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Entwicklung einer Printed-Inlay-Linie

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Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesdruckerei GmbH
Postanschrift: Kommandantenstr. 18
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300
Postleitzahl: 10969
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[removed]
E-Mail: [removed]
Fax: +49 30 / 2598-1550

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.bundesdruckerei.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E26236848
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E26236848
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Unternehmen der Hochsicherheitstechnologie
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Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklung einer Printed-Inlay-Linie

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
30172000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der zu vergebenden Leistung ist die Entwicklung, Montage, Lieferung, Inbetriebnahme und Betreuung inkl. Wartung und Instandhaltung einer Fertigungslinie zur Herstellung von Printed Inlays für den Auftraggeber. Weitergehende Informationen zum Leistungsgegenstand können der Projektbeschreibung entnommen werden.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Lieferort 10969 Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Ziel dieses Vergabeverfahrens ist es, einen leistungsstarken und kompetenten Partner für einen Auftrag zur Entwicklung, Montage und Inbetriebnahme einer „Rolle zu Bogen“- Produktionsanlage zur Herstellung von elektronischen Inlays zu finden. Anschließend soll diese Anlage durch den Service des Auftragnehmers auch während der Projektlaufzeit, die insgesamt 7 Jahre beträgt, betreut werden. Weitergehende Informationen können der Projektbeschriebung entnommen werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 84
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 5
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl unter den Bewerbern erfolgt für den Fall, dass mehr als 5 Bewerber ihre grundsätzliche Eignung nachgewiesen und die vorgegebenen Mindestkriterien erfüllt haben, nach dem nachfolgend benannten und im Dokument „I.2 Teilnahmebedingungen“ Ziff. 14 aufgeführten und konkretisierten objektiven Kriterium:

— „Referenzen über früher ausgeführte mit dem Leistungsgegenstand vergleichbare Leistungen“.

Bei der Bewertung der Referenzen ist die inhaltliche Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte zum Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung maßgeblich. Als vergleichbar werden Referenzleistungen insbesondere bei Erfüllung der nachfolgenden Aspekte angesehen:

— die gefertigte Sondermaschine arbeitet im Bereich von Klebeprozessen in der Elektronikfertigung,

— es sollen Erfahrungen aus dem Bereich der Laser-, Stanz- und Schneidtechnologien für die Verarbeitung von Folie nachgewiesen werden,

— die Referenz soll für die Sondermaschine ein stoffschlüssiges Zusammenfügen und Konfektionieren von mindestens 2 Folienlagen nachweisen,

— die referenzbezogene Sondermaschine soll in der Lage sein, optische und elektrische Inspektionen von elektronischen Komponenten und Mikromodulen durchzuführen,

— die Referenz soll die Integration verschiedener Prozessschritte und Inspektionen in einem Leitrechner und einer zentralen Datenbank für die Auftragsabarbeitung und Bauteilverfolgung (vorzugsweise nach den Richtlinien der Industrie 4.0) nachweisen.

Für die Punktevergabe werden die Referenzen danach beurteilt, in welchem Maße sie nach Art, Umfang und dem Schwierigkeitsgrad mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbar sind. Die Bewertung richtet sich somit danach, ob die Referenz zeigt, dass der Bewerber unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen zur Vergleichbarkeit Erfahrungen nachweist, die für die Erfüllung der ausgeschriebenen Leistungen von:

— geringer (0 bis 2 Punkte),

— durchschnittlicher (3 bis 5 Punkte),

— besonderer (6 bis 8 Punkte) oder

— herausragender (9 bis 10 Punkte).

Bedeutung sind.

Im Rahmen dieser Bewertung der Vergleichbarkeit der Referenzleistungen mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand gilt, dass der Nachweis einer höheren Anzahl der vorstehend dargestellten Erfahrungen des Bieters/Technologieaspekte auch zu einer besseren Bewertung der entsprechenden Referenz führt.

Die Bewertung der Vergleichbarkeit der Referenzen erfolgt allein auf Basis der textlichen Referenzbeschreibung des Bewerbers. Für jede eingereichte Referenz werden maximal 10 Punkte vergeben. Die je Referenz erreichten Punkte werden sodann bis zur Maximalanzahl der zu bewertenden Referenzen addiert, um auf diesem Weg eine Gesamtpunktzahl für die Bewertung des entsprechenden Teilnahmeantrags zu ermitteln. Mithin können für dieses Kriterium maximal 20 Punkte erreicht werden.

Für weitere Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter Ziff. 10 und 14 der Teilnahmebedingungen verwiesen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

— allgemeine Informationen zum Unternehmen gemäß dem Formblatt „Bewerberselbstauskunft“,

— Angaben zu gesetzlichen Vertretern, Gesellschaftern/wirtschaftlich Berechtigten/Konzernstruktur gemäß dem Formblatt „Bewerberselbstauskunft“,

— Angaben zu bestehenden Vertragsverhältnissen und persönlichen/dienstlichen Beziehungen zu Mitarbeitern der Bundesdruckerei-Gruppe gemäß Formblatt „Bewerberselbstauskunft“,

— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB gemäß Formblatt „Eigenerklärung Zuverlässigkeit“,

— Einreichung eines Auszuges aus dem Handelsregister, der nicht älter als 3 Monate ist und den aktuellen Stand wiedergibt (Kopie ausreichend),

— Einreichung einer Gewerbezentralregisterauskunft, die nicht älter als 6 Monate ist und den aktuellen Stand wiedergibt (Kopie ausreichend).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung über den Gesamtumsatz in Euro netto sowie den Umsatz in Euro netto mit zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbaren Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gemäß dem Formblatt „Bewerberselbstauskunft“.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zum Umsatz mit zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbaren Leistungen gilt die Mindestanforderung, dass der durchschnittliche Gesamtumsatz des Bewerbers im Tätigkeitsbereich der zu vergebenden Leistung im Zeitraum der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens [Betrag gelöscht] EUR betragen muss.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Angabe der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer insgesamt sowie der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer, welche zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbare Leistungen erbringen, bezogen auf die Jahre 2017, 2018 und 2019 gem. dem Formblatt „Bewerberselbstauskunft“,

— Angabe von bereits erbrachten und mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbaren Referenzprojekten im Bereich der Entwicklung, Herstellung und Betreuung von komplexen Sondermaschinen für die Fertigung von Mikroelektronik der letzten 5 Jahre. Vergleichbar sind die Leistungen insbesondere dann, wenn sie in Art sowie Umfang im Wesentlichen den in der Projektbeschreibung und den Teilnahmebedingungen definierten Anforderungen entsprechen. Zur Konkretisierung der Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzleistungen wird auf die Ausführungen unter Ziff. 10 der Teilnahmebedingungen verwiesen.

Die Referenzen haben zumindest Angaben zu:

1) dem Auftraggeber der Referenz (nebst den weiteren geforderten Angaben im Dokument I.5 Referenzerklärung);

2) der Beschreibung der Leistung(en);

3) dem Leistungszeitraum;

4) dem Gesamtauftragswert der Referenzleistung;

5) dem Leistungserbringer zu enthalten.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu den Referenzen:

— es sind mindestens 2 vergleichbare Referenzen einzureichen,

— mindestens eine Referenz muss Bonding- bzw. Flip Chip-Prozesse für die Bestückung dünner Chips (< 75 μm) für die vollautomatische Volumenproduktion umfassen,

— mindestens eine Referenz muss die Verarbeitung von dünnen Folien (höchstens 100μm) im „Rolle zu Rolle“ und „Rolle zu Bogen“ – Prozess belegen,

— mindestens eine Referenz muss die Bestückung von Chips auf großen Substratformaten (mind. 400 x 600 mm2) beinhalten,

— mindestens eine Referenz muss die Applikation dünnster Folienpatches (≤ 50-25 μm) belegen.

Zum Nachweis der Erfüllung der vorbenannten Mindestbedingungen ist es nicht zwingend erforderlich, unterschiedliche Referenzenleistungen anzugeben, soweit der Bewerber eine Referenzleistung aufweisen kann, mit welcher jede der benannten Mindestbedingungen abgedeckt wird. Mit den Referenzleistungen sind jedoch alle der vorgenannten Mindestbedingungen insgesamt nachzuweisen. Von dieser Möglichkeit unberührt bleibt jedoch die Vorgabe, dass mindestens 2 mit dem Leistungsgegenstand vergleichbare Referenzen einzureichen sind. Ergänzend wird auf die Ausführungen unter Ziff. 10 der Teilnahmebedingungen verwiesen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Bewerber haben sich gegenüber dem Auftraggeber zu verpflichten, die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens über die Verhältnisse des Auftraggebers bekannt werden, vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen. Eine entsprechende Vertraulichkeitsvereinbarung (non-disclosure agreement/NDA) liegt den Vergabeunterlagen als Formblatt I.9 bei und ist unterschrieben und als eingescanntes PDF mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Nichtoffenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/01/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Nachunternehmer:

Sofern ein Bewerber beabsichtigt, Leistungen an Unterauftragnehmer zu übertragen, kann er mit dem Teilnahmeantrag, hat jedoch spätestens mit dem Angebot eine Erklärung über die Art und die Weitergabe von Leistungsbestandteilen im Format PDF abzugeben. Von dem Bieter, dessen Angebot für die Zuschlagserteilung vorgesehen ist, wird der Auftraggeber vor Zuschlagserteilung die konkrete Benennung, eine entsprechende Verpflichtungserklärung der benannten Unterauftragnehmer (unterschrieben und eingescannt als PDF) sowie zum Nachweis der Eignung der Unterauftragnehmer die ausgefüllte Bewerberselbstauskunft nebst Anlagen und die Eigenerklärung Zuverlässigkeit (jeweils im Format PDF) fristgebunden abfordern.

Eignungsleihe:

Bewerber/Bewerbergemeinschaften können sich ferner gem. § 47 VgV auch zum Nachweis der Eignung der Ressourcen/Mittel anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der mit dem Dritten bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe).

In einem solchen Fall muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits mit dem Teilnahmeantrag das oder die andere/n Unternehmen benennen (gemäß dem Formblatt I.6 als PDF) und mittels einer entsprechenden Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer (unterschrieben und eingescannt als PDF) nachweisen, dass er/sie auf die Mittel des/der anderen Unternehmen im Fall der Auftragserteilung tatsächlich zugreifen kann.

Ferner sind für diesen Dritten zum Nachweis der Eignung ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag die ausgefüllte Bewerberselbstauskunft nebst den entsprechenden Anlagen sowie die Eigenerklärung Zuverlässigkeit (jeweils gem. den beigefügten Formblättern) im Format PDF einzureichen. Die Referenzerklärungen (gem. dem beigefügten Formblatt I.5) sind mit dem Teilnahmeantrag ebenfalls als PDF einzureichen, soweit sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.

Bewerbergemeinschaft:

Schließen sich mehrere Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, hat diese mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete und nachfolgend eingescannte Erklärung als PDF abzugeben. In dieser Erklärung sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen; außerdem ist der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter zu bezeichnen.

Die zum Nachweis der Eignung geforderte ausgefüllte Bewerberselbstauskunft nebst Anlagen sowie die Eigenerklärung Zuverlässigkeit sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Format PDF abzugeben.

Die Referenzerklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag für die Bewerbergemeinschaft, d. h. für jedes Mitglied in dem Umfang im Format PDF vorzulegen, in welchem die Bewerbergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des jeweiligen Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.

Ferner ist die Vertraulichkeitsvereinbarung als besondere Bedingung für die Ausführung des Auftrags von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft unterschrieben und nachfolgend eingescannt im Format PDF mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Abgabe des Teilnahmeantrags:

Der vollständige Teilnahmeantrag ist ausschließlich elektronisch über das Onlineportal Subreport unter zwingender Verwendung der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen bis zum Ablauf der Teilnahmefrist einzureichen. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich im Online-Portal von Subreport kostenfrei bereitgestellt.

Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht oder nicht vollständig mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt wurden, können nach Ermessen des Auftraggebers fristgebunden nachgefordert werden. Werden die geforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Nachfrist eingereicht, wird der betroffene Teilnahmeantrag zwingend ausgeschlossen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Fax: [removed]

Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB.

Dort heißt es:

„Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind“.

Die Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge endet in diesem Verfahren gemäß Ziffer IV.2.2), so dass erkannte oder erkennbare Vergaberechtsverstöße gegenüber dem Auftraggeber bis zu diesem Zeitpunkt gerügt werden müssen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/12/2019
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