Automatische Spracherkennung Referenznummer der Bekanntmachung: DP-2019000054

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Dataport AöR
Postanschrift: Altenholzer Straße 10-14
Ort: Altenholz
NUTS-Code: DEF0
Postleitzahl: 24161
Land: Deutschland
E-Mail:

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.dataport.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=gjECcsRYj%252bE%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierportal/dataport
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Informations- und Kommunikationstechnik

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Automatische Spracherkennung

Referenznummer der Bekanntmachung: DP-2019000054
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48314000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die zeitlich befristete Überlassung einer Standardsoftware zur automatischen Spracherkennung und Sprachausgabe (ASR) und deren anwendungsspezifischer Anpassung.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72260000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF02
Hauptort der Ausführung:

Altenholz/Kiel

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Dataport beabsichtigt einen Standard-Dienst (Service) zur automatischen Spracherkennung und Sprachausgabe (ASR) zu beschaffen und zu betreiben. Dies soll in Form eines Vertrages auf Grundlage der EVB-IT Softwareüberlassung Typ B (zeitlich befristete Überlassung) umgesetzt werden. Für die weiteren damit verbundenen Leistungen sollen auf Grundlage der EVB-IT Dienstleistung sowie ggf. EVB-IT Pflege S beauftragt werden.

Dieser Service soll als sogenannte Middleware die Funktionalität in Form von Web-services bereitstellen und im Dataport Rechenzentrum (on premise) zur Ausführung kommen.

Der Service soll in Form von Containern (z. B. Docker) zur Verfügung gestellt werden, so dass eine einfache Ausführung in verschiedene Zonen des Dataport Rechenzentrums möglich ist und der Service auch einfach an Änderungen der Nutzungslast angepasst werden kann (load based autoscaling).

Der Service soll grundsätzlich für alle bei Dataport vorkommenden Anwendungsfälle (use cases) geeignet sein oder mit überschaubarem Aufwand dafür angepasst werden können.

Im Rahmen dieser Beschaffung soll die Evaluierung der Performance und Qualität des Services an den folgenden 3 Pilot uses cases (jeweils als Minimum Viable Product (MVP) implementiert) durchgeführt werden:

— Unterstützung der mobilen Datenerfassung bei der Polizei (@rtus Mobile) durch Spracheingabe (S2T),

— Automatische Transkription (Protokollerstellung) von audiovisueller Aufnahmen von Vernehmungen bei der Polizei und Justiz (S2T),

— Implementierung eines Sprach-Frontends für Chatbots (S2T und T2S).

Sofern der ASR-Service nicht bereits in seiner Grundform ohne Anpassungen für darüberhinausgehende Anwendungsfälle einsetzbar ist, ist ein Dienstleistungspaket zur Anpassung des Services an weitere Anwendungsfälle Bestandteil des Beschaffungsgegenstandes.

Die zeitlich befristete Softwareüberlassung soll nutzungsbasierend (pay-per-use) in Form von Minuten-Paketen lizenziert und abgerechnet werden.

Weitere Informationen können dem als Anlage zur Teilnahmeunterlage beigefügten Dokument „Entwurf Leistungsbeschreibung“ entnommen werden.

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass es sich bei dem Dokument um den vorläufigen Bearbeitungsstand zum Zeitpunkt der Versendung der Auftragsbekanntmachung handelt. Insofern können sich bis zur Aufforderung zu Vertragsverhandlungen an die gem. Ziffer 5.5. ausgewählten Unternehmen noch Änderungen und Ergänzungen an Inhalt und Umfang der Dokumente ergeben.

Im Rahmen der Angebotsbewertung hat der Auftraggeber eine fachliche Prüfung und Bewertung der angebotenen Lösungen vorgesehen (nähere Einzelheiten siehe Entwurf der Leistungsbeschreibung). Bieter haben dazu dem Auftraggeber ihre Lösungen mit der Einreichung eines Erstangebotes unentgeltlich zur zeitlich befristeten Nutzung zu überlassen. Der Auftraggeber sichert zu, dass sich die Nutzung ausschließlich auf dieses Vergabeverfahren beschränkt. Nach Abschluss werden alle überlassenen Softwareprodukte deinstalliert und damit verbundene Daten vom Auftraggeber gelöscht.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Leistung / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es werden 6 geeignete Bewerber mit der höchsten Punktzahl in einer Nutzwertanalyse auf Grundlage der in III.1.2) (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und III.1.3) (Technische und berufliche Leistungsfähigkeit) beschriebenen Bewertungskriterien ausgewählt. Die in den Bewertungskriterien der Abschnitte III.1.2) und III.1.3) jeweils erzielten Punkte werden dabei im Verhältnis von 50 %: 50 % gewichtet. Die so ermittelte Punktzahl stellt die für die Rangfolge maßgebliche Gesamtpunktzahl dar. Bei Punktgleichheit wird der Bewerber vorrangig berücksichtigt, der im Kriterium „Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand“ (im Abschnitt III.1.3) im Bereich der Anforderungsblöcke die höchste Punktzahl erzielt hat. Sofern auch dann noch eine Punktgleichheit besteht, entscheidet das Los.

Folgende, in den Abschnitten III.1.2) und III.1.3) näher beschriebene Bewertungskriterien kommen dabei zur Anwendung:

Abschnitt III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags

Abschnitt III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand (Gewichtung 70 %), Qualitätsmanagement (Gewichtung 30 %)

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Ergänzend zu II.2.5) weist der Auftraggeber darauf hin, dass in der vierten Stufe (Wirtschaftlichkeitsprüfung) der Wertung der endgültigen Angebote nur diejenigen Angebote berücksichtigt werden können, die im Zuschlagskriterium „Leistung" mindestens 85 % der erreichbaren Maximalpunktzahl erzielt haben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Bewertungskriterium:

— Jahresumsatz einschließlich Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags:

Im Kriterium „Jahresumsatz“ hat der Bewerber Angaben über den Jahresumsatz einschließlich Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren zu machen. Zum Tätigkeitsbereich des Auftrags zählen Umsätze in den Bereichen Software und Services. Das Kriterium wird mit 5 Punkten bewertet, sofern der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags mindestens 5 000 000 EUR beträgt. Dabei müssen die Angaben aller 3 Geschäftsjahre jeweils für sich genommen mindestens den geforderten Wert erreichen.

Die Angaben zum Kriterium „Jahresumsatz“ sind im Falle von Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt zu machen. Die Umsatzkennzahlen von Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern werden bei der Bewertung addiert.

Informationskriterien:

Der Auftraggeber bittet mit dem Teilnahmeantrag ergänzend um Informationen zu folgenden Kriterien:

a) Unternehmensbeschreibung (kurze, stichwortartige Darstellung der Unternehmensentwicklung und -geschichte);

b) Informationen zu Anteilseignern (Anteilseigner mit einem Anteil von mindestens 25 % sowie sonstige wichtige Anteilseigner, Benennung der Muttergesellschaft sofern vorhanden, Angabe zu ggf. bestehenden UN/EU Sanktionen gegen Anteilseigner).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung zur Verfügbarkeit der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand

Für das Kriterium „Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0 bis 5 gemäß nachfolgenden Bewertungsregeln.

Der Bewerber benennt in der Anlage Referenzbeschreibung vergleichbare Referenzprojekte, die er erfolgreich abgeschlossen hat (hinsichtlich Vergleichbarkeit und der Definition „erfolgreich abgeschlossen" gelten dieselben Anforderungen wie nachfolgend unter Mindeststandards beschrieben).

Hinsichtlich der Wertung gelten darüber hinaus folgende zeitliche Vorgaben:

— Für die Wertung hinsichtlich der aufgeführten Anforderungsblöcke werden ausschließlich Referenzprojekte berücksichtigt, die nach dem 31.12.2016 erfolgreich abgeschlossen wurden.

— Für die beiden weiteren Unterkriterien „Zeitpunkt des erfolgreichen Abschlusses/Beginn produktiver Echtbetrieb“ und „Anzahl vergleichbarer Referenzprojekte“ bestehen keine zeitlichen Beschränkungen.

Bei der Bewertung des Kriteriums „Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand“ werden die Referenzen zunächst anhand der im Folgenden aufgelisteten sogenannten „Anforderungsblöcke“ bewertet. Die Bewertung erfolgt je Anforderungsblock mit der Maßgabe, wie gut der jeweils zu bewertende Anforderungsblock in der eingereichten Referenz abgedeckt bzw. dargestellt wird. Dabei werden die Anforderungsblöcke gemäß der unten angegebenen Punktwerte für jedes eingereichte Referenzprojekt gewertet und aufaddiert, so dass maximal 6 Punkte je Referenz erzielt werden können. Dieser Wert füllt die Anforderung „vergleichbar“ mit dem Beschaffungsgegenstand aus. Bei der Wertung des Kriteriums werden maximal 5 Referenzprojekte berücksichtigt, so dass insgesamt bis zu 30 Punkte erreicht werden können.

Die Vergabestelle gibt für die einzureichenden Referenzen keine Beschränkung vor. Sofern mehr als 5 Referenzen eingereicht werden, berücksichtigt der Auftraggeber diejenigen mit den höchsten Punktwerten.

Bei der Bewertung kann nur das berücksichtigt werden, was auch ausdrücklich im Vordruck ANLAGE Referenzbeschreibung beschrieben wurde.

Anforderungsblöcke: Öffentlicher Auftraggeber 1 Punkt, Referenzprojekt im Bereich der inneren Sicherheit 1 Punkt, mind. 50 aktive Nutzer 1 Punkt, Indoor-Use-Case 1 Punkt, Outdoor-Use-Case 1 Punkt, Spracherkennung in deutscher Sprache 1 Punkt (Details s. Teilnahmeunterlage).

Darüber hinaus bewertet der Auftraggeber sämtliche eingereichte und vergleichbare Referenzprojekte in einer Gesamtbetrachtung hinsichtlich des Zeitpunkts des erfolgreichen Abschlusses des Referenzprojektes, d.h. Beginn des produktiven Echtbetriebs sowie der Anzahl der Referenzprojekte. Die nach folgenden Regeln erzielten Punkte werden den im Bereich der Anforderungsblöcke erzielten Punkten hinzuaddiert.

Es können für das Referenzprojekt mit dem zeitlich entferntesten Beginn des produktiven Echtbetriebs bis zu 5 Punkte erzielt werden (Beginn 2019 0 Punkte, Beginn 2018 1 Punkt, Beginn 2017 2 Punkte, Beginn 2016 3 Punkte, Beginn 2015 4 Punkte, Beginn vor 2015 5 Punkte).

Hinsichtlich der Anzahl eingereichter vergleichbarer Referenzprojekte können ebenfalls bis zu 5 Punkte erzielt werden (bis zu 3 Referenzprojekte 0 Punkte, 4-5 Referenzprojekte 1 Punkt, 6-7 Referenzprojekte 2 Punkte, 8-9 Referenzprojekte 3 Punkte, 10 oder mehr Referenzprojekte 5 Punkte).

Die Summe der in den Anforderungsblöcken sowie den beiden vorstehenden Kriterien erzielten Punkte (0 bis 40) wird durch den Wert 8 dividiert und auf zwei Nachkommastellen gerundet. Der sich auf diese Weise ergebende Punktwert zwischen 0 und 5 ist der bewertungsrelevante Punktwert für das Kriterium „Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand“.

b) Maßnahmen zum Qualitätsmanagement

Für das Kriterium „Maßnahmen zum Qualitätsmanagement“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 1 bis 5. Eine detaillierte Beschreibung der Bewertung kann Abschnitt VI. 3) "Zusätzliche Angaben" sowie der Teilnahmeunterlage entnommen werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

a) Erfahrungen mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand:

Der Bewerber benennt in der ANLAGE Referenzbeschreibung (für jedes Referenzprojekt ist eine Anlage einzureichen) mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte, die er nach dem 31.12.2016 erfolgreich abgeschlossen hat. Als erfolgreich abgeschlossen gilt ein Referenzprojekt, sofern es in dem genannten Zeitraum in den produktiven Echtbetrieb gegangen ist. Eine Referenz ist dann mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar,

— wenn sie den sich aus der Beschreibung des Beschaffungsgegenstandes (Ziff. 3.1. der Teilnahmeunterlage) ergebenden Rahmenbedingungen (Service zur automatischen Spracherkennung und Sprachausgabe) im Wesentlichen entspricht.

— Insbesondere wird im Rahmen der Vergleichbarkeit berücksichtigt, in wieweit die Referenzprojekte ein vergleichbares Auftragsvolumen beschreiben. Als vergleichbar gilt ein Auftragsvolumen von mindestens 250 000 EUR je Referenzprojekt.

Sofern vom Bewerber nicht mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte nachgewiesen werden können, wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Antrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

b) Qualifikation des Personals:

Das Kriterium „Qualifikation des Personals“ gilt als erfüllt, wenn der Bewerber mindestens 10 qualifizierte Personen nachweisen kann. Als qualifiziert im Sinne der Bewerbungsbedingungen gelten Personen, die

— über ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie

— mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Bereich Entwicklung und Betrieb von Software zu „Spracherkennung/Machine Learning/Künstliche Intelligenz“ verfügen.

Dazu ist vom Bewerber im Teilnahmeantrag die Anzahl entsprechend qualifizierter Personen im Unternehmen anzugeben. Der Bewerber erklärt sich mit Abgabe des Teilnahmeantrags bereit, nach Aufforderung durch den Auftraggeber die angebene Personenzahl durch Einreichung entsprechender Personalprofile zu belegen.

Sofern vom Bewerber nicht mindestens 10 qualifizierte Personen nachgewiesen werden können, wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Antrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Bei Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmerschaften im Sinne von Ziffer 4.2.1. und 4.2.2. gilt der schwächste Einzelnachweis eines an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmens bzw. eines Unterauftragnehmers im Sinne von Ziffer 4.2.1. und 4.2.2. für die Beurteilung des Antrags in dieser Hinsicht.

Die Angaben zum Kriterium „Qualifikation des Personals“ sind im Falle von Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt zu machen.

c) Maßnahmen zum Qualitätsmanagement:

Das Kriterium Qualitätsmanagement wird vom Bewerber erfüllt, wenn das Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt hat. Dazu wertet der Auftraggeber die Erklärung zum Qualitätsmanagement aus. Bewerber müssen die Erklärung auf Anforderung mit entsprechenden Nachweisen bzw. Unterlagen belegen können.

Sofern vom Bewerber kein Qualitätsmanagementsystem nachgewiesen werden kann, wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Antrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

— deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung,

— keine Anwendung der „Technologie von L. Ron Hubbard“ bei der Auftragsdurchführung,

— Erklärungen zur Zahlung eines Mindestlohns gemäß Vergabegesetz Schleswig-Holstein (VGSH),

— Erklärungen zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung,

— Erklärungen zur DSGVO und Auftragsverarbeitung.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/01/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Vergabestelle stellt die Teilnahmeunterlagen auf ihrer Portalseite (https://vergabeverfahren.dataport.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierportal/dataport) zum Download zur Verfügung. Sollte ein Unternehmen sich zur Teilnahme an dem Vergabeverfahren entscheiden, so hat es sich dazu auf der Portalseite mit seinen Benutzerdaten anzumelden. Sofern für das Unternehmen noch keine Benutzerdaten bestehen sollten, ist dort eine kostenfreie Registrierung möglich. Die weitere Bearbeitung der Teilnahmeunterlagen erfolgt dann im Bieterassistenten. Nur so ist die Erstellung, Bearbeitung und Abgabe eines Teilnahmeantrags möglich und sichergestellt, dass von der Vergabestelle ggf. weitere Angaben bzw. Hinweise zum Vergabeverfahren rechtzeitig bekanntgemacht werden können.

Erkennt ein Bewerber Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den Teilnahmeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von Bewerberfragen hinzuweisen.Tut er dies trotz Erkennens oder Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu seinen Lasten.

Bewerberfragen sind im Rahmen eines Fragen- und Antwortenforums bis zu dem in der Information zum Teilnahmewettbewerb (siehe Teilnahmeunterlagen) als „Schluss Frageforum“ bezeichneten Termin im Abschnitt Nachrichten des Bieterassistenten jeweils einzeln über die „Senden“ Funktion einzureichen. Die Vergabestelle bittet jede Frage eingangs mit einem Betreff zu versehen, aus dem ersichtlich ist, auf welchen Teil der Teilnahmeunterlagen sich die Frage bezieht (z. B. Teil A – Allgemeiner Teil).

Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen teilnehmenden Bewerbern unaufgefordert an dem in der Information zum Teilnahmewettbewerb genannten Termin „Fragen und Antworten an alle Bewerber“ (10.1.2020) über den Abschnitt Nachrichten zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der Anonymisierung behält sich die Vergabestelle Umformulierungen in der Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird die Vergabestelle Auskünfte, die nur den fragenden Bewerber betreffen, nur diesem mitteilen, soweit die Informationen für die anderen Bewerber nicht relevant sind oder den Vertrauensschutz des fragenden Bewerbers verletzen. Ebenso wird die Vergabestelle unter Umständen Auskünfte schon vor dem genannten Datum versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage eine unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine zusätzlichen Informationen im Sinne von § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV darstellen, prüft die Vergabestelle im jeweiligen Einzelfall, ob sie Antworten versendet.

Nach Abschluss des Fragen- und Antwortenforums eingehende Bewerberfragen wird die Vergabestelle beantworten, soweit dies unter Berücksichtigung des Inhalts und der Komplexität der Frage sowie des Zeitplanes möglich und geboten ist.

Ergänzend zu III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Bewertungsregel des Kriteriums „Maßnahmen zum Qualitätsmanagement"

Für das Kriterium „Maßnahmen zum Qualitätsmanagement“ erhält der Bewerber 1 bis 5 Punkte unter Berücksichtigung folgender Bewertungsregeln:

— Das Qualitätsmanagementsystem ist nach der Normengruppe ISO 9001:2015 (oder aktueller) aufgebaut und es wird ein gültiges Zertifikat nachgewiesen. 5 Punkte

— Das Qualitätsmanagementsystem ist nach der Normengruppe ISO 9001:2015 (oder aktueller) aufgebaut. Es wird kein gültiges Zertifikat nachgewiesen, aber die Zertifizierung wurde beantragt. 3 Punkte

— Das Qualitätsmanagementsystem ist nach der Normengruppe ISO 9001:2015 (oder aktueller) aufgebaut. Es wird kein gültiges Zertifikat nachgewiesen und keine Zertifizierung beantragt. 1 Punkt

Der Auftraggeber wertet dazu die Angaben/eingereichten Unterlagen des Bewerbers zum Kriterium „Maßnahmen zum Qualitätsmanagement“ aus. Bei Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmerschaften i. S. v. Ziff. 4.2.1./4.2.2. der Teilnahmeunterlage ist der schwächste Einzelnachweis für die Beurteilung des Antrags in dieser Hinsicht maßgeblich.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702

Internet-Adresse: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist auf § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet:

㤠160 GWB Einleitung, Antrag.

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“

Darüber hinaus bittet die Vergabestelle darum, Rügen über den Bieterassistenten zu senden.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/11/2019

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