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Planung einer Bauwerksertüchtigung für Querkraft an der Zoobrücke LOS Z1 und LOS D in Köln Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-0010-69-4

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Stadt Köln - 27/Zentrales Vergabeamt
Willy-Brandt-Platz 2
Köln
50679
Deutschland
Kontaktstelle(n): 271/2 - Submissionsdienst
E-Mail:
Fax: +49 22122126-272
NUTS-Code: DEA23

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www-stadt-koeln.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYMZQ/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYMZQ
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung einer Bauwerksertüchtigung für Querkraft an der Zoobrücke LOS Z1 und LOS D in Köln

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-0010-69-4
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71322300
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Zwischen 1962 und 1969 entstand als Teil des Neubaus der Kölner Stadtautobahn (B55a) die Zoobrücke. Bei Stromkilometer 609,0+30 quert sie den Rhein zwischen der Mülheimer Brücke im Norden und der Hohenzollernbrücke im Süden. Sie verbindet die linksrheinischen Stadtteile Neustadt-Nord und Nippes mit den rechtsrheinischen Stadtteilen Mülheim und Deutz. Die Zoobrücke erstreckt sich dabei über eine Gesamtlänge von 2624m. Sie besteht aus mehreren Teilbauwerken die von West nach Ost folgendermaßen Bezeichnet werden: Los Z2, Los Z1, Los A - Los E

Ziel der geplanten Bauwerksertüchtigung ist, dass die Zoobrücke wieder vom üblichen LKW-Verkehr gemäß StVO befahren werden kann, da gegenwärtig eine 30 Tonnen Begrenzung für den LKW - Verkehr besteht. Auf Grundlage bereits durchgeführter Untersuchungen, ist neben einigen zusätzlichen Leistungen eine Querkraftertüchtigung für das LOS Z1 und das LOS D zu planen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA23
Hauptort der Ausführung:

Planung einer Bauwerksertüchtigung für Querkraft an der Zoobrücke LOS Z1 und LOS D in Köln Köln

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Es ist eine Planung, Objekt und Tragwerksplanung gemäß HOAI (aktuelle Ausgabe), für die Durchführung einer Querkraftertüchtigung (externe Vorspannung oder alternativer Methoden) an der Zoobrücke LOS Z1 und LOS D zu erstellen. Als Arbeitsgrundlage werden Berechnungen gemäß Nachrechnungsrichtlinie, Bauwerksprüfungen, Bestandsunterlagen und weitere Untersuchungen sowie gutachterliche Stellungnahmen zur Verfügung gestellt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 40
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 60
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Für den Fall, dass sich während der Planungs- bzw. Bauphase ein größerer Projektumfang ergbit, kann der Vertrag entsprechend verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zur Beschränkung der Auswahl von Bewerbern die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sind Referenzprojekte anzugeben. Die Auswahl erfolgt entsprechend einer Rangfolge, welche durch eine Punktebewertung der Teilnehmeranträge gebildet wird. Hierbei können pro Teilnehmerantrag maximal 100 Punkte erreicht werden, wobei die Punkte auf die erste Nachkommastelle gerundet werden. Jede Referenz wird separat bewertet. Hierbei erfolgt die Bewertung anhand der Qualität des jeweiligen Referenznachweises. Maßstab für die Qualität ist hierbei die Vergleichbarkeit zur hier ausgeschrieben Aufgabenstellung nach Art (Art des Bauwerks) und Umfang (Größe und Komplexität des Bauwerks).

Die Punktevergabe wird hierbei wie folgt vorgenommen:

100 % der Punkte je Referenz für eine sehr gute Vergleichbarkeit. Sehr gut vergleichbar sind Projekte, welche nach Ihrer Art und Umfang der hier ausgeschrieben Aufgabenstellung an gekrümmten Spannbetonhohlkastenbrücken entsprechen.

80 % der Punkte je Referenz für eine gute Vergleichbarkeit. Gut vergleichbar sind Projekte, welche nach Art und Umfang der hier ausgeschriebenen Aufgabenstellung an Spannbetonhohlkastenbrücken entsprechen, jedoch mit einer Überbaulänge von mindestens 250m zwischen den Widerlagern.

40 % der Punkte je Referenz für eine befriedigende Vergleichbarkeit. Dies entspricht Projekten, welche nach Art und Umfang der hier ausgeschriebenen Aufgabenstellung an Spannbetonrücken beschrieben wurden, jedoch mit einer Überbaulänge von mindestens 150m zwischen den Widerlagern.

15 % der Punkte je Referenz für eine mäßige Vergleichbarkeit. Mäßig vergleichbar sind Projekte, welche nach Art und Umfang der hier ausgeschriebenen Aufgabenstellung entsprechen, jedoch mit einer Überbaulänge von mindestens 75m zwischen den Widerlagern.

Es gehen nur Referenzen an Brücken in Spannbetonbauweise in die Wertung ein. Andere Brückenbauarten sowie andere Baustoffe (Stahl, Holz) werden nicht berücksichtigt. Die Referenzen müssen vom Bewerber selbst bearbeitet und dürfen nicht über eine Bietergemeinschaft bzw. einen ARGE -Partner erstellt worden sein.

Punktevergabe für Erfahrungen durch Referenzen:

Die Punkte werden vergeben, indem der Bewerber Nachweise über Erfahrungen in den unten aufgeführten Bereichen vorlegt. Die Nachweise bestehen aus Referenzschreiben der Auftraggeber und mindestens einer schriftlichen Bestätigung des Bieters, welchen Aufgabenbereich die beigefügte Referenz abgedeckt hat. Die jeweiligen Referenzen müssen in technischer Hinsicht vergleichbar mit der hier beschriebenen Aufgabenstellung sein. Es wird nur eine Referenz je Kategorie gewertet.

Kategorie: Erfahrungen durch eine Referenz: Punkte:

1 ... im Umgang mit der Nachrechnungsrichtlinie, 30

Sowie im Umgang mit der Handlungsanweisung

Spannungsrisskorrosion

2 ... für die Planung von Ertüchtigungsmaßnahmen 25

An Spannbetonbrücken und Abbrucharbeiten unter

Fließendem Verkehr

3 ... in der Planung von Externen Vorspannungen 20

4 ... in der Bauoberleitung von Großbauprojekten 15

Mit einem Auftragsvolumen von mehr als

25 Millionen EUR

5 ... in der Betoninstandsetzung und mit 5

Brückenlagern

6 ... mit der Sanierung von Koppelfugen von 5

Spannbetonbrücken

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Abs. 3 Ziffer 7 VOB/A beziehungsweise § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.

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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind durch den Bewerber beziehungsweise durch jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft folgende Nachweise vorzulegen:

1) Vorlage eines aktuellen Auszugs (nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Einsendung des Teilnahmeantrags) aus dem Handelsregister oder Berufsregister (Handwerksrolle, Verzeichnis der Handwerkskammer, Register der IHK) des Sitzes oder Wohnsitzes der Bewerber beziehungsweise der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft; für Bewerber beziehungsweise Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, ist eine entsprechende Bescheinigung des Berufsregisters ihres Herkunftslandes vorzulegen. (Formblatt 1 und 2)

2) Eigenerklärungen gemäß GWB § 123 und § 124 siehe Bewerbungsunterlagen (Formblatt 3).

3) Auskunft der Bewerber beziehungsweise der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ob und auf welche Art das Unternehmen beabsichtigt, auf den Auftrag bezogen mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Sollte dies der Fall sein, sind mit dem Teilnahmeantrag die projektbezogenen Leistungs- und Verantwortungsbereiche der einzelnen Unternehmen anzugeben. (Formblatt 4)

4) Eine Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern Unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein bevollmächtigter Vertreter als Ansprechpartner genannt wird und in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. (Formblatt 5)

5) Sofern sich ein Bewerber (oder eine Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen, finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit zur Ausführung des vorliegenden Auftrags auf die Fähigkeiten eines anderen Unternehmens berufen will (dies bezieht sich im Übrigen auch auf Mutter- oder Tochtergesellschaften), hat er/sie mit dem Teilnahmeantrag insoweit auch für dieses Unternehmen die unter Ziffer 1) bis 2) dargestellten Nachweise und Erklärungen vorzulegen.

6) Zudem hat der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber mit einer Verpflichtungserklärung der jeweiligen Unternehmen sowie der Unternehmen mit denen eine Zusammenarbeit gemäß Ziffer 3) geplant ist nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Erfüllung des Auftrages erforderlichen Mittel dieser Unternehmen jeweils zur Verfügung stehen. Im Übrigen müssen Unterauftragnehmer erst auf Aufforderung des Auftraggebers benannt werden. (Formblatt 6)

Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Sollten in einem Teilnahmeantrag Nachweise oder Erklärungen fehlen, behält sich der Auftraggeber die Nachforderung der fehlenden Eignungsnachweise unter Fristsetzung vor. Werden die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb dieser Frist nachgereicht, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Die Frist beginnt am Tage nach Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber. Im Übrigen behält sich der Auftraggeber die Anforderung entsprechender Nachweise zu den Eigenerklärungen vor. Für den Teilnahmeantrag sind die Bewerbungsunterlagen (Formblätter) des Auslobers zu verwenden, welche unter der gem. Ziffer 1.3) benannten Stelle gebührenfrei selbst beschafft werden können.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind durch den Bewerber beziehungsweise durch jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft folgende Nachweise vorzulegen:

1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,

2) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: 5 000 000 Euro pro Schadensfall bei Personenschäden und 5 000 000 Euro pro Schadensfall für sonstige Schäden oder alternativ eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass eine bereits bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall entsprechend erhöht oder eine Objektversicherung in der geforderten Höhe abgeschlossen wird. Soweit sich ein Bewerber beziehungsweise eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft, sind die vorgenannte Erklärung-zu Ziffer 1) und der vorgenannte Nachweis zu Ziffer 2) für dieses Unternehmen abzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen die Erklärung und der Nachweis zu Ziffer 1) und 2) von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft erbracht werden. (Formblatt 7)

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu1) Der durchschnittliche jährliche Gesamtumsatz, welcher anhand der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre ermittelt wird, muss mindestens 1 000 000 Euro betragen. Der durchschnittliche jährliche Mindestgesamtumsatz kann bei einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern gemeinsam erbracht werden.

Zu 2) Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung muss

5 000 000 Euro pro Schadensfall bei Personenschäden und

5 000 000 Euro pro Schadensfall für sonstige Schäden betragen.

Die Nichteinhaltung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss vom Verfahren.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber beziehungsweise die Bewerbergemeinschaft eine Erklärung vorzulegen, aus der das jährliche Mittel der Beschäftigten, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Bereich aller Leistungsbilder der Objekt- und Tragwerksplanung (Ingenieurbauwerke) gemäß HOAI ersichtlich ist.

2) Darüber hinaus sind durch den Bewerber beziehungsweise die Bewerbergemeinschaft für jede Kategorie ein Referenzprojekt zu benennen (maximal 6 Referenzprojekte), welche innerhalb der letzten 10 Jahre (2018 bis 2008) fertig gestellt wurden oder sich derzeit noch in der Bauausführung befinden. Die Leistungsphase 7 muss hierfür mindestens abgeschlossen sein. Zu jedem Referenzprojekt sind mindestens folgende Angaben zu machen: Kurze Beschreibung des Projektes anhand derer die Vergleichbarkeit zu den hier ausgeschriebenen Leistungen beurteilt werden kann, Beschreibung der erbrachten Leistungen, Leistungszeitraum, Fertigstellungszeitpunkt des Projektes beziehungsweise Leistungsstand (falls Projekt noch nicht abgeschlossen), Baukosten, Auftraggeber und Name des Ansprechpartners des Auftraggebers. Soweit sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft, sind die jeweiligen unter 1) und 2) abgeforderten Angaben für dieses Unternehmen abzugeben. Die unter Ziffer 1) und 2) geforderten Angaben müssen nur einmal pro Bewerber beziehungsweise pro Bewerbergemeinschaft und nicht pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden. (Formblatt 8)

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Angabe eines Referenzprojekts der Kategorie 1 und 2.

Die Nichteinhaltung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss vom Verfahren.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.03.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 26/06/2019
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRYMZQ

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 221147-2120
E-Mail:
Fax: +49 221147-2889
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Absatz 3 GWB

- innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren

Spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung

- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind

- spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind

- innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen

Siehe § 135 Absatz 2 GWB

- 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss

Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/05/2019
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