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Schloss Charlottenburg, Berlin, Sanierung der Schlossumgebung/Garten, Vergabe von Leistungen der Freianlagenplanung gem. HOAI §§ 40/RBBau Referenznummer der Bekanntmachung: 4203003

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404
Postleitzahl: 14471
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail:
Fax: +49 3319694-373

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.spsg.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXDGQV/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXDGQV
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Schloss Charlottenburg, Berlin, Sanierung der Schlossumgebung/Garten, Vergabe von Leistungen der Freianlagenplanung gem. HOAI §§ 40/RBBau

Referenznummer der Bekanntmachung: 4203003
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Schloss Charlottenburg in Berlin Charlottenburg- Wilmersdorf (Gesamtlänge ca. 500 m) bildet zusammen mit dem Neuen Flügel, dem Theaterbau u. der Großen Orangerie die größte und bedeutendste Schlossanlage der einstigen brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und der deutschen Kaiser in Berlin. Im 2. Weltkriegs weitgehend zerstört, erfolgte ab 1948 der Wiederaufbau. Mit dem Wiederaufbau begann auch die Neugestaltung der — ebenfalls im 2. Weltkrieg weitgehend zerstörten — Parkanlage u. unmittelbare Schloss-umgebung, in welcher der Schlosspark in großen Teilen seine historische u. barocke Formgebung zurückerhielt. Die Straßenerweiterungen des Spandauer Damms sowie des Luisenplatzes erzwangen 1957 eine zusätzliche Neugestaltung.

Ziel des Verfahrens ist, die Vergabe der Freianlagenplanung (Lph 2-9) gem §§ 40 HOAI zur Sanierung der unmittelbaren Schloss-umgebung, die u. a. das musealen Angebot im Garten des Schlosses Charlottenburg erweitern und die Besucherzahl steiger

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Schloss Charlottenburg Spandauer

Damm 10-22

14059 Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 von Bund, Land Berlin u. Land Brandenburg soll die direkte Schlossumgebung des Charlottenburger Schlosses (ca. 49 400 m2) saniert werden (s. Vergabeunterlagen/Leistungsbeschreibung/0.0_CBU_Aufgabenstellung u. 0.3_CBU_Übersichtsplan).

Das Schloss Charlottenburg wird zu großen Teilen als Ausstellungsflächen genutzt. Einzelne Bereiche dienen als Arbeitsräume für die Mitarbeiter/innen. Teilflächen sind vermietet. Zusätzlich dient die Große Orangerie sowie Teile des Neuen Flügels als Veranstaltungsräume und werden Anlassbezogen vermietet. Die Schlossumgebung umfasst die unmittelbar am Schloss befindlichen Gartenbereiche unter-teilt in folgende Einzelbereiche: südlich des Schlosses Theatervor-platz, Orangen-garten, Ehrenhof und Fürstin-garten (Parterre am Neuen Flügels) und nördlich des Schlosses die Schloss-terrasse. Mit eingeschlossen ist der direkt am Spandauer Damm gelegenen Schlossplatz sowie der Luisenplatz.

Ziel des Verfahrens ist, die Vergabe der Freianlagenplanung (Lph 2-9) gem §§ 40 HOAI zur Ertüchtigung der Wegeflächen, zur Aufwertung u. hist. Gliederung der Gar-ten--anlagen, Sicherung u. tlw. Erlebbarmachung der Denkmalsubstanz der o. g. Schloss-umgebung. Darüber hinaus soll mit der Sanie-rung eine Verbes-se-rung des musealen Angebots im Garten u. eine Steige-rung der Besucherzahl erreicht werden. Weiterhin müssen durch die Maßnahmen der Brandschutz u. die behindertengerechte Zuwegung verbessert werden.

Entsprechend der derzeitigen u. geplanten Nutzung unterscheiden sich die künstlerischen Ausstattungsqualitäten der einzelnen Flächen. So soll das Parterre am Neuen Flügel in seinem friderizianischen Erscheinungsbild komplettiert werden, während die Schlossterrasse nur in Ihren barocken Grundstruktur wiederhergestellt wird. Beim Schlossplatz sowie Ehrenhof sind neben hist. Bezügen auch nutzungsrelevante Themen zu beachten. Der Luisenplatz soll eine weitere Aufwertung u. Neustrukturierung erfahren. Das Parterre des Orangengartens ist nicht Bestandteil der zu vergebenden Leistung. Im Rahmen der Planung ist die bereits abgestimmte Barrierefreiheit mit Abt. Gärten mit einzubeziehen u. planerisch umzusetzen. Die Planung der Wiederherstellung der Ver- und Entsorgungsleitungen wird separate vergeben.

Auf dem heutigen Besucherparkplatz (3 050 m2), westl. des Schlossplatzes, soll ein Besucherzentrum (BZ) entstehen. Im Jahre 2020 wird hierfür ein Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Es ist beabsichtigt, den im Rahmen dieses VgV- Verfahrens beauftragten Landschaftsarchitekten auch mit den Planungsleistungen für die Außenanlagen des BZs zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt vorbehaltlich, dass nach Abschluss des Wettbewerbs „Besucherzentrum", die Objektplanung für den Neubau in den weiteren Planungsphasen beauftragt wird. Deshalb sind die Leistungen der Freianlagenplanung „Besucherzentrum" auf dem Honorarformblatt (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/CBU_Formblatt Honorangebot) mit anzubieten.

Da die Planung der Außenanlagen des BZs gestalterische Auswirkungen auf die angrenzenden Bereiche, wie Orangenvorfahrt, Schlossplatz und ggf. Ehrenhof hat, kann die Planung für diese Bereiche erst nach der Planungsphase der Schlossterrasse u. dem Parterre Am Neuen Flügel erfolgen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass die Vor- u. Entwurfsphase für die Freianlagen, in 2 unterschiedlichen Zeitabschnitten erfolgt u. 2 EW-Bauen getrennt eingereicht werden müssen.

Geschätze (vorläufige) Bauwerkskosten KGr 200+500 brutto: Schlossumgebung ca.5,13 Mio. EUR, Freiflächen Besucherzentrum 728 500 EUR. Geplanter zeitl. Ablauf: Planungsbeginn 05/2020; Aufstellung der EW-Bau nach RBBau bis 01/2021; Genehmigungsplanung bis 04/2021; Ausführungsplanung/ Vergabe in Etappen bis 06/2024; Baubeginn Freianlagen 03/2022; Bauende 12/2026 / Außenanlagen Besucherzentrum Planungsstart Frühjahr 2021; Bauzeit: 2025/26. Die Vergabe erfolgt stufenweise nach RBBau (s. Ziff. II.2.11)

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektumsetzung/Projektorganisation / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an fachtechnische Aufgabenstellungen / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 78
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3;

2) Alle formal korrekten, vollständigen und den Mindestanforderungen an die Eignung (gem. Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (s. Vergabeunterlagen/Sonstiges/CBU_Eignungskriterien) bewertet. Die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt 2 dieser Bekanntmachung abgebildet;

3) Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung;

4) Die max. Punktzahl beträgt 500 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit max. 50 Punkte, Technische und berufliche Leistungsfähigkeit max. 450 Punkte;

5) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 (6) VgV).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

1) Die Vergabe erfolgt stufenweise gem. RBBau-Vertrag (in der jweils gültigen Fassung).

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt gemäß den Regelungen seines Heimatstaates (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/CBU_Teilnahmeantrag).

Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Landschaftsarchitekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist;

b) Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/CBU_Teilnahmeantrag).

a) Bei Zuschlagserteilung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und über 500 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.

Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Freianlagenplanung im Sinne HOAI 2013 §40 (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/CBU_Teilnahmeantrag);

b) Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat;

c) Erklärung des Bewerbers zur Größe realisierter Referenzprojekte (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/CBU_Referenzdarstellung).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Keine

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/Referenzdarstellung). Es sind max. 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (Leistungszeitraum ab 1/2010) vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1. Stufe/Eignungskriterien bewertet werden (s. Vergabeunterlagen/Sonstiges/CBU_Eignungskriterien).

Es werden alle Referenzprojekte gewertet, deren Urheberschaft und/oder Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist.

Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer -sofern zutreffend) insgesamt zu machen.

Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt „CBU_Referenzdarstellung" abgefragten Angaben zu machen. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen die in o. g. Formblättern abgefragten Angaben vollständig vorliegen;

2) Präsentation von max. 3 Referenzprojekten, die mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind und deren Bearbeitung (bearbeitete Leistungsphasen) im Leistungszeitraum ab 1/2010 bis 12/2019 liegt.

Die Referenzprojekte sind auf dem den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblatt „CBU_ Referenzdarstellung" in ihren Merkmalen zu erläutern und ergänzend auf jeweils max. 2 DIN-A4-Blättern (einseitig bedruckt) ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B. Lagepläne, Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein;

3) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers (s. Teilnahmeantrag). Anzugeben sind die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im Bereich Planung (technische Mitarbeiter) tätig sind, ohne Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2016, 2017 und 2018. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen;

4) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen);

5) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).

Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen;

Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen:

Zu 2.:

Für die darzustellenden Referenzprojekte (max. 3), welche die o. g. genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind, gelten die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016, §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46 Abs. 3 Nr. 1):

a) Projektbearbeitung/bearbeitete Leistungsphasen aller Projekte im Leistungszeitraum ab 1/2010.

In das Formblatt der CBU_ Referenzdarstellung sind zwingend nur die Leistungsphasen einzutragen, die ab 1/2010 erbracht wurden und nicht nach Dezember 2019 noch erbracht werden;

b) Alle Referenzprojekte (im Leistungszeitraum ab 1/2010 bis 12/2019) müssen der Kategorie Bauen im Bestand i. S. §2 HOAI 2013 zuzuordnen sein und es müssen Freianlagenplanungsleistungen nach §40 HOAI 2013 erbracht worden sein;

c) Mind. 1 Referenzprojekt muss ein Bauvolumen mit Bauwerkskosten (KGr 500 EUR) von? 1,25 Mio. EUR brutto ausweisen;

d) Mind. 1 Referenzprojekt muss als Gartendenkmal (gem. Denkmalschutzgesetz) eingetragen sein;

e) Bei mind. 1 Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2 bis 8 i.S. §40 HOAI 2013 durchgängig erbracht worden sein (im Leistungszeitraum ab 1/2010 bis 12/2019; einschl. Fertigstellung Lph 8, Übergabe an den Nutzer/Bauherrn (spätestens bis Dezember 2019).

Alle Mindestanforderungen müssen in den max. 3 in der Referenzliste darzustellenden Referenzprojekten erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

S. III.1.1) dieser Bekanntmachung.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

a) Die örtliche Präsenz (Potsdam) ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen;

b) BHO/VV-BHO, RBBau, BbGBauO, RZBau, VHB, BGB;

c) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung ist ein Honorarangebot (s. Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/CBU_Formblatt Honorarangebot) sowie die Formblätter 5.5 EU und 5.6 EU) vorzulegen;

d) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.2);

e) Vertrag inkl. Anlagen (s. Vergabeunterlagen/Vertragsbedingungen);

f) HOAI 2013 bzw. Rift Bund 2019, Einschätzung des AG:

Honorarzone gem. §40: III Mittelsatz, mitzuverarbeitende Bausubstanz (mvB) nach § 4 (3) brutto: 160 000 EUR; Umbau- und Modernisierungszuschlag gem. § 36(1): 10 %; Zuschlag gem. §12 auf Leistungsphase 8 (§ 34): 0 %.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/02/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 17/03/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen/Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (s Vergabeunterlagen/Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente/Teilnahmeantrag, CBU_Referenzdarstellung, Eigenerklärungen (Formblätter 4.1-4.3 EU) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben;

2) Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen;

3) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag;

4) Teilnahmeanträge können eingereicht werden:

— elektronisch in Textform,

— elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur,

— elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur.

Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.

Es müssen alle geforderten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht mehr zulässig!

5) Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise — auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] — hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Folge.

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht;

6) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält;

7) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;

8) „Rückfragen" sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann;

9) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben; die Punktzahl der Honorarangebote errechnet sich wie folgt: 5 (Punkte) x [(niedrigstes Angebot x 1,75) — Angebot des Bieters] dividiert durch [(niedrigstes Angebot x 1,75) — niedrigstes Angebot]; (Vergabeunterlagen/Sonstiges/CBU_Zuschlagskriterien);

10) Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf der Grundlage des Erstangebotes und den ersten Angaben des Bieter zur Bewertung der nicht preislichen Zuschlagskriterien zu erteilen;

11) geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 18. KW 2020.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXDGQV

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652

Internet-Adresse: http://www.mwe.brandenburg.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.

Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

5) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14471
Land: Deutschland
E-Mail:
Fax: +49 3319694-373

Internet-Adresse: www.spsg.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/01/2020
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