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Wasserversorgungsanlage Camp Castor, Gao/Mali Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S 138-283364

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Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr
Fontainengraben 200
Bonn
53123
Deutschland
Kontaktstelle(n): DL II 5
Telefon: +49 22855040
E-Mail:
Fax: +49 2285504894741
NUTS-Code: DEA22

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://evergabe-online.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Wasserversorgungsanlage Camp Castor, Gao/Mali

Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S 138-283364
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45252126
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erweiterung der Leistung aus dem Vertrag 1/DLII5/HI010 gem. § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GWB für den Leistungsbestandteil Abwasseraufbereitung

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 2 165 000.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
39350000
39370000
65120000
42912330
42912300
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: 00
Hauptort der Ausführung:

Gao, Mali

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bauliche Anlagen: Belebungsbecken, Pufferspeicher, Membran-Biologischer-Reaktions-Container, Schlammentwässerung, Sachdrainage, Regale für Schlammtrocknung, Erweite-rung der Halle (Bodenplatte, Wände, Dach), zusätzliche solarthermische Module auf dem Dach der Hallenerweiterung.

Prozesstechnik: Mind. drei drehzahlgesteuerte Membran-/Linearkolbenverdichter (angeschlossen an die Gebäudeleittechnik (GLT)), mind. 5 drehzahlgesteuerte Abwasserdruckpumpen (angeschlossen an die GLT), ggf. weitere Tauschmotorpumpen inkl. Pumpstationen, zonengesteuerte Luftverteiler, Volumenstrommesser für Belüftereinheiten, Schwimmerschalter, Ultraschallhöhenstandmesser, hydrostatische Füllstandanzeigen, Niveauüberwachungssensoren mit optisch-akustischem Alarm, Telemetrieanlagen, Control-Steuermodul für die Sensoren inkl. der Software, Schlammspiegelmessgerät, Entschäumungsmitteldosiereinrichtung, pH-Wert-Kontroll- und Dosiereinrichtung, Flockungsdosiereinrichtung, Fällungsmitteldosiereinrichtung, Eliminationsstufe von Mikroschadstoffen. Überwachungssensoren für Abwasser für die Parameter chemischer und biologischer Sauerstoffbedarf, Phosphat-/Stickstoffgesamt-/Feststoffgehalt, pH-Wert-Messung, gesamtorganischer Feststoffgehalt, relativer Feuchtegehalt der Feststoffmasse, Nitrat-/Nitrit-/Stickstoff-/Sauerstoffkonzentration.

Energietechnik: Kompressionskältemaschine, freie Kühlung mittels Luft-Wasser Wärmetauscher, solarthermische Kälteanlagentechnik inkl. diverser Temperatur-, Volumenstrom-, Druck-, Füllstandmessperipherie inkl. der Hardware- sowie softwareseitigen Integration dieser Technik in die Steuerungssoftware.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es handelt sich um eine Bekanntmachung gem. § 132 abs. 5 i.V.m. § 135 abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 GWB

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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Der Auftrag fällt nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie
Erläuterung:

Gem. §132 Abs. 5 i.V.m. §135 Abs. 2 u. 3 GWB können Änderungen eines öffentlichen Auftrags (öA) gem. §132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GWB auch vor Änderung des öA bekannt gemacht werden, wenn der AG der Ansicht ist, dass die Änderung zulässig ist. Die Voraussetzungen gem. §132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 u. S 2 GWB sind erfüllt. Die Abwasseranlage (AA) basiert auf einem Einwohnerwert (EW) von 1500. Durch einen Personalaufwuchses und eines unerwartet hohen Feststoffanteils im Abwasser wird der vorgegebene EW überschritten. Die AA ist deshalb zwingend zu ergänzen, um einen Ausfall der AA zu verhindern (mögliche Kontamination der Umwelt). Ein Wechsel des AN kann aus techn. Gründen nicht erfolgen. Es müssten Leistungen mit unterschiedlichen technischen Merkmalen erworben werden. Dies führt zur Unvereinbarkeit od. unverhältnismäßigen techn. Schwierigkeiten bei Gebrauch u. Instandhaltung (IH). Die AA funktioniert ausschließl. als geschlossenes System. Der AN hat die AA selbst geplant. Die zusätzlich erforderliche Technik besteht aus mehreren Anlagenteilen, die nur durch den AN eingebaut werden können, da die Anpassung prozess-, regelungs- und energietechnisch erfolgen muss. Für die Anpassung benötigte Informationen sind Firmengeheimnisse des AN, sodass er nicht zur Offenlegung verpflichtet ist. Die AA ist Eigentum des AN. Ein Eingriff durch den AG ist nicht mögl. Der AG kann nicht entscheiden, dass ein Dritter die erforderlichen Ergänzungen einbaut. Das Erbringen der zus. Leistungen durch einen anderen AN führt zu längeren Verzögerungen in der Nutzung der Hauptleistung (u.a. Wartungsbedarfe) u./o. zu komplexen techn. Anpassungen u./o. der derzeitige AN müsste in seinen Leistungsverpflichtungen reduziert werden. Dies ist vertraglich jedoch nicht vorgesehen.

Die Zuordnung von Leistungsstörungen ist unmöglich. Die Leistungserbringung in ihrer Gesamtheit ist gefährdet. Es wird weiterhin eine AA als Leistung geschuldet. Der Wert der Auftragsänderung ist kleiner als 50 % des ursprünglichen Auftragswertes.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 138-283364

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: 1/DLII5/HI010
Bezeichnung des Auftrags:

3. Änderungsvereinbarung zum vertrag 1/DLII5/HI010

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
18/07/2018
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
LKK Klimatechnik Handels- und Servicegesellschaft mbH
Bahnhofstraße 18
Strausberg
15344
Deutschland
NUTS-Code: DE409
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 2 165 000.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail:
Fax: +49 2289499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Un-ternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unbe-rührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/07/2018
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