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Integrierter Bezirklicher Entwicklungsrahmen Wandsbek Referenznummer der Bekanntmachung: 2019000904

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Finanzbehörde Hamburg
Postanschrift: Gänsemarkt 36
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Hühn, Anja
E-Mail:
Telefon: +49 40428231386
Fax: +49 40427310686

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.hamburg.de/fb/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=VnVPlcl93aM%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.bieterportal.hamburg.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Integrierter Bezirklicher Entwicklungsrahmen Wandsbek

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019000904
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71400000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ziel des integrierten Entwicklungsrahmens ist es, der durch die Einwohnerzunahme und gesellschaftlichen Entwicklungen wachsenden Komplexität im Bezirk Wandsbek gerecht zu werden. Wesentlich ist dabei auch der gezielte Blick auf die einzelnen Stadtteile und Quartiere zur Ermittlung der lokalen Anforderungen und Handlungsspielräume.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71410000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600
Hauptort der Ausführung:

Hamburg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ziel des integrierten Entwicklungsrahmens ist es, der durch die Einwohnerzunahme und gesellschaftlichen Entwicklungen wachsenden Komplexität im Bezirk Wandsbek gerecht zu werden. Wesentlich ist dabei auch der gezielte Blick auf die einzelnen Stadtteile und Quartiere zur Ermittlung der lokalen Anforderungen und Handlungsspielräume.

Die Prozessplanung gliedert sich in 3 Phasen, die anhand des Beteiligungsprozesses aufgebaut ist. Die prozessuale und dialogische Begleitung zum Einbezug verschiedenster Akteure und die fachlich-inhaltliche Bearbeitung des Entwicklungsrahmens setzen sich aus den folgend genannten Leistungsbausteinen zusammen: Prozessorganisation, Bestandsanalyse, Beteiligung und Entwicklungsrahmen.

Ziel und Aufgabe dieser Ausschreibung ist ein abgestimmter und integrierter bezirklicher Entwicklungsrahmen für Wandsbek, der interessant, verständlich und positiv besetzt ist und von einer breiten Basis aus Bezirksverwaltung und -politik, Fachbehörden, Öffentlichkeit und weiteren Akteuren aktiv mitgetragen wird. Der Entwicklungsrahmen soll eine Zukunftsperspektive für den Bezirk bis ca. zum Jahr 2045 liefern.

Der Entwicklungsrahmen soll sich auf die Betrachtung des Bezirks im gesamtstädtischen und stadtregionalen Kontext, besondere prägende Teilräume und im Dialog definierte Leitthemen konzentrieren. Die Bearbeitung der Handlungsfelder und Leitthemen soll sowohl textliche Aufarbeitungen als auch geeignete kartographische bzw. bildhafte Darstellungen umfassen.

Der Bearbeitungsprozess soll möglichst innerhalb von max. 24 Monaten nach Beauftragung abgeschlossen werden. Es werden bereits mit dem Angebot Angaben zu einer belastbaren Zeitschiene erwartet.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Konzept / Gewichtung: 65
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 35
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2020
Ende: 31/07/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber, die die Anforderungen an die in den Ziffern III.1.1) bis III.1.3) genannten Bedingungen erfüllen, wird anhand der wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers vorgenommen. Maßgebend für die Auswahl ist neben der Erfüllung aller formalen Anforderungen und Kriterien und der grundsätzlichen Eignung für die ausgeschriebene Leistung in erster Linie die Qualität der einzureichenden 3 detaillierten Referenzen (Grad der Vergleichbarkeit) und des Personaleinsatzes.

Der Auftraggeber bildet eine Rangliste nach Vergleichbarkeit der eingereichten 3 detaillierten Referenzen mit dem vorliegenden Projekt. Dabei wird eine Referenz als umso vergleichbarer beurteilt, je stärker sich das Referenzprojekt und das vorliegende Projektähneln.

Die Ähnlichkeit bestimmt sich insbesondere nach den nachfolgend angegebenen Kriterien mit max. 42 Punkten bewertet:

a) Integrierter Entwicklungsrahmen (max. 3 Pkt. je Referenz);

b) den stadtplanerischen Bezügen (max. 3 Pkt. je Referenz);

c) Einsatz und Umfang von Beteiligungsformaten (max. 3 Pkt. je Referenz);

d) der Erfahrung in den Verwaltungszusammenhängen der FHH (max. 2 Pkt. je Referenz);

e) Konzept ? (max. 3 Pkt. je Referenz).

Hinsichtlich des Personaleinsatzkonzeptes werden folgende Kriterien mit max. 28 Punkten bewertet:

a) Bewertung der Qualifikation und Erfahrung im aufgabenspezifischen Bereich (max. 6 Pkt.);

b) Berufliche Qualifikation (max. 6 Pkt.);

c) Berufserfahrung im Bereich Stadtentwicklung (max. 6 Pkt.);

d) Berufserfahrung im Bereich Öffentlichkeitsbeteiligung (max. 6 Pkt.);

e) Berufserfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (max. 10 Pkt.).

Im Ergebnis muss der Bieter leistungsfähig sein, über umfassende planerische Kompetenz verfügen sowie Kenntnisse bzw. Erfahrungen mit unterschiedlichen Beteiligungsformaten bzw. -formen vorweisen können und zudem über für die Aufgabenstellung qualifiziertes Personal verfügen und dieses einsetzen.

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden mindestens 3, maximal fünf Teilnahmeanträge mit den höchsten Bewertungen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehend geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind dem Teilnahmeantrag beizufügen oder während der elektronischen Angebotsabgabe anzugeben. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die deutsche Sprache.

Das Fehlen oder die Unvollständigkeit auch nur einer der Unterlagen, Angaben, Erklärungen und Nachweise kann zum Ausschluss des Bewerbers vom weiteren Vergabeverfahren führen. Dies gilt ebenfalls für die unter III.1.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise.

1) ausgefüllter Fragenkatalog (im Bieterportal auszufüllen);

2) Eigenerklärung zur Eignung (E1);

3) Falls zutreffend: Unterschriebene Erklärung Bietergemeinschaft (E3);

4) Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (S1);

5) Eigenerklärung zur Nichtanwendung der „Scientology“ Technologie von L. Ron Hubbard (S2);

6) Darstellung des Unternehmens (E5).

Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen. Bitte reichen Sie hierzu eine Anlage ein und gliedern Sie die Angaben nach den letzten 3 Jahren. Eine stichwortartige Aufführung/tabellarische Aufführung reicht aus.

Gehen Sie dabei bitte auf folgende Aspekte/folgende Gliederung ein:

— Zahl der Mitarbeiter (MA),

— Fachdisziplinen der MA/Abschlüsse: Beachten Sie, dass unter den MA mindestens ein Stadtplaner sein soll. Zusätzlich ist der Einsatz von Architekten und oder Städtebauern, Soziologen, Landschaftsarchitekten, VWLer o.ä. und oder Geographen erwünscht. Auch Zweitabschlüsse und weitere Zertifizierungen insbesondere im Bereich Moderation werden berücksichtigt,

— Anzahl der für die Aufgabe eingesetzten zusätzlichen Kräfte.

7) Angaben über den Jahresumsatz, die Eigenkapitalentwicklung und -rendite des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren. (E4)

Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, die vorstehend unter 1), 3) und 4) (E1, S1 und S2) genannten Erklärungen und Nachweise zu Eignung vorzulegen.

Die Nachweise zu der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (siehe Ziffer III.1.3)) sind an das Konsortium in seiner Gesamtheit anzulegen. Das bedeutet, es ist grundsätzlich ausreichend, wenn ein oder mehrere Mitglieder die geforderten Nachweise beibringen und damit das gesamte Leistungsspektrum abdecken.

Näheres siehe Vergabeunterlagen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

7) Referenzen zu bisher durchgeführten Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs möglichst der letzten 3 Jahre. Diese können für öffentliche sowie für nicht öffentliche bzw. privatwirtschaftliche Auftraggeber durchgeführt worden sein (E2).

Bei diesen aussagefähigen Referenzen sind jeweils

— Auftragsjahr und -umfang,

— AG mit Ansprechpartner/-in und Telefonnummer,

— Jährlicher Auftragswert.

Zu nennen. (Die Angaben werden von der Vergabestelle streng vertraulich behandelt)

Die wichtigsten 3 Referenzbeispiele sind in einer Anlage darzustellen, die folgendes enthalten sollte: Aufgabe, Ziele, Lösung/Idee der Firma, Beispiele der Umsetzung, ggf. Erfolge und beteiligtes Kernteam, Benennung des Kernteams inkl. beruflicher Qualifikation für den hier gegenständlichen Auftrag (E2).

Weitere Referenzcases können als separate Anlage beigefügt werden.

Näheres siehe Vergabeunterlagen.

Die geforderten Unterlagen sind eindeutig zu kennzeichnen, damit für die Vergabestelle ersichtlich ist, welche Unterlagen welchen Anforderungen zuzuordnen sind.

8) Darstellung des Projektteams unter Angabe der besonderen Qualifikation und Eignung (E6).

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/02/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 06/03/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

— Es handelt sich vorliegend zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, so dass noch kein Angebot einzureichen ist, sondern nur die in dieser Bekanntmachung geforderten Unterlagen. Nur die gemäß Ziffer II.2.9) ausgewählten Teilnehmer werden zur Angebotsabgabe aufgefordert,

— die Teilnahmeanträge sind ausnahmslos elektronisch unter www.bieterportal.hamburg.de einzureichen. Die erforderlichen Unterlagen sind ebenfalls unter dieser Adresse abrufbar,

— die Finanzbehörde behält sich vor, von den Bewerbern auf gesonderte Anforderung entsprechende Bescheinigungen (steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise Bescheinigungen in Steuersachen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung abzufordern,

— Fragen von Bewerbern sind ausschließlich über die Bieterkommunikation unter www.bieterportal.hamburg.de zu stellen. Die dazugehörigen Antworten werden ebenfalls dort veröffentlicht. Die Frist für Fragen von Bewerbern ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Danach eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr beantwortet. Die Finanzbehörde behält sich vor, auch Fragen zu beantworten, die nach Ablauf der Frist eingehen,

— eine bestimmte Rechtsform des Anbieters ist nicht erforderlich. Im Falle von Bietergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch. Von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sind die unter III.1.1) genannten einzureichenden Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben einzureichen,

— die Verantwortung für die Auswahl der Unterauftragnehmer und die Gestaltung der Unteraufträge liegt beim Auftragnehmer.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Postanschrift: Große Bleichen 27
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland
Telefon: +49 40428231448
Fax: +49 40428232020
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 1 GWB bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/01/2020
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