Betriebsunterstützung einer Administrationsumgebung Referenznummer der Bekanntmachung: ZR5-1133-2019-091-14-IT1

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Deutscher Bundestag, Referat ZR 5, Vergaben
Platz der Republik 1
Berlin
11011
Deutschland
Telefon: +49 30-227-33234
E-Mail:
Fax: +49 30-227-30374
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.bundestag.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=257502
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Betriebsunterstützung einer Administrationsumgebung

Referenznummer der Bekanntmachung: ZR5-1133-2019-091-14-IT1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Betriebsunterstützung für die Pflege und Weiterentwicklung einer Administrationsumgebung unter Verwendung von PowerShell, Java, JavaScript, Perl, PHP und Gosa2.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Verwaltung des Deutschen Bundestages

Referat ZR 5, Vergaben

Platz der Republik 1

11011 Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Verwaltung des Deutschen Bundestages vergibt im Rahmen eines Offenen Verfahrens die Betriebsunterstützung zur Weiterentwicklung und Pflege einer Administrationsumgebung für die Verwaltung von Nutzerkonten im Verzeichnisdienst und Ressourcen auf der zentralen Datenablage sowie bei einzelnen IT-Verfahren unter Verwendung von PowerShell, Java, JavaScript, Perl, PHP und GOsa2.

Die Verwaltung des Deutschen Bundestages verfügt über eine MS AD-Domäne mit circa 12 000 Nutzern sowie eine zentralen Datenablage auf einem Storagesystem des Herstellers NetApp. Parallel dazu besteht ein zentraler Verzeichnisdienst (openLDAP). Die anfallenden Aufgaben der Kontenverwaltung für die MS AD-Domäne wurden bisher unter Verwendung selbst erstellter PowerShell-Skripten, aber auch eines grafischen Frontends (GOsa2) durchgeführt, welches entsprechende perl-, shell- oder php-Skripte aufgerufen hat. Ziel ist es, die überwiegende Anzahl an Administrationstätigkeiten künftig nur noch unter Verwendung eines grafischen Frontends durchzuführen.

Zusätzlich sollen die Nutzer der AD-Domäne über GOsa2-Masken verschiedene Aktionen auslösen können, zum Beispiel die Beantragung zusätzlicher Benutzerkonten, Berechtigungssteuerung beim Zugriff auf Ressourcen oder Übersichten über bestehende Konten und deren Berechtigungen. Die Nutzung von Workflows, um verwaltungsinterne Prozesse abzubilden, soll verstärkt genutzt werden. Hierbei sind Anpassungen an den GOsa2-Masken und die Implementierung entsprechenden Workflows unter Verwendung von Ja-va und JavaScript notwendig.

Eine Entwicklungs- und Testumgebung ist vorhanden, so dass die Entwicklung der Software unabhängig von der Produktivumgebung erfolgen kann. Nach der Abnahme durch die Auftraggeberin wird die Software von der Auftraggeberin in das produktive System übernommen. Alle Umgebungen unterliegen Veränderungen, insbesondere aufgrund des technischen Fortschritts. Dazu gehören Anpassungen auf höhere Versionen und/oder das Hinzufügen zusätzlicher Systeme.

Im Rahmen der Betriebsunterstützung ist vom Auftragnehmer die vorhandene Administrationsumgebung weiter zu entwickeln. Dabei sollen folgende Funktionen umgesetzt werden:

- Übernahme und Weiterentwicklung der vorhandenen Werkzeuge (Software), zum Beispiel zur Anlage, Löschung und Umbenennung von Nutzern und Gruppen in dem AD sowie der zugeordneten Ressourcen auf dem zentralen Ressourcensystem. Hierbei sind unterschiedliche Nutzertypen zu unterscheiden,

- Erweiterung des vorhandenen GOsa2-Admin-Portals um ein Self-Service-Portal, unter anderem um folgende Funktionen:

a) Anzeige der einer Organisationsgruppe zugeordneten Konten, Ressourcen und Zugriffsberechtigungen auf Ressourcen

- Anforderung neuer Konten bzw. Löschung bestehender Konten und E-Mail-Adressen.

b) Anpassung der bestehenden Quota-Werte für zugeordnete Ressourcen

- Übernahme von Antrags-Formularen für verwaltungsinterne Vorgänge in Workflows.

c) Änderung freigegebener AD-Attribute;

d) Anzeige eines Initialkennwortes und ggf. Erstellung eines Startbriefes (HTML-Dokument).

- Änderung der bestehenden Quota-Werte auf der zentralen Datenablage durch den Help-Desk,

- Berechtigungssteuerung für Gruppenlaufwerke durch nachgeordnete Verantwortliche.

Durch den Auftragnehmer sind je nach Anforderungen Skripte in den oben genannten Skriptsprachen zu erstellen. Sofern möglich soll die Nutzung von PowerShell-Modulen eingeführt werden. Ein vorhandenes GitLab ist vom Auftragnehmer zu nutzen.

Änderungen an der Systemumgebung (Domäne, zentrale Datenablage, openLDAP) werden durch die Auftraggeberin durchgeführt. Werden hierdurch Änderungen an den erstellten Werkzeugen notwendig, sind diese vom Auftragnehmer durchzuführen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2019
Ende: 31/07/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optional kann die Auftraggeberin den Vertrag 3 Mal um jeweils ein weiteres Jahr, längstens bis zum 31.7.2023 verlängern.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach Punkt 2 des Angebotsvordrucks (erfolgt durch Abgabe des Angebotes). Beim Einsatz von Unterauftragnehmern erklärt der Bieter dies mit Abgabe des Angebotes auch für den/die Unterauftragnehmer;

b) Eigenerklärung über die Eintragung im Handelsregister beziehungsweise in der Handwerksrolle oder Auszug aus dem Berufsregister;

c) Gegebenenfalls Angabe der Zertifikats- oder Registriernummer in der bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der PQ-Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Verein).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

d) Eigenerklärung über den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er den Tätigkeitsbereich der angebotenen Leistungen betrifft. Der jährliche Umsatz des Bieters muss in Bezug auf die Erbringung vergleichbarer Leistungen mindestens 400 000,00 EUR betragen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der jährliche Umsatz des Bieters muss in Bezug auf die Erbringung vergleichbarer Leistungen mindestens 400 000,00 EUR betragen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

e) Angabe von 2 geeigneten Referenzen über in den letzten 3 Jahren erbrachte Leistungen (Punkt 3.6 des Angebotsvordrucks). Die Referenzen müssen geeignet sein, die Leistungsfähigkeit des Bieters im Bereich "Softwareentwicklung für Administrationswerkzeuge zur Pflege eines Verzeichnisdienstes" zu belegen. Hierbei muss insbesondere belegt werden, dass der Bieter die Programmierleistungen im Bereich Softwarewerkzeuge und Verzeichnisdienst erbringen kann. Insbesondere sind Erfahrungen in der Nutzung der Software GOsa2 und in umfangreicheren Verzeichnisdiensten (ab 10 000 Objekte) zwingend erforderlich. Der Bieter muss deswegen mindestens eine Referenz mit mindestens 10 000 Objekten in einer AD-Domäne, für die er Administrationswerkzeuge entwickelt hat, während eines Vertragszeitraumes von mindestens 1,5 Jahren nachweisen können. Ferner muss der Bieter mindestens eine Referenz angeben, bei der er Administrationswerkzeuge unter der Verwendung von GOsa2 entwickelt hat.

Die Referenzen werden anhand der Kontaktdaten überprüft. Werden die Referenzen durch die Präqualifizierungsangaben abgegeben, so sind die geeigneten Referenzen hier konkret zu benennen. Leistungen, welche für Unternehmen erbracht wurden, die mit dem Bieter konzernmäßig oder sonst wirtschaftlich verbunden sind, können nicht als Referenzauftrag akzeptiert werden, da es sich um Aufträge für wirtschaftlich unabhängige Dritte handeln muss;

f) Eigenerklärung des Bieters über den für den Einsatz im Deutschen Bundestag geplanten Projektleiter und über die Mitarbeiter (mindestens 2), die jeweils mindestens in einem der beiden oben genannten Referenzprojekte eingesetzt wurden und aufgrund ihrer Erfahrung für den Einsatz im Deutschen Bundestag vorgesehen sind;

g) Mindestens 2 Mitarbeiterprofile (Anlage 1.1 Vordruck Mitarbeiterprofil Junior Systemingenieur (JSE) und Anlage 1.2 Vordruck Mitarbeiterprofil Systemingenieur (SE)) über die für den Einsatz im Deutschen Bundestag vorgesehenen Mitarbeiter. Dabei muss jeweils mindestens ein Mitarbeiterprofil eines Systemingenieurs und mindestens ein Mitarbeiterprofil eines Junior Systemingenieurs eingereicht werden.

Nachgewiesen werden soll bei der Qualifikation der Mitarbeiter des Bieters, dass diese die genannten Programmiersprachen beherrschen und administrative Werkzeuge erstellen können.

Eine entsprechende Qualifikation ist als gegeben anzusehen, wenn die vorgesehenen Mitarbeiter für die Qualifikation JSE und SE erfolgreich Schulungen zu folgenden Themen abgeschlossen haben:

- Thema Active Directory Server 2012 R2 /2016,

- PowerShell 4 und 5,

- Java 6 und Java Script (ECMAScript 2018),

- PHP 7 und

- Perl 5.

Wenn der Mitarbeiter in mindestens einem der unter Punkt 3.6 des Angebotsvordrucks genannten Referenzprojekte die den genannten Schulungen entsprechenden Programmierleistungen erbracht oder durch Eigenschulungen die genannten Schulungsinhalte erworben hat, sind diese durch entsprechende Eigenerklärungen zu benennen. Die AG behält sich vor, die Gleichwertigkeit zu den genannten Schulungen festzustellen.

Die AG behält sich zudem vor, sich vom AN die Schulungsnachweise vor Zuschlagserteilung vorlegen zu lassen.

Für die Qualifikation des SE ist zusätzlich erforderlich:

- in dem/den unter Punkt 3.6 des Angebotsvordrucks genannten Referenzprojekt/en GOsa2-Module und -Funktionen erstellt oder erweitert und

- in GOsa2 ein berechtigungsbezogenes Rollenmodell implementiert zu haben.

Die benannten Mitarbeiter müssen jeweils mindestens in einem im Rahmen der unter Punkt 3.6 des Angebotsvordruckes benannten Referenzprojekte tätig gewesen sein.

i) Eigenerklärung über den Einsatz eines Unterauftragnehmers.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/06/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 20/06/2019
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

- Dieses Verfahren wird ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de) durchgeführt. Die Vergabeunterlagen sind auf der Vergabeplattform des Bundes einsehbar und können heruntergeladen werden. Um an dem elektronischen Vergabeverfahren teilnehmen (aktiv über Änderungen der Vergabeunterlagen informiert zu werden, Bieterfragen zum Vergabeverfahren zu stellen und deren Antworten zu erhalten) und ein elektronisches Angebot abgeben zu können, muss der Bieter sich auf der e-Vergabeplattform registrieren. Für die Angebotserstellung und -abgabe sind zwingend die Vergabeunterlagen zu verwenden. Der den Vergabeunterlagen beigefügte Angebotsvordruck ist bei Angebotsabgabe einzureichen,

- Bieterfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis eine Woche vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden. Die Beantwortung später eingehender Bieterfragen liegt im Ermessen der Vergabestelle. Die Antworten der Bieterfragen werden ausschließlich auf der e-Vergabeplattform des Bundes bereitgestellt,

- die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot nicht beigefügt werden,

- bei der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes wird ein angebotenes Skonto berücksichtigt, wenn die Skontofrist mindestens 14 Kalendertage beträgt.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Villemomblerstr. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
E-Mail:
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

Antragsbefugt ist nach § 160 Absatz 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

Der Antrag ist nach § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/05/2019
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