AMEOS Klinikum Schönebeck - Generalplanungsleistungen für Erweiterungsbau Referenznummer der Bekanntmachung: 2018-12

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
AMEOS Klinikum Schönebeck GmbH
Köthener Str. 13
Schönebeck (Elbe)
39218
Deutschland
Kontaktstelle(n): DU Diederichs Projektmanagement AG & Co.KG
E-Mail:
NUTS-Code: DEE0C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.ameos.eu

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRYU7S/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRYU7S
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gesundheitsdienstleister
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

AMEOS Klinikum Schönebeck - Generalplanungsleistungen für Erweiterungsbau

Referenznummer der Bekanntmachung: 2018-12
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erbringung von Planungsleistungen für einen Erweiterungsneubau sowie für die Anbindung an die bestehenden Klinikgebäude. Die im Verfahren zu vergebenen Leistungen umfassen folgende Bereiche:

- Leistungen der "Objektplanung Gebäude" gem. §34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 in den Leistungsphasen 4-9,

- Leistungen der "Fachplanung Tragwerksplanung" gem. §51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 in den Leistungsphasen 4-6.

- Leistungen der "Fachplanung Technische Ausrüstung"; AG 1-8, gem. §55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15 in den Leistungsphasen 4-9,

- Leistungen der "Objektplanung Freianlagen" gem. §39 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 in den Leistungsphasen 4-9,

- Beratungsleistungen "Wärmeschutz und Energiebilanzierung" gem. Anlage 1.2.3 HOAI in den Leistungsphasen 4-7,

- Beratungsleistungen der "Bauakustik" gem. Anlage 1.2.4 HOAI in den Leistungsphasen 4-7.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000
71300000
71222000
71314310
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0C
Hauptort der Ausführung:

AMEOS Klinikum Schönebeck Köthener

Straße 13 39218 Schönebeck (Elbe)

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

(Allgemeines)

Im Zuge der Konzentration der Standorte Schönebeck und Salzelmen, soll am Standort Schönebeck ein Neubau errichtet werden. Dazu wurde eine Zielplanung erstellt und mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt abgestimmt.

Auf Grundlage dieser Zielplanung wurde die Vorplanung inkl. Kostenberechnung erstellt. Das Standardprogramm für Krankenhausbau in Schleswig-Holstein war Grundlage für die Festlegung von Raumprogramm und Raumgrößen. Der Neubau ist im Herzen des Grundstücks des AMEOS Klinikums an der Köthener Straße 13 geplant. Um das Baufeld für den Neubau freizumachen, sind umfangreiche bauvorbereitende Maßnahmen und Abrisse vorhandener, nicht mehr wirtschaftlich nutzbarer Gebäude erforderlich.

Der Neubau soll dazu dienen, die beiden derzeit in Betrieb befindlichen Standorte zu an einem Standort zu konzentrieren und einen integralen Klinikbetrieb aufzunehmen. Dabei ist vorgesehen, dass die wesentlichen Kernbereiche des Klinikums im Erweiterungsneubau zusammengeführt werden.

(Erweiterungsneubau)

Im Rahmen einer Entwurfsplanung wurde ein Flächenbedarf für den Neubau von rd. 8 500 m2 BGF ermittelt.

Bei der Planung des Erweiterungsneubaus sind die zeitlich- und organisatorischen Abfolgen der Abrissarbeiten der Bestandsgebäude sowie die begrenzende Topografie zwingend frühzeitig zu berücksichtigen. Die beigefügte Entwurfsplanung wurde als HU-Bau bei den Ministerien eingereicht und soll in dieser Form - unter möglichst wirtschaftlichen Gesichtspunkten - umgesetzt werden.

Der vorgesehene Standort für den Erweiterungsbau ist momentan noch teilweise von Bestandsgebäuden belegt. Diese werden jedoch bis März 2020 abgerissen sein. Die Planung zur Errichtung des Erweiterungsbaus hat entsprechend der geprüften HU-Bau zu erfolgen, die bereits eingereicht ist.

Eventuell notwendige Umbaumaßnahmen an oder in den Bestandsgebäuden sind - abgesehen vom direkten Anschluss des Neubaus an den Bestand gem. vorliegender Entwurfsplanung - nicht Bestandteil dieses Verfahrens.

(Projektziele)

Ziel der Maßnahme ist die Umsetzung der technisch, funktional und wirtschaftlich optimalen Lösung für die erforderliche Neubaumaßnahme auf dem Gelände des AMEOS Klinikums Schönebeck unter Berücksichtigung des laufenden Klinikbetriebes.

(kosten)

Die vorliegende Kostenberechnung weist für das Projekt Gesamt-kosten von rd. 25,164 Mio. EUR brutto (KG 200 - 700) mit Stand August 2017 aus. Die Maßnahme wurde in das "Investitionsprogramm 2018 für Krankenhäuser des Landes Sachsen-Anhalt zur Umsetzung des Krankenhausstrukturfonds" jedoch nur in Höhe von 21,5 Mio. EUR aufgenommen, wovon 16,1 Mio. EUR gefördert werden. Die Differenz zu den Gesamtprojektkosten wird vom Auftraggeber aus Eigenmitteln finanziert.

Der Generalplaner hat die Planung und Durchführung des Vorhabens so auszurichten, dass die in der Anlage zum erwarteten Fördermittelbescheid enthaltenden technischen, terminlichen und monetären Vorgaben berücksichtigt werden und die Gesamtkosten des Objektes, die anerkannten und geförderten Kosten, nicht über-schreiten.

(Qualitäten)

Die Umsetzung des Erweiterungsneubaus stellt aufgrund ihrer zeitlichen Abfolge und der Komplexität der Aufgabe hohe Anforderungen an die Planung. Die Funktionalität des Erweiterungsneubaus wird maßgeblich in Bezug auf die Anbindung an und Integration in die Raumanordnungen und Abläufe des Bestandsgebäudes und des Gesamtklinikums bewertet.

Besonderes Augenmerk ist hierbei auf eine praktikable Lösung einer geeigneten Verbindung zwischen den Erweiterungsneubau und dem Bestandsgebäude zu schaffen.

Die Planung für den Erweiterungsneubau hat die beengten Platzverhältnisse auf dem Gelände zu berücksichtigen. Die Anordnung der Flächen hat so zu erfolgen, dass die Betriebsabläufe im Krankenhaus gewährleistet werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung des Büros und des Projektteams sowie Erläuterungen zur inneren Organisation / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Persönliche Vorstellung der Projektleitung für die Leistungsbilder „Objektplanung Gebäude", „Tragwerksplanung", „Technische Ausrüstung", „Objektplanung Freianlage", "Wärmeschutz und Bauakustik" / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Vorschläge zur bzw. Darstellung der ersten Schritte / Abläufe zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung zur Abwicklung dieses konkreten Projektes (hier: Erweiterungsneubau) [...] / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: a) Konzeptionelle Ansätze / Bewertungen zur übergeordneten Anordnung, Strukturierung und Gestaltung des Erweiterungsneubaus in Bezug auf die angrenzende Bebauung und Wahrnehmung des Gesamtgeländes / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: b) Konzeptionelle Ansätze zur Anpassung der Raumanordnung sowie Optimierung der organisatorischen und betrieblichen Abläufe innerhalb des Erweiterungsneubau [...] / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: c) Koordinierung der Errichtung des Erweiterungsneubaus im Zusammenspiel mit den erforderlichen Rückbaumaßnahmen (ggf. mehreren Bauabschnitten) und unter Berücksichtigung des laufenden Betriebes [...] / Gewichtung: 15 %
Qualitätskriterium - Name: d) Konzeptionalle Ansätze zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit des Projektes in Bezug auf die Wahl der Baukonstruktion, des Bauverfahrens und Bewertungen zur Auswahl der Technischen Ausrüstung [...] / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z. B. in Bezug auf Kosten (inkl. Prognosen), Termine (inkl. Prognosen), Qualitäten und Quantitäten, Fördermittelverwendung [...] / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z. B. in Bezug auf die Sicherstellung der örtl. Präsenz bzw. örtl. Nähe, Darstellung der Kapazitätseinsatzplanung während der Planungs- und Ausführungsphase [...] / Gewichtung: 10 %
Kostenkriterium - Name: Bewertung des Gesamtpauschalhonorars: Wertungskennzahl (Gesamthonorar) =(Bewertungssumme × 1000) / (Gesamtpauschalhonorar / 1000) / Gewichtung: 90 %
Kostenkriterium - Name: Bewertung der Stundensätze: Wertungskennzahl (Stundensätze) =(Bewertungssumme / mittl.-Stundensatz (gewichtet)) × 100 / Gewichtung: 10 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 40
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Vgl. Anlage 03

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Eine stufenweise Beauftragung erfolgt nicht. Die genannten Leistungsphasen der aufgeführten Leistungsbilder werden direkt nach Abschluss des Verfahrens beauftragt.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Teilnahmewettbewerbsunterlagen sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform DTVP Deutsches Vergabeportal abzurufen.

Die Einreichung des Teilnahmeantrages ist ausschließlich digital möglich. Bitte nutzen Sie dazu die Vergabeplattform.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

- die zwingenden Ausschlusskriterien gem. § 123 GWB und die fakultativen Ausschlussgründe gem. § 124GWB sind zu beachten. Das Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist mit dem beiliegenden Bewerberbogen zu bestätigen,

- Nachweis gem. § 75 VgV 2016, vgl. III.2.1).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (gem. §45 Abs. 1 VgV):

Haftpflichtversicherung bei Personenschäden in Höhe von 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden in Höhe von 3 000 000 EUR. Die Zusage einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer solchen Versicherung im Auftragsfall ist zulässig. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis der Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied getrennt zu führen,

- Formlose Bankerklärung (nicht älter als vier Monate) zur allg. Kreditwürdigkeit liegt gem. §45 Abs. 4 VgV vor,

- Nachweis Gesamtumsatz (§45 Abs. 1 Nr. 1 VgV 2016) liegt vor,

- Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1und 3 VgV (Bereiche: "Objektplanung Gebäude", "Fachplanung Tragwerksplanung", "Fachplanung Technische Ausrüstung", "Objektplanung Freianlagen") liegt vor,

- Umsatz "Objektplanung Gebäude" mind. 400 000 EUR netto (Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre).

- Umsatz "Fachplanung Tragwerksplanung" mind. 100 000 EUR netto (Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre).

- Umsatz "Fachplanung Technische Ausrüstung: AG 1-9" mind. 200 000 EUR netto (Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre).

- Umsatz "Objektplanung Freianlagen" mind. 50 000 EUR netto (Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Nachweis zu vergleichbaren Leistungen (§46 Abs. 3 Nr. 1 VgV 2016) liegt vor.

Der Nachweis einer vergleichbaren Leistung ist jeweils für die Leistungsbilder "Objektplanung Gebäude", "Fachplanung Tragwerksplanung", "Fachplanung TA", "Objektplanung Freianlagen", "Beratungsleistung Bauakustik", "Beratungsleistung Wärmeschutz" erforderlich. Für alle Leistungsbilder gilt: Es werden auch vergleichbare Leistungen gewertet, die bis zu 5 Jahre zurückliegen.

Objektplanung Gebäude - mindestens 1 Referenz:

- eine vergleichbare Leistung für Objekte des Bereichs "Gesundheit/Betreuung" gem. Anlage 10 Objektliste HOAI 2013 als Neubaumaßnahme oder Grundsanierung mit einer HZ >= IV,

- eine vergleichbare Leistung gem. Anlage 10 Objektliste HOAI 2013 mit Bearbeitung der LPH 4-9,

- eine vergleichbare Leistung für ein Bauvolumen von >= 3,0 Mio. EUR (Anrechenbare Baukosten KG 300-400, netto),

- eine vergleichbare Leistung gem. Anlage 10 Objektliste HOAI 2013 als Anbindung an den Bestand,

- eine vergleichbare Leistung für die "Verwendung von Fördermitteln".

Fachplanung Tragwerksplanung - mindestens 1 Referenz:

- eine vergleichbare Leistung mit einer HZ >= III,

- eine vergleichbare Leistung mit Bearbeitung der LPH 4-6,

- eine vergleichbare Leistung für ein Bauvolumen von >= 3,0 Mio. EUR; (Anrechenbare Baukosten KG 300-400, netto),

- eine vergleichbare Leistung als Anbindung an den Bestand.

Fachplanung Technische Ausrüstung - mindestens 1 Referenz:

- eine vergleichbare Leistung mit einer HZ >= II,

- eine vergleichbare Leistung mit Bearbeitung der LPH 4-9,

- eine vergleichbare Leistung für ein Bauvolumen von >= 2,0 Mio. EUR; (Anrechenbare Baukosten KG 400, netto),

- eine vergleichbare Leistung mit der Planung von >= 5 von 8 Anlagengruppen,

- eine vergleichbare Leistung als Anbindung an den Bestand.

Objektplanung Freianlagen - mindestens 1 Referenz:

- eine vergleichbare Leistung mit einer HZ >= III,

- eine vergleichbare Leistung mit Bearbeitung der LPH 4-9,

- eine vergleichbare Leistung für ein Bauvolumen von >= 0,5 Mio. EUR; (Anrechenbare Baukosten KG 500, netto).

Beratungsleistung Wärmeschutz - mindestens 1 Referenz:

- eine vergleichbare Leistung HZ >= II.

Beratungsleistung Bauakustik - mindestens 1 Referenz:

- eine vergleichbare Leistung HZ >= II,

- Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit der techn. Leitung (§46 Abs. 3 Nr. 6 VgV 2016) liegt vor,

- Nachweis zum Personalbestand (§46 Abs. 3 Nr. 8 VgV 2016) liegt vor.

Aktuell mind. 6 festangestellte Mitarbeiter (Architekt / Ingenieur oder vergleichbar) in Vollzeit inkl. Büro-Inhaber/-Geschäftsführer,

- Beschreibung der technischen Ausrüstung (§46 Abs. 3 Nr. 3 i. V. m. §46 Abs. 3 Nr. 9 VgV 2016) liegt vor.

Office-Software ab 2007, CAD-Software (2007 dwg - 2013 dwg), GAEB-Standard 1990, StLB-Bau,

- Nachweise zur Vergabe von Unteraufträgen (§46 Abs. 3 Nr. 10 VgV 2016) liegen vor.

Andere Unternehmer erfüllen die Mindeststandards für die übernommene Leistung.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Gem. § 75 VgV 2016 Abs. 1 und 2: Architekten/ Ingenieure.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Abschlagszahlungen des Honorars erfolgen gem. Projektfortschritt.

Bewerber-/ Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind nicht zulässig und können zum.

Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften führen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/01/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28/01/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 4 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei Unklarheiten oder generellen Rückfragen zum Verfahren können diese bis spätestens zum 2.1.2019 (ausschließlich) schriftlich über die Vergabeplattform oder an gestellt werden.

Eine Beantwortung der Rückfragen erfolgt parallel an alle interessierten Bewerber über diese Plattform. Die Bewerber sind angehalten, sich eigenmächtig über ggf. dort bekannt gemachte Antworten auf Bewerberfragen zu informieren. Die Beantwortung erfolgt fortlaufend, entsprechend dem Eingang der Bewerberfragen. Letztmalig werden Bewerberfragen - sofern erforderlich - 6 Kalendertage vor dem Schlusstermin zur Einreichung der Teilnahmeanträge beantwortet.

Für die Beantwortung von Bieterfragen wird im weiteren Projektverlauf eine separate Frist festgelegt.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMRYU7S

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt 1. und 2. Vergabekammer
Ernst-Kamieth-Straße 2
Halle (Saale)
06112
Deutschland
Telefon: +49 345514-1529
E-Mail:
Fax: +49 345514-1115
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/12/2018