Zweckverband IKG Wilgartswiesen, 04: Abwasser- und Wasserversorgungsanlagen Referenznummer der Bekanntmachung: 18/00093

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Bauauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Wilgartswiesen-Hauenstein
Schulstraße 4
Hauenstein
76846
Deutschland
Kontaktstelle(n): Verbandsgemeindeverwaltung Hauenstein, Fachbereich 2 - Bauen
Telefon: +49 6392915-162
E-Mail:
Fax: +49 6392915-262
NUTS-Code: DEB37

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.hauenstein.rlp.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Zweckverband IKG Wilgartswiesen, 04: Abwasser- und Wasserversorgungsanlagen

Referenznummer der Bekanntmachung: 18/00093
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45231300
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Bauleistungen: Interkommunales Gewerbegebiet (IKG) Wilgartswiesen-Hauenstein, 04: Abwasser- und Wasserversorgungsanlagen

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 2 129 161.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45000000
45112100
45112200
45112210
45112400
45112410
45112500
45230000
45231000
45231100
45231110
45231112
45231113
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB37
Hauptort der Ausführung:

Zweckverband IKG Wilgartswiesen, c/o Verbandsgemeinde Hauenstein Schulstraße 4 76846 Hauenstein

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Baubeschreibung: Abwasser- und Wasserversorgungsanlagen:

Abwasseranlagen:

Die Entwässerung des IKG erfolgt im Trennsystem. Das Regenwasser wird einem herzustellenden Regenrückhaltebecken (Versickerungsbecken) zugeleitet.

Der Notüberlauf des Beckens erfolgt mittels Abwasserkanal DN 600 in das Naturschutzgebiet "Kohlwoog". Dafür ist eine Bahnkreuzung erforderlich.

Das anfallende Schmutzwasser aus dem IKG wird einer zentralen Pumpstation innerhalb des Baugebietes zugeleitet. Von hier erfolgt dann mittels Druckleitung aus PE-HD der Abfluss in den bestehenden Freispiegelkanal in der Falkenburgstraße.

Die Ausführung der Druckleitung erfolgt mit einer Spülstation.

Der Pumpenschacht wird in PE-HD ausgeführt.

In der Abwasserpumpstation werden 2 Freistromradpumpen (1+1) installiert.

Zum Unterbringen der Steuereinrichtung wird ein Betriebsgebäude als Stahlbetonfertigteil installiert.

Die Ausführung für den Schmutzwasserkanal erfolgt in der Nennweite DN 250 aus PVC-U.

Beim Regenwasserkanal erfolgt von DN 300 bis DN 600 die Ausführung ebenfalls in PVC-U. DN 1 000 wird in Stahlbeton ausgeführt.

Die Schächte sind als Fertigteilschächte gemäß DIN vorgesehen.

SW DN 1 000 und RW DN 1 500.

Das Anwesen Neufeld wird über eine Hebeanlage und eine Druckleitung an das geplante Entwässerungssystem des Gewerbegebietes angeschlossen.

Hausanschlüsse:

Die Herstellung der Hausanschlüsse erfolgt größtenteils nicht im Zuge der Erstellung Hauptleitung sondern werden im Nachgang als separate Leistung hergestellt.

Bahnkreuzung:

Die Bahnkreuzung ist mittels einer Pressung mit einem Schutzrohr DN 900 herzustellen.

Die Startgrube liegt im unmittelbaren Bereich des Bahnhaltepunktes Hauenstein-Mitte.

Die Zielgrube liegt direkt hinter dem Bahndamm im Bereich des Naturschutzgebietes, welches nur unter erschwerten Bedingungen (fußläufig) zu erreichen ist und nur ohne Geräteeinsatz gearbeitet werden kann.

Die Bahnkreuzung und der Bau des Regenrückhaltebeckens sind zeitlich dem Kanalbau in dem Gesamtgebiet voranzustellen.

Bau Regenrückhaltebecken:

Das Regenrückhaltebecken mit dem ausgewiesenen Rückhaltevolumen V = ca. 3 900 m3 wird als Versickerungsbecken hergestellt.

Der Beckenbereich grenzt an das bestehende Becken der Deutschen Bahn AG im Osten des Plangebietes. Das Becken wird umlaufend (außer Zufahrtsbereich) mit einer Gabionenwand ausgeführt.

Höhe ca. 3,0 m, Breite 2,50 m, mit Versatz beim Auflager der Gabioneneinzelteile.

Der Beckenzugangsbereich wird mit Stützwandelementen hergestellt.

Die Bauleistungen der Abwasseranlagen sind zeitversetzt durchzuführen.

Wasserversorgung:

Die Hauptleitung in der Haupterschließungsstraße wird als duktile Gussleitung DN 150 mit längskraftschlüssigen Steckmuffenverbindungen hergestellt. In den beiden Stichstraßen wird eine Hauptleitung DN 100 hergestellt. In einem Abstand von ca. 100 m werden Unterflurhydranten angeordnet. Die Hausanschlüsse werden größtenteils nachträglich hergestellt.

Druckzonen:

Das Gebiet wird aus 2 verschiedenen Druckzonen eines bestehenden Netzes versorgt. Der Anschluss an die Hochzone erfolgt in der Pirmasenser Straße. Der Anschluss an die Niederzone erfolgt in der Falkenburgstraße. Der Bauabschnitt zwischen dem Anschlusspunkt Pirmasenser Straße und der Grenze des Vorhabengebietes wird im Zuge der Vorarbeiten realisiert.

Kombinierte Druckerhöhungs- und -inderstation:

Die beiden Druckzonen werden in einer kombinierten Druckerhöhungs- und -minderstation miteinander verbunden. Die bauliche Teil der Station ist Bestandteil dieser Ausschreibung. Die technische Gebäudeausrüstung der Anlage ist Bestandteil einer gesonderten Ausschreibung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 137-312167
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

Auftragsvergabe Peter Paul GmbH & Co.KG

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
10/10/2018
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Peter Paul GmbH & Co.KG
Bahnhofstr. 22
Klingenmünster
76889
Deutschland
NUTS-Code: DEB3H
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 2 129 161.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXS0YRHYYRS

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 613116-2234
E-Mail:
Fax: +49 613116-2113

Internet-Adresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinweis zur Rügeobliegenheit und zu Nachprüfungsverfahren unter Bezug auf das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):

§ 160 Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/12/2018