Werbung

Umsetzung kulturelles Nutzungskonzept Schloss Zerbst Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/AZE 06/AfZD EU

Werbung

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Förderverein Schloss Zerbst e. V.
Markt 6
Zerbst/Anhalt
39261
Deutschland
Kontaktstelle(n):[removed]
Telefon: [removed]
E-Mail: [removed]
NUTS-Code: DEE05

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.stadt-zerbst.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Werbung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umsetzung kulturelles Nutzungskonzept Schloss Zerbst

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/AZE 06/AfZD EU
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71320000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planung der Bauleistungen zur Umsetzung des kulturellen Nutzungskonzeptes Schloss Zerbst/Anhalt - Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude (Los 1), FachplanungTragwerksplanung (Los 2) und Fachplanung Technische Ausrüstung (Los 3).

Es erfolgt eine Aufteilung in 3 Lose. Die Bewerbung ist auf mehrere Lose zulässig.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 1 Planervertrag Objektplanungsleistungen

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE05
Hauptort der Ausführung:

39261 Zerbst/Anhalt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Projekt zur Umsetzung des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss setzt sich aus dreiverknüpften Komponenten zusammen. Dazu gehören die Realisierung des Brandschutzkonzeptes, dieHerstellung der Abschlussdecke mit Dach oberhalb des Mit- telrisalits und die Errichtung eines Aufzuges mit derAnbindung aller Etagen des Schlosses. Von der Ausführung dieser Maßnahmen hängt die weitere Öffnung undkulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses ab.

Komponente I

Das Konzept zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes umfasst baukonstruktive Maßnahmen und technischeAusrüstungen. Es müssen drei neue Außentüren und im Inneren zahlreiche Brandschutztüren sowie zwei Brandschutzwände zur Abschottung der drei Treppenhäuser hergestellt und eingebaut werden. Außerdemsind zwei neue Fluchtwegausgänge auf den Schlosshof über Stahltreppen zu realisieren. Der nördliche Ein- und Ausgang ist ergänzend mit einem Plattformlift bzw. einer Hebebühne zu versehen, um erstmals inder Schlossgeschichte einen barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss zu schaffen. Weiterhin sind baulicheSicherungen am Ausgang des Mittelrisalits vorzunehmen und provisorisch verschlossene Fensteröffnungenwiederherzustellen. Außerdem sind Feuerlöscher, Notbeleuchtungen in den Treppenräumen und verschiedenenEbenen, Rettungswegpiktogramme und eine Hausalarmanlage zu installieren. Auch eine Trockensteigleitung istvorgesehen.

Ohne die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und der Auflagen des Bauordnungsamtes desLandkreises ist die weitere kulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses nicht möglich, die alte eingeschränkteNutzungsgenehmigung aus dem Jahr 2011 hat keine Gültigkeit mehr.

Komponente II

Die neue Abschlussdecke mit Dach wird oberhalb des zweiten Obergeschosses des Mittelrisalits zurNutzbarmachung der Räume und Bereiche darunter entstehen. Vor der Errichtung der neuen Decke müssendie einsturzgefährdeten Hauptgesimse und maroden Notdecken mit ihren wesensfremden Betonunterzügenabgebrochen sowie die absturzgefährdeten Balustraden, Figuren und Vasen abgenommen und sichergestellt werden. Danach wird über die gesamte Fläche des Mittelrisalits mit Ausnahme des Treppenhauses eineStahlbetondecke eingezogen. Parallel werden die beiden mit der Decke verbundenen Hauptgesimse auf derHof- und der Gartenseite rekonstruiert. Im nächsten Arbeitsschritt sind die beiden Treppenläufe wieder bis zurDachebene zu führen und die Fehlstellen der beiden Kreuzgratgewölbe zu ergänzen. Den Abschluss bildetdie Herstellung eines dauerhaften Daches mit Trapezblechabdeckung. Ohne den Einzug der Abschlussdeckeund die Errichtung des Daches sind der Saal und die angrenzenden Räume des zweiten Obergeschosses fürBesucher nicht zugänglich und kulturell nicht nutzbar. Infolge der sich ohne Sanierung ausweitenden Schädenist eine dauerhafte Nutzung der Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche im ersten Obergeschoss und imErdgeschoss nicht gegeben.

Komponente III

Die Errichtung eines Aufzuges zur Schaffung des barrierefreien Zugangs zu allen Schlossetagen ist austechnologischen und denkmalschutzrechtlichen Gründen nur im nordwestlichen Teil des Schlosses möglich.Nur durch den Einzug neuer Decken oberhalb des ersten und zweiten Obergeschosses des Corps de logis undderen abschließende Abdichtung durch ein permanentes Dach sowie die Wiedererrichtung einer Achse desCorps de logis ist die Anbindung des Fahrstuhles an alle Schlossetagen möglich. Der zu errichtende Fahrstuhlerschließt nicht nur alle Geschosse des Schlosses, sondern gewährleistet auch den barrierefreien Zugang vomSchlosshof und dem ca. sechs Meter tiefer liegenden Weg auf der Nordseite aus.

Mit der Umsetzung der drei Komponenten des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss sind dieInbetriebnahme aller wiederhergestellten Schlossräume und deren kulturelle Nutzung sowie vor allem dergefahren- und barrierefreie Zugang für alle Besuchergruppen gegeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Präsentation eines exemplarischen Ansatzes/Einschätzung u. Ideen zum Projekt / Gewichtung: 60,00
Qualitätskriterium - Name: Termine und Kosten / Gewichtung: 20,00
Preis - Gewichtung: 20,00
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 176 900.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2019
Ende: 30/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Eventuelle baubedingte Verzögerungen

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben,Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500 Punkte. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichtenPunkte für die Auswahl maßgebend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertigerBewerbungen per Los zu entscheiden. Für den Teilnahmewettbewerb bezieht sich der Auftraggeber aufEigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren - unabhängig vom Verfahrensstand - ausgeschlossen. DerAuftraggeber behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen Nachweise zu verlangen oder nähere Informationeneinzuholen.

Die Bewerber werden gebeten, nicht mehr als 2 Referenzprojekte einzureichen. Werden mehr als 2 Projekteeingereicht, werden die Projekte 2 und folgende in den jeweiligen Bewertungspunkten kumuliert und durch dieAnzahl der Projekte 2 und folgende geteilt, was in der Regel zu einer insgesamt schlechteren Bewertung führt.

Bewertungsmatrix:

1.1) Bruttoumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild Gebäude im Sinne § 34 HOAI in Euro im Mittel derletzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018), Gewichtung 10 %

Mindestanforderung: 100.000,- Euro p.a im Mittel;

2.1.1) Festangestellte MitarbeiternInnen mit Hochschulabschluss (einschließlich Führungskräfte) imLeistungsbild Gebäude im Sinne § 34 HOAI im Mittel der letzten 3 Jahre (2016, 2017, 2018), Gewichtung 5 %

Mindestanforderung: 2 festangestellte MitarbeiterInnen im Mittel.

2.1.2) Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Gebäude im Sinne § 34 HOAI insgesamt in Jahren,Gewichtung 15 %

Mindestanforderung: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Leistungsbild Gebäude gem. § 34 HOAI.Baueitung im Leistungsbild Gebäude

2.1.3) Dauer der Berufserfahrung in der LPH 8 im Leistungsbild Gebäude im Sinne § 34 HOAI insgesamt inJahren, Gewichtung 15 %

Mindestanforderung: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der LPH 8 im Leistungsbild Gebäude gem. § 34HOAI.

Referenzprojekte Leistungsbild Gebäude § 34 HOAI, (2 Projekte).

Mindestanforderung: ein Referenzprojekt einer Modernisierung/Sanierung i.S. § 2(7) HOAI eines Baudenkmalsfür einen öff. Auftraggeber gem. § 98 GWB mit den LPH 4 - 8.

Projekt 1:

2.2.1.p1 LPH 1-5 § 34 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 4 %;

2.2.2.p1 LPH 6-8 § 34 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 5 %;

2.2.3.p1 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die BGF, Gewichtung 5 %;

2.2.4.p1 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die Projektkosten (KG 300-400 DIN 276 brutto),Gewichtung 4 %;

2.2.5.p1 Sanierung / Modernisierung im Sinne HOAI §2(7), Gewichtung 4 %;

2.2.6.p1 Baudenkmal, Gewichtung 6 %.

Projekt 2:

2.2.1.p2 LPH 1-5 § 34 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 4 %;

2.2.2.p2 LPH 6-8 § 34 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 5 %;

2.2.3.p2 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die BGF, Gewichtung 5 %;

2.2.4.p2 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die Projektkosten (KG 300-400 DIN 276 brutto),Gewichtung 4 %;

2.2.5.p2 Sanierung / Modernisierung im Sinne HOAI §2(7), Gewichtung 3 %;

2.2.6.p2 Baudenkmal, Gewichtung 6 %.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt im Rahmen der Objektplanung (Los 1) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI, im Rahmen der Tragwerkplanung (Los 2) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und im Rahmen der Technischen Ausrüstung (Los 3) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen.Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

ZS/2018/03/91300

II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 2 Tragwerksplanung

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE05
Hauptort der Ausführung:

39261 Zerbst/Anhalt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Projekt zur Umsetzung des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss setzt sich aus dreiverknüpften Komponenten zusammen. Dazu gehören die Realisierung des Brandschutzkonzeptes, dieHerstellung der Abschlussdecke mit Dach oberhalb des Mittelrisalits und die Errichtung eines Aufzuges mit derAnbindung aller Etagen des Schlosses. Von der Ausführung dieser Maßnahmen hängt die weitere Öffnung undkulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses ab.

Komponente I

Das Konzept zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes umfasst baukonstruktive Maßnahmen und technischeAusrüstungen. Es müssen drei neue Außentüren und im Inneren zahlreiche Brandschutztüren sowie zweiBrandschutzwände zur Abschottung der drei Treppenhäuser hergestellt und eingebaut werden. Außerdemsind zwei neue Fluchtwegausgänge auf den Schlosshof über Stahltreppen zu realisieren. Der nördlicheEin- und Ausgang ist ergänzend mit einem Plattformlift bzw. einer Hebebühne zu versehen, um erstmals inder Schlossgeschichte einen barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss zu schaffen. Weiterhin sind baulicheSicherungen am Ausgang des Mittelrisalits vorzunehmen und provisorisch verschlossene Fensteröffnungenwiederherzustellen. Außerdem sind Feuerlöscher, Notbeleuchtungen in den Treppenräumen und verschiedenenEbenen, Rettungswegpiktogramme und eine Hausalarmanlage zu installieren. Auch eine Trockensteigleitung istvorgesehen.

Ohne die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und der Auflagen des Bauordnungsamtes desLandkreises ist die weitere kulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses nicht möglich, die alte eingeschränkteNutzungsgenehmigung aus dem Jahr 2011 hat keine Gültigkeit mehr.

Komponente II

Die neue Abschlussdecke mit Dach wird oberhalb des zweiten Obergeschosses des Mittelrisalits zurNutzbarmachung der Räume und Bereiche darunter entstehen. Vor der Errichtung der neuen Decke müssendie einsturzgefährdeten Hauptgesimse und maroden Notdecken mit ihren wesensfremden Betonunterzügenabgebrochen sowie die absturzgefährdeten Balustraden, Figuren und Vasen abgenommen und sichergestelltwerden. Danach wird über die gesamte Fläche des Mittelrisalits mit Ausnahme des Treppenhauses eineStahlbetondecke eingezogen. Parallel werden die beiden mit der Decke verbundenen Hauptgesimse auf derHof- und der Gartenseite rekonstruiert. Im nächsten Arbeitsschritt sind die beiden Treppenläufe wieder bis zurDachebene zu führen und die Fehlstellen der beiden Kreuzgratgewölbe zu ergänzen. Den Abschluss bildetdie Herstellung eines dauerhaften Daches mit Trapezblechabdeckung. Ohne den Einzug der Abschlussdeckeund die Errichtung des Daches sind der Saal und die angrenzenden Räume des zweiten Obergeschosses fürBesucher nicht zugänglich und kulturell nicht nutzbar. Infolge der sich ohne Sanierung ausweitenden Schädenist eine dauerhafte Nutzung der Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche im ersten Obergeschoss und imErdgeschoss nicht gegeben.

Komponente III

Die Errichtung eines Aufzuges zur Schaffung des barrierefreien Zugangs zu allen Schlossetagen ist austechnologischen und denkmalschutzrechtlichen Gründen nur im nordwestlichen Teil des Schlosses möglich.Nur durch den Einzug neuer Decken oberhalb des ersten und zweiten Obergeschosses des Corps de logis undderen abschließende Abdichtung durch ein permanentes Dach sowie die Wiedererrichtung einer Achse desCorps de logis ist die Anbindung des Fahrstuhles an alle Schlossetagen möglich. Der zu errichtende Fahrstuhlerschließt nicht nur alle Geschosse des Schlosses, sondern gewährleistet auch den barrierefreien Zugang vomSchlosshof und dem ca. sechs Meter tiefer liegenden Weg auf der Nordseite aus.

Mit der Umsetzung der drei Komponenten des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss sind dieInbetriebnahme aller wiederhergestellten Schlossräume und deren kulturelle Nutzung sowie vor allem dergefahren- und barrierefreie Zugang für alle Besuchergruppen gegeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Präsentation eines exemplarischen Ansatzes/Einschätzung u. Ideen zum Projekt / Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Termine und Kosten / Gewichtung: 30,00
Preis - Gewichtung: 40,00
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 51 900.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2019
Ende: 30/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Eventuelle baubedingte Verzögerungen

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben,Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500 Punkte. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichtenPunkte für die Auswahl maßgebend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für den Teilnahmewettbewerb bezieht sich der Auftraggeber aufEigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheitentsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren - unabhängig vom Verfahrensstand - ausgeschlossen. DerAuftraggeber behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen Nachweise zu verlangen oder nähere Informationeneinzuholen.

Die Bewerber werden gebeten, nicht mehr als 2 Referenzprojekte einzureichen. Werden mehr als 2 Projekte eingereicht, werden die Projekte 2 und folgende in den jeweiligen Bewertungspunkten kumuliert und durch dieAnzahl der Projekte 2 und folgende geteilt, was in der Regel zu einer insgesamt schlechteren Bewertung führt.

Bewertungsmatrix:

1.1) Bruttoumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne § 51 HOAI in Euro im Mittelder letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018), Gewichtung 10 %

Mindestanforderung: 100.000,- Euro p.a im Mittel;

2.1.1) Festangestellte MitarbeiternInnen mit Hochschulabschluss (einschließlich Führungskräfte) imLeistungsbild Tragwerksplanung im Sinne § 51 HOAI im Mittel der letzten 3 Jahre (2016, 2017, 2018),Gewichtung 15 %

Mindestanforderung: 2 festangestellte MitarbeiterInnen im Mittel.

2.1.2) Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne § 51 HOAI insgesamt in Jahren,Gewichtung 20 %

Mindestanforderung: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne § 51HOAI.

Referenzprojekte Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne § 51 HOAI, (2 Projekte).

Mindestanforderung: ein Referenzprojekt einer Modernisierung/Sanierung i.S. § 2(7) HOAI.

Projekt 1:

2.2.1.p1 LPH 1-3 § 51 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 7 %;

2.2.2.p1 LPH 4-6 § 51 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 7 %;

2.2.3.p1 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die BGF, Gewichtung 5 %;

2.2.4.p1 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die Projektkosten (KG 300-400 DIN 276 brutto),Gewichtung 4,5 %;

2.2.5.p1 Sanierung / Modernisierung im Sinne HOAI §2(7), Gewichtung 4 %;

Projekt 2:

2.2.1.p2 LPH 1-3 § 51 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 7 %;

2.2.2.p2 LPH 4-6 § 51 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 7 %;

2.2.3.p2 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die BGF, Gewichtung 5 %;

2.2.4.p2 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die Projektkosten (KG 300-400 DIN 276 brutto),Gewichtung 4,5 %;

2.2.5.p2 Sanierung / Modernisierung im Sinne HOAI §2(7), Gewichtung 4 %;

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt im Rahmen der Objektplanung (Los 1) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis3 gemäß HOAI, im Rahmen der Tragwerkplanung (Los 2) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und im Rahmen der Technischen Ausrüstung (Los 3) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäßHOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen.Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungenfür den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs.auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

ZS/2018/03/91300

II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 3 Technische Ausrüstung, ALG 4,5,6 und 7

Los-Nr.: 3
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE05
Hauptort der Ausführung:

39261 Zerbst/Anhalt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Projekt zur Umsetzung des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss setzt sich aus dreiverknüpften Komponenten zusammen. Dazu gehören die Realisierung des Brandschutzkonzeptes, die Herstellung der Abschlussdecke mit Dach oberhalb des Mittelrisalits und die Errichtung eines Aufzuges mit derAnbindung aller Etagen des Schlosses. Von der Ausführung dieser Maßnahmen hängt die weitere Öffnung undkulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses ab.

Komponente I

Das Konzept zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes umfasst baukonstruktive Maßnahmen und technischeAusrüstungen. Es müssen drei neue Außentüren und im Inneren zahlreiche Brandschutztüren sowie zweiBrandschutzwände zur Abschottung der drei Treppenhäuser hergestellt und eingebaut werden. Außerdemsind zwei neue Fluchtwegausgänge auf den Schlosshof über Stahltreppen zu realisieren. Der nördlicheEin- und Ausgang ist ergänzend mit einem Plattformlift bzw. einer Hebebühne zu versehen, um erstmals inder Schlossgeschichte einen barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss zu schaffen. Weiterhin sind baulicheSicherungen am Ausgang des Mittelrisalits vorzunehmen und provisorisch verschlossene Fensteröffnungenwiederherzustellen. Außerdem sind Feuerlöscher, Notbeleuchtungen in den Treppenräumen und verschiedenenEbenen, Rettungswegpiktogramme und eine Hausalarmanlage zu installieren. Auch eine Trockensteigleitung istvorgesehen.

Ohne die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und der Auflagen des Bauordnungsamtes desLandkreises ist die weitere kulturelle Nutzung des Zerbster Schlosses nicht möglich, die alte eingeschränkteNutzungsgenehmigung aus dem Jahr 2011 hat keine Gültigkeit mehr.

Komponente II

Die neue Abschlussdecke mit Dach wird oberhalb des zweiten Obergeschosses des Mittelrisalits zurNutzbarmachung der Räume und Bereiche darunter entstehen. Vor der Errichtung der neuen Decke müssen die einsturzgefährdeten Hauptgesimse und maroden Notdecken mit ihren wesensfremden Betonunterzügenabgebrochen sowie die absturzgefährdeten Balustraden, Figuren und Vasen abgenommen und sichergestelltwerden. Danach wird über die gesamte Fläche des Mittelrisalits mit Ausnahme des Treppenhauses eineStahlbetondecke eingezogen. Parallel werden die beiden mit der Decke verbundenen Hauptgesimse auf derHof- und der Gartenseite rekonstruiert. Im nächsten Arbeitsschritt sind die beiden Treppenläufe wieder bis zurDachebene zu führen und die Fehlstellen der beiden Kreuzgratgewölbe zu ergänzen. Den Abschluss bildetdie Herstellung eines dauerhaften Daches mit Trapezblechabdeckung. Ohne den Einzug der Abschlussdeckeund die Errichtung des Daches sind der Saal und die angrenzenden Räume des zweiten Obergeschosses fürBesucher nicht zugänglich und kulturell nicht nutzbar. Infolge der sich ohne Sanierung ausweitenden Schädenist eine dauerhafte Nutzung der Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche im ersten Obergeschoss und imErdgeschoss nicht gegeben.

Komponente III

Die Errichtung eines Aufzuges zur Schaffung des barrierefreien Zugangs zu allen Schlossetagen ist austechnologischen und denkmalschutzrechtlichen Gründen nur im nordwestlichen Teil des Schlosses möglich.Nur durch den Einzug neuer Decken oberhalb des ersten und zweiten Obergeschosses des Corps de logis undderen abschließende Abdichtung durch ein permanentes Dach sowie die Wiedererrichtung einer Achse desCorps de logis ist die Anbindung des Fahrstuhles an alle Schlossetagen möglich. Der zu errichtende Fahrstuhlerschließt nicht nur alle Geschosse des Schlosses, sondern gewährleistet auch den barrierefreien Zugang vomSchlosshof und dem ca. sechs Meter tiefer liegenden Weg auf der Nordseite aus.

Mit der Umsetzung der drei Komponenten des kulturellen Nutzungskonzeptes im Zerbster Schloss sind dieInbetriebnahme aller wiederhergestellten Schlossräume und deren kulturelle Nutzung sowie vor allem dergefahren- und barrierefreie Zugang für alle Besuchergruppen gegeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Präsentation eines exemplarischen Ansatzes/Einschätzung u. Ideen zum Projekt / Gewichtung: 60,00
Qualitätskriterium - Name: Termine und Kosten / Gewichtung: 20,00
Preis - Gewichtung: 20,00
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 63 400.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2019
Ende: 30/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Eventuelle baubedingte Verzögerungen

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben,Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximal erreichbarePunktzahl beträgt 500 Punkte. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichtenPunkte für die Auswahl maßgebend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für den Teilnahmewettbewerb bezieht sich der Auftraggeber aufEigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheitentsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren - unabhängig vom Verfahrensstand - ausgeschlossen. DerAuftraggeber behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen Nachweise zu verlangen oder nähere Informationeneinzuholen.

Die Bewerber werden gebeten, nicht mehr als 2 Referenzprojekte einzureichen. Werden mehr als 2 Projekteeingereicht, werden die Projekte 2 und folgende in den jeweiligen Bewertungspunkten kumuliert und durch dieAnzahl der Projekte 2 und folgende geteilt, was in der Regel zu einer insgesamt schlechteren Bewertung führt.

Bewertungsmatrix:

1.1) Bruttoumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne § 55 HOAI in Euro imMittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018), Gewichtung 10 %

Mindestanforderung: 100.000,- Euro p.a im Mittel;

2.1.1) Festangestellte MitarbeiternInnen mit Hochschulabschluss (einschließlich Führungskräfte) imLeistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne § 55 HOAI im Mittel der letzten 3 Jahre (2016, 2017, 2018),Gewichtung 5 %

Mindestanforderung: 2 festangestellte MitarbeiterInnen im Mittel.

2.1.2) Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne § 55 HOAI insgesamt inJahren, Gewichtung 15 %

Mindestanforderung: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Leistungsbild Gebäude gem. § 34 HOAI.Baueitung im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne § 55

2.1.3) Dauer der Berufserfahrung in der LPH 8 im Leistungsbild Gebäude im Sinne § 34 HOAI insgesamt inJahren, Gewichtung 15 %

Mindestanforderung: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der LPH 8 im Leistungsbild Technische Ausrüstungim Sinne § 55 HOAI.

Referenzprojekte Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne § 55 HOAI, (2 Projekte).

Mindestanforderung: ein Referenzprojekt einer Modernisierung/Sanierung i.S. § 2(7) HOAI für einen öff.Auftraggeber gem. § 98 GWB mit den LPH 1 - 8.

Projekt 1:

2.2.1.p1 LPH 1-5 § 55 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 4 %;

2.2.2.p1 LPH 6-8 § 55 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 5 %;

2.2.3.p1 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die BGF, Gewichtung 5 %;

2.2.4.p1 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die Projektkosten (KG 300-400 DIN 276 brutto),Gewichtung 4 %;

2.2.5.p1 Sanierung / Modernisierung im Sinne HOAI §2(7), Gewichtung 4 %;

2.2.6.p1 Baudenkmal, Gewichtung 6 %.

Projekt 2:

2.2.1.p2 LPH 1-5 § 55 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 4 %;

2.2.2.p2 LPH 6-8 § 55 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet, Gewichtung 5 %;

2.2.3.p2 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die BGF, Gewichtung 5 %;

2.2.4.p2 Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die Projektkosten (KG 300-400 DIN 276 brutto),Gewichtung 4 %;

2.2.5.p2 Sanierung / Modernisierung im Sinne HOAI §2(7), Gewichtung 3 %;

2.2.6.p2 Baudenkmal, Gewichtung 6 %.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beauftragt im Rahmen der Objektplanung (Los 1) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis3 gemäß HOAI, im Rahmen der Tragwerkplanung (Los 2) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäßHOAI und im Rahmen der Technischen Ausrüstung (Los 3) zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäßHOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen.Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungenfür den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs.auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

ZS/2018/03/91300

II.2.14)Zusätzliche Angaben
Werbung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Handelsregisterazuzugs (nicht älter als Dezember 2018) falls die Bewerberform dies vorsieht;

Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hiefür ein Antrag XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist; bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Siehe unter II.2.9.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss in den letzten 3 Geschäftsjahren pro Jahr mindestens 100 000,00 EUR Umsatz mit Planungsleistungen im Leistungsbild des entsprechenden Loses im Sinne der HOAI vorweisen können.

Der Auftragnehmer muss eine Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit gemäß § 10 Abs. 1 und 3 des Landesvergabegesetzes Sachsen-Anhalt abgeben, das zu verwendende Formular ist Bestandteil der Bewerbungsunterlagen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ggf. ULV oder Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, des Finanzamtes und der Krankenkasse, Abschluss einer Haftpflichtversicherung

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Siehe unter II.2.9.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) mindestens 2 festangestellte MitarbeiterInnen mit Hochschulausbildung im Mittel der letzten 3 Jahre;

2) mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in dem Los entsprechenden Leistungsbild der designierten Projektleitung;

3) mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der LPH 8 im Leistungsbild Gebäude (Los 1) bzw. technische Ausrüstung (Los 3) der HOAI der designierten Bauleitung;

4) mindestens ein Referenzprojekt einer Modernisierung i.S. § 2 (7) HOAI eines Baudenkmals für einen öffentl. Auftraggeber gem. § 98 GWB in den LPH 1 bis 6 bzw. 8 bearbeitet. Es dürfen nur Referenzprojekte benannt werden, welche folgende Bedingungen erfüllen:

Abschluss der Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 § 34 nach dem 1.6.2014.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Sollten sich Bewerber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht in der Lage sehen, Referenzgeber und Ansprechpartner konkret zu bezeichnen, so genügt auch eine allgemeine Beschreibung des Referenzgebers. Dabei muss jedoch erkennbar sein, ob es sich bei dem Referenzgeber um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelt.

Formular zur Eigenerklärung ist unter folgendem Link erhältlich

https://www.vob-online.de/blob/155270/

7d3c873c73cd2b68a41634a482cceb67/124-data.pdf und Inhalt

Der Vergabeunterlagen

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Im LOS 1 muss mindestens ein/e MitarbeiterIn die Bauvorlageberechtigung im Land Sachsen-Anhalt besitzen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000,00 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1 500 000,00 EUR für sonstige Schäden nach zuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese besteht bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich. Die Maximierung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Bei Bietergemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Der Auftragnehmer muss eine Erklärung zur Tariftreue und Entgeldgleichheit gemäß § 10 Abs. 1 und 3 des Landesvergabegesetzes Sachsen-Anhalt abgeben, das zu verwendende Formular ist Bestandteil der Bewerbungsunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Werbung

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 23/07/2019
Ortszeit: 00:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 09/10/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen,dass die Kommunikation im Teilnahmewettbewerb dieserAusschreibung über das elektronische Vergabeportal "evergabe.de" (https://www.evergabe.de) erfolgt.

Für die bloße Einsicht in das Verfahren ist eine Registrierung nicht notwendig, jedoch wird es angeraten sichkostenfrei zu registrieren und sich zu dem Verfahren freizuschalten.Nur durch eine Freischaltung zu demVerfahren werden Sie auf sämtliche Bieterinformationen bzw. auf Änderungen an den Vergabeunterlagen oderneu eingestellte Bieterinformationen hingewiesen.Für die Abgabe eines Teilnahmeantrags in elektronischerForm muss jedoch eine Registrierung erfolgen.

Des Weiteren bitten wir darum,von einer Löschung Ihrer Freischaltung zu dem Verfahren abzusehen,bis Siedazu aufgefordert werden bzw. Sie eine Absage zu dem weiteren Verfahren erhalten,da das anschließendeAngebotsverfahren über das Vergabeportal fortgeführt werden soll.

Die geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiertund abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.Bei den Formblättern handelt es sich um PDF-Dateien, die im Internet unter http://www.evergabe.de heruntergeladen werden können.

Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden undvollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber,einem Geschäftsführerund/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/dieBewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angabendes Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen.Je Bewerbung ist nurein Bewerbungsbogen zugelassen.Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt dasBewerbungsformular aus und unterschreibt das Bewerbungsformular.

Die Anzahl der Vorlage von Referenzen ist zwar unbegrenzt, Bewerber werden jedoch gebeten,nicht mehrals 2 Referenzen (jeweils pro Los) vorzulegen.Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV.3.4) derBekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen Indeutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich derzusätzlich geforderten Nachweise bis zu der genannten Frist unter www.evergabe.de einzureichen.

Eine Bewerbung mittels postalischer Papierform,E-Mail o.Fax ist nicht zulässig!

Des Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiterenVerfahren.

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber.Ein Anspruch auf Kostenerstattung bestehtnicht.Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage über die Vergabeplattform erhältlich.Die Anfragen sind unter www.evergabe.de zu stellen und so zu formulieren,dass eine klare Antwortmöglich ist.Dieanonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet auf der zugangsbeschränkten Verfahrensseitekontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichenInformationsstand verfügen können.Die Bewerber haben sich durch regelmäßige Kontrolle der Internetseiteselbst über Antworten auf Bewerberfragen oder Änderungen der Bewerbungsunterlagen zu informieren. Eswerden nur Anfragen zugelassen und beantwortet,die so rechtzeitig eingehen, dass der.Auftraggeber 7 Tagevor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.

Die Bieter werden zudem aufgefordert,ihr Angebot vor dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen.Auf der Grundlage der eingereichten Angebote und Präsentationen wird eine Rangfolge derBieter nach Maßgabe einer Bewertungsmatrix gebildet.Diese wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabeübersandt.Der Auftraggeber behält sich vor, nach Durchführung der Präsentation,den Zuschlag bereits auf die Erstgebote zu erteilen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Landesverwaltungsamt, 1. und 2. Vergabekammer
Ernst-Kamieth-Straße 2
Halle/Saale
06112
Deutschland
Telefon: [removed]
Fax: [removed]
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/06/2019
Werbung