EU-weite Ausschreibung von Sammel- und Transportleistungen für den Rhein-Lahn-Kreis

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft
Insel Silberau 1
Bad Ems
56130
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Müller
E-Mail:
NUTS-Code: DEB1A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E17772633
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft
Insel Silberau 1
Bad Ems
56130
Deutschland
Kontaktstelle(n): Abfallwirtschaft, Frau Maczey/Herr Hoffmeister (Zimmer 412)
E-Mail:
NUTS-Code: DEB1A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Abfallwirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

EU-weite Ausschreibung von Sammel- und Transportleistungen für den Rhein-Lahn-Kreis

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90500000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gesamtleistung wird in 3 Losen vergeben:

Los 1: Sammlung und Transport verschiedener Abfallfraktionen;

Los 2: Gestellung und Abfuhr von Großcontainern;

Los 3: Sammlung und Entsorgung von Problemabfällen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sammlung und Transport verschiedener Abfallfraktionen

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90511200
90511100
90511400
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1A
Hauptort der Ausführung:

Rhein-Lahn-Kreis.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Sammlung und Transport von Restabfall, Bioabfall und Altpapier:

- 14-tägliche behältergestützte Sammlung von Restabfall (inkl. Abfuhr bereitgestellter 70 l-Zusatz-/Anstattsäcke); 1 100-l-Restabfallbehälter sind teilweise auch einmal bzw. zweimal wöchentlich zu leeren,

- 14-tägliche behältergestützte Sammlung von Bioabfall (inkl. Abfuhr bereitgestellter 50-l-Anstattsäcke und 120-l-Zusatzsäcke),

- Vierwöchentliche behältergestützte Sammlung von Altpapier, inkl. Abfuhr bereitgestellter Altpapierbündel/PPK-Beistellungen,

- Transport der gesammelten Abfallfraktionen (Restabfall, Bioabfall und Altpapier) zum AWZ Rhein-Lahn,

- Die Durchführung der Behältergestellung, des Behälteränderungsdienstes sowie der Behälterbestandspflege erfolgt durch den Auftraggeber.

Sammlung und Transport von Sperrmüll (inkl. Altholz) sowie E-Schrott/Schrott:

- Sammlung von Sperrmüll (inkl. Altholz) sowie von E-Schrott/Schrott jeweils auf Anforderung durch den Anschlusspflichtigen im Wertscheckverfahren,

- Transport der gesammelten Abfälle zum AWZ Rhein-Lahn.

Sammlung und Transport von Grünabfall:

- Sammlung von Grünabfall auf Anforderung durch den Anschlusspflichtigen im Wertscheckverfahren,

- Transport der gesammelten Mengen zur jeweiligen vom Auftraggeber vorgegebenen Grüngutsammelstelle.

Wertscheckverfahren:

- Durchführung des Wertscheckverfahrens zur Organisation der Sammlung von Sperrmüll (inkl. Altholz), E-Schrott/Schrott und Grünabfall.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 31/12/2027
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Vgl. Ziffer II.2.11).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Vertrag verlängert sich einmalig um 1 Jahr (31.12.2028), wenn er nicht spätestens 12 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit vom Auftraggeber gekündigt wird (Verlängerungsoption).

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gestellung und Abfuhr von Großcontainern

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90511100
90511000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1A
Hauptort der Ausführung:

Rhein-Lahn-Kreis.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

- Gestellung von 4-cbm- bis 10-cbm-Absetzcontainer, 20-cbm- bis 30-cbm-Abrollcontainer sowie 10-cbm- bis 20-cbm-Presscontainer,

- Abfuhr von Containern auf Abruf (inkl. Hin- und Rücktransport des jeweils selben Containers bei Containern aus Privateigentum),

- Containergestellung (für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen), inkl. anschließender Abfuhr der mit Abfällen befüllten Container,

- Transport der übernommenen Abfallmengen zum AWZ Rhein-Lahn.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Vgl. Ziffer II.2.11).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Vertrag verlängert sich einmalig um 1 Jahr (31.12.2024), wenn er nicht spätestens 12 Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit vom Auftraggeber gekündigt wird (Verlängerungsoption).

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sammlung und Entsorgung von Problemabfällen

Los-Nr.: 3
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90510000
90511300
90513000
90520000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1A
Hauptort der Ausführung:

Rhein-Lahn-Kreis.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

- Zweimal jährlich durchzuführende mobile Problemabfallsammlung (je Sammelplatz) an den vom Auftraggeber vorgegebenen Sammelplätzen im Kreisgebiet (inkl. Annahme von Elektrokleingeräten),

- Übernahme von Problemabfällen an der Problemstoffsammelstelle im AWZ Rhein-Lahn,

- Transport zum Zwischenlager bzw. zur Entsorgungsanlage,

- Entsorgung der gesammelten und übernommenen Problemabfälle (inkl. Übergabe bestimmter Abfallfraktionen an die entsprechenden Entsorgungssysteme).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Vgl. Ziffer II.2.11).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Vertrag verlängert sich einmalig um 1 Jahr (31.12.2024), wenn er nicht spätestens 12 Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit vom Auftraggeber gekündigt wird (Verlängerungsoption).

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters,

- (Eigen-)Erklärung zur Solvenz auf gesonderte Anforderung,

- Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den Jahren 2015 bis 2017 für jedes einzelne dieser Geschäftsjahre,

- (Eigen-)Erklärung zur Solvenz auf gesonderte Anforderung: Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung Bilanzen oder Bilanzauszüge aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren oder andere geeignete Nachweise für diesen Zeitraum (z. B. Erklärung eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters), welche die Solvenz des Bieters nachweisen, vom Bieter ergänzend zu fordern,

- Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR. Hinweis: Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung den Versicherungsschein vom Bieter ergänzend zu fordern.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Los 1: Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Sammlung von Restabfall oder Bioabfall oder PPK aus Haushalten;

Los 2: Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Sammlung von Sperrmüll oder Grünabfall für öffentliche Auftraggeber oder gewerbliche Sammlung von Siedlungsabfall/gewerbliche Abfälle oder Grünabfall;

Los 3:

- Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die mobile Sammlung von Problemabfällen/schadstoffhaltigen Abfällen,

- Nutzungsnachweis für das angebotene Zwischenlager für die zu übernehmenden Problemabfälle.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Los 1: Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Sammlung von Restabfall oder Bioabfall oder PPK aus Haushalten in Abfuhrgebieten mit insgesamt mindestens 50 000 Einwohnern. Bei der Sammlung in mindestens einem Abfuhrgebiet muss ein Identsystem eingesetzt worden sein. Die Referenz ist für mindestens 2 Jahre (24 Monate) in den Jahren 2013 bis 2017 durch eine Auflistung der Auftraggeber mit Angabe der jeweiligen Beauftragungszeiträume und der Einwohnerzahlen vorzulegen. (Es gilt die Summe der Referenzen.)

Los 2: Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Sammlung von mindestens 1 000 Mg Sperrmüll oder Grünabfall pro Jahr für öffentliche Auftraggeber oder gewerbliche Sammlung von mind. 1 000 Mg Siedlungsabfall/gewerbliche Abfälle oder Grünabfall. Die Referenz ist für 2 Jahre in den Jahren 2015 bis 2017 durch eine Auflistung der Auftraggeber mit Angabe der Mengen und der jeweiligen Beauftragungszeiträume vorzulegen. (Es gilt die Summe der Referenzen.) Alternativ gelten auch Referenzen gemäß den Anforderungen für Los 1.

Los 3: Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die mobile Sammlung von Problemabfällen/schadstoffhaltigen Abfällen für mindestens einen öffentlichen Auftraggeber. Die Referenz/-en ist/sind für mindestens 2 Jahre in den Jahren 2015 bis 2017 durch eine Auflistung der/des Auftraggeber/-s mit Angabe der jeweiligen Mengen und Beauftragungszeiträume vorzulegen. (Es gilt die Summe der Referenzen.)

- Nutzungsnachweis für das angebotene Zwischenlager für die zu übernehmenden Problemabfälle. Der Nachweis muss die Mindestangaben des den Vergabeunterlagen beigefügten Musters beinhalten. Soweit der Bieter selbst Betreiber des angebotenen Zwischenlagers ist, kann der Nutzungsnachweis durch eine Eigenerklärung des Bieters geführt werden.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

- Verpflichtungserklärung für öffentliche Aufträge, die vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) vom 20.4.2009 (BGBl. I S. 799) in der jeweils geltenden Fassung erfasst werden nach § 4 Abs. 1 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz - LTTG),

- Verpflichtungserklärung nach § 3 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz - LTTG).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 23/08/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 23/08/2018
Ortszeit: 11:15
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bei der Öffnung der Angebote sind nach § 55 Abs. 2 VgV keine Bieter zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zu Ziffer I.3) "Kommunikation": die Abwicklung des Vergabeverfahrens erfolgt über das Vergabeinformationssystem ELViS der Vergabeplattform subreport. Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich elektronisch über den entsprechenden Projektzugang auf der vorgenannten Plattform zur Verfügung. Ein postalischer Versand der Vergabeunterlagen in Papierform erfolgt nicht. Zu Ziffer I.3) "Kommunikation; weitere Auskünfte erteilt": Anfragen von Bietern im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sind ausschließlich elektronisch über das Vergabeinformationssystem ELViS der Vergabeplattform subreport an die ausschreibende Stelle zu richten. Hierzu ist eine (kostenlose) Registrierung unter dem entsprechenden Projektzugang auf der vorgenannten Vergabeplattform erforderlich. Auskünfte im Zuge des Vergabeverfahrens werden von der ausschreibenden Stelle ebenfalls ausschließlich elektronisch über den entsprechenden Projektzugang des Vergabeinformationssystems ELViS der Vergabeplattform subreport erteilt. Die Bieter, die sich unter dem entsprechenden Projektzugang auf der vorgenannten Vergabeplattform registriert haben, werden per E-Mail über das Vorliegen etwaiger Bieterinformationen informiert. Die ausschreibende Stelle empfiehlt daher allen interessierten Unternehmen, sich unter dem entsprechenden Projektzugang auf der vorgenannten Plattform (kostenlos) zu registrieren. Zu Ziffer I.3) "Kommunikation; Angebote sind einzureichen": die Angebote sind ausschließlich in Papierform bei der genannten Kontaktstelle einzureichen. Eine elektronische Angebotsabgabe ist nicht zulässig.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der zuvor benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.

Der Antrag ist auch vor wirksamer Zuschlagserteilung unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/07/2018