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Umsetzung kulturelles Nutzungskonzept Schloss Zerbst Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/AZE 06/AfZD EU

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Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Förderverein Schloss Zerbst e. V.
Postanschrift: Markt 6
Ort: Zerbst/Anhalt
NUTS-Code: DEE05
Postleitzahl: 39261
Land: Deutschland
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.stadt-zerbst.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umsetzung kulturelles Nutzungskonzept Schloss Zerbst

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/AZE 06/AfZD EU
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71320000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planung der Bauleistungen zur Umsetzung des kulturellen Nutzungskonzeptes Schloss Zerbst/Anhalt- Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude (Los 1), Fachplanung Tragwerksplanung (Los 2) und Fachplanung Technische Ausrüstung (Los 3).

Es erfolgt eine Aufteilung in 3 Lose.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 292 200.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planervertrag Objektplanungsleistungen

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE05
Hauptort der Ausführung:

39261 Zerbst/Anhalt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Projekt zur Umsetzung des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss setzt sich aus 3 verknüpften Komponenten zusammen. Dazu gehören die Realisierung des Brandschutzkonzeptes,die Herstellung der Abschlussdecke mit Dach oberhalb des Mittelrisalits und die Errichtung eines Aufzuges mit derAnbindung aller Etagen des Schlosses. Von der Ausführung dieser Maßnahmen hängt die weitere Öffnungundkulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses ab.

Komponente I:

Das Konzept zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes umfasst baukonstruktive Maßnahmen und technische Ausrüstungen. Es müssen 3 neue Außentüren und im Inneren zahlreiche Brandschutztüren sowie 2 Brandschutzwände zur Abschottung der 3 Treppenhäuser hergestellt und eingebaut werden.Außerdem sind 2 neue Fluchtwegausgänge auf den Schlosshof über Stahltreppen zu realisieren. Der nördliche Ein- und Ausgang ist ergänzend mit einem Plattformlift bzw. einer Hebebühne zu versehen, um erstmals in der Schlossgeschichte einen barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss zu schaffen. Weiterhin sind bauliche Sicherungen am Ausgang des Mittelrisalits vorzunehmen und provisorisch verschlossene Fensteröffnungen wieder herzustellen. Außerdem sind Feuerlöscher, Notbeleuchtungen in den Treppenräumen und verschiedenen Ebenen, Rettungswegpiktogramme und eine Hausalarmanlage zu installieren. Auch eine Trockensteigleitung ist vorgesehen.

Ohne die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und der Auflagen des Bauordnungsamtes des Landkreises ist die weitere kulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses nicht möglich, die alte eingeschränkte Nutzungsgenehmigung aus dem Jahr 2011 hat keine Gültigkeit mehr.

Komponente II:

Die neue Abschlussdecke mit Dach wird oberhalb des zweiten Obergeschosses des Mittelrisalits zur Nutzbarmachung der Räume und Bereiche darunter entstehen. Vor der Errichtung der neuen Decke müssen die einsturzgefährdeten Hauptgesimse und maroden Notdecken mit ihren wesensfremden Betonunterzügen abgebrochen sowie die absturzgefährdeten Balustraden, Figuren und Vasen abgenommen und sichergestellt werden. Danach wird über die gesamte Fläche des Mittelrisalits mit Ausnahme des Treppenhauses eine Stahlbetondecke eingezogen. Parallel werden die beiden mit der Decke verbundenen Hauptgesimse auf der Hof- und der Gartenseite rekonstruiert. Im nächsten Arbeitsschritt sind die beiden Treppenläufe wieder bis zur Dachebene zu führen und die Fehlstellen der beiden Kreuzgratgewölbe zu ergänzen. Den Abschluss bildet die Herstellung eines dauerhaften Daches mit Trapezblechabdeckung. Ohne den Einzug der Abschlussdecke und die Errichtung des Daches sind der Saal und die angrenzenden Räume des zweiten Obergeschosses für Besucher nicht zugänglich und kulturell nicht nutzbar. Infolge der sich ohne Sanierung ausweitenden Schäden ist eine dauerhafte Nutzung der Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche im ersten Obergeschoss und im Erdgeschoss nicht gegeben.

Komponente III:

Die Errichtung eines Aufzuges zur Schaffung des barrierefreien Zugangs zu allen Schlossetagen ist aus technologischen und denkmalschutzrechtlichen Gründen nur im nordwestlichen Teil des Schlosses möglich.Nur durch den Einzug neuer Decken oberhalb des ersten und zweiten Obergeschosses des Corps de logis und deren abschließende Abdichtung durch ein permanentes Dach sowie die Wiedererrichtung einer Achse des Corps de logis ist die Anbindung des Fahrstuhles an alle Schlossetagen möglich. Der zu errichtende Fahrstuhl erschließt nicht nur alle Geschosse des Schlosses, sondern gewährleistet auch den barrierefreien Zugang vom Schlosshof und dem ca. 6 Meter tiefer liegenden Weg auf der Nordseite aus.

Mit der Umsetzung der 3 Komponenten des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss sind die Inbetriebnahme aller wiederhergestellten Schlossräume und deren kulturelle Nutzung sowie vor allem der gefahren- und barrierefreie Zugang für alle Besuchergruppen gegeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Präsentation eines exemplarischen Ansatzes/Einschätzung u. Ideen zum Projekt / Gewichtung: 60,00
Qualitätskriterium - Name: Termine und Kosten / Gewichtung: 20,00
Preis - Gewichtung: 20,00
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt im Rahmen der Objektplanung (Los 1) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI, im Rahmen der Tragwerkplanung (Los 2) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und im Rahmen der Technischen Ausrüstung (Los 3) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

ZS/2018/03/91300

II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Tragwerksplanung

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE05
Hauptort der Ausführung:

39261 Zerbst/Anhalt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Projekt zur Umsetzung des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss setzt sich aus 3 verknüpften Komponenten zusammen. Dazu gehören die Realisierung des Brandschutzkonzeptes,die Herstellung der Abschlussdecke mit Dach oberhalb des Mittelrisalits und die Errichtung eines Aufzuges mit derAnbindung aller Etagen des Schlosses. Von der Ausführung dieser Maßnahmen hängt die weitere Öffnungundkulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses ab.

Komponente I:

Das Konzept zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes umfasst baukonstruktive Maßnahmen und technische Ausrüstungen. Es müssen 3 neue Außentüren und im Inneren zahlreiche Brandschutztüren sowie 2 Brandschutzwände zur Abschottung der 3 Treppenhäuser hergestellt und eingebaut werden.Außerdem sind 2 neue Fluchtwegausgänge auf den Schlosshof über Stahltreppen zu realisieren. Der nördliche Ein- und Ausgang ist ergänzend mit einem Plattformlift bzw. einer Hebebühne zu versehen, um erstmals in der Schlossgeschichte einen barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss zu schaffen. Weiterhin sind bauliche Sicherungen am Ausgang des Mittelrisalits vorzunehmen und provisorisch verschlossene Fensteröffnungen wieder herzustellen. Außerdem sind Feuerlöscher, Notbeleuchtungen in den Treppenräumen und verschiedenen Ebenen, Rettungswegpiktogramme und eine Hausalarmanlage zu installieren. Auch eine Trockensteigleitung ist vorgesehen.

Ohne die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und der Auflagen des Bauordnungsamtes des Landkreises ist die weitere kulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses nicht möglich, die alte eingeschränkte Nutzungsgenehmigung aus dem Jahr 2011 hat keine Gültigkeit mehr.

Komponente II:

Die neue Abschlussdecke mit Dach wird oberhalb des zweiten Obergeschosses des Mittelrisalits zur Nutzbarmachung der Räume und Bereiche darunter entstehen. Vor der Errichtung der neuen Decke müssen die einsturzgefährdeten Hauptgesimse und maroden Notdecken mit ihren wesensfremden Betonunterzügen abgebrochen sowie die absturzgefährdeten Balustraden, Figuren und Vasen abgenommen und sichergestellt werden. Danach wird über die gesamte Fläche des Mittelrisalits mit Ausnahme des Treppenhauses eine Stahlbetondecke eingezogen. Parallel werden die beiden mit der Decke verbundenen Hauptgesimse auf der Hof- und der Gartenseite rekonstruiert. Im nächsten Arbeitsschritt sind die beiden Treppenläufe wieder bis zur Dachebene zu führen und die Fehlstellen der beiden Kreuzgratgewölbe zu ergänzen. Den Abschluss bildet die Herstellung eines dauerhaften Daches mit Trapezblechabdeckung. Ohne den Einzug der Abschlussdecke und die Errichtung des Daches sind der Saal und die angrenzenden Räume des zweiten Obergeschosses für Besucher nicht zugänglich und kulturell nicht nutzbar. Infolge der sich ohne Sanierung ausweitenden Schäden ist eine dauerhafte Nutzung der Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche im ersten Obergeschoss und im Erdgeschoss nicht gegeben.

Komponente III:

Die Errichtung eines Aufzuges zur Schaffung des barrierefreien Zugangs zu allen Schlossetagen ist aus technologischen und denkmalschutzrechtlichen Gründen nur im nordwestlichen Teil des Schlosses möglich.Nur durch den Einzug neuer Decken oberhalb des ersten und zweiten Obergeschosses des Corps de logis und deren abschließende Abdichtung durch ein permanentes Dach sowie die Wiedererrichtung einer Achse des Corps de logis ist die Anbindung des Fahrstuhles an alle Schlossetagen möglich. Der zu errichtende Fahrstuhl erschließt nicht nur alle Geschosse des Schlosses, sondern gewährleistet auch den barrierefreien Zugang vom Schlosshof und dem ca. 6 Meter tiefer liegenden Weg auf der Nordseite aus.

Mit der Umsetzung der 3 Komponenten des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss sind die Inbetriebnahme aller wiederhergestellten Schlossräume und deren kulturelle Nutzung sowie vor allem der gefahren- und barrierefreie Zugang für alle Besuchergruppen gegeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Präsentation eines exemplarischen Ansatzes/Einschätzung u. Ideen zum Projekt / Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Termine und Kosten / Gewichtung: 30,00
Preis - Gewichtung: 40,00
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt im Rahmen der Objektplanung (Los 1) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI, im Rahmen der Tragwerkplanung (Los 2) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und im Rahmen der Technischen Ausrüstung (Los 3) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

ZS/2018/03/91300

II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technische Ausrüstung, ALG 4,5,6 und 7

Los-Nr.: 3
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE05
Hauptort der Ausführung:

39261 Zerbst/Anhalt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Projekt zur Umsetzung des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss setzt sich aus 3 verknüpften Komponenten zusammen. Dazu gehören die Realisierung des Brandschutzkonzeptes,die Herstellung der Abschlussdecke mit Dach oberhalb des Mittelrisalits und die Errichtung eines Aufzuges mit derAnbindung aller Etagen des Schlosses. Von der Ausführung dieser Maßnahmen hängt die weitere Öffnungundkulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses ab.

Komponente I:

Das Konzept zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes umfasst baukonstruktive Maßnahmen und technische Ausrüstungen. Es müssen 3 neue Außentüren und im Inneren zahlreiche Brandschutztüren sowie 2 Brandschutzwände zur Abschottung der 3 Treppenhäuser hergestellt und eingebaut werden.Außerdem sind 2 neue Fluchtwegausgänge auf den Schlosshof über Stahltreppen zu realisieren. Der nördliche Ein- und Ausgang ist ergänzend mit einem Plattformlift bzw. einer Hebebühne zu versehen, um erstmals in der Schlossgeschichte einen barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss zu schaffen. Weiterhin sind bauliche Sicherungen am Ausgang des Mittelrisalits vorzunehmen und provisorisch verschlossene Fensteröffnungen wieder herzustellen. Außerdem sind Feuerlöscher, Notbeleuchtungen in den Treppenräumenund verschiedenen Ebenen, Rettungswegpiktogramme und eine Hausalarmanlage zu installieren. Auch eine Trockensteigleitung ist vorgesehen.

Ohne die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und der Auflagen des Bauordnungsamtes des Landkreises ist die weitere kulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses nicht möglich, die alte eingeschränkte Nutzungsgenehmigung aus dem Jahr 2011 hat keine Gültigkeit mehr.

Komponente II:

Die neue Abschlussdecke mit Dach wird oberhalb des zweiten Obergeschosses des Mittelrisalits zur Nutzbarmachung der Räume und Bereiche darunter entstehen. Vor der Errichtung der neuen Decke müssen die einsturzgefährdeten Hauptgesimse und maroden Notdecken mit ihren wesensfremden Betonunterzügen abgebrochen sowie die absturzgefährdeten Balustraden, Figuren und Vasen abgenommen und sichergestellt werden. Danach wird über die gesamte Fläche des Mittelrisalits mit Ausnahme des Treppenhauses eine Stahlbetondecke eingezogen. Parallel werden die beiden mit der Decke verbundenen Hauptgesimse auf der Hof- und der Gartenseite rekonstruiert. Im nächsten Arbeitsschritt sind die beiden Treppenläufe wieder bis zur Dachebene zu führen und die Fehlstellen der beiden Kreuzgratgewölbe zu ergänzen. Den Abschluss bildet die Herstellung eines dauerhaften Daches mit Trapezblechabdeckung. Ohne den Einzug der Abschlussdecke und die Errichtung des Daches sind der Saal und die angrenzenden Räume des zweiten Obergeschosses für Besucher nicht zugänglich und kulturell nicht nutzbar. Infolge der sich ohne Sanierung ausweitenden Schäden ist eine dauerhafte Nutzung der Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche im ersten Obergeschoss und im Erdgeschoss nicht gegeben.

Komponente III:

Die Errichtung eines Aufzuges zur Schaffung des barrierefreien Zugangs zu allen Schlossetagen ist aus technologischen und denkmalschutzrechtlichen Gründen nur im nordwestlichen Teil des Schlosses möglich.Nur durch den Einzug neuer Decken oberhalb des ersten und zweiten Obergeschosses des Corps de logis und deren abschließende Abdichtung durch ein permanentes Dach sowie die Wiedererrichtung einer Achse des Corps de logis ist die Anbindung des Fahrstuhles an alle Schlossetagen möglich. Der zu errichtende Fahrstuhl erschließt nicht nur alle Geschosse des Schlosses, sondern gewährleistet auch den barrierefreien Zugang vom Schlosshof und dem ca. 6 Meter tiefer liegenden Weg auf der Nordseite aus.

Mit der Umsetzung der 3 Komponenten des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss sind die Inbetriebnahme aller wiederhergestellten Schlossräume und deren kulturelle Nutzung sowie vor allem der gefahren- und barrierefreie Zugang für alle Besuchergruppen gegeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Präsentation eines exemplarischen Ansatzes/Einschätzung u. Ideen zum Projekt / Gewichtung: 60,00
Qualitätskriterium - Name: Termine und Kosten / Gewichtung: 20,00
Preis - Gewichtung: 20,00
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt im Rahmen der Objektplanung (Los 1) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI, im Rahmen der Tragwerkplanung (Los 2) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und im Rahmen der Technischen Ausrüstung (Los 3) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

ZS/2018/03/91300

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S [removed]
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Los-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:

Los 1: Planervertrag Objektplanungsleistungen

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
25/11/2019
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Bau-Consult Hermsdorf
Postanschrift: Uthmannstraße 14
Ort: Hermsdorf
NUTS-Code: DEG0J
Postleitzahl: 07629
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 176 900.00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 176 915.55 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Los-Nr.: 2
Bezeichnung des Auftrags:

Los 2: Tragwerksplanung

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
25/11/2019
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Bau-Consult Hermsdorf
Postanschrift: Uthmannstraße 14
Ort: Hermsdorf
NUTS-Code: DEG0J
Postleitzahl: 07629
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 51 900.00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 54 526.95 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Los-Nr.: 3
Bezeichnung des Auftrags:

Los 3: Technische Ausrüstung, ALG 4,5,6 und 7

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
25/11/2019
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Ingenieurbüro Kunhart
Postanschrift: Hauptstraße 52
Ort: Wasserleben
NUTS-Code: DEE09
Postleitzahl: 38871
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 63 400.00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 92 753.12 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, 1. und 2. Vergabekammer
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Ort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
Telefon: [removed]
Fax: [removed]

Internet-Adresse: www.lvwa.sachsen-anhalt.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, 1. und 2. Vergabekammer
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Ort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland

Internet-Adresse: www.lvwa.sachsen-anhalt.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/11/2019
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