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Ersatzneubau der Schönhauser Allee-Brücke. Planungsleistungen Ingenieurbau. Referenznummer der Bekanntmachung: 19-176

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Postanschrift: Württembergische Straße 6
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300
Postleitzahl: 10707
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 30901393575/3577
Fax: +49 30901393576

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://my.vergabeplattform.berlin.de

Adresse des Beschafferprofils: https://my.vergabeplattform.berlin.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/122601
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://my.vergabeplattform.berlin.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ersatzneubau der Schönhauser Allee-Brücke. Planungsleistungen Ingenieurbau.

Referenznummer der Bekanntmachung: 19-176
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71322300
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erbringung von Planungsleistungen für den Ersatzneubau der Schönhauser Allee-Brücke. Die Schönhauser Allee-Brücke überquert im Zuge der Schönhauser Allee (B 96a) die Gleisanlagen der S-Bahn und Fernbahn. Das gesamte Brückenbauwerk hat eine Gesamtlänge von ca. 25,0 m und eine Gesamtbreite von 49,0 m.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE3
Hauptort der Ausführung:

Berlin.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der zu vergebenden Leistung ist die Objekt- und Tragwerksplanung.

Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung von Grundleistungen sowie besonderen Leistungen:

1) Objektplanung Ingenieurbauwerk gemäß § 43 HOAI und Anlage 12 HOAI:

— Stufe 1: Leistungsphasen 1 und 2 mit Auftragserteilung,

— Stufe 2: Leistungsphasen 3, 4 und 5 optional,

— Stufe 3: Leistungsphase 6 optional.

2) Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI und Anlage 14 HOAI:

— Stufe 1: Leistungsphase 2 mit Auftragserteilung,

— Stufe 2: Leistungsphase 3 optional,

— Stufe 3: Leistungsphase 6 optional.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher und Technischer Wert entsprechend Nr. 5 der „Aufforderung zur Abgabeeines Angebotes" / Gewichtung: 60 %
Kostenkriterium - Name: Preis/ Honorar entsprechend Nr. 5 der „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes" / Gewichtung: 40 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 50
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Grundleistungen sowie besonderen Leistungen:

1) Objektplanung Ingenieurbauwerk gemäß § 43 HOAI und Anlage 12 HOAI:

— Stufe 2: Leistungsphasen 3, 4 und 5,

— Stufe 3: Leistungsphase 6.

2) Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI und Anlage 14 HOAI:

— Stufe 2: Leistungsphase 3,

— Stufe 3: Leistungsphase 6.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Ist der Bewerber eine Juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.3) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben der §§ 1, 2, 30 und 32 des Berliner Architekten- und Baukammergesetzes ABKG erfüllt sind.

Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulausbildung im Baubereich als Dipl.-Ing. TH/ FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder einen vergleichbaren Berufsabschluss aufweisen und sie dürfen sich nur durch entsprechend Qualifizierte vertreten lassen.

Nachweise zu den geforderten Berufs- und Studienabschlüssen sind auf gesondertes Verlangen vorzulegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zu 4.2.5 des Bewerberbogens:

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Im Auftragsfall ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen

— für Personenschäden von 3 000 000 EUR,

— für sonstige Schäden von 5 000 000 EUR.

Bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.

Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zu 4.3.1 des Bewerberbogens (§ 46 (3) Nr. 1 VgV):

1.) Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Vergleichbar sind Leistungen der Objektplanung für 2 Brückenbauwerke.

In den angegebenen Referenzprojekten müssen die Brückenbauwerke folgende Bedingungen erfüllen:

— abgeschlossene Leistungsphasen 2, 3, 5 und 6 gem. §§ 43 HOAI 2013,

— mit mindestens 15 Mio. EUR anrechenbaren Kosten,

— erbracht im Zeitraum 1.1.2008 bis 18.2.2020, im innerstädtischen Bereich einer Großstadt und unter Zugrundelegung der Vorschriften für öffentliche deutsche Auftraggeber.

2.) Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Vergleichbar sind Leistungen der Tragwerksplanung für 2 Brückenbauwerke.

In den angegebenen Referenzprojekten müssen die Brückenbauwerke folgende Bedingungen erfüllen:

— abgeschlossene Leistungsphasen 2, 3 und 6 oder 4, 5 gem. §§ 51 HOAI 2013,

— mit mindestens 15 Mio. EUR anrechenbaren Kosten,

— erbracht im Zeitraum 1.1.2008 bis 18.2.2020, im innerstädtischen Bereich einer Großstadt und unter Zugrundelegung der Vorschriften für öffentliche deutsche Auftraggeber.

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zu den aufgeführten Referenzprojekten Referenzbescheinigungen vorzulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 4.3.1 des Bewerberbogens (§ 46 (3) Nr. 1 VgV):

1) Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Vergleichbar sind Leistungen der Objektplanung für 2 Brückenbauwerke.

In den angegebenen Referenzprojekten müssen die Brückenbauwerke folgende Bedingungen erfüllen:

— abgeschlossene Leistungsphasen 2, 3, 5 und 6 gem. §§ 43 HOAI 2013,

— mit mindestens 15 Mio. EUR anrechenbaren Kosten,

— erbracht im Zeitraum 1.1.2008 bis 18.2.2020, im innerstädtischen Bereich einer Großstadt und unter Zugrundelegung der Vorschriften für öffentliche deutsche Auftraggeber.

2) Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Vergleichbar sind Leistungen der Tragwerksplanung für 2 Brückenbauwerke.

In den angegebenen Referenzprojekten müssen die Brückenbauwerke folgende Bedingungen erfüllen:

— abgeschlossene Leistungsphasen 2, 3 und 6 oder 4, 5 gem. §§ 51 HOAI 2013,

— mit mindestens 15 Mio. EUR anrechenbaren Kosten,

— erbracht im Zeitraum 1.1.2008 bis 18.2.2020, im innerstädtischen Bereich einer Großstadt und unter Zugrundelegung der Vorschriften für öffentliche deutsche Auftraggeber.

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zu den aufgeführten Referenzprojekten Referenzbescheinigungen vorzulegen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 VgV; §§ 30 und 32 ABKG; bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen an die Berufszulassung erfüllen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 (1) Nr. 1 bis 10 GWB und § 123 (4) GWB sowie § 124 (1) Nr. 2 GWB. Vertragsgrundlage werden das Vertragsmuster und die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) sowie die Besonderen Vertragsbedingungen (BVB) des Auftraggebers (siehe ABau IV 401.V-I F und 404 F; Wirt-214 und Wirt-2141) (siehe VI.3).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/02/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hingewiesen wird insbesondere auf die folgenden Rechtsvorschriften – Frauenförderverordnung (FFV)vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498). – Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. S. 399), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl. S. 159) – Berliner Korruptionsregistergesetz (KRG) vom 19.4.2006 (GVBl. S. 358), zuletzt geändert am 1.12.2010 (GVBl. S 535) für Auskünfte zum erfolgreichen Bieter

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/korruptionsregister/ – Gewerbeordnung (GewO) vom 22.2.1999 (Bundesgesetzblatt I S. 202), zuletzt geändert am 31.08.2015 (BGBl. I S 1474) für Auskünfte zum Bieter im Einzelfall aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GewO.

Mit dem Angebot sind hierzu folgende Eigenerklärungen einzureichen: Formblatt Wirt 359 (zu Frauenförderung), Formblatt Wirt 322 (zu Tariftreue und Mindestlohn).

Dem Verfahren liegt die Anwendung der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge – VgV –Ausgabe 2019 zugrunde.

Aktenzeichen beim Auftraggeber: Vergabenummer 19-176.

Der direkte Abruf der Auftragsunterlagen ist unter dem Link von I.3) möglich. Die Auftragsunterlagen werden ab dem Tag der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung unentgeltlich auf der Vergabeplattform angeboten.

Die Kommunikation erfolgt nur über die Vergabeplattform (siehe Link von I.3).

Teilnehmer müssen eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Teilnehmeranfragen durch selbständige Einsicht unter dem Link von I.3) verfolgen.

Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen und den darin genannten Unterlagen.

Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform stehen im Bewerberbogen unter Buchstabe e).

Erklärungen und Nachweise sind innerhalb von 6 Kalendertagen der Vergabestelle einzureichen.

Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Kooperationen oder Bewerbergemeinschaften hingewiesen.

Es wird darauf hingewiesen, dass für die Einreichung der Angebote gemäß § 17 Abs. 6 in Verbindung mit § 17 Abs. 7 VgV eine Frist von 20 Tagen gewährt wird.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/01/2020
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