19-0134 Objektplanung Gebäude & Innenräume für die Sanierung Schulzentrum Vorsfelde Referenznummer der Bekanntmachung: 19-0134 Objektplanung Gebäude & Innenräume für die Sanierung Schulzentrum Vorsfelde

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Wolfsburger Schulmodernisierungsgesellschaft mbH
Heßlinger Str. 1-5
Wolfsburg
38440
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DE913

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.wsm-wolfsburg.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YD2YP20/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Stadt Wolfsburg
Porschestr. 49
Wolfsburg
38440
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail:
Fax: +49 536128-2057
NUTS-Code: DE913

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.wolfsburg.de/ausschreibungen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YD2YP20
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Unternehmen im Kommunalbesitz
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Dienstleister im Bereich Sanierung und Modernisierung von Schulen, Kindergärten und öffentlichen Gebäuden

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

19-0134 Objektplanung Gebäude & Innenräume für die Sanierung Schulzentrum Vorsfelde

Referenznummer der Bekanntmachung: 19-0134 Objektplanung Gebäude & Innenräume für die Sanierung Schulzentrum Vorsfelde
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Wolfsburger Schulmodernisierungsgesellschaft mbH wurde von der Stadt Wolfsburg mit Baumaßnahmen am Schulzentrum Vorsfelde beauftragt. Mit Gründung der WSM 2009 wurden unter Bildung einer ÖPP bereits unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt. Um die Schulen zukunftsfähig zu machen, sollen im Rahmen des ÖPP nunmehr weitere Maßnahmen durchgeführt werden. Das Schulzentrum Vorsfelde (SZV) vereint die Haupt- und Realschule Vorsfelde, das Phoenix Gymnasium und die Friedrich-von-Schiller-Schule (Sekundarbereich). Es handelt es sich um einen ein- bis dreigeschossigen Gebäudekomplex aus dem Jahr 1965, der kontinuierlich erweitert wurde (1969, 1976 und 2011).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE913
Hauptort der Ausführung:

38440 Wolfsburg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Einzelnen sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

1) Brandschutzertüchtigung: Fortsetzung der Maßnahmen zur Erweiterung des Brandschutzes (Anlagenmodernisierung, Behebung bestehender Mängel im Bereich des Brandschutzes/erforderliche Ergänzungsmaßnahmen auf Basis des aktuellen Brandschutzkonzeptes) inkl. ggf. Modernisierung weiterer Anlagentechnik;

2) Fortsetzung Hagelschadensanierung: Sanierung Dachflächen Bauteile A, D, E, F, G, I, K, SP1 und SP2 sowie Fassadensanierung Bauteil F;

3) Sanierung von 2 Sporthallen (3-Feld und 2-Feld-Halle):

Sanierung baulicher (Dach, Dämmung, Wand, Decken und Bodenbeläge) sowie anlagentechnischer Mängel (Heizung, Lüftung, Sanitär).

Die geplanten Baumaßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:

1) Gebäudetyp: Schule/Sporthallen;

2) Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand und Neubau/Erweiterungsbau;

3) Geschätzte Baukosten (Kostengruppe 200- 700) netto insgesamt: rund 14 500 000 EUR (erweiterter Brandschutz 3 100 000 EUR, Hagelschadensanierung 3 500 000 EUR, Sporthallensanierung 7 900 000 EUR).

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Objektplanungsleistungen von Gebäuden & Innenräumen gemäß Anlage 10.2 Objektliste HOAI. Es ist geplant, die Leistungsphasen 1 bis 3 zu vergeben.

Die Leistungsphasen 4 bis 9 werden optional beauftragt.

Die Auftragsvergabe erfolgt nach §17 VgV im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Der Bewerber, der auf Grundlage seines Angebotes die bestmögliche Lösung der Aufgabe (maximal erreichte Gesamtpunktzahl gemäß Matrix) erwarten lässt, erhält den Auftrag.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2019
Ende: 13/01/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Formblatt 01 bis 09;

(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 128 Punkte (Referenz Schulgebäude: 64 Punkte, Referenz Sporthallen: 64 Punkte). Detaillierte Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden;

(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.

Die Stadt Wolfsburg schreibt für die Wolfsburger Schulmodernisierungsgesellschaft mbH aus.

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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen:

(1) Eigenerklärungen/Auflagen:

a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Berufsregister, gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (gegebenenfalls in Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;

b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag - Formblätter 01 und 02) des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen;

c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag - Formblatt 03) des Bewerbers, dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt

d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag - Formblatt 07) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen;

e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag - Formblatt 04) gemäß Ziffer III.2.1;

f) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag - Formblatt 09), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Formblätter 01 und 02). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.

(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,

- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,

- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

- mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

- in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Umsatz:

a) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag - Formblatt 03) zum Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;

b) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für Dienstleistungen im Leistungsbild Objektplanung Gebäude & Innenräume gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI (im Sinne des Teils 3, Abschnitt 1 HOAI.)

Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).

(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:

Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag - Formblatt 03). Die Versicherungssumme muss jährlich mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) für Dienstleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude & Innenräume gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Darstellung (Teilnahmeantrag - Formblatt) der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2018, 2017, 2016) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Architekten und Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss)in Vollzeit aufgeschlüsselt in Anzahl der Architekten und Ingenieure (inklusive Führungskräfte) mit dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude & Innenräume gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre;

(2) Darstellung (Teilnahmeantrag - Formblatt 09), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung;

(3) Für das in Ziffer II.1.4 und II.2.4 aufgeführte Leistungsbild ist gemäß Formblatt 06 mindestens eine mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenz vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix bewertet wird. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:

- Bezeichnung und Ort/Land des Bauvorhabens,

- Auftraggeber,

- Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103,

- Bei Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmern: Name des Auftragnehmers,

- Datum Abschluss Leistungsphase 8 im Sinne HOAI §34 (mindestens Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber),

- Projektkosten netto (Summe Kostengruppe 300-400 nach DIN 276),

- Schwierigkeitsgrad (Honorarzone[n] im Sinne §5 HOAI [Stand 2013]),

- Art der Baumaßnahme (Bauen im Bestand [Sanierungsmaßnahmen bzw. Instandhaltungs- und/oder Instandsetzungsmaßnahme im Sinne HOAI §2]),

- Objektplanung Gebäude & Innenräume gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI.

Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben zu folgenden Leistungen/ Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend):

Gebäudetypologie Schule [Allgemeinbildende Schule/Berufliche Schule, Sonderschule und/oder Weiterbildungseinrichtung]; Sportbau [Sporthalle und/oder Schwimmhalle]; Versammlungsstätte i.S. §2 MVStättV 2005, zuletzt geändert 2014; Dach- bzw. Hüllensanierung; Energetische Gebäudeoptimierungsmaßnahmen; (Ertüchtigungs-) Maßnahmen zur Gewährleistung der für das Projekt geltenden Brandschutzanforderungen; Innerstädtische Baustellensituation (besondere Anforderungen an Baustellenlogistik durch beengte/eingeschränkte Zugänglichkeit); Realisierung in mehreren Bauabschnitten; Realisierung bei laufendem Betrieb.

Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf je maximal 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber/Bauherrn einzuholen. Nicht in deutscher Sprache verfasste Referenzschreiben sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.

Die Angaben zu den Referenzprojekten (Teilnahmeantrag - Formblatt 06) sind von der Bewerbergemeinschaft (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend)

Insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen (auch von Büroinhabern als vormalige Mitarbeiter anderer Büros) sind nicht zugelassen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:

1) Anzahl der festangestellten Architekten und Ingenieure (inklusive Führungskräfte) in Vollzeit im Leistungsbild Objektplanung Gebäude & Innenräume gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 4 pro Jahr im Durchschnitt (davon mindestens 2 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre);

2) Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann:

Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Bedingungen erfüllen:

a) Durch den Bewerber ist mindestens eine Referenz einzureichen, die folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllt:

- eine vergleichbare Leistung im Leistungsbild "Objektplanung Gebäude & Innenräume" für "Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, zum Beispiel Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen" mit einer HZ größer/gleich III gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI,

- eine vergleichbare Leistung mit der Erbringung von mind. 6 LPH im Bereich der LPH 2-9; mind. jedoch LPH 8,

- eine vergleichbare Leistung mit Baukosten (KG 300-400) größer/gleich 2,0 Mio. EUR netto,

- eine vergleichbare Leistung als Sanierung.

b) Des Weiteren ist durch den Bewerber mindestens eine Referenz einzureichen, die folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllt:

- eine vergleichbare Leistung im Leistungsbild "Objektplanung Gebäude & Innenräume" für "Turn- oder Sportgebäude" mit einer HZ größer/gleich III gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI,

- eine vergleichbare Leistung mit der Erbringung von mind. 6 LPH im Bereich der LPH 2-9; mind. jedoch LPH 8,

- eine vergleichbare Leistung mit Baukosten (KG 300-400) größer/gleich 2,0 Mio. EUR netto,

- eine vergleichbare Leistung als Sanierung.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure (VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44):

(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden;

(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen;

(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. Eine Eigenerklärung gemäß vorstehenden Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

(1) Die örtliche Präsenz in Wolfsburg während der Planungs- und Bauzeit ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die Realisierung erfolgt bei laufendem Betrieb/in Bauabschnitten. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen;

(2) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);

(3) Gesetze, Verordnungen und sonstige Vorschriften des Landes Niedersachsen (siehe u. a. http://www.umwelt.niedersachsen.de/themen/bauen_wohnen/oeffentliches_planungs_baurecht/aufbau_oeffentlichen_planungs_und_baurechts/13529.html) sowie ergänzende Vorschriften und Regeln;

(4) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.2;

(5) Der Bewerber darf bei Vertragsausführung nur Personen einsetzen, die eineErklärung gemäß §1 Verpflichtungsgesetz abgeben;

(6) Vertrag inkl. Anlagen;

(7) Austausch von CAD-Daten gemäß Pflichtenheft der Stadt Wolfsburg.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/05/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28/05/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.

Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen zu unterschreiben und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.

Zur Abgabe der Bewerbung sind alle Unterlagen des Teilnahmeantrags auszufüllen und samt o. g. angeforderten Unterlagen bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist elektronisch einzureichen. Ist - bei einem elektronisch übermittelten Teilnahmeantrag in Textform der Name der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, nicht angegeben, oder - ein elektronischer Teilnahmeantrag, der signiert werden muss, nicht wie vorgesehen signiert, wird der Antrag ausgeschlossen.

Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.

(2) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix, Zuschlagskriterien, sowie die in Ziffer II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;

(3) Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage - unter der Projektbezeichnung "19-0134 Sanierung Schulzentrum Vorsfelde Wolfsburg, VgV Objektplanung - Rückfragen" - per E-Mail an die in Ziff. I.3 genannte Adresse erhältlich. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potenziellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen/Antworten im Internet (s.o.) kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 (3), Unterabsatz 1);

(5) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YD2YP20

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nieders. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr - Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail:
Fax: +49 413115-2943
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Stadt Wolfsburg
Porschestr. 49
Wolfsburg
38440
Deutschland
E-Mail:
Fax: +49 536128-2057

Internet-Adresse: www.wolfsburg.de/ausschreibungen

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/04/2019
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