Sicherheitsdienst im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz Referenznummer der Bekanntmachung: 6001588095

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Koblenz
Ellingshohl 69-75
Koblenz
56076
Deutschland
Kontaktstelle(n): FM 2.3
Telefon: +49 261-679992-5320
E-Mail:
Fax: +49 261-6799925322
NUTS-Code: DEB1

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.evergabe-online.de/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: http://www.evergabe-online.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sicherheitsdienst im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz

Referenznummer der Bekanntmachung: 6001588095
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79710000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

6001588095-BwDLZ Koblenz Sicherheitsdienst im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für nur ein Los
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sicherheitsdienst im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
75131100
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1
Hauptort der Ausführung:

Siehe Verzeichnis der Empfängeranschriften

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gewerbliches Sicherheitsdienstpersonal als/mit

a) Aufsichtsführende Stelle:

2 x Sicherheitsdienstmitarbeiter, davon wird eine Person mit der Wahrnehmung von Brandschutzaufgaben am Hubschrauberlandeplatz beauftragt

(24 Std pro Tag/7 Tage pro Woche im 12-Stunden-Schichtdienst)

b) Kontroll- und Interventionsaufgaben:

4 x Sicherheitsdienstmitarbeiter

(24 Std pro Tag / 7 Tage pro Woche im 12-Stunden-Schichtdienst)

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2019
Ende: 30/06/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Jeweils um ein weiteres Jahr bis maximal 30.6.2023

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Das Sicherheitsunternehmen:

- setzt ausschließlich geschultes, geeignetes, ausgebildetes, nicht strafrechtlich in Erscheinung getretenes Personal aus Staaten ein, das nicht einer der Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken zugehören,

- setzt nur Personal ein, welches das 18. Lebensjahr vollendet hat,

- legt für jeden Sicherheitsdienstmitarbeiter ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor Aufnahme der Tätigkeit im BwZKrhs Koblenz vor,

- setzt ausschließlich Personal ein, welches die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht,

- qualifiziert das Sicherheitsdienstpersonal in der sicheren Anwendung von:

-- Schulung nach § 34a Gewerbeverordnung,

-- Erste Hilfe,

-- Schulung in Deeskalationsmaßnahmen,

-- Befugnissen nach den Jedermann/Allgemeinrechten stellen eine Mindestforderung dar.

- stellt bei Ausfall von Sicherheitsdienstpersonal verzugslosen gleichwertigen Ersatz,

- setzt keine Subunternehmen ein,

- unterzieht das Sicherheitsdienstpersonal jährlich wiederholend nachweislich einer Sicherheits- und Datenschutzbelehrung,

- zeigt der Auftrag gebenden Stelle frühzeitige Personalveränderungen auf, um deren Qualifizierung überprüfen und eine Einweisung in das Objekt sicherstellen zu können,

- stellt sicher, dass alle Sicherheitsdienstmitarbeiter (auch Ersatzpersonal/Springer) vollumfänglich über die Befähigung verfügen, alle 2 Tätigkeitsbereiche wahrzunehmen.

b) Das Sicherheitsdienstpersonal:

- muss körperlich und geistig belastbar sein, die körperliche Eignung geht einher mit der geistigen Befähigung,

- zeigt die Eignung und Bereitschaft zum Schicht- und Wechseldienst,

- hat ein gepflegtes Erscheinungsbild,

- tritt sicher und bestimmt, jedoch freundlich auf,

- ist sicher im Umgang und er Anwendung der Allgemein-/Jedermann-Rechte,

- zeigt interkulturelle Kompetenzen. (Umgang mit Menschen jeglicher Abstammung, Religion, Ethnie, Hautfarbe, Alters und Geschlechts.),

- leitet unter dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, bei Gefahr im Verzug selbstständig Maßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr ein,

- unterstützt sensible Bereiche des Hauses (Notfallaufnahme, Fachabteilung für Psychiatrie, u. a.) auf Anforderung/Weisung der Aufsichtsführenden Person,

- wirkt stets situationsbezogen/lageabhängig deeskalierend auf auffällig verhaltende/aggressive Patienten oder Besucher ein,

- unterzieht sich regelmäßig Leistungskontrollen sowie Belehrungen zur Wahrung der Militärischen Sicherheit durch die Auftrag gebende Stelle,

- nimmt Verpflegung ausschließlich während der Bereitschaftszeiten innerhalb des Bereitschaftsraumes ein,

- führt während der aktiven Dienstzeit keinerlei Privatgespräche oder pflegt anderweitige Kontakte über soziale Netzwerke u. ä. Medien,

- hat dafür Sorge zu tragen, seinen Dienst dienstfähig anzutreten,

- kann zur Aufgabenerfüllung durch die Auftrag gebende Stelle innerhalb des gesamten Objektes eingesetzt werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe UVgO,

- Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes,

- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse,

- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,

- Auszug aus dem Berufs- und Handelsregister,

- Versicherungsnachweis Haftpflicht,

- Referenzen von mindestens 2 Referenzkunden mit vergleichbaren Leistungen,

- Bescheinigung über die Teilnahme an der Objektbesichtigung.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/04/2019
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/06/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 10/04/2019
Ortszeit: 15:21
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de).

Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.

Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
E-Mail:
Fax: +49 2289499-163

Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html

§ 135 Unwirksamkeit: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/02/2019