungiert die B 188 zwischen der A 14 bei Stendal und der A 39 bei Wolfsburg.Die geplante Ortsumgehung Miesterhorst ist Teil dieses Straßennetzes.

Der Planfeststellungsbeschluss vom 19.02.2020 liegt vor. Die Ortsumgehung ist im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Objektplanung Verkehrsanlagen für den Streckenbau.

Der Planungsabschnitt der B 188n - Ortsumgehung Miesterhorst beginnt im Bereich des Bahnhofs Miesterhorst und endet nördlich der Ortschaft Mieste. Die Linie der B 188n verläuft nördlich des Bahnhofs Miesterhorst in Trassenbündelung mit den

Bahnstrecken der DB AG 6107 und 6185 bis zur bestehenden Ortsumgehung Mieste. Die Abschnittslänge der Ortsumgehung Miesterhorst beträgt 5,78km. Zur Verknüpfung der B 188n mit dem nachgeordneten Straßennetz sowie zur Aufrechterhaltung bestehender Verbindungen und Wegebeziehungen sind weiterhin

- die Verlegung der B 188 alt (Richtung Miesterhorst) auf einer Streckenlänge von 0,167 km

- die Verlegung der L 20 (Richtung Klötze) auf einer Streckenlänge von 0,200 km

- die Verlegung der B 188 alt (Richtung Mieste) auf einer Streckenlänge von 0,227 km

- die Verlegung der Kurzen Straße in Mieste auf einer Streckenlänge von 0,193 km erforderlich.

Das Vorhaben umfasst drei niveaugleiche Knotenpunkte zur Verknüpfung der B 188n mit dem nachgeordneten Netz und beinhaltet 5 Bauwerke, welche teilweise neu- oder umgebaut bzw. angepasst werden.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 169 879.91 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0D Stendal
Hauptort der Ausführung:

Stendal

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Objektplanung Verkehrsanlagen Leistungsphase 5 und 6, optional 7 gem. HOAI

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation und Realisierung / Gewichtung: 60
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck der Präsentation / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung der erforderlichen Planungsleistungen ausdrücklich vor. Das Angebot ist für die Leistungen:

- Objektplanung Verkehrsanlagen (gem. §47 HOAI) Lph. 5 bis 7 zu erstellen.

Beauftragt werden anfänglich

- Objektplanung Verkehrsanlagen (gem. §47 HOAI) Leistungsphasen 5 und 6

Es besteht die Option der Fortführung der Planungsleistungen

- Objektplanung Verkehrsanlagen (gem. §47 HOAI) Leistungsphasen 7

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Auswahl der Bewerber, die zur Verhandlung/Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem mehrstufigen Prozess.

1. Zunächst werden alle Bewerbungen hinsichtlich form- und fristgerechter Einreichung geprüft.

2. Anschließend erfolgt die Eignungsprüfung der Bewerber hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf der Grundlage der vorgelegten Angaben und Unterlagen. Es wird geprüft, ob die Bewerber die geforderten Mindeststandards (siehe Nr. III.1 „Teilnahmebedingungen“ und III.2 „Bedingungen für den Auftrag“ der Bekanntmachung) erfüllen.

3. Ist die Zahl der geeigneten Bewerber größer als 3 behält sich der Auftraggeber vor, den Bewerberkreis zu beschränken (mind. 3, max. 5). In diesem Fall wird anhand der vorgelegten Unterlagen geprüft, welche Bewerber besonders geeignet sind und zum Verhandlungsverfahren eingeladen werden sollen. Die zur Bewerberauswahl genutzten Kriterien und deren Gewichtung sind unter Nr. II.2.9 der Bekanntmachung angegeben.

4. Ist nach der Bewerberauswahl anhand der Kriterien die Anzahl der Bewerber zu hoch, weil z. B. mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erreicht haben, behält sich der Auftraggeber vor, ein Losverfahren durchzuführen, um die Bewerberzahl abschließend zu reduzieren.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 130-369427
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: N221-002-2022
Bezeichnung des Auftrags:

B 188, Ortsumgehung Miesterhorst; Objektplanung Verkehrsanlagen Leistungsphase 5 und 6, optional 7 gem. HOAI

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
28/11/2022
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Gera
NUTS-Code: DEG02 Gera, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 07548
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 169 879.91 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Halle / Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06130
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28/11/2022