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Anbindung der Außenstandorte des Entsorgungsverbandes Saar an das zentrale Netzwerk

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Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
EVS
Mainzer Straße 261-265
Saarbrücken
66121
Deutschland
Kontaktstelle(n): EVS
Telefon: +49 68150000
E-Mail:
Fax: +49 6815000308
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.evs.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Anbindung der Außenstandorte des Entsorgungsverbandes Saar an das zentrale Netzwerk

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
50300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es soll ein saarlandweites MPLS Netz zum Anschluss der Abwasserbehandlungsinfrastruktur (45 besetzte Kläranlagen sowie eine Vielzahl von unbesetzten Kläranlagen, Pumpwerken und sonstigen Bauwerken), der Abfallverbrennungsanlage und der Deponien an das Netzwerk des EVS beschafft werden. Eine Anbindung an die öffentliche Telekommunikationsinfrastruktur besteht in vielen Fällen nicht. Das Netz beinhaltet mehrere VLANs und proaktives Monitoring.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC0
Hauptort der Ausführung:

Saarland

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die mit Personal besetzten Klärwerke und Deponien sowie die Abfallverbrennungsanlage des EVS müssen an das EVS interne Netzwerk angeschlossen werden. Die Anbindung soll per MPLS und in der Regel mit einer symmetrischen Nutzbandbreite von mind. 8 Mbit/s erfolgen. Eine adäquate Backupverbindung wird in diesem Zusammenhang ebenfalls zur Verfügung gestellt. Der Primär- und der Backupweg müssen per Kupfer- oder Glasfaserleitung realisiert werden. Je nach Standort kann bei den Backupverbindungen, wegen der abgesetzten Lage der EVS Lokationen, auch eine Rückfalloption, wie z. B. Mobilfunk, genutzt werden. Es erfolgt zudem im Zuge der Beschaffung die Anbindung einer Vielzahl weiterer unbesetzter Bauwerke des EVS mittels dieses Netzwerkes. Diese befinden sich zu weiten Teilen an abgesetzten Lokationen über das gesamte Saarland verteilt.

Das Netz muss mehrere VLANs beinhalten, welche die darauf dargestellten Dienste voneinander trennen. Diese müssen per Quality of Service untereinander priorisierbar sein.

Die Erweiterung des Netzwerkes muss jederzeit und zeitnah im gesamten Saarland möglich sein.

Als Serviceleistung wird ein proaktives Monitoring und eine schnellstmögliche Entstörung zu definierten Servicelevels vorausgesetzt. Das Netzwerk muss rund um die Uhr (7x24) proaktiv überwacht und mit erhöhter Verfügbarkeit zur Verfügung gestellt werden. Im Störungsfall muss der Auftraggeber per Telefon und Mail informiert werden. Die Servicebereitschaft muss rund um die Uhr gewährleistet sein (7x24) (für Störungsannahme, Rückmeldung und Entstörungsmaßnahmen).

Mitinbegriffen ist ebenfalls die Erstellung eines Projektplans in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Einbau, Konfiguration und Test der Anbindungen. Erstellung der Dokumentation und Bereitstellung für den Auftraggeber.

II.2.5)Zuschlagskriterien
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
  • Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können aus folgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden:
    • nicht vorhandener Wettbewerb aus technischen Gründen
Erläuterung:

Die Dienstleistungen können aus nachfolgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden.

Der Dienstleister muss das MPLS-Netz in seiner Gesamtheit zur Verfügung stellen. Die Zentralen des EVS müssen zu jedem Zeitpunkt eine Verbindung zu jedem der häufig abgelegenen Anschlusspunkte, welche in der Regel per Kabel angebunden sind, herstellen können. Das Netz kann nicht aufgeteilt werden, es muss also saarlandweit zur Verfügung stehen. Durch die Bautätigkeit des EVS ist es notwendig, das Netz zeitnah auf jedwede neue Lokation inner-halb des Saarlandes ausweiten zu können.

Aus IT Sicherheitsgesichtspunkten müssen 3 verschiedene VLAN-Netze über die Verbindung betrieben werden um die Dienste, unter anderem das Prozessleitsystem und das Intranet des EVS, voneinander zu trennen. Daher ist ein Höchstmaß an Sicherheit und ein entsprechend hohes Servicelevel, inklusive der dafür vorzuhaltenden Ressourcen zur Reparatur und Entstörung erforderlich, um einen störungsfreien Betrieb, insbesondere zur Aufrechterhaltung einer störungsfreien Abwasserreinigung, zu garantieren. Eine Ad-hoc Umstellung auf einen anderen Dienstleister ist aus Gründen der Versorgungssicherheit daher nicht möglich. Ausfallzeiten bei der Bereitstellung dürfen aufgrund Kritikalität der bereitgestellten Dienste nicht entstehen. Insbesondere die nach der Ablösung von ISDN bereitgestellten Dienste Prozessleittechnik und Fernwirktechnik müssen jederzeit zur Verfügung stehen, da sie Bestandteil des Alarmierungssystems bei Störmeldungen oder Störfällen sind.

Die Dienstleistung in Ihrer Komplexität stellt nur T-System zur Verfügung, die auch bisher den Auftrag hatten. Auch bei der letzten beiden Ausschreibung war auf Grund der technischen Komplexität kein Wettbewerb feststellbar. An dieser Situation hat sich nach Einschätzung des EVS nach entsprechender Markterkundung nichts geändert.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
02/10/2019
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
T-Systems International GmbH
Frankfurt am Main
60528
Deutschland
NUTS-Code: DE7
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 1.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr - Vergabekammer des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Str. 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 501-4994
Fax: +49 501-3506
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Fristen nach § 160 Abs. 3 GWB. Auf § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich verwiesen. Um eine Korrektur einer Entscheidung im Vergabeverfahren zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage bzw. nach Versendung der Information per Fax oder auf elektronischen Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Antrag ist ferner unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB, insbesondere § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr - Vergabekammer des Saarlandes
Saarbrücken
66119
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/10/2019
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