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Vergabe der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung für die Kernsanierung und Erweiterung des Rathauses in Siegburg Referenznummer der Bekanntmachung: ZV31F/2019

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Kreisstadt Siegburg
Nogenter Platz 10
Siegburg
53721
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 2241-102492
E-Mail:
Fax: +49 2241-102284
NUTS-Code: DEA2C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.siegburg.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YYMC/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YYMC
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vergabe der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung für die Kernsanierung und Erweiterung des Rathauses in Siegburg

Referenznummer der Bekanntmachung: ZV31F/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

- der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung Leistungsphasen 1 bis 4 gem. § 55 HOAI,

- der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung Leistungsphasen 5 bis 9 gem. § 55 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG,

- Besondere Leistungen.

Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst sollen die Leistungsphasen 1 bis 4, optional können dann die Leistungsphasen 5 bis 9 zur Beauftragung kommen.

Zusätzlich werden Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen gemäß § 55 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG beauftragt.

Die besonderen Leistungen können sein:

- Mitwirkung der Nachhaltigkeits- und Zertifizierungsprozesse.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2C
Hauptort der Ausführung:

Rathaus der Stadt Siegburg

Nogenter Platz 10

53721 Siegburg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Rathaus der Kreisstadt Siegburg am Nogenter Platz 10 soll eine umfassende Generalinstandsetzung mit Erweiterung erhalten. Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um einen Bestandsbau aus den 1960er Jahren mit 2 bis 5 Geschossen im Stadtzentrum der Stadt Siegburg.

Der Gebäudekomplex besteht aus 3 Bauteilen: BT I der Hochbautrakt, BT II der Saaltrakt und BT III der Verbindungstrakt. Der 5 geschossige BT I soll kernsaniert und um eine weitere Etage aufgestockt werden. Der 2 geschossige BT II soll kernsaniert und zusätzlich im Untergeschoss erweitert werden. Der 4 geschossige BT III bildet die bauliche Verbindung zur Nachbarbebauung und soll ebenfalls kernsaniert werden. Im Zuge der Sanierung soll die Liegenschaft jeweils abschnittsweise freigezogen werden. Die Maßnahmen sind so zu planen und umzusetzen, dass der Betrieb der übrigen Liegenschaft möglichst störungsfrei aufrechterhalten werden kann.

Im Rahmen des planerischen Gesamtkonzepts sollen bestimmte Bereiche wie z. B. Empfangsbereiche, Besprechungsräume, Teeküchen und Aufenthaltsbereiche neu strukturiert werden. Darüber hinaus soll die bestehende Grundrissstruktur für die Nutzung eines modernen Verwaltungs- und Bürogebäudes funktional aufgearbeitet und neu konzipiert werden. Hierbei ist die Einbeziehung des Urhebers zu beachten.

Die Nutzfläche BT I-III beträgt 6 000 m2, Bruttogrundfläche BT I-III ca. 9 750 m2. Die Kosten für KG 300 + 400 liegen geschätzt bei ca. 15 500 000,00 EUR brutto, entspricht ca. 13 025 000 EUR netto. Die Baukosten der Gesamtmaßnahme betragen voraussichtlich ca. 20,3 Mio. brutto, entspricht ca. 17,06 Mio. EUR netto (KGR 200-700).

Es soll vom Auftraggeber im Vorfeld eine eingehende Untersuchung möglicher schadstoffbelasteter Bereiche erfolgen. Ein Schadstoffkataster wird durch einen Gutachter erstellt. Die Schadstoffsanierung muss innerhalb der baulichen Umsetzung berücksichtigt werden.

Es wird vom Auftraggeber ein Change Manager für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit sowie den betroffenen Mitarbeitern des Rathauses während der Bauzeit beauftragt.

Deutlich geringere Betriebskosten sowie Nachhaltigkeit sind für den Auftraggeber wichtige Aspekte der Sanierung. Optional soll bei der Projektsteuerung eine Qualitätssicherung der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung beauftragt werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Kreisstadt Siegburg wird die Teilnahmeanträge einer Prüfung und Wertung unterziehen.

Dies erfolgt dabei anhand der folgenden Eignungskriterien und Wertungsmethoden.

Die Höchstpunktzahl von jeweils 400 Punkten für die 2 einzureichenden Referenzen ist erreichbar durch die Erfüllung folgender Kriterien bei beiden Referenzen:

- Sanierung im laufenden Betrieb,

- Büro- und Verwaltungsgebäude,

- über 8 000 m2 BGF (tatsächlich beplante Fläche),

- Baukosten nach DIN 276 (KGR 400 in EUR netto) über 4 Mio.EUR,

- Planung der Technischen Gebäudeausrüstung von 7 bis 8 Anlagengruppen,

- Öffentlicher Auftraggeber oder sonstiger öffentl. Auftraggeber i. S. d. § 99 GWB.

Die detaillierte Wertung der Referenzen ist aus dem beigefügten "Auswahlbogen" zu ersehen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optional können die Leistungsphasen 5 bis 9 zur Beauftragung kommen.

Zusätzlich werden Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen gemäß § 55 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG beauftragt.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der für diesen Auftrag vorgesehene Projektleiter muss über folgenden Abschluss verfügen: Dipl.-Ing. (FH/Uni) od. M. Sc./M. Eng. Versorgungstechnik, Haustechnik oder gleichwertig.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag folgende Erklärungen bzw. Nachweise einzureichen:

Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.

Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.

Bankerklärung

Bescheinigung der Hausbank mit Hinweisen über die Geschäftsbeziehung und Angaben zur gegenwärtigen Finanz- und Liquiditätslage (nicht älter als 6 Monate)

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich in Entsprechung der Technischen Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2016, 2017; 2018). Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 400 000 EUR netto erreichen.

Sofern sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft, sind die vorgenannten Erklärungen auch für dieses Unternehmen abzugeben.

Bedient sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist mit einer Verpflichtungserklärung der Bewerbungsbedingungen zum Teilnahmewettbewerb nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Erfüllung des Auftrages erforderlichen Mittel auch jeweils zur Verfügung stehen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber folgende Erklärungen bzw. Nachweise vorzulegen:

- Eigenerklärung über die Anzahl der Mitarbeiter (Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten der vergangenen 3 Jahre).

Mindestanforderungen: 5 festangestellte, technische Mitarbeiter der TGA, davon mind. 3 Ingenieure und ggf. 2 Techniker.

Der für diesen Auftrag vorgesehene Projektleiter (Dipl.-Ing. (FH/Uni) od. M.Sc./M.Eng. Versorgungstechnik, Haustechnik oder gleichwertig) muss mindestens 10 Jahre Berufserfahrung aufweisen.

2 Referenzen für realisierte Projekte im Bereich Technische Gebäudeausstattung. Einzureichen sind dem hier zu vergebenden Auftrag nach Art und Umfang vergleichbare Referenzen mit Angaben zu Baumaßnahme, Gebäudetyp, Projektgröße BGF in m2 (tatsächlich beplante Fläche), Baukosten nach DIN 276 (KGR 400 in EUR netto), erbrachte Leistung, Auftraggeber.

Mindestanforderungen pro Referenz:

- der Auftrag muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertiggestellt worden sein, nicht älter als bis zum Stichtag 1.1.2009,

- Sanierungsprojekt,

- vergleichbares Gebäude (kein Wohngebäude),

- über 3 500 m2 BGF (tatsächlich beplante Fläche),

- Baukosten nach DIN 276 (KGR 400 in EUR netto) 2 Mio. EUR,

- mindestens privatwirtschaftender Auftraggeber.

Die Kreisstadt Siegburg behält sich vor, die Angaben zu den erbrachten Leistungen vom jeweiligen Auftraggeber bestätigen zu lassen.

Die vorstehenden Erklärungen zur Eignung sind zwingend durch Verwendung der beigefügten Formblätter anzugeben (siehe Anlage Bewerberbogen). Die Referenzprojekte sind im Teilnahmeantrag in den dafür erstellten Vordrucken vorzustellen.

Zu den Einzelheiten der geforderten Angaben wird auf diese Formblätter sowie die nachfolgenden Erläuterungen unter Ziffer III der Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmeantrag verwiesen.

Sofern sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ganz oder teilweise auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft, sind die vorgenannten Erklärungen von diesem Unternehmen abzugeben.

Bedient sich ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen und fachlichen Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist mit einer Verpflichtungserklärung der Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Erfüllung des Auftrages erforderlichen Mittel auch jeweils zur Verfügung stehen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Soweit vorliegend als Berufsqualifikation der Beruf des Ingenieurs gefordert wird, ist nach § 75 Abs. 2 VgV zugelassen, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.

Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß § 75 Absatz 2 VgV benennen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Im Auftragafall werden die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- u. Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen) Vertragsbestandteil.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/08/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12/09/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.

Bewerber müssen eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB abgeben (ist Bestandteil der Vergabeunterlagen).

Bewerbergemeinschaften:

Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bestellen einen bevollmächtigten Vertreter. Sämtliche Mitglieder haften gesamtschuldernisch.

Form der Nachweise

Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bestätigen zu lassen.

Wertung der Angebote:

I) Präsentation des Angebots (85 %):

1) Fachliche Wert: 10 Punkte, Gewichtung 2,0-fach;

2) Qualität: 10 Punkte, Gewichtung: 3,0-fach;

3) Kommunikation und Verfügbarkeit: 10 Punkte, Gewichtung 2,0-fach;

4) Kapazitätenplanung: 10 Punkte, Gewichtung: 1,5-fach.

II) Angebotspreis: (15 %)

Für das günstigste Angebot werden 10 Punkte vergeben, 1 Punkt für das höchste, alle dazwischenliegenden Angebote werden interpoliert. Gewichtung: 1,5-fach.

Die detaillierte Wertung ist in den Vergabeunterlagen aufgeführt ("Auswahlbogen").

Bekanntmachungs-ID: CXS0YY0YYMC

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstr. 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 221147-3045
E-Mail:
Fax: +49 221147-2889

Internet-Adresse: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstr. 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 221147-3045
E-Mail:
Fax: +49 221147-2889

Internet-Adresse: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Absatz 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstr. 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 221147-3045
E-Mail:
Fax: +49 221147-2889

Internet-Adresse: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/07/2019
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