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Erweiterungsbau Primarbereich für das inklusive Schulzentrum Döbern am Standort Ringstraße/ Ecke Schulstraße 1: Projektsteuerungsleistungen (s. Ziff. II.2.4)

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Amt Döbern - Land
Forster Straße 8
Döbern
03159
Deutschland
Kontaktstelle(n): Fachbereich Bauen und Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Wirtschaftsförderung und Tourismus, Herr Kohlbacher
Telefon: +49 35600368791
E-Mail:
NUTS-Code: DE40G

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.amt-doebern-land.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/index.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung
Bülowstr. 66
Berlin
10783
Deutschland
Kontaktstelle(n): Barbara Zimmer
Telefon: +49 3021751920
E-Mail:
Fax: +49 3021751859
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.planungskultur.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung
Bülowstr. 66
Berlin
10783
Deutschland
Kontaktstelle(n): Barbara Zimmer
Telefon: +49 3021751920
E-Mail:
Fax: +49 3021751859
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.planungskultur.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterungsbau Primarbereich für das inklusive Schulzentrum Döbern am Standort Ringstraße/ Ecke Schulstraße 1: Projektsteuerungsleistungen (s. Ziff. II.2.4)

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen der Entwicklung des inklusiven Schulzentrums Döbern soll in Nachbarschaft der vorhandenen Oberschule eine Erweiterung für den Primarbereich erfolgen. Zur optimalen pädagogisch-organisatorischen Entwicklung der Schule wurde ein Grundstück (Ring-/Ecke Schulstraße) hinzugekauft. Auf diesem soll ein Neubau für die Nutzung als 2-zügige Grundschule (ca. 330 Schüler) mit Aula/Mensa und Fachräumen errichtet werden. Durch die Nachbarschaft ergeben sich Synergieeffekte (u.a. gemeinsame Nutzung Aula/Mensa). Aufgrund der hydrologischen Verhältnisse ist eine Geländeanhebung für den Neubau vorgesehen; eine Unterkellerung wird ausgeschlossen.

Grundlage bildet die "Konzeption für die Entwicklung des Schulstandort" sowie eine Vorentwurfsplanung für die neue Grundschule aus dem Jahr 2017 (nicht verbindlich für die weitere Planung). Zum Projektstart der Projektsteuerung werden mind. die Ergebnisse der Leistungsphase 4 der nun beauftragten Planer (Fertigstellung geplant 08/2018) vorliegen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE40G
Hauptort der Ausführung:

Deutschland, Döbern

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die zu vergebenden Planungsleistungen betreffen im Einzelnen:

1) Neubau eines 4-geschossigen Gebäudes für den Primarbereich (Klassen 1-6);

2) Gestaltung der Schulfreiflächen mit insbesondere Pausenhof sowie Schulgarten und ggf. Kleinspielfeld;

3) Gliederung / Gestaltung der Erschließung von der Ringstraße sowie Einordnung der Abstellanlagen (Behindertengerechte PKW-Stellplätze/ Fahrrad-Stellflächen);

4) Gestaltung Buswendeschleife und PKW-Stellplätze (Anzahl: 20).

Die Baumaßnahmen sind unter Berücksichtigung der bestehenden Gebäude (Oberschule Germanus-Theiss) durchzuführen. Die Planungen und energetischen Nachweise sollen nach gültiger EnEV und EEWärmeG erfolgen.

Im Ergebnis sollen architektonisch ansprechende Gebäude sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.

Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Neubau; 2. Größenordnungen Hochbau/Freianlagen: rd. 3.100 qm BGF / rd. 3.200 qm; 3. Geschätzte Projektkosten (Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276): ca. 8,0 Mio. EUR brutto (davon KGr 300: rd. 3,9 / KGr 400: 1,4 / KGr 500: 0,7 Mio. EUR brutto).

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an §2 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (Stand 2014) in den Handlungsbereichen A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten), C (Kosten und Finanzierung), D (Termine, Kapazitäten und Logistik) und E (Verträge und Versicherungen).

Folgende Leistungen sollen vergeben werden: Grundleistungen der Projektstufe 1 teilweise sowie 3 bis 5, soweit erforderlich (siehe Vergabeunterlagen, hier: Leistungsbild). Außerdem sollen ausgewählte Besondere Leistungen beauftragt werden. Die Projektstufe 1 beinhaltet lediglich die Leistungen, die als Grundlage der folgenden Projektstufen erforderlich sind. Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.11.

Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.

Folgende Unterlagen sind bereits Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet (s. Ziff. I.3) abgerufen werden können: Entwicklungskonzept sowie Vorentwurfsplanung/ Raumprogrammermittlung Neubau (beide: Ingenieur- und Architekturbüro Brückner, Spremberg, 08/2017 bzw. 09/2017) inkl. Anlagen (z. B. Baugrundgutachten); Vertragsentwurf; spezifiziertes Leistungsbild; im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung unterzeichnet vorzulegende Erklärungen (s. a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG).

Zu Beginn der Bearbeitung durch die Projektsteuerung werden außerdem die Ergebnisse mind. der Leistungsphase 4 der Planer zur Verfügung stehen.

Es ist vorgesehen, das Vorhaben unter Inanspruchnahme unterschiedlicher Fördermittel (Bund, Land) zu realisieren. Der gesamte Planungs- und Realisierungsprozess ist unter Beachtung/ Einhaltung der jeweiligen Förderbedingungen zu gestalten/zu steuern.

Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: Oktober 2018; 2. Planung/Baudurchführung: bis 06/2021; 3. Abrechnung / Erstellung Verwendungsnachweis (Fördermittel): bis 11/2021.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Bearbeitendes Personal (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 80
Qualitätskriterium - Name: Strukturelle Herangehensweise (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Fachtechnische Lösungsansätze (anhand von praktischen Beispielen, nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 45
Qualitätskriterium - Name: Präsentation/aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 75
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 38
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3;

(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 1.200 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,8 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,2 %).

(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen, ganz oder teilweise, ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung;

(2) Mit dem Abschluss des Vertrages wird lediglich die Projektstufe 1 teilweise (soweit nach spezifiziertem Leistungsbild erforderlich) beauftragt. Eine Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Amtsausschusses;

Die Beauftragung der Projektstufe 3 steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Fördermittel (vorauss. 11/2018).

(3) Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen sowie die Genehmigungsfähigkeit;

(4) Sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich, sollen optional ausgewählte Besondere Leistungen (s. Vergabeunterlagen - spezifiziertes Leistungsbild) vergeben werden;

(5) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung werden über die mit Veröffentlichung der Bekanntmachung bereits zur Verfügung gestellten Unterlagen hinaus folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für Honorarangebot.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 der Planer / Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.

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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen - bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung - auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen:

(1) Eigenerklärungen/Auflagen:

(a) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;

(b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 und § 124 vorliegen;

(c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;

(d) Eigenerklärung (s. Teilnahmeantrag Pkt. 3) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen;

(e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1;

(f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Pkt. 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach § 47 (1) VgV und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gemäß §§ 123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.

(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,

- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,

- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Umsatz:

a) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017);

b) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für Dienstleistungen im Leistungsbild Projektsteuerung im Sinne AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (Stand 2014) § 2.

Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).

(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:

Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2,0 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).

Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Keine

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Darstellung (Teilnahmeantrag 4.2) der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2016, 2015) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Architekten und Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in Anzahl der Architekten und Ingenieure (inklusive Führungskräfte) im Leistungsbild Projektsteuerung im Sinne § 2 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 insgesamt sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.

(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Pkt. 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.

(3) Für das in Ziffer II.1.4 und II.2.4 aufgeführte Leistungsbild sind aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) mindestens 2 und maximal 4 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:

- Bezeichnung der Maßnahme und Ort/Land/Auftraggeber,

- Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103,

- Name des Auftragnehmers,

- Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 der Planer i.S. HOAI 2013 § 34 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber),

- Projektkosten netto (Summe KGr 200-700 nach DIN 276) bezogen auf den Neubau-/ Erweiterungsbauanteil i.S. HOAI 2013 § 2,

- BGF bezogen auf den Neubau-/Erweiterungsbauanteil i. S. HOAI 2013 § 2,

- Schwierigkeitsgrad (Honorarzone[n] im Sinne §5 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 [Stand 2014]),

- Art der Baumaßnahme i. S. HOAI 2013 § 2 (Neubau-/Erweiterungsbaumaßnahme / Andere [Umbau, Modernisierung, Instandhaltung, Instandsetzung, Wiederaufbau u. ä.]).

Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/Projektmerkmalen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2) zu tätigen (sofern zutreffend, nicht zwingend für die Wertungsfähigkeit der Referenzen): Gebäudetypologie Schule; Versammlungsstätte im Sinne Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO); Realisierung unter Inanspruchnahme von finanziellen Fördermitteln; Erstellung Verwendungsnachweis. Es geht je Leistung/Projektmerkmal max. ein Projekt in die Wertung ein.

Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich Kosten und/oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen. Nicht in deutscher Sprache verfasste Schreiben sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.

Die Referenzprojekte müssen auf jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.

Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:

1) Anzahl der festangestellten Architekten und Ingenieure (inklusive Führungskräfte) mit ≥ 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Projektsteuerung im Sinne § 2 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 mit Berufserfahrung ≥ 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt;

2) Referenzprojekte: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte, die folgende Bedingungen erfüllen: 1. Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme i.S. HOAI 2013 § 2; 2. Projektkosten (Summe KGr 200-700 nach DIN 276) bezogen auf den Neubau-/ Erweiterungsbauanteil im Sinne HOAI § 2 größer/gleich 2,2 Mio. EUR netto; 3. Fertigstellung Leistungsphase 8 der Planer im Sinne HOAI 2013 § 34 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) in den letzten 5 Jahren (im Zeitraum 06/2013 bis 05/2018).

Für die mindestens 2 und maximal 4 Referenzprojekte, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:

a) mindestens ein Referenzprojekt mit Projektkosten (Summe KGr 200 - 700 nach DIN 276) bezogen auf den Neubau-/ Erweiterungsbauanteil im Sinne HOAI § 2 größer/gleich 4,4 Mio. EUR netto;

b) durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Projektstufen 3 bis 5 (Grundleistungen) in den Handlungsbereichen A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten), D (Termine, Kapazitäten und Logistik) und E (Verträge und Versicherungen) im Sinne § 2 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (2014) mindestens einmal abgedeckt sein;

c) mindestens 2 Referenzprojekte, bei denen die Projektstufen 3 bis 5 im Handlungsbereich C (Kosten und Finanzierung) im Sinne § 2 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (2014) durchgängig erbracht wurden.

Alle Mindestanforderungen müssen in einem oder mehreren Referenzprojekten (maximal 4) erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

VgV § 75 (1-3) in Verbindung mit VgV § 44: Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure:

(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt bzw. Ingenieur in der jeweiligen Fachrichtung tätig zu werden;

(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen;

(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.

Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (Pkt. 6).

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

(1) Die örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis sicher zu stellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen;

(2) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzenden Vorschriften und Regeln des Landes Brandenburg, z.B. auch Brandenburgische Bauordnung (BbgBO), LHO und Vergabegesetz (BbgVergG);

(3) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);

(4) Vertrag;

(5) Im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten vorzulegende Erklärungen: Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG);

(6) Der Bewerber darf bei Vertragsausführung nur Personen einsetzen, die eine Erklärung gem. § 1 Verpflichtungsgesetz abgeben;

(7) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziffer III.1.2.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/07/2018
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.

Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Diese sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen zu unterschreiben und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Teilnahmeantrag.

Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziff. IV.2.2 ist ein Papierexemplar der Formblätter einschl. der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk "Erweiterungsbau Primarbereich Schulzentrum Döbern - VgV Projektsteuerung - Teilnahmeantrag - Bitte nicht öffnen" gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Teilnahmeantrag führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Die Nichtvorlage bzw. Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gem. VgV § 56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber (AG). Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.

(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Bewerbungsbogen einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.

(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1, Zuschlagskriterien sowie die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen), Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. und weitere Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.

(4) Weitere Auskünfte sind nur auf schriftl. Anfrage - unter der Projektbezeichnung "Erweiterungsbau Primarbereich Schulzentrum Döbern - VgV Projektsteuerung - Rückfragen" - per E-Mail an die in Ziff. I.3 genannte Adresse erhältlich. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen/Antworten im Internet (s. o.) kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der AG 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 (3), Unterabsatz 1).

(5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3, 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt max. 260 Punkte erreicht werden (Details s. Vergabeunterlagen, hier: Zuschlagskriterien/ Bewertungsmatrix Stufe 2). Bewertung Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 - niedrigster Preis).

(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der AG behält sich vor, den Zuschlag gem. VgV § 17 (11) auf Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE), Potsdam
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331866-1617
E-Mail:
Fax: +49 331866-1652

Internet-Adresse: http://www.mwe.brandenburg.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammergegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß § 160 (3) GWB, dass ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig ist, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

(2) Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE), Potsdam
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331866-1610
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VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/06/2018
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