Sanierung und Erweiterung Feuerwache Hürth (Generalunternehmer) Referenznummer der Bekanntmachung: 10 ZVS 2018-102

Werbung

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Stadt Hürth
Friedrich-Ebert-Straße 40
Hürth
50354
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail:
Fax: +49 223353198
NUTS-Code: DEA27

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.huerth.de

Adresse des Beschafferprofils: http://www.beschafferprofil.huerth.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXT2YYDYY4P
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXT2YYDYY4P
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung und Erweiterung Feuerwache Hürth (Generalunternehmer)

Referenznummer der Bekanntmachung: 10 ZVS 2018-102
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45200000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Hürth plant die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Feuer- und Rettungswache am Standort Luxemburger Straße 450 in 50354 Hürth in zwei Bauabschnitten und sucht dafür einen leistungsstarken Generalunternehmer, der in der Lage ist, das Projekt im vorgegebenen Zeitrahmen schlüsselfertig umzusetzen und dabei Sorge trägt, dass der Funktionsfähigkeit der Feuerwehr zu jedem Zeitpunkt sichergestellt ist.

Eckdaten zum Projekt (Orientierungswerte):

Grundstücksgröße: 17 249 qm

Bruttorauminhalt ohne Nebenanlagen (BRI nach DIN 277): 45 859 qm

Bruttogeschossfläche ohne Nebenanlagen (BGF-R): 9 919 qm

Nutz-und Verkehrsfläche (Bedarf): 8 766 qm

Übergabe des schlüsselfertigen Gebäudes (nach jetzigem Planungsstand): Dezember 2021

Vertragslaufzeit (Inklusive der Gewährleistungszeitraums): Dezember 2026

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45000000
45210000
45216000
45216100
45216121
45300000
45400000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA27
Hauptort der Ausführung:

Feuerwache Hürth Luxemburger Straße 450 50354 Hürth

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die schlüsselfertige, funktions-, betriebs- und bezugsbereite Erstellung der Feuer- und Rettungswache am Standort Luxemburger Straße 450 in 50354 Hürth.

Zur vertragsgemäßen Herstellung des Projekts soll der Auftragnehmer alle erforderlichen Planungsleistungen, Lieferungen, Bauleistungen, auftragnehmerseitige Projektmanagementleistungen sowie alle sonstigen erforderlichen Leistungen im Sinne einer schlüsselfertigen Leistung erbringen.

Ausgenommen hiervon sind lediglich folgende Leistungen:

- Bauherrenseitig erbrachte Vorabmaßnahmen der Rodung von Bäumen und Strauchwerk,

- Die Leistungen der Versorgungsträger gemäß der festgelegten Schnittstellen und Leistungsabgrenzungen für die Strom-, Trinkwasser-, Fernwärme und Abwasser-Anlagen sowie die Übergabestationen,

- Das lose Mobiliar, das auftraggeberseitig zu liefern ist,

- Die durch den Auftraggeber einzubauenden elektronische Schließanlage,

- Beamer (mit Ausnahme der Beamerhalterungen), Datenverarbeitungs-Endgeräte, Drucker und Medienwagen,

- Telefonanlagen und -endgeräte,

- Zentrale und dezentrale Serveranlagen,Whiteboards und Tafeln.

Der Auftragnehmer soll sämtliche Planungsleistungen erbringen, die im Anschluss an die Baugenehmigung für eine nach Maßgabe dieses Vertrages anforderungsgerechte Realisierung des Projekts erforderlich sind. Insbesondere ist vom Auftragnehmer die Ausführungsplanung für alle Gewerke zu erstellen.

Der Auftragnehmer soll dabei seiner Planung die in den Ausschreibungsunterlagen enthaltenen Planungsdokumente zugrunde legen und diese in Übereinstimmung mit der Leistungsbeschreibung eigenverantwortlich fortentwickeln. Die in den Ausschreibungsunterlagen enthaltenden Planungsdokumente haben die Planungstiefe einer Entwurfsplanung, Leistungsphase 3 im Sinne der HOAI. Aufbauend auf der Entwurfsplanung wurde durch die auftraggeberseitig beauftragten Architekten eine Leitdetailplanung erstellt. Diese Leitdetailplanung umfasst zeichnerische Detaildarstellungen, die die Entwurfsplanung im Hinblick auf die durch den Auftragnehmer zu leistende Ausführungsplanung präzisieren. Sie stellt jedoch die baulichen Details nicht im Sinne einer vollständigen und ausführungsreifen Planung dar, sondern diese ist durch den Auftragnehmer zu einer solchen fortzuentwickeln.

Die Bauausführung muss bei laufendem Betrieb der Feuerwehr und des Rettungsdienstes auf der Liegenschaft erfolgen. Der Auftragnehmer hat daher insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass der Betrieb der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu keiner Zeit durch die Bauarbeiten behindert wird.

Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgt daher auch in mehreren Bauabschnitten:

Dem ersten Bauabschnitt gehen mehrere Infrastruktur Maßnahmen voraus. Unter anderen Errichten eines neuen Trafogebäudes, Verlegen der Fernwärme, Erstellen einer neuen Zufahrt zur Luxemburger Straße. Diese Leistungen sind ebenfalls Bestandteil des hier beschriebenen Leistungsumfangs.

Der 1. Bauabschnitt startet mit dem Errichten der Kalthalle und der Halle für die Freiwillige Feuerwehr. Diese Gebäude werden in der Bauphase des 2. Bauabschnittes als Interimslösung genutzt, um die gesamte Feuerwehr zu beherbergen und den Betrieb uneingeschränkt aufrecht zu erhalten.

Im 2. Bauabschnitt werden die Bestandshallen abgebrochen und das Hauptgebäude errichtet. Es sind Interimsmaßnahmen zu berücksichtigen und nach Abschluss wieder zu entfernen.

Der Auftraggeber stellt mit den Ausschreibungsunterlagen ein erstes Baulogistikkonzept zur Verfügung, das von den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern im Vergabeverfahren auf Umsetzbarkeit überprüft und fortentwickelt werden (Zuschlagskriterium). Nach Auftragserteilung ist es vom Auftragnehmer weiter zu detaillieren und entsprechend umzusetzen.

Im Anschluss an die Fertigstellung des Projekts soll der Auftragnehmer darüber hinaus auch die Wartung der technischen Anlagen in Übereinstimmung mit einer verlängerten Gewährleistungsfrist von 5 Jahren übernehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 05/03/2019
Ende: 31/12/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
Werbung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zwingend folgende Angaben zu machen:

1) Eigenerklärung zur Eignung I (EU) mit folgenden Angaben:

- ggf. Angaben zur Präqualifizierung

- Eintragungen in das Berufs- oder Handelsregister (§ 6a EU Nr. 1 VOB/A) sowie die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft

- (Nicht-)Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A

Die Eigenerklärungen sind unter Verwendung der auf dem Vergabemarktplatz Rheinland zur Verfügung gestellten Formblätter abzugeben.

Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag zunächst keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen. Die entsprechenden Nachweise sind in der Eigenerklärung zur Eignung benannt.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zwingend folgende Angaben zu machen:

1) Eigenerklärung zur Eignung II (EU) mit folgenden Angaben:

- Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung (§ 6a EU Nr. 2 Buchst. a VOB/A)

- Jahresumsatz bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern dieser Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen (§ 6a EU Nr. 2 Buchst. c VOB/A)

Die Eigenerklärungen sind unter Verwendung der auf dem Vergabemarktplatz Rheinland zur Verfügung gestellten Formblätter abzugeben.

Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag zunächst keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen. Die entsprechenden Nachweise sind in der Eigenerklärung zur Eignung benannt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Die Berufshaftpflichtversicherung muss objektbezogen eine Deckungssumme von mindestens 5 000 000,00 EUR für Personen-, Umwelt-, Vermögens- und Sachschäden je Schadensfall ausweisen. Die Zusage des Versicherers, eine entsprechende Versicherung im Falle der Auftragserteilung abzuschließen bzw. die Deckungssumme auf den gewünschten Betrag anzupassen, ist zulässig.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/jeder Bewerbergemeinschaft zwingend folgende Angaben zu machen:

1) Eigenerklärung zur Eignung III (EU) mit folgenden Angaben:

- Benennung von mindestens drei Referenzen aus den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind (§ 6a EU Nr. 3 Buchst. a VOB/A); die Angaben müssen zwingend folgende Informationen beinhalten: Auftraggeber mit Anschrift und Kontaktdaten; Beschreibung der Bauleistungen (insbesondere Neubau- bzw. Umbaumaßnahme, laufender Betrieb, Feuerwache bzw. Rettungsstation) und der Planungsleistungen; Ausführungszeitraum, Baukosten (KG 300 bis 500 netto)

- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal (§ 6a EU Nr. 3 Buchst. g VOB/A

Die Eigenerklärungen sind unter Verwendung der auf dem Vergabemarktplatz Rheinland zur Verfügung gestellten Formblätter abzugeben.

Die Anforderungen müssen im Falle einer Eigenerklärung von der Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Nachweise und Erklärungen erbringt. Abweichend dazu sind die Angaben zur Beschäftigtenzahl von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu machen.

Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag zunächst keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen. Die entsprechenden Nachweise sind in der Eigenerklärung zur Eignung benannt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Es sind mindestens drei vergleichbare Referenzen zu benennen und zu beschreiben.

2) Die Projektkosten (KG 300 bis 500 entsprechend der DIN 276) für die Referenz sind größer/gleich 20 000 000,00 EUR (netto).

3) Bei der Referenz handelt es sich um

a) einen Erweiterungsbau, einen Umbau oder eine Modernisierung im Sinne des § 2 HOAI bei laufendem Betrieb oder

b) eine Baumaßnahme für eine Feuerwache bzw. Rettungsstation (vgl. Anlage 10 zu §§ 34 Abs. 1 und 35 Absatz 6 HOAI) bzw. eines vergleichbaren Gebäudes oder

c) eine Baumaßnahme bei der neben der Bauleistung auch Planungsleistungen (mindestens die Leistungsphase 5 "Ausführungsplanung" aus dem Leistungsbild der Objektplanung nach § 34 HOAI) erbracht wurden.

Insgesamt müssen durch die vorgelegten Referenzen mindestens zwei der vorgenannten Mindestanforderungen a) bis c) erfüllt werden.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/09/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 01/10/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Teilnahmeunterlagen werden den Bietern ausschließlich über die im Anhang A genannte Kontaktstelle (Vergabemarktplatz Rheinland) unter https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/.de zur Verfügung gestellt. Die Nutzung des Vergabemarktplatzes ist kostenfrei. Unter https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/ finden Sie weitere Informationen.

2) Im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs werden mit dem Generalunternehmervertrag, dem Wartungsvertrag, der Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm sowie der Bewertungsmatrix Unterlagen veröffentlicht, die erst im Rahmen der Angebotsphase auszufüllen und einzureichen sind. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei diesen Unterlagen um die jeweils aktuelle Fassung handelt. Geringfügige Anpassungen bzw. Änderungen bis zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes sind möglich.

3) Zusätzliche Auskünfte zu den Teilnahmeunterlagen sind spätestens bis zum 11.9.2018, 10.00 ausschließlich über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Rheinlands anzufordern. Anfragen, die nicht über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes gestellt werden, bleiben unberücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass entsprechend § 5 Absatz 1 der Nutzungsbedingungen VMP NRW Beantwortungen von Fragen- sowie auch alle anderen Nachrichten der Vergabestelle - als zugestellt gelten, wenn sie in den Projektraum des Vergabemarktplatzes NRW bereitgestellt worden sind. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es für den Zugang nicht auf eine Benachrichtigung per E-Mail ankommt.

4) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benennen. Die Gründung einer Bewerbergemeinschaft ist mit dem Vordruck "Erklärung der Bewerbergemeinschaft (Anlage 1 zur Bewerbung)" anzuzeigen. Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist der Vordruck "Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 1 zum Teilnahmeantrag) auszufüllen.

5) Der Rückgriff auf die Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) ist ebenfalls zulässig. Der Bieter kann dementsprechend Teile der Leistung von einem anderen Unternehmen ausführen lassen und sich bei der Erfüllung im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen. Ein entsprechender Rückgriff auf andere Unternehmen ist mit dem Vordruck "Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen" (Anlage 3 zum Teilnahmeantrag) anzuzeigen. Für jedes Unternehmen, auf das im Rahmen der Eignungsleihe Bezug genommen wird ist - soweit dies für die Eignungsleihe notwendig ist - der Vordruck "Eigenerklärung zur Eignung" (Anlage 1 zum Teilnahmeantrag) auszufüllen. Der Nachweis, dass ein anderes Unternehmen Leistungen/Kapazitäten im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird, ist anhand des Vordruckes "Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Anlage 4 zum Teilnahmeantrag)" zu führen.

6) Mehrfachbeteiligungen einzelner Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft am Vergabeverfahren sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss des Bewerbers sowie aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.

7) Der Teilnahmeantrag ist in Textform nach § 126b BGB mithilfe elektronischer Mittel einzureichen. Als elektronisches Mittel für die Einreichung im Sinne des § 11 EU VOB/A ist ausschließlich das Bietertool des Vergabemarktplatzes Rheinland zu nutzen. Die Nutzung einer (fortgeschritten oder qualifizierten) elektronischen Signatur ist nicht notwendig.

Bekanntmachungs-ID: CXT2YYDYY4P

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 2211473116
Fax: +49 2211472889

Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet nach § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Zur Zulässigkeit ist folgendes zu beachten:

1) Der geltend gemachte Verstoß gegen Vergabevorschriften wurde vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar waren, müssten bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Ein Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingehen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/08/2018
Werbung