Neubau EStw U7 und EStw U9 Referenznummer der Bekanntmachung: FEM3-0014-2019

Auftragsbekanntmachung - Sektoren

Lieferauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/Materialwirtschaft (FEM)
Holzmarktstraße 15-17
Berlin
10179
Deutschland
Telefon: +49 30-256-20329
E-Mail:
Fax: +49 30-256-4920329
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://vergabekooperation.berlin

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-168bc74daf6-5983a2ce5590f3c5
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau EStw U7 und EStw U9

Referenznummer der Bekanntmachung: FEM3-0014-2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34943000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung eines Elektronischen Stellwerkes auf der U7 von Yorkstraße bis Konstanzer Str. sowie auf der U9 Güntzelstraße bis Rathaus Steglitz.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
34943000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Erneuerung von Zugsicherungsanlagen durch Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung der U-Bahn-Stellwerke U7 Berliner Straße/unten und U9 Rathaus Steglitz (Innen- und Außenanlagen) unter Aufrechterhaltung des Fahrbetriebes. Die technische Ausführung der Stellwerke erfolgt in elektronischer Technik. Die Erneuerung umfasst auf der U7 die Stellbereiche Yorkstraße, Kleistpark, Eisenacher Straße, Bayerischer Platz, Berliner Straße/unten, Blissestraße, Fehrbelliner Platz und Konstanzer Straße sowie auf der U9 die Stellbereiche Güntzelstraße, Berliner Straße/oben, Bundesplatz, Friedrich-Wilhelm-Platz, Walther-Schreiber-Platz, Schloßstraße (oben/unten) und Rathaus Steglitz. Die Anbindung der Stellwerke an das Leit-, Informations- und Sicherungssystem (LISI) erfolgt über das vorhandene Fernsteuerungssystem Command 900 der Firma Thales. Die Integration ist vom Auftragnehmer über eine bidirektionale Kommunikationsschnittstelle nach den Parametern der Schnittstellenspezifikation Sahara 2.2 BVG sicherzustellen. Die Schnittstellenspezifikation wird der Ausschreibungsunterlage beigelegt. Der Leistungsumfang beinhaltet u.a. die Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung von Tunnellichtsignalen und Zugortungssystemen für den U-Bahn-Betrieb mit einer Zugfolge von 90 Sekunden. Die zu erneuernden Stellwerke weisen zwei Schnittstellen zu benachbarten EStw's vom Typ L90 5NV der Fa. Thales sowie eine Selbstblockschnittstelle Typ Sbl70 der Fa. Siemens auf. Diese müssen beherrscht werden.

Die angebotene Technik muss als Gesamtanlage der Sicherheitsstufe SIL4 gemäß EN 50129 entsprechen. Sie muss die Vorschriften der in Deutschland geltenden Straßenbahn-Bau und Betriebsordnung (BoStrab) einhalten. In Erfüllung dieser Aufgabe erfolgt die Abnahme der zu erneuernden Stellwerke durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) Berlin gemäß §60 / §62 BoStrab auf der Grundlage des geltenden Personenbeförderungsgesetzes (§54). Die vom Ersteller zugesicherten Kennwerte für die tatsächliche Verfügbarkeit des Stellwerkes in elektronischer Technik (Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Lebenszykluskosten) werden innerhalb eines vereinbarten Validierungszeitraumes durch den Anwender überprüft.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/03/2020
Ende: 01/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit demTeilnahmeantragnachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt für Bewerber/Bewerbergemeinschaftendurch Vorlage des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung".

Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1) liegt den Vergabeunterlagen bei.

Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.

Eigenerklärung:

- zum Korruptionsregister,

- Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,

- Zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,

- über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §123, 124 GWB,

- über die Zahlung von Steuern,

- über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,

- zum Gewerbezentralregister,

- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,

- dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG),

- Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer.

Die Erklärungen

- über Zahlung von Mindestlohn gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz(GVBl. für Berlin vom 22.07.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012),

- über die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz(GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012),

- die Erklärung gemäß Frauenförderverordnung(FFV) § 1 Abs. 2 FFV.

Sind mit dem Angebot einzureichen. Die entsprechenden Erklärungen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.

Für Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter eine auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine zutreffende Eigenerklärung gemäß den Varianten 1 bis 3 für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen. Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Vergabeunterlagen enthaltene Formular "Verpflichtungserklärung" zu verwenden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:

Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1):

- zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die technische Leistungsfähigkeit ist durch die abgefragten Referenzen, vgl. `Eigenerklärung zur Eignung´ (siehe vergabeunterlagen) nachzuweisen. Hierzu zählen

- Vorlage von max. 3 Referenzen über erfolgreich realisierte Anlagen innerhalb der letzten 5 Jahre, die mit der zu vergebenden Leistung gemäß Ziffer II.1.4 vergleichbar sind,

- Detaillierte Angaben hinsichtlich der Anzahl der eingesetzten Anlagenelemente wie Signale, Weichen, Gleiskreise sind separat auszuweisen.

Das Qualitätsmanagementsystem hat gemäß DIN EN ISO 9001 zu erfolgen. Der Gesamtsicherheitssystemnachweis ist beizufügen. Der Nachweis einer Referenzanlage mit der Sicherheitsstufe SIL 4 ist eine Mindestanforderung. Wird diese Mindestanforderung durch den Bewerber nicht erfüllt bzw. erfolgt die Nachweisführung unvollständig, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestens eine Referenzanlage muss in seiner Gesamtheit der Sicherheitsstufe SIL 4 gemäß EN 50129 entsprechen und störungsfrei arbeiten.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die objektiven Mindestanforderungen und Teilnahmekriterien sind den Teilnahmeunterlagen (vgl. Formblatt`Eigenerklärungen zur Eignung´) zu entnehmen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Siehe Vergabeunterlagen.

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen.

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Bewerber-/Bietergemeinschaften haben eine gemeinsame rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung überdie Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter,über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftungaller Mitglieder als Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

- Der Bewerber muss über die Laufzeit des Auftrags eine deutschsprachige Projektleitung sowie dessenVertretung zu Verfügung stellen,

- Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die "Besonderen Vertragsbedingungenzu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen". Die Bieter müssen mit ihren Angeboteneine Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen einreichen. Aufdie Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen. Außerdem wird auf die Verpflichtung nach §13 Abs. 1Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV),insbesondere §§ 1 bis4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die "Besonderen Vertragsbedingungenzur Frauenförderung". Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Erklärung gemäß §1 Abs. 2 FFV einreichen.Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL verfügbaren Vergabeunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/03/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Das Lastenheft, einschließlich seiner Anlagen, enthalten besonders schutzwürdige und vertrauliche Informationen. Der Auftraggeber stellt diese Unterlagen daher erst nach bestandenem Teilnahmewettbewerb und rechtskräftig unterschriebener Vertraulichkeitserklärung (siehe Vergabeunterlagen) zur Verfügung;

2) Die Bewerbung ist entsprechend dem vorgegebenen Teilnahmeantrag zu gliedern und hat die nachgefragtenInformationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten;

3) Angeforderte Drittbescheinigungen, z. B. Handelsregisterauszug, dürfen nicht älter als 6 Monate vom Tag derVeröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf;

4) Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern;

5) Im Sinne der vorherigen Ziffer 3 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungenvorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird eine erschöpfende Darstellung erwartet. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden;

6) Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderenUnternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruchnehmen will. Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegenwären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieses Unternehmensnachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden. Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die dieseKapazitäten benötigt werden;

7) Fragen zum Teilnahmeantrag sind ausschließlich elektronisch bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die in Ziffer I.1 genannte Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nichtmehr berücksichtigt;

8) Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des Vergabeverfahrens - und insbesondere in der Verhandlungsphase - zur Beurteilung der technischen Qualität der Angebote Dritte einzubeziehen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin- Luther- Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 30-9013-8316
E-Mail:
Fax: +49 30-9013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/02/2019