Energetische und brandschutztechnische Sanierung der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wörth, Herrichten eines Raumes für eine »Smart-Factory Planungsleistungen Technische Ausrüstung entsp. § 55 HOAI

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Kreisverwaltung Germersheim
Luitpoldplatz 1
Germersheim
76726
Deutschland
Kontaktstelle(n): Heike Endres
Telefon: +49 7274/53428
E-Mail:
NUTS-Code: DEB3E

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.kreis-germersheim.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E44357568
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E44357568
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Energetische und brandschutztechnische Sanierung der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wörth, Herrichten eines Raumes für eine »Smart-Factory Planungsleistungen Technische Ausrüstung entsp. § 55 HOAI

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftrag umfasst die Planungsleistungen Technische Ausrüstung entsprechend § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-6 und 8 für die Energetische und brandschutztechnische Sanierung der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wörth, Herrichten eines Raumes für eine "Smart-Factory" Es ist eine abschnittsweise und stufenweise Beauftragung der LPH 1-9 vorgesehen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB3E
Hauptort der Ausführung:

Wörth am Rhein

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftrag umfasst die Beschaffung der Planungsleistungen Technische Ausrüstung entsprechend § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-6 und 8, Energetische und brandschutztechnische Sanierung der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wörth, Herrichten eines Raumes für eine "Smart-Factory" Der Landkreis Germersheim beabsichtigt die Berufsbildenden Schulen (BBS) Wörth umfangreich energetisch und brandschutztechnisch zu sanieren und einen Raum für eine "Smart-Factory" herzurichten.

Die Schule wurde 1974 gebaut und 1980 und 1984 erweitert.

Die BGF beträgt ca. 9 000 qm und umfasst ca. 50 Unterrichtsräume.

Die energetische Sanierung umfasst im Wesentlichen die Erneuerung der Fassade einschließlich Austausch der Fenster und Betonsanierung, die Sanierung des Daches und umfangreiche Erneuerungen im TGA-Bereich.

Bei der brandschutztechnischen Sanierung fallen u. a. folgende Punkte an: Brandschutztüren, Fluchtweg, Leitungsführungen.

Die »Smart-Factory« soll den Ausbau des "Produktionsstandortes" Wörth zum Aus- und Weiterbildungs-Zentrum für "Industrie 4.0" sicherstellen. Die Anschaffung einer "Smart-Factory" soll die digitalisierte Arbeitswelt (IOT) nachbilden und die berufsübergreifenden Arbeit in Produktionsteams simulieren. Hierdurch sollen die betrieblichen Anforderungen an zukünftige Facharbeiter/-innen vermittelt werden. Hierfür soll die ehemalige Schreinerei umgebaut werden, damit dort die technischen Geräte der »Smart-Factory« eingebaut werden können.

Rahmentermine:

Bauabschnitt 1:

Bauantrag 1.Quartal 2019 Förderanträge 15.9.2019 Fertigstellung:

Smart factory: Mitte 2020 Brandschutzsanierung/energetische Sanierung: siehe Vorgabe KI3.0 Kapitel 2.

Die Gesamtbaukosten betragen Brandschutzsanierung ca. 7.3 Mio. EUR (brutto), davon ca. 3,95 Mio. EUR (brutto) 1. BA Energetische Sanierung ca. 6,0 Mio. EUR (brutto),), davon ca. 2,974 Mio. EUR (brutto) 1. BA Smart factory ca. 225 000 EUR (brutto), vollständig 1. BA Die darin enthaltenen Anteile nach Kostengruppen werden nach derzeitigem Kenntnisstand mit ca. 74 % Kostengruppe 300 und 26 % Kostengruppe 400 geschätzt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand werden die Anteile Anlagengruppen in Anlehnung an BKI, (Modernisierung Schulen) wie folgt geschätzt:

Anteil Anlagenguppe 1: 18,1 % Anteil Anlagenguppe 2: 21,5 % Anteil Anlagenguppe 3: 8,0 % Anteil Anlagenguppe 4: 35,5 % Anteil Anlagenguppe 5: 7,8 % Anteil Anlagenguppe 6: 4,6 % Anteil Anlagenguppe 8: 4,5 % Die Beauftragung erfolgt baubschnitts- und stufenweise abhängig von der Bewilligung der Fördermittel.

Weitere Angaben s. VI.3

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftrag kann entsprechend dem Planungs- und Baufortschritt verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix:

Maßgebende Kriterien und Wichtungen für die Wertung der Teilnahmeanträge:

Technische Leistungsfähigkeit/Fachliche Eignung und Zuverlässigkeit 100,00 v.H.

Angabe zu Unterkriterien.

Kriterium "Fachliche Eignung und Zuverlässigkeit":

Angaben zur Personalstruktur in den vergangenen 3 Jahren,

Festangestellte und mit vergleichbaren Leistungen betrauten Mitarbeiter, Wichtung 10,00 v.H.

Die Angaben zu den benannten Kriterien werden wie folgt bewertet:

Jährliches Mittel der festangestellten und mit vergleichbaren Leistungen betrauten festangestellten Mitarbeiter der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Unterkriterium Personalstruktur ≥ 4 Personen = 3 Punkte ≥ 3 Personen = 2 P.

≥ 2 Personen = 1 P.

< 2 Personen = 0 P., Ausschluss.

Angaben zu den Referenzen in den vergangenen 10 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen Unterkriterien Angaben zu den Referenzen vergleichbarer Leistungen.

Unterkriterium Anzahl (Quantität) der Referenzen.

Wichtung Anzahl (Quantität) der Referenzen Wertungskriterium Büro/Unternehmen 7,5 v.H.

WK Projektleiter 7,5 v.H.

WK Bauleiter 7,5 v.H.

Bewertung der Anzahl (Quantität) der eingereichten Referenzen, des Unternehmers/Bewerbers (Büro/Unternehmen),

Des Projektleiters und des verantwortlichen Bauleiters, welche die Mindestkriterien je Wertungskriterium (WK) erfüllen:

≥ 3 Referenzen je WK = 3 Punkte = 2 Referenzen je WK = 2 P.

= 1 Referenz je WK = 1 P.

< 1 Referenz je WK = Ausschluss.

Kriterium "Fachliche Eignung und Zuverlässigkeit":

Angaben zu den Referenzen in den vergangenen 10 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen Unterkriterien Angaben zu den Referenzen vergleichbarer Leistungen.

Unterkriterium Qualität der Referenzen.

Wichtung Qualität der Referenzen Wertungskriterium 1 u. 2 Büro/Unternehmen je 7,5 v.H.

WK 1 u. 2 Projektleiter je 7,5 v. H.

WK 1 u. 2 Bauleiter je 7,5 v. H.

Für das Büro/Unternehmen/für den Projektleiter/den Bauleiter jeweils:

Wertungskriterium 1:

Planung und Realisierung eines Gebäudes mit vergleichbaren Anforderungen an Komplexität, Energetische Sanierung eines Gebäudes; mindestens 1.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF) gesamt.

A)

Energetische Sanierung eines Gebäudes, mit Sanierung der gesamten Gebäudehülle = 3 Punkte Energetische Sanierung eines Gebäudes, mit Teilsanierung der Gebäudehülle = 2 P.

Sanierung eines Gebäudes = 1 P.

B)

≥ 4 000 qm BGF = 3 Punkte ≥ 2 500 qm u. < 4 000 qm BGF = 2 P.

≥ 1 000 qm u. < 2 500 qm BGF = 1 P.

< 1 000 qm = 0 P., keine Wertung.

Wertungskriterium 2:

Planung und Realisierung eines Gebäudes mit vergleichbaren Anforderungen an Komplexität, Brandschutztechnische Sanierung eines Gebäudes; mindestens 1.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF) gesamt.

A) Brandschutztechnische Sanierung eines Gebäudes mit Publikumsverkehr = 3 Punkte Brandschutztechnische Sanierung eines Gebäudes = 2 Punkte Sanierung eines Gebäudes = 1 Punkt.

B)

≥ 4 000 qm BGF = 3 Punkte ≥ 2 500 qm u < 4 000 qm BGF = 2 P.

≥ 1 000 qm u < 2.500 qm BGF = 1 P.

< 1 000 qm = 0 P., keine Wertung.

Die Punktwerte zu A. und B. werden je Referenz addiert und gemittelt.

Allgemein gilt für das Ergebnis der Überprüfung (Qualität):

Das Gesamtergebnis der Überprüfung (Qualität) der Referenzen wird jeweils je Wertungskriterium arithmetisch aus den Einzelergebnissen gemittelt.

Bei Vorlage mehrerer Referenzen werden die Punktzahlen je Wertungskriterium gemittelt.

Maximal 300 Punkte.

Weitere Angaben s. VI.3

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen zwingend elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden müssen. Eine Übermittlung per E-Mail oder auf dem Postweg ist nicht möglich.

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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Erklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen worden sind oder vorliegen die die Eignung oder Zuverlässigkeit gem. § 42 VGV i. V. m. § 123, 124 GWB in Frage stellen z. B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a STPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen das Unternehmen wegen:

Bildung krimineller Vereinigung (§ 129 StGB), Bildung terroristischer Vereinigungen (§ 129a StGB), Kriminelle oder terroristische Vereinigungen im Ausland, (§ 129b StGB), Terrorismusfinanzierung (§ 89 a Abs. 2 Nr. 2 und 89c StGB), Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte (261 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern (§ 108e StGB), Vorteilsgewährung und Bestechung (§§ 333, 334 StGB ggfls. i.V.m. 335a StGB), Bestechung ausländischer Abgeordneter in Bezug auf internationalem Geschäftsverkehr (Art. 2 § 2 Gesetz zur Bekämpfung int. Bestechung), Menschenhandel oder Förderung Menschenhandels (§§ 232, 233, 233a StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 253 StGB), Kreditbetrug (§ 265b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), Wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde.

Erklärung dass kein Verstoß gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat und/oder mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist, vorliegt. Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.

Erklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen (§ 73 Abs. 3 VgV 2016) erfolgt.

Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Gewährleistung der gesamtschuldnerischen Haftung auch über die Auflösung der ARGE hinaus ist durch eine verbindliche Erklärung nachzuweisen.

Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV akzeptiert.

Im Falle der Vorlage einer EEE haben Bewerbergemeinschaften für alle Mitglieder eine separate EEE abzugeben. Von Nachunternehmern und Unternehmen, deren Kapazitäten sich der Bewerber bedienen will (Eignungsleihe), ist ebenfalls eine separate EEE einzureichen.

Webseite zur Erstellung einer EEE:

https://ec.europa.eu/growth/tools-data-bases/espd/filter?lang=de

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung § 45 (3) VgV:

Die Erklärung eines in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. EUR bei Personenschäden und mindestens 2,0 Mio. EUR bei sonstigen Schäden bereit ist abzuschließen oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist vor Vertragsabschluss vorzulegen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Allgemeines:

Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL) und der Bauleiter (BL) sind gemäß § 46 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.

Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. TU/TH/FH) bzw. Master, Bachelor (Bauleiter) oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen.

Der Projektleiter muss eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen.

Die Bauleiter müssen eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) in den LPH 8 nachweisen. Die Referenzprojekte müssen für das Büro die Leistungsphasen 2-8, für den PL die Leistungsphasen 2-6 und für den BL die Leistungsphase 8 umfassen.

Die Referenzen dürfen nachweislich nicht länger als 10 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen,

d. h. Leistungserbringung der Planung ab Januar 2009 und Stand Januar 2009 Leistungserbringung der LPH 8 begonnen oder abgeschlossen.

Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben:

Für das Büro/Unternehmen/für den Projektleiter und für den Bauleiter ist jeweils mindestens 1 Referenz - mit vergleichbarem Leistungsgegenstand - wie unter II.2.9 beschrieben vorzulegen.

Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in festangestellten und mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 2 betragen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur” und/oder "Beratender Ingenieur” und/oder "M.Sc” oder vergleichbar (dies gilt für den/die Projektleiter(in) (PL)) und/oder Bachelor und/oder Staatlich geprüfter Techniker (dies gilt für den/die Bauleiter(in) BL) berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

- der Auftragnehmer hat für den gesamten Leistungszeitraum einen qualifizierten Projektleiter(in) (und für die Leistungsphase 8 einen Bauleiter(in)) zu benennen welcher gegenüber Auftraggeber und den sonstigen Planungsbeteiligten eigenverantwortlich als Ansprechpartner(in) zur Verfügung steht,

- die örtliche Präsenz in Wörth ist in engen Intervallen gemäß den Planungserfordernissen sicherzustellen,

- die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen,

- Projekt- und Planbesprechungen finden in Germersheim oder Wörth statt,

- die örtliche Bauüberwachung ist ebenfalls durch den Einsatz einer qualifizierten Person sicherzustellen,

- Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig,

- eine Erklärung zur Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträge ist bei Auftragsvergabe vorzulegen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/03/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26/03/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zu II.2.4:

Der Auftraggeber beabsichtigt die stufen- und abschnittsweise Beauftragung von Leistungen der Leistungsphasen 1-9, ergänzt durch Besondere Leistungen. Dabei sind folgende Stufen vorgesehen: 1. Stufe Leistungen der LPH 1-3 Grundlagenermittlung und Vorplanung, Entwurfsplanung, 2. Stufe Leistungen der LPH 4 Genehmigungsplanung, 3. Stufe Leistungen der LPH 5-8 Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe, Objektüberwachung, 4. Stufe Leistungen der LPH 9 Objektbetreuung und Dokumentation.

Zu II.2.9: Sofern mehr als 5 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix vornehmen und die 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los. Die aufgeforderten Bieter geben auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein verbindliches Erstangebot ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die Möglichkeit, in einem Verhandlungstermin ihr Angebot zu präsentieren und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu unterbreiten. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag erteilt.

Zur Bewerbung: Bitte fassen Sie die Bewerbungsunterlagen in möglichst wenige Einzeldokumente (PDF, ZIP o. ä.) zusammen.

Wir empfehlen Ihnen dringend eine kostenlose Registrierung als Bewerber auf der Vergabeplattform. Nur dann können Sie aktiv informiert werden, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder neue Nachrichten zum Verfahren vorliegen.

Sofern Sie sich nicht registrieren, müssen Sie sich eigenverantwortlich auf der angegebenen Internetseite zum aktuellen Stand des Vergabeverfahrens informieren.

Zu Bietergemeinschaften:

Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.

Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.

Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.

Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.

Der Bewerber hat eine Aufstellung beifügen, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten gesamt, Beschäftigten der Fachrichtungen (entsprechend der geforderten Dienstleistungen) und die Anzahl seiner Führungskräfte (§ 46 (8) VgV) hervorgeht.

Im Falle von Unteraufträgen ist anzugeben, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt sind (§ 46 (10) VgV). Zum Nachweis, dass die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, sind die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen bis zur Auftragsvergabe einzureichen.

Im Fall der Eignungsleihe hat das eignungsverleihende Unternehmen eine "Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" abzugeben sowie die einschlägigen Eignungsnachweise vorzulegen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131165240
E-Mail:

Internet-Adresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Siehe VI.4.1
Mainz
Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. 2 Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. 3§ 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Siehe VI.4.1)
Mainz
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/02/2019
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