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Erweiterung PWC Rur-Scholle A4, Nord und Süd / Elektrotechnische Anlagen mit Beleuchtung

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Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Ville-Eifel, Hauptsitz Euskirchen
Postanschrift: Jülicher Ring 101
Ort: Euskirchen
NUTS-Code: DEA
Postleitzahl: 53879
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[removed]
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Fax: [removed]

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.strassen.nrw.de/de/unternehmen/einrichtungen/niederlassungen/ville-eifel.html

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.rwe.com/web/cms/de/90144/lieferanten/ausschreibungen/eu-ausschreibungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: RWE Power AG / Erweiterung Parkanlage Rur-Scholle A4 / Elektrotechnische Anlagen mit Beleuchtung
Postanschrift: Stüttgenweg 2
Ort: Köln
NUTS-Code: DEA2
Postleitzahl: 50935
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[removed]
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Fax: [removed]

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.rwe.com

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.rwe-tender.com/
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.rwe-tender.com/
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung PWC Rur-Scholle A4, Nord und Süd / Elektrotechnische Anlagen mit Beleuchtung

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45300000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erweiterung PWC Rur-Scholle A4, Nord und Süd: Straßenbau, Elektrotechnische Anlagen mit Beleuchtung.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 600 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
31321000
45231400
45232200
45315600
31213000
31214130
31216000
31224100
31527200
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA
Hauptort der Ausführung:

52353 Düren-Echtz

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Erweiterung Rurscholle A4, Nord und Süd:

Die ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen umfassen die Elektrotechnischen Anlagen zum beidseitigen Ausbau der PWC Rur-Scholle an der BAB 4 bei Düren (insbesondere Beleuchtung),

Die Rastanlagen PWC Rur-Scholle (Nord und Süd) liegen an der A 4 bei km 29,5, großräumig betrachtet zwischen dem Autobahnkreuz Aachen (A 4 / A44) und dem Autobahnkreuz Kerpen (A 4 / A 61).

Die Rastanlagen befinden sich nordwestlich von Düren an der A 4 zwischen der AS Düren und der AS Weisweiler. Mit den neuen PWC-Anlagen soll u. a. eine bedarfsgerechte Anzahl von Parkständen auf Rastanlagen in dem betroffenen Abschnitt der A 4 geschaffen werden, um es den Verkehrsteilnehmern und hier insbesondere den Berufskraftfahrern im Schwerlastverkehr zu ermöglichen, die Ruhezeiten einzuhalten. Die Ausschreibung erfolgt in mehreren Losen, wovon dieses eines ist. Weitere Lose wie das WC-Gebäude, die Ertüchtigung Strom-, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung werden separat ausgeschrieben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 600 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2020
Ende: 14/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Alle Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Die unter Ziff. 111.1.1) geforderten Erklärungen und ggf. Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften von dieser bzw. jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Bedient sich der Bieter/die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (sog. Eignungsleihe), so sind die unter Ziff. 111.1.1) aufgelisteten Erklärungen 1 und 3 (Eigenerklärungsformulare 1 und 3) gesondert auch vom jeweiligen Eignungsverleiher beizubringen/zu erklären und dem Angebot beizufügen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandesbeizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:

1) Allgemeine Unternehmensangaben, Angaben zur Eintragung in das Berufs- bzw. Handelsregister, Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister (Formular 1 Eigenerklärung Eignungskriterien);

2) Im Falle einer Bietergemeinschaft Angabe der Mitglieder und des rechtsgeschäftlich bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft; Erklärung gesamtschuldnerischer Haftung; Angaben zur Aufgabenverteilung und zu den Gründen für die Bildung der Bietergemeinschaft (Formular 2 Eigenerklärung Eignungskriterien);

3) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, § 124 Abs. 1GWB sowie der in § 124 Abs. 2 GWB genannten Ausschlussgründe (Formular 3 Eigenerklärung Eignungskriterien) Hinweis: Maßnahmen des Bieters/des Mitglieds der Bietergemeinschaft / des Eignungsverleihers zur Selbstreinigung nach § 125 GWB sind als gesonderte Erklärung mit dem Angebot einzureichen;

4) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 3 MiLoG (Formular 4 Eigenerklärung Eignungskriterien);

5) ggf. Erklärung zur Unterauftragsvergabe und Eignungsleihe (Formular 10 Eigenerklärung Eignungskriterien);

6) ggf. Verpftichtungserklärung des Eignungsverleihers (Formular 11 Eigenerklärung Eignungskriterien).

Liegen die erforderlichen Erklärungen nicht vor, wird keine Eignung angenommen und es erfolgt der Ausschluss des Bieters / der Bietergemeinschaft vom Verfahren.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die unter Ziffer 111.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot vorzulegen. Bedient sich der Bieter/die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (sog. Eignungsleihe), so sind die Erklärungen - soweit sie von einem Eignungsverleiher abzudecken sind - von diesem beizubringen/zu erklären und dem Teilnahmeantrag beizufügen. Im Übrigen gilt das unter Ziffer 111.1.1 Ausgeführte.

Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

1) Eigenerklärung zu der Betriebshaftpftichtversicherung (Formular 5 Eigenerklärung Eignungskriterien);

2) Eigenerklärung(en) Gesamtumsatz und dem Umsatz in den vergabespezifischen Geschäftsbereichen bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Formular 6 Eigenerklärung Eignungskriterien).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Die Betriebshaftpflichtversicherung muss mindestens folgende Deckungssummen pro Versicherungsfallaufweisen: Für Personen- und Sachschäden je 5 000 000 EUR, für Vermögensschäden je 5 000 000 EUR;

2) Der Gesamtjahresmittelumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss einen Mindestumsatz von 2 000 000 EUR erfüllen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die unter Ziffer 111.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter I der Bietergemeinschaft (BG) bzw. getrennt von jedem Mitglied der BG mit dem Angebot vorzulegen. Bedient sich der Bieter I die BG im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens (Eignungsleihe), sind die Erklärungen von diesem dem Angebot beizufügen. Im Übrigen gilt das unter Ziffer 111.1.1 Ausgeführte.

1) Eigenerklärung zur allgemeinen personellen Leistungsfähigkeit (Formular 7 Eigenerklärung Eignungskriterien);

2) Eigenerklärung zu Referenzen über erbrachte Leistungen aus dem Bereich Elektroarbeiten/Beleuchtung, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind (Formular 8 Eigenerklärung Eignungskriterien);

3) Eigenerklärung zur allgemeinen technischen Ausstattung (Formular 9 Eigenerklärung Eignungskriterien).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zur Eigenerklärung Referenzen (Formular 8 Eigenerklärung Eignungskriterien): Es müssen 3 Referenzen vorgelegt werden. Jede der vorgelegten Referenzen muss ein Mindestinvestitionsvolumen von insgesamt 0,3 Mio. EUR netto betreffen.

Der Abschluss der Leistung der anzuführenden Referenzen darf bei Ablauf der Frist zur Abgabe der Angebote nicht länger als 5 Jahre zurückliegen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/01/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch, Englisch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 17/01/2020
Ortszeit: 13:00
Ort:

RWE Power AG

Stüttgenweg 2

50935 Köln

Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Die Angebotsöffnung erfolgt elektronisch. Der Auftraggeber stellt den Bietern die Informationen nach § 14 Abs. 3 Nr. 1a) bis d) VOB/A unverzüglich elektronisch zur Verfügung.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die für die Angebotserstellung erforderlichen Formulare und Vordrucke (siehe Ziff. 111.1) können unter http://www.rwe.com/web/cms/de/90144/lieferanten/ausschreibungen/eu-ausschreibungen/ herunter geladen werden.

Die Angebote sind bis zum 17.1.2020, 12:00 Uhr (Eingang!) ausschließlich elektronisch in eingescannter Form unter https://www.rwe-tender.com einzureichen.

Ein verspäteter Eingang des Angebots führt zum Ausschluss.

Auskunftsersuchen des Interessenten I Bewerbers sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform https://www.rwe-tender.com an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.

Wir weisen darauf hin, dass wir für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den/die etwaigen eingebundenen Nachunternehmer und den/die etwaigen eingebundenen Verleiher von Arbeitskräften einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesminister der Justiz anfordern werden oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslands vorlegen lassen.

Mögliche Eintragungen dürfen einer Zuschlagserteilung nicht entgegenstehen.

Sollte gegen dieses Vergabeverfahren ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden, steht den Verfahrensbeteiligten ein Akteneinsichtsrecht zu. Aus wichtigen Gründen (z. B. Geheimnisschutz oder Wahrung von Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen) kann dieses Recht jedoch eingeschränkt werden.

Wir bitten daher alle Bieter, die Teile ihrer Angebot, die aus wichtigen Gründen nicht zur Akteneinsicht freigegeben werden sollen, entsprechend zu kennzeichnen und die Gründe hierfür mitzuteilen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Fax: [removed]

Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de/DE/Vergaberechtivergaberecht_node.html

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Rechtsbehelfsinstrument des Nachprüfungsantrags ist insbesondere nur dann zulässig, wenn die Fristen des § 160 Abs. 3 GWB gewahrt werden. Insoweit gilt, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätesten bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zu Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

§ 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Fax: [removed]

Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de/DE/Vergaberecht/vergaberecht_node.html

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21/11/2019
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