Werbung

Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (AG 1-8) für den Neubau des Innovation Centers auf dem Campus der Universität des Saarlandes

Werbung

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Universität des Saarlandes
Campus A2 3
Saarbrücken
66123
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Meike Kunert
E-Mail:
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.uni-saarland.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E35333939
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
agstaUMWELT GmbH
Saarbrücker Str.178
Völklingen
66333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
E-Mail:
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.agsta.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E35333939
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Universität des Saarlandes
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (AG 1-8) für den Neubau des Innovation Centers auf dem Campus der Universität des Saarlandes

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es werden Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 53 HOAI für den Neubau eines Innovation Center auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken vergeben. Vergeben werden die Planungsleistungen für die Anlagengruppen 1 bis 8.

Das Innovation Center soll ein offener Treffpunkt für Studierende, Interessierte, Wissenschaftler, Gründer und Unternehmen werden und u.a. flexible modular gestaltbare (Büro-)Räumlichkeiten beinhalten. Geplant sind darüber hinaus Kongress-/Konferenz- und Seminarbereiche, Living-Lab's sowie kleinere Werkstätten. Erforderliche größere, auch lärmintensive Maschinen sollen im Untergeschoss untergebracht werden. Insgesamt soll das Innovation Center nicht nur innen offen und modular gestaltet sein, sondern soll sich auch von außen transparent präsentieren.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 11 770 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC01
Hauptort der Ausführung:

Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Universität des Saarlandes vergibt die Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 HOAI für den Neubau des Innovation Centers. Der vorliegende Auftrag umfasst ausschließlich die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen, 4. Starkstromanlagen, 5. Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen, 6. Förderanlagen, 7. Nutzungsspezifische oder Verfahrenstechnische Anlagen und 8. Gebäudeautomation nach § 53 HOAI. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der Technischen Ausrüstung für die folgenden Leistungsphasen gemäß § 55 HOAI:

Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung,

Leistungsphase 2: Vorentwurfsplanung,

Leistungsphase 3: Entwurfsplanung,

Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung.

Folgende Leistungen werden optional vergeben:

Leistungsphase 5: Ausführungsplanung,

Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe,

Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe,

Leistungsphase 8: Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation,

Leistungsphase 9: Objektbetreuung.

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung.

Option: Der Auftraggeber behält sich vor, die Maßnahme ab Leistungsphase 5 als GU-Leistung umzusetzen. Im Rahmen der Angebotsaufforderung wird daher eine Pauschale für die Erbringung einer funktionalen Leistungsbeschreibung bzw. Erstellung eines GU-Leistungsverzeichnisses abgefragt. Diese Pauschale geht jedoch nicht in die Angebotswertung mit ein.

Denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, werden ggf. entsprechende Informationen zur Kenntnis gegeben. Dies erfolgt in der Zuschlagsphase. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen hinaus keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.

Die geschätzte Gesamtinvestitionssumme beträgt 14 000 000 EUR brutto.

Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben.

Parallel oder im Nachgang zum vorliegenden Auftrag werden weitere Aufträge europaweit ausgeschrieben:

1) Leistungen der Objektplanung;

2) Leistungen der Tragwerksplanung;

3) Leistungen der Freianlagenplanung.

Weitere Leistungen, wie Brandschutz, Bodengutachten und ggf. weitere Fachplanungsleistungen stehen noch aus.

Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag "Technische Ausrüstung" sind hingegen nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Herangehensw. an d. Projekt, Vorstellungen zu Projektorg./Ablauf, int./ext. Kommunik. / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönl. Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die o.g. Laufzeit beruht auf einer derzeitigen Schätzung. Aufgrund der Option einer stufenweisen Beauftragung, bzw. der Beauftragung der Leistungsphase 9 oder aufgrund derzeit noch nicht absehbarer Gründe behält sich der Auftraggeber vor, den Vertrag zu verlängern.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung und III.1.2) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen (einzutragen in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter). Die unter III.1.3) technische und berufliche Leistungsfähigkeit genannten Nachweise sind ebenfalls zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) genannten Bedingungen. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert am weiteren Verfahren teilzunehmen.

Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen zugrunde gelegt, wobei für die Wertbarkeit die unter III.1.3) genannten Rahmenbedingungen gelten, die unbedingt zu beachten sind:

(3-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe) Referenzen für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für den Neubau und/oder Umbau eines Hochschul-, Forschungs-, Seminar- und Schulungsgebäudes oder Büro-/Verwaltungsgebäudes mit Räumen mit Kreativlabor, Prototypenlabor, Fablab o.ä. und mit Versammlungsräumen und einer Bausumme von mind. 3 Mio. EUR brutto (KG 400, AG 1-8). Für die genannten Anlagengruppen 1 bis 8 ist mind. je 1 Referenz, die die Kriterien für die grundsätzliche Wertbarkeit (siehe III.1.3)) erfüllt, zu benennen. Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit je 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 80 Punkte erreicht werden.

Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle geforderten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle acht geforderten Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.

Bei diesem Kriterium können maximal 100 Punkte erreicht werden.

(3-2) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen zu hochwertiger und spezialisierter Multimediatechnik. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 10 Punkten. Insgesamt können somit max. 20 Punkte erreicht werden. Die bearbeitenden Anlagengruppen sind zu benennen.

(3-3) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Insgesamt können somit max. 4 Punkte erreicht werden.

Insgesamt können max. 124 Punkte vergeben werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4)

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

"Förderung und Forschung und Infrastruktur an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" im Rahmen einer EFRE Maßnahme

II.2.14)Zusätzliche Angaben
Werbung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe auch III.2.1). Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung über das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.

1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können;

2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen;

3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 oder § 124 GWB vorliegen;

4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV; namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.12.2018, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter und Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen;

5) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrages oder eines Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und Benennung des Leistungserbringers);

6) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der Weiterbeauftragung, die Leistungsphasen 5-9 (siehe II.2.4)) zu erbringen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. Nachunternehmern.

1) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6 Monate);

2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 000 000 EUR Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend.

Weitere nachzuweisende Voraussetzung: Die jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.) Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. Die darüber hinaus geforderten Nachweise sind als Anlagen beizufügen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Referenzprojekten sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinaus gehendes Material (graphische Darstellungen, Planunterlagen, o.ä.) sind nicht erforderlich und werden nicht gewertet.

Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen (3-1) bis (3-3):

- Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben,

- Bearbeitung mind. der LPH 2-4 oder mind. der LPH 5-8 gem. § 55 HOAI,

- Bearbeitung im Zeitraum von Januar 2008 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, d.h. es müssen mind. die LPH 2-4 oder die LPH 5-8 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet, d.h. begonnen und abgeschlossen worden sein.

Es dürfen mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Ref. zu den Kriterien je gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein. Eine Referenz, die z.B. für Kriterium (3-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (3-2) bis (3-3) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen.

Unter (3-1) sind Ref. zu den Anlagengruppen (AG) 1-8 nachzuweisen, die die formulierten Voraussetzungen für die allg. Wertbarkeit erfüllen (s.o.). Es ist als Mindestanforderung jew. ein Nachweis zu erbringen, dass vom Bew. alle genannten AG 1-8 in vergleichbaren Aufgabenstellungen für Kriterium (3-1) bereits bearbeitet wurden.

Maßgeblich ist, dass für jede o.g. Anlagengruppe ein Nachweis erfolgt, dieser kann unter (3-1) mit untersch. Referenzprojekten erbracht werden (s. Formblätter). Sofern der Nachweis für die genannten AG (Kriterium 3-1) nicht mit einer einzigen Referenz erbracht werden kann, können mehrere Referenzen, die aber insgesamt alle geforderten AG abdecken müssen, aufgeführt werden.

(3-1) Referenzen für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für den Neubau und/oder Umbau eines Hochschul-, Forschungs-, Seminar- und Schulungsgebäudes oder Büro-/Verwaltungsgebäudes mit Räumen mit Kreativlabor, Prototypenlabor, Fablab o.ä. und mit Versammlungsräumen und einer Bausumme von mind. 3 Mio. EUR brutto (KG 400, AG 1-8). Für die genannten Anlagengruppen 1-8 ist mind. je 1 Referenz zu benennen. Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit je 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 80 Punkte erreicht werden.

Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 8 geforderten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle 8 geforderten Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.

Bei (3-1) können maximal 100 Punkte erreicht werden.

(3-2) Referenzen für TGA-Planungsleistungen zu hochwertiger und spezialisierter Multimediatechnik. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 10 Punkten. Insgesamt können somit max. 20 Punkte erreicht werden. Die bearbeitenden Anlagengruppen sind zu benennen.

Bei (3-2) können 20 Punkte erreicht werden.

(3-3) Erfahrungen mit Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Insgesamt können somit max. 4 Punkte erreicht werden.

Bei (3-3) können 4 Punkte erreicht werden.

Insgesamt können max. 124 Punkte vergeben werden.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure gemäß § 75 VgV,

Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft);

Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis zur Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist.

Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.

Die mit dem Überwachen der Bauausführung Beauftragten müssen grundsätzlich über eine abgeschlossene Fachausbildung (Dipl.-Ing. TH/FH, Master, Bachelor) und eine angemessene Baustellenpraxis - i.d.R. mind. 3 Jahre - verfügen.

Der Projektleiter soll über eine Berufserfahrung als Projektleiter von mindestens 5 Jahren verfügen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/02/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen;

2) Für den Teilnahmeantrag sind die vorgefertigten auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Formblätter werden ausgeschlossen. Die Formblätter sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:

- die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst beigefügten Nachweisen,

- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter: https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis.

Vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften, usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.

Bietergemeinschaften, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eigangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen und sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist heruntergeladen und geprüft. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Für die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen, die Voraussetzung für die Wertbarkeit ist, sind die Bewerber selbst verantwortlich.

3) Wichtig: Seit dem 18.10.2018 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1) VgV ausschließlich elektronisch. Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar (siehe I.3). Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Nur über subreport eingereichte Teilnahmeanträge sind wertbar;

4) Bei dem unter II.1.5) angegebenen geschätzten Gesamtwert von 11 770 000 EUR handelt es sich um die Gesamtinvestitionssumme netto;

5) Die unter II.2.7) angegebene Bearbeitungszeit von 60 Monaten beruht auf einer derzeitigen Schätzung. Der AG behält sich vor, dass sich die Bearbeitungszeit aus derzeit nicht absehbaren Gründen verlängern kann;

6) Derzeit ist beabsichtigt, dass die Vergabe auf Grundlage der Erstangebot erfolgt. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den Bietern Folgeangebote einzuholen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 681/5014994
E-Mail:
Fax: +49 681/5013506
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/01/2019
Werbung