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Evaluierung des Reifegrads der Krankenhäuser hinsichtlich der Digitalisierung Referenznummer der Bekanntmachung: 512-04810/001

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Gesundheit
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Land: Deutschland
E-Mail:
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.vdivde-it.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369067
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369067
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Evaluierung des Reifegrads der Krankenhäuser hinsichtlich der Digitalisierung

Referenznummer der Bekanntmachung: 512-04810/001
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
73100000 Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Auftrags ist die Evaluierung des Reifegrads der Krankenhäuser hinsichtlich der Digitalisierung nach § 14b KHZG.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 5 462 185.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Evaluierung des Reifegrads der Krankenhäuser hinsichtlich der Digitalisierung nach § 14b KHZG umfasst die Entwicklung eines Reifegradmodells, welches eine standardisierte und umfassende Bewertung des Digitalisierungsgrads von Krankenhäusern ermöglichen soll (Modul 1), die Durchführung und Auswertung der Erhebung bzw. Selbsteinschätzung der Krankenhäuser zwischen dem 30.6.2021 und 30.9.2021 (Modul 2); die Durchführung und Auswertung der Erhebung bzw. Selbsteinschätzung der Krankenhäuser zwischen dem 30.6.2023 und 30.9.2023 sowie die Analyse des longitudinalen Verlaufs (Modul 3); eine begleitende Evaluation der Studie (Modul 4). Das übergeordnete Ziel ist es, den grundsätzlichen Stand der Digitalisierung in deutschen Kliniken sowie Effekte der Förderung in Bezug auf den Digitalisierungsgrad und der Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten bzw. regionaler Versorgungsstrukturen zu untersuchen bzw. zu bewerten. Näheres ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Haben mehr als 4 geeignete Bewerber berücksichtigungsfähige Teilnahmeanträge abgegeben, erfolgt die Auswahl unter ihnen nach folgendem Modus, d.h. den nachfolgend aufgeführten Kriterien (K1 bis K3) sowie Unterkriterien und anschließender Ermittlung der Gesamtpunktzahl:

1. K1: Qualität der Bewerberreferenzen – Referenzen Formblatt Ziff. VIII.2 der Eigenerklärungen zur Eignung EU-BMG:

a) K1.1 Anzahl einschlägige Referenzen in Bezug auf die deutsche Krankenhauslandschaft/-struktur:

— 1 Referenz = 1 Punkt,

— 2 Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Referenzen = 4 Punkte,

— 5 oder mehr Referenzen = 5 Punkte.

b) K1.2 Anzahl einschlägige Referenzen im Bereich IT im Gesundheitswesen und/oder mit Bezug zu Krankenhaus-IT:

— 1 Referenz = 1 Punkt,

— 2 Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Referenzen = 4 Punkte,

— 5 oder mehr Referenzen = 5 Punkte.

c) K1.3 Anzahl einschlägige Referenzen betreffend die Organisation und Koordination von Projekten mit unterschiedlichen Stakeholdern:

— 1 Referenz = 1 Punkt,

— 2 Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Referenzen = 4 Punkte,

— 5 oder mehr Referenzen = 5 Punkte.

d) K1.4 Anzahl einschlägige Referenzen in Bezug auf die Entwicklung, Nutzung und Evaluation von Reifegradmodellen:

— 1 Referenz = 1 Punkt,

— 2 Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Referenzen = 4 Punkte,

— 5 oder mehr Referenzen = 5 Punkte.

e) K1.5 Anzahl einschlägige Referenzen in der Durchführung von wissenschaftlichen Evaluationsstudien auf Landes-/Bundesebene:

— 1 Referenz = 1 Punkt,

— 2 Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Referenzen = 4 Punkte,

— 5 oder mehr Referenzen = 5 Punkte.

f) K1.6 Anzahl derjenigen Referenzen nach K1.1 bis K1.5, in denen eine Zusammenarbeit mit einem öffentlichen Auftragsgeber erfolgt ist:

— 1-3 Referenzen = 1 Punkt,

— 4-6 Referenzen = 2 Punkte,

— 7-9 Referenzen = 3 Punkte,

— 10-12 Referenzen = 4 Punkte,

— mehr als 12 Referenzen = 5 Punkte.

2. K 2: Erfahrungen und Kenntnisse der Projektleitung – Verantwortliche bzw. leitende Mitarbeiter/innen (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter) – im Hinblick auf die nachfolgenden Unterkriterien gilt: bei den Unterkriterien zur Berufserfahrung („Anzahl der Jahre Berufserfahrung“) wird die durchschnittliche Berufserfahrung bewertet; bei den Publikationen sowie den persönlichen Referenzen (Referenzen Formblatt Ziff. VIII.3 der „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMG“) werden die Angaben addiert, d.h. es wird die Summe der Publikationen bzw. persönlichen Referenzen bewertet:

a) K2.1 Anzahl der Jahre Berufserfahrung mit Bezug zur deutschen Krankenhauslandschaft/-struktur:

— 1 Jahr-3 Jahre = 1 Punkt,

— mehr als 3 Jahre-6 Jahre = 2 Punkte,

— mehr als 6 Jahre-9 Jahre = 3 Punkte,

— mehr als 9 Jahre-12 Jahre = 4 Punkte,

— mehr als 12 Jahre = 5 Punkte.

b) K2.2 Anzahl der Jahre Berufserfahrung in der Leitung vergleichbarer Projekte:

— 1 Jahr-3 Jahre = 1 Punkt,

— mehr als 3 Jahre-6 Jahre = 2 Punkte,

— mehr als 6 Jahre-9 Jahre = 3 Punkte,

— mehr als 9 Jahre-12 Jahre = 4 Punkte,

— mehr als 12 Jahre = 5 Punkte.

c) K2.3 Anzahl der Jahre Berufserfahrung im Bereich der Krankenhaus-IT:

— 1 Jahr-3 Jahre = 1 Punkt,

— mehr als 3 Jahre-6 Jahre = 2 Punkte,

— mehr als 6 Jahre-9 Jahre = 3 Punkte,

— mehr als 9 Jahre-12 Jahre = 4 Punkte,

— mehr als 12 Jahre = 5 Punkte.

d) K2.4 Anzahl Publikationen und einschlägige persönliche Referenzen im Bereich der Reifegradmodelle (Publikationen und einschlägige persönliche Referenzen werden addiert):

— 1 Publikation/Referenz = 1 Punkt,

— 2 Publikationen/Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Publikationen/Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Publikationen/Referenzen = 4 Punkt,

— 5 oder mehr Publikationen/Referenzen = 5 Punkte.

e) K2.5 Anzahl der Jahre Berufserfahrung in Wissenschaft bzw. bzgl. der Durchführung von Evaluationsstudien:

— 1 Jahr-3 Jahre = 1 Punkt,

— mehr als 3 Jahre-6 Jahre = 2 Punkte,

— mehr als 6 Jahre-9 Jahre = 3 Punkte,

— mehr als 9 Jahre-12 Jahre = 4 Punkte,

— mehr als 12 Jahre = 5 Punkte.

f) K2.6 Anzahl Publikationen und einschlägige persönliche Referenzen im Bereich qualitativer und quantitativer Datenerhebung (Publikationen und einschlägige persönliche Referenzen werden addiert):

— 1-5 Publikationen/Referenzen = 1 Punkt,

— 6-10 Publikationen/Referenzen = 2 Punkte,

— 11-15 Publikationen/Referenzen = 3 Punkte,

— 16-20 Publikationen/Referenzen = 4 Punkte,

— mehr als 20 Publikationen/Referenzen = 5 Punkte.

g) K2.7 Anzahl einschlägige persönliche Referenzen mit einer Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern:

— 1-3 Referenzen = 1 Punkt,

— 4-6 Referenzen = 2 Punkte,

— 7-9 Referenzen = 3 Punkte,

— 10-12 Referenzen = 4 Punkte,

— mehr als 12 Referenzen = 5 Punkte.

h) K2.8 Anzahl einschlägige persönliche Referenzen im Bereich Kommunikations- und Stakeholdermanagement:

— 1-3 Referenzen = 1 Punkt,

— 4-6 Referenzen = 2 Punkte,

— 7-9 Referenzen = 3 Punkte,

— 10-12 Referenzen = 4 Punkte,

— mehr als 12 Referenzen = 5 Punkte.

Weitere Informationen sind in der Bekanntmachung unter VI.3) Zusätzliche Angaben zu finden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Bewerberbogen (Formblatt Ziff. I): Der Bewerber hat die Bezeichnung seines Unternehmens mit Anschrift, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse und Ansprechpartner/in zu nennen. Der Bewerberbogen des Bewerbers entsprechend Formblatt I ist von dem Bewerber auszufüllen und einzureichen. Wenn es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt, so ist der Bewerberbogen von allen an der Bewerbergemeinschaft Beteiligten auszufüllen und einzureichen. Der Bewerberbogen ist entsprechend zu vervielfältigen.

2. Bei Eignungsleihe (nur soweit einschlägig): Erklärung des Bieters über eine Eignungsleihe (Formblatt Ziff. II) und Verpflichtungserklärung des eignungsverschaffenden Unternehmens: Erklärung des sich verpflichtenden Unternehmens, dass im Falle der Zuschlagserteilung dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (Formblatt Ziff. III).

3. Erklärung der Bewerbergemeinschaft (nur soweit einschlägig; Formblatt Ziff. IV): In der Erklärung sind sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind mit vollständigem Namen zu benennen.

4. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Formblatt Ziff. V). Die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, entsprechend Formblatt Ziff. V ist von dem Bewerber und ggf. allen an der Bewerbergemeinschaft Beteiligten sowie im Falle der Eignungsleihe zusätzlich von dem eignungsverschaffenden Unternehmen auszufüllen.

5. Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Ausschlussgründen; Selbstreinigung nach § 125 GWB (Formblatt Ziff. VI). Die Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Ausschlussgründen, entsprechend Formblatt Ziff. VI, ist von dem betroffenen Bewerber und ggf. allen betroffenen an der Bewerbergemeinschaft Beteiligten sowie im Falle der Eignungsleihe auch von einem betroffenen eignungsverschaffenden Unternehmen auszufüllen.

6. Auszug aus dem Handelsregister oder einem anderen Berufsregister für das Unternehmen. Bei Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags darf der Auszug nicht älter als 3 Monate sein.

Soweit der Bewerber aus rechtlichen Gründen weder im Handelsregister noch in einem anderen Berufsregister eingetragen ist, ist eine entsprechende Eigenerklärung einzureichen (vom Bieter zu erstellende Eigenerklärung).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von anderen Unternehmen beruft (Eignungsleihe), sind diese Erklärungen und Dokumente von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bzw. auch vom eignungsverschaffenden Unternehmen vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders angegeben.

1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Formblatt Ziff. VII). Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als 3 Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als 3 Jahren besteht (vom Bieter zu erstellende Eigenerklärung).

2. Vorlage einer schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungsverhalten des Bewerbers (bei Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags darf der Auszug nicht älter als 3 Monate sein.) Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und dem Bewerber bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die Kundenbeziehungen zum Bewerber ordnungsgemäß verlaufen.

3. Nachweis einer Haftpflichtversicherung: Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags darf der Nachweis nicht älter als 3 Monate sein. Nachweise des Bestehens einer Haftpflichtversicherung für Umwelt-, Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 3,0 Mio. Euro (zweifach maximiert pro Jahr) oder Vorlage einer schriftlichen Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit entsprechenden Deckungssummen im Auftragsfall. Es genügt, wenn die vorstehenden Deckungssummen durch verschiedene Versicherungen abgedeckt werden; der Bewerber hat den Versicherungsschutz durch Vorlage der entsprechenden Nachweise und/oder Bestätigungen nachzuweisen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der jährliche Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss mindestens 3 Mio. Euro betragen.

Nachweis des Versicherungsschutzes mit den vorgenannten Deckungssummen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Erklärung zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Antragseinreichung fest angestellten Mitarbeiter, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, sowie die davon für das Projekt, d.h. die Leistungserbringung, zur Verfügung stehenden Mitarbeiter (Formblatt Ziff. VIII.1). Als projektrelevantes Umfeld definiert sind Forschungs- und Entwicklungsleistungen und/oder Beratungsleistungen im Bereich der deutschen Krankenhausstruktur und/oder im Bereich IT im Gesundheitswesen (insbesondere der Krankenhaus-IT) sowie die Durchführung von wissenschaftlichen Evaluationsstudien.

2. Ausführliche Darstellung von Referenzen des Bewerbers über die Durchführung vergleichbarer Aufgaben in den letzten 5 Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags).

Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts und des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten (Formblatt Ziff. VIII.2). Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat.

Durch eine Referenz muss eine oder mehrere der folgenden Leistungsfelder bzw. Kompetenzfelder abgedeckt werden:

— Kenntnisse im Bereich der Krankenhauslandschaft und der Krankenhausstrukturen,

— IT-Kenntnisse im Bereich Gesundheit und in Bezug auf Krankenhaus-IT,

— Kenntnisse im Bereich Kommunikations- und Stakeholdermanagement,

— Kenntnisse in der Arbeit mit Reifegradmodellen,

— Kompetenzen und Erfahrungen in der Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Studien,

— Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern, vorzugsweise mit Bundesbehörden und in der Politikberatung.

Ein Referenzauftrag kann mehrere der geforderten Leistungsfelder bzw. Kompetenzbereiche abdecken.

Die AGin berücksichtigt nur solche Referenzen, die im Hinblick auf Art, Inhalt und Umfang vergleichbar mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung sind.

Die Vergleichbarkeit setzt voraus, dass das Referenzprojekt mindestens eine Projektdauer von 6 Monaten aufweist und durch den Bewerber insgesamt mindestens 75 Personentage geleistet worden sind.

3. Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter) des Bewerbers. Für die vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter) müssen die Qualifikationen und Erfahrungen anhand von Qualifikationsprofilen für jeden einzelnen einzusetzenden Mitarbeiter nachgewiesen werden. Dabei sind im Hinblick auf die im Folgenden genannten Bereiche Belege bzw. persönliche Referenzen vorzulegen:

— profunde Kenntnisse im Bereich der Krankenhauslandschaft und der Krankenhausstrukturen,

— mehrjährige Erfahrungen in vergleichbaren Projektleitungen,

— IT-Kenntnisse, insbesondere im Bereich Gesundheit,

— Kenntnisse in der Arbeit mit Reifegradmodellen,

— Kompetenzen und Erfahrungen in der Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Studien und Evaluationsprojekten,

— Expertise im Bereich qualitativer und quantitativer Datenerhebung und -auswertung,

— mehrjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern, vorzugsweise mit Bundesbehörden und in der Politikberatung sowie bei der Umsetzung von IT-Projekten,

— Kenntnisse im Bereich Kommunikations- und Stakeholdermanagement,

Angabe im Formblatt (Formblatt Ziff. VIII.3). Zusätzlich Einreichung einer Kurzvita zum Projektleiter sowie einer Kurzvita zum stellvertretenden Projektleiter sowie Publikationslisten des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters.

4. Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen sonstigen Mitarbeiter (Projektmitarbeiter) des Bewerbers. Für die vorgesehenen Projektmitarbeiter müssen die Qualifikationen und Erfahrungen anhand von Qualifikationsprofilen für jeden einzelnen einzusetzenden Mitarbeiter nachgewiesen werden. Dabei sind im Hinblick auf die folgenden Bereiche Belege bzw. persönliche Referenzen vorzulegen:

— Kenntnisse des deutschen Gesundheitssystems, vorzugsweise auch im Bereich der Krankenhauslandschaft,

— Kenntnisse und mehrjährige Erfahrungen in der wissenschaftlichen Forschung und Durchführung von Evaluationsstudien,

— Erfahrungen in der bedarfsgerechten und öffentlichkeitswirksamen Aufbereitung von Forschungsergebnissen,

Angabe im Formblatt (Formblatt Ziff. VIII.4) sowie Einreichung einer Kurzvita zu jedem der benannten Projektmitarbeiter.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung mindestens 8 Mitarbeiter/innen im projektrelevanten Umfeld beschäftigen, wovon mindestens 5 Mitarbeiter/innen für das Projekt zur Verfügung stehen.

2. Es sind insgesamt mindestens 3 Referenzen einzureichen. Die eingereichten Referenzen müssen in ihrer Summe sämtliche der vorgenannten Leistungsfelder bzw. Kompetenzbereiche gemäß III.1.3) Ziff. 2 abdecken.

3. Der benannte Projektleiter muss über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (mindestens Qualifikationsniveau DQR 7) verfügen, vorzugsweise im Bereich Mathematik, Statistik, Informatik, Gesundheitswesen, Gesundheitsmanagement, Kommunikationswissenschaften oder vergleichbar. Der benannte Projektleiter muss mindestens über 10 Jahre Berufserfahrung in mindestens einem der folgenden Bereiche verfügen:

— Forschungs- und Entwicklungsleistungen und/oder Beratungsleistungen im Bereich der deutschen Krankenhausstruktur,

— Forschungs- und Entwicklungsleistungen und/oder Beratungsleistungen im Bereich IT im Gesundheitswesen (insbesondere der Krankenhaus-IT),

— Durchführung von wissenschaftlichen Evaluationsstudien.

4) Der benannte stellvertretende Projektleiter muss über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (mindestens Qualifikationsniveau DQR 7) verfügen, vorzugsweise im Bereich Mathematik, Statistik, Informatik, Gesundheitswesen, Gesundheitsmanagement, Kommunikationswissenschaften oder vergleichbar. Der benannte stellvertretende Projektleiter muss mindestens über 5 Jahre Berufserfahrung in mindestens einem der folgenden Bereiche verfügen:

— Forschungs- und Entwicklungsleistungen und/oder Beratungsleistungen im Bereich der deutschen Krankenhausstruktur,

— Forschungs- und Entwicklungsleistungen und/oder Beratungsleistungen im Bereich IT im Gesundheitswesen (insbesondere der Krankenhaus-IT),

— Durchführung von wissenschaftlichen Evaluationsstudien.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/01/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 25/05/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

3. K3: Erfahrungen und Kenntnisse der sonstigen Mitarbeiter/innen – Projektmitarbeiter/innen: im Hinblick auf die nachfolgenden Unterkriterien gilt: bei den Unterkriterien zu den persönlichen Referenzen (Referenzen Formblatt Ziff. VIII.4 der „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMG“) wird die durchschnittliche Anzahl der persönlichen Referenzen pro benanntem Projektmitarbeiter bewertet (d.h. zunächst erfolgt die Addition sämtlicher einschlägiger persönlicher Referenzen; anschließend wird die Summe durch die Anzahl der benannten Projektmitarbeiter dividiert):

a) K3.1 Anzahl einschlägige persönliche Referenzen betreffend das deutsche Gesundheitssystem, insb. der Krankenhausstrukturen:

— 1 Referenz = 1 Punkt,

— 2 Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Referenzen = 4 Punkte,

— 5 oder mehr Referenzen = 5 Punkte.

b) K3.2 Anzahl einschlägige persönliche Referenzen im Bereich Wissenschaft bzw. der Durchführung von Evaluationsstudien:

— 1 Referenz = 1 Punkt,

— 2 Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Referenzen = 4 Punkte,

— 5 oder mehr Referenzen = 5 Punkte.

c) K3.3 Anzahl einschlägige persönliche Referenzen zur bedarfsgerechten Aufbereitung von Forschungsergebnissen:

— 1 Referenz = 1 Punkt,

— 2 Referenzen = 2 Punkte,

— 3 Referenzen = 3 Punkte,

— 4 Referenzen = 4 Punkte,

— 5 oder mehr Referenzen = 5 Punkte.

4. Hinweis: Eine Referenz (Referenz des Bewerbers bzw. persönliche Referenz) kann in Hinblick auf mehrere der vorgenannten Unterkriterien betreffend Referenzen berücksichtigt werden, d.h. Punkte bei mehreren Unterkriterien erhalten; dies setzt die kumulative Erfüllung der Anforderungen der verschiedenen Unterkriterien voraus.

5. Formel für die Ermittlung der Gesamtpunktzahl: Die Punktzahlen (P), die ein Bewerber für die einzelnen Unterkriterien erlangt hat, werden in folgende Formel übertragen. Die erreichte Punktzahl wird dabei mit der Gewichtung des jeweiligen Unterkriteriums multipliziert. Die so ermittelten Punktwerte bei den einzelnen Unterkriterien werden nachfolgend addiert.

Die bedeutet: Gesamtpunktzahl = (0,4) * [(0,25)*P(K1.1) + (0,25)*P(K1.2) + (0,15)*P(K1.3) + (0,15)*P(K1.4) + (0,1)*P(K1.5) + (0,1)*P(K1.6)] + (0,35) * [(0,2)*P(K2.1) + (0,2)*P(K2.2) + (0,15)*P(K2.3) + (0,15)*P(K2.4) + (0,1)*P(K2.5) + (0,1)*P(K2.6) + (0,05)*P(K2.7) + (0,05)*P(K2.8)] + (0,25) * [(0,45)*P(K3.1) + (0,35)*P(K3.2) + (0,2)*P(K3.3)]

6. Die für die Bewerberauswahl maßgebliche Bewerberreihenfolge ergibt sich aus den Gesamtpunktzahlen, die die einzelnen Bewerber erlangt haben. Diejenigen Bewerber, die unter Zugrundlegung der Gesamtpunktzahlen die Ränge 1 bis 4 einnehmen, werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.

7. Entscheidung, wenn auch unter Zugrundelegung der vorstehend unter Ziff. 1 bis 6 erfassten Kriterien mehr als 4 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden müssten: Führt die Wertung der Teilnahmeanträge gemäß den vorstehenden Unterkriterien dazu, dass mehr als 4 Bewerber zur Abgabe eines Angebote aufgefordert werden müssten (bspw. mehr als ein Bewerber den Rang 4 belegt) und somit zwischen mehreren Bewerbern mit gleicher Gesamtpunktzahl ausgewählt werden muss, so erfolgt die Auswahl zwischen diesen Bewerbern wie folgt: Die Teilnahmeanträge derjenigen Bewerber, zwischen denen wegen gleicher Gesamtpunktzahl ausgewählt werden muss, werden im Hinblick auf die Zahl, Qualität und insbesondere die Vergleichbarkeit der von ihnen benannten Referenzen, Publikationen und der Erfahrung des Projektteams nochmals bewertet, wobei maßgeblich ist, welcher Bewerber vor dem Hintergrund der eingereichten Erklärungen und Nachweise die beste Leistungserbringung erwarten lässt.

Hierbei sind in absteigender Reihenfolge maßgeblich: Konzeption von und Arbeit mit Reifegradmodellen, Erfahrung im Krankenhausmanagement, Erfahrung im Stakeholdermanagement. Die Bewertung der Referenzen richtet sich insbesondere nach folgenden Aspekten: Vergleichbarkeit der vorgelegten Referenz im Hinblick auf Auftragsumfang; das jeweils geforderte inhaltliche Leistungsspektrum sowie die Komplexität; die Vergleichbarkeit der vorgelegten Referenzen im Hinblick auf das ausgeschriebene Fachgebiet; der Leistungsanteil des Bewerbers am Referenzauftrag. Die Bewertung der fachbezogenen Erfahrungen der zum Einsatz gelangenden Mitarbeiter (Projektteam) richtet sich danach, ob und inwieweit die vom Bewerber zur Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter bereits Erfahrung mit vergleichbaren Projekten und dem ausgeschriebenen Fachgebiet haben. Maßgeblich sind die eingereichten persönlichen Referenzen der Projektmitglieder sowie die vom Bewerber vorgelegten Mitarbeiterprofile und Kurzvita. Besteht dann immer noch Gleichstand zwischen den Bewerbern, entscheidet das Los.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21/12/2020
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