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Besucherzentrum Historische Mühle (UNESCO Welterbe) im Park Sanssouci, Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §§ 53-55 / RBBau Referenznummer der Bekanntmachung: 4213004

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Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 14471
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail:
Fax: +49 3319694-373
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://spsg.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion
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Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Besucherzentrum Historische Mühle (UNESCO Welterbe) im Park Sanssouci, Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §§ 53-55 / RBBau

Referenznummer der Bekanntmachung: 4213004
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71310000 Technische Beratung und Konstruktionsberatung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Schlossbereich Sanssouci, der den östlichen Bereich des Parks und neben dem Schloss Sanssouci auch die Bildergalerie und die Neuen Kammern umfasst, werden jährlich ca. 450 000 Besucher gezählt. Für diese Besucher ist ein multifunktionaler Besucherempfang erforderlich, der über das derzeitige Angebot an Ticketing und Information im ehem. Marstall hinausgeht. Das Besucherzentrum soll in dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble (Mühlenhaus mit Terrasse, ehem Wagenremise mit Hof, Marstall) und einem Neubau am Fuß der historischen Mühle angeordnet werden. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Technischen Ausrüstung (AGr 1-8; Lp 2-8) bei Umbau und Modernisierung des Bestandsensembles und beim Neubau. Neben der Erfüllung des Stiftungszwecks der Kulturgütererhaltung und -nutzung werden zusätzliche Nutzflächen geschaffen. Der Besucherempfang soll gestalterisch und funktional verbessert werden, ebenso die Arbeits- und Wohnbedingungen der SPSG-Mitarbeiter, der Pächter und Mieter.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 466 851.64 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Historische Mühle

Park Sanssouci

Potsdam 14469 Potsdam

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 von Bund, Land Berlin u. Land Brandenburg soll das denkmalgeschütze Ensemble an der Historischen Mühle zur Nutzung als Besucherempfang saniert, ergänzt u. teilweise neugestaltet werden. Bestandserfassungen, Voruntersuchungen u. Planungen (LP 2/ ES-Bau für TA Bestandsgebäude und LP 2-3/ EW-Bau komplett für Neubau) aus den Jahren 2009-2011 liegen als Bearbeitungsgrundlagen vor. Veränderte Anforderungen u. notwendige Präzisierungen erfordern eine erneute Auseinandersetzung mit der Aufgabe u. eine Aktualisierung u. Vervollständigung der Planungen. Die Gesamtbaumaßnahme umfasst in der KG 400 alle Anlagengruppen der TA gem. HOAI § 53 in mehreren Gebäuden A.)-D.) (s. Leistungsbeschreibung BZ-HM_TA_Aufgabenstellung):

A.) Mühlenhaus mit Terrasse (Bj. 1847-49; 4-gesch., unterkellert; BGF 1 582 m2; Wohnhaus mit Büro u. Café): Sanierung u. Restaurierung des gesamten Bauwerks bei möglichst weitgehendem Erhalt der Bausubstanz. Die überalterten haustechnischen Anlagen sind gemäß aktuellem Stand der Technik sowie heute gültigen normativen Anforderungen von Grund auf zu erneuern. Dabei spielen auch energetische Gesichtspunkte eine Rolle.

B.) Ehem. Wagenremise: (Hallengebäude, Bj. 1862, 1-gesch., teilunterkellert, BGF 543m2); mit Waschhaus (Bj.1847-49, BGF 13m2). Umbau u. Umnutzung der Remise für Sommergastronomie (Gastraum unbeheizt) u. öffentlicher WC-Anlage (beheizt). Von der Originalsubstanz ist dabei so viel wie möglich zu erhalten u. sichtbar zu lassen. Die haustechnischen Anlagen und Betriebsmittel sind, sofern vorhanden, überaltert und gemäß aktuellem Stand der Technik sowie heute gültigen normativen Anforderungen von Grund auf zu erneuern. WCs und Gastronomie müssen barrierefrei nutzbar sein. Für die Küchenplanung wird ein separater Planer beauftragt.

C.) Für den Neubau des Schweizer Hauses (2-gesch., NRF 410 m2, BGF 513 m2) wurde 2011 ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Die moderne Interpretation des hist. Gebäudes soll flexibel, aktuell als Shop genutzt werden. Auf das massive Sockelgeschoss wird das Obergeschoss in Holz-Ständerbauweise u. offenem Satteldach aufgesetzt. Das Gebäude ist neu zu erschließen (TW, SW, H, E, IT). Die haustechnischen Anlagen sollen die Vorgaben von GEG und AMEV erfüllen und flexibel hinsichtlich der Gebäudenutzung sein. Zur Barrierefreiheit wird das Gebäude mit einem Aufzug ausgestattet.

D.) 2. BA: Marstall (Bj. 1861-62; 2-gesch., BGF 835m2; Sanierung 1993/94 zum Besucherzentrum mit öffentl. WC-Anlage; 1998 Instandsetzung Dach u. Ausbau Obergeschoss zu Büros). Die baul. Hülle ist in einem relativ guten Zustand. Es wird ein neuer Zugang vom Parkplatz mit Windfang geschaffen. Durch Rückbau von WCs u. Spindeltreppe wird die Fläche zur Nutzung des Marstalls als Kern des Besucherzentrums erweitert. Die haustechnischen Anlagen sind im Bestand anzupassen. Überprüfung Brandschutz im OG.

1. BA: Zusätzlich ist das Nahwärmeleitungsnetz der außerhalb der Gebäude geführten Rohrleitungsanlagen für den Gebäudekomplex zu dimensionieren und die Berechnungen dem Planer für die KG 540 zuzuarbeiten.

Die Realisierung der Gesamtmaßnahme erfolgt in zwei Bauabschitten (s. BZ-HM_TA_-Auf-ga-ben-stel-lung): 1. BA Mühlenhauskomplex (MH) mit Remise und Hof (R), Schweizer Haus (SH); 2. BA Marstall (M). Für o.g. Maßnahmen sollen die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53-55 HOAI, Anlagegruppen 1 bis 8; LP 2-8 vergeben werden.

Geschätze vorläufige anrechenbare Kosten als Summen aller Anlagegruppen brutto:

1. BA KG 400 ca. 1 713 000 EUR;

2. BA KG 400 ca. 117 000 EUR (s. BZ-HM_TA_Aufgabenstellung).

Geplanter zeitl. Ablauf: Planungsbeginn (Lph 2-4) 6/2021,

Planungszeitraum

1. BA (Lph 5-7): 12/2022-10/2024;

2. BA (Lph 5-7): 11/2023-10/2025.

Baudurchführung:

1. BA: 02/2024-12/2026;

2. BA: 03/2026-02/2027;

schrittweise Inbetriebnahme bis 06/2027.

Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11)).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an facht. Aufgabenstellung / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Projektumsetzung / Gewichtung: 30
Preis - Gewichtung: 20.00
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Vergabe erfolgt stufenweise gem. RBBau-Vertrag (in der jeweils gültigen Fassung).

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 015-032361
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

Auftragsvergabe IPROconsult GmbH

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
25/05/2021
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: IPROconsult GmbH
Postanschrift: Schnorrstr. 70
Ort: Dresden
NUTS-Code: DED21 Dresden, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 01069
Land: Deutschland
E-Mail:
Internet-Adresse: http://iproconsult.com
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 466 851.64 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXURYYDYYCK

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652
Internet-Adresse: http://www.mwe.brandenburg.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.

Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

5. Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14471
Land: Deutschland
E-Mail:
Fax: +49 3319694-373
Internet-Adresse: https://spsg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/06/2021
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