Kampfmittelräumung (KMR) Südhafengelände Helgoland.

Auftragsbekanntmachung - Versorgungssektoren

Bauauftrag

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Gemeinde Helgoland, vertreten durch die Hafenprojektgesellschaft Helgoland mbH, Geschäftsführer Peter Singer
Lung Wai 28
27498 Helgoland
DEUTSCHLAND

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.helgoland.de

Weitere Auskünfte erteilen: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH
Am Sandtorkai 68
Kontaktstelle(n): Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH
Zu Händen von: Christoph Küpferle
20457 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 405149446356
E-Mail:
Fax: +49 40514944406356

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH
Am Sandtorkai 68
Kontaktstelle(n): Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH
Zu Händen von: Christoph Küpferle
20457 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 405149446356
E-Mail:
Fax: +49 40514944406356

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Kreisverwaltung Pinneberg
Kurt-Wagener-Str. 11, Haus 1
Kontaktstelle(n): Peter Singer
25337 Elmshorn
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 412145024498

I.2)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Sektorentätigkeiten im Bereich Verkehr
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Kampfmittelräumung (KMR) Südhafengelände Helgoland.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Ausführung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Helgoland.

NUTS-Code DEF09

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
- 1.5.1 Kampfmittelsondierung und -räumung mittels Abtrag von Boden und sonstigen Stoffen (Volumenräumung/Separation) auf Brachflächen im Südhafengelände mit: Boden-, Bauschuttabtrag/-aushub/-umlagerung, Abbruch/Rückbau ehem. unterirdischer Fundamente u. Anlagen(reste) u.a. Bunkerreste (Beton/Stahlbeton), Brechen von Bauschutt/Beton; Baugrubensicherung/Spundwandbau, Wasserhaltung/-aufbereitung, KMR in wassererfüllten Zonen, Leitungsrückbau/-sicherung, Separation von Fremdstoffen, Entsorgung, Wiedereinbau mit qualifizierter Verdichtung, Bohrlochsondierung mittels 3-Achs-Magnetometer, Arbeiten in kontaminierten Bereichen.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45112360, 45112000, 45111000, 90523100

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
- 2.1.1 Gesamträumfläche ca. 34 000 m², räumlich eng begrenzt, z.T. direkt angrenzend an Kajen und bauliche Anlagen,
- 2.1.2 Gesamtmassen zur KMR ca. 104 000 m³, davon ca. 10 700 m³ Umlagerung, Aufbereitung (Separation/Brechen) u. Einbau einer Boden-/Bauschutthalde, ca. 93 500 m³ Abtrag/Abbruch und Aushub/Aufbereitung von Boden, Bau-/Trümmerschutt und unterird. Anlagen,
- 2.1.3 Eingriffstiefen i.d.R. bis 4 m, in Einzelbereichen bis ca. 8 m u. GOK.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 4.5.2012 Abschluss 16.1.2013

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Einzelheiten hierzu enthalten die Verdingungsunterlagen.
Dessen ungeachtet ist bereits an dieser Stelle auf folgende Anforderungen hinzuweisen:
- 1.1.1 Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Schadenfall von mindestens 2 500 000,00 EUR für Personenschäden, 1 000 000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden (Kopie ausreichend!),
- 1.1.2 Nachweis einer Unfallversicherung für die bei den Vertragsarbeiten eingesetzten Bediensteten mit je 50 000,00 EUR für den Todesfall und mit je 100 000,00 EUR für den Fall dauernder Erwerbsunfähigkeit (Kopie ausreichend!).
Sofern der Bieter über keine entsprechende Versicherungspolice verfügt, hat er mit seinem Angebot verbindlich zu erklären, dass er im Fall der Auftragserteilung entsprechende Versicherungen abschließen wird.
Im Fall von Bietergemeinschaften sind entsprechende Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Einzelheiten enthalten die Verdingungsunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben:
- dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird und,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Bietergemeinschaften haben in ihrem Angebot ihre Mitglieder und deren jeweilige Aufgaben (Arbeitsteilung) innerhalb des Projektes zu beschreiben und die Gründe und Motive für die Zusammenarbeit darzulegen. Sie haben zudem einen Vertreter zu benennen, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.
Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form einer Bietergemeinschaft (unter anderem mit Blick auf § 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)) belegen. Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach - sei es als einzelnes Unternehmen, Bietergemeinschaft oder als verantwortlicher Nachunternehmer - an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden. Sollte im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bietergemeinschaft ihre Zusammensetzung verändern, oder ein Einzelbieter das Verfahren in Bietergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls dann nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat. Dies gilt entsprechend für Nachunternehmer.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Bei den Arbeiten handelt es sich übergeordnet um Maßnahmen der Kampfmittelräumung. Die Ausführung dieser Arbeiten ist hierzu qualifizierten Unternehmen mit Erlaubnis nach § 7 Sprengstoffgesetz (SprengG) in Verbindung mit im Unternehmen bestellten "verantwortliche Personen" gem. § 19 (1) 3 SprengG mit Befähigungsschein § 20 SprengG und Fachkundenachweis durch einen staatlichen oder staatlich anerkannten Grundlehrgang für den Umgang mit Fundmunition zur Kampfmittelbeseitigung vorbehalten. Alle Arbeiten, die dem Gewerk der Kampfmittelräumung zuzuordnen sind, dürfen ausschließlich durch dieses Unternehmen oder unter Aufsicht und Weisung der verantwortlichen Personen dieser Unternehmen ausgeführt werden. Die Vergabe der Arbeiten der Kampfmittelräumung an Nachunternehmer ist nicht zulässig.
Im Fall von Bietergemeinschaften hat mindestens eines der Mitglieder der Bietergemeinschaft die vorstehenden Bedingungen zu erfüllen.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - 2.1.1 Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Vorlage der Eigenerklärungen nach Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) der Verdingungsunterlagen. Der Auftraggeber behält sich vor, von denjenigen Bietern, die in die engere Wahl kommen, Bestätigungsschreiben der zuständigen Stellen über die in der Eigenerklärung gemachten Angaben, nachzufordern,
- 2.1.2 Nachweis der Haftpflicht- und Unfallversicherungsdeckung (siehe dazu bereits Ziff. III.1.1),
- 2.1.3 Nachweis der Erlaubnis nach § 7 SprengG (Kopie ausreichend!),
- 2.1.4 Benennung des im Unternehmen bestellten fachtechnischen Aufsichtspersonal in der KMR gem. § 19 (1) 3 SprengG mit Befähigungsschein § 20 SprengG.
Im Fall von Bietergemeinschaften sind die vorstehend aufgeführten Angaben, Eigenerklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen mit Ausnahme der geforderten Nachweise nach Ziff. 2.1.3 und 2.1.4, die nur von mindestens einem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen sind.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - 2.2.1 Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Vorlage der Eigenerklärungen nach Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) der Verdingungsunterlagen. Der Auftraggeber behält sich vor, von denjenigen Bietern, die in die engere Wahl kommen, Bestätigungsschreiben der zuständigen Stellen über die in der Eigenerklärung gemachten Angaben, nachzufordern,
- 2.2.2 Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft (nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung) bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten des Bieters (Kopie ausreichend!),
Im Fall von Bietergemeinschaft sind die vorstehend aufgeführten Angaben, Eigenerklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - 2.3.1 Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Vorlage der Eigenerklärungen nach Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) der Verdingungsunterlagen. Der Auftraggeber behält sich vor, von denjenigen Bietern, die in die engere Wahl kommen, Bestätigungsschreiben der zuständigen Stellen über die in der Eigenerklärung gemachten Angaben, nachzufordern. Mindestanforderungen an die Referenzen: Jeder Bieter hat mit seinem Angebot mindestens 2 und maximal 4 Referenzprojekte zu benennen, die mit der hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Die Referenzen müssen aufzeigen, dass der Bieter über Erfahrungen in der Volumenräumung/Separation (gem. AH KMR) mit den unter II.1.5) beschriebenen Leistungen verfügt. Sofern Präqualifikationsinhalte den Leistungsumfang nach Art (s. II.1.5)) und vergleichbarer Größenordnung (s. II.2.1)) nicht abdecken, sind zusätzliche Nachweise, die die Leistungsfähigkeit und Fachkunde in Bezug auf dieses Projekt eindeutig und hinreichend belegen (gem. Anforderungen Formblatt 124) mit dem Angebot einzureichen. Ein Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis unter Leistungsbereich "511_08 Kampfmittelräumung" allein ist hierfür nicht ausreichend,
- 2.3.2 Nachweis über die Erfüllung der "Anforderungen an gewerbliche Auftragnehmer" nach Anhang A-9.1.5 der AH KMR.; für den Baumaschinenführer: zusätzlich Nachweis der Führungserlaubnis (Kopie ausreichend!) und ausreichender Praxiserfahrung durch Benennung personenbezogener Referenzprojekte,
- 2.3.3 Namentliche Benennung, Qualifikation und Erfahrung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals.
Mindestanforderung: Benennung von mindestens 5 im Unternehmen bestellten Befähigungsscheininhabern nach § 20 SprengG. Alle Befähigungsscheininhaber müssen über ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen bzgl. Kampfmitteln des I. Weltkrieges und des II. Weltkrieges (Deutsches Reich und Alliierte) verfügen. Eingesetzte Befähigungsscheininhaber nach § 20 SprengG müssen zudem über eine mind. 2-jährige Berufserfahrung und Kenntnisse in der Aushubüberwachung verfügen. Nachweis der Qualifikation TRGS 524 bzw. BGR 128 für mindestens zwei Befähigungsscheininhaber nach § 20 SprengG. Für den Räumstellenleiter: Zusätzlich Nachweis über Erfahrungen in der Leitung entsprechender Großräumstellen insbesondere auch in den Aspekten Massen-, Personal- und Gerätemanagement durch Benennung personenbezogener Referenzprojekte. Alternativ entsprechender Nachweis über Erfahrungen im Massen-, Personal- und Gerätemanagement für den Bauleiter, Polier o.ä. durch Benennung personenbezogener Referenzprojekte.
- 2.3.4 Qualifizierte Benennung der für die Leistung zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung (Kurzdarstellung der Ausrüstung nach Art und Umfang); Zusicherung der Verwendung der für die Ausführung der Leistungen gem. II.1.5) geeigneter Gerätschaften und Anlagen (zu den Kriterien siehe Verdingungsunterlagen).
Im Fall von Bietergemeinschaften sind die geforderten Angaben und Nachweise zu Ziff. 2.3.1 und 2.3.3 von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Mit Blick auf die nach Ziff. 2.3.1 geforderten Mindestreferenzen (mind. 2 und max. 4) ist zudem Folgendes zu beachten: Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mindestens 2 Referenzen zu benennen, wobei die Leistungsfähigkeit und Fachkunde in Bezug auf den ausgeschriebenen Auftrag nur für die Bietergemeinschaft in ihre Gesamtheit durch die vorgelegten Referenzen nachgewiesen werden muss. Des Weiteren müssen die kampfmittelspezifischen Nachweise zu Ziff. 2.3.2 und die Mindestanforderungen nach Ziff. 2.3.3 nur von einem Mitglied der Bietergemeinschaft nachgewiesen werden. Die Anforderungen nach Ziff. 2.3.4 müssen ebenfalls nur von der Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
KMR1-GH2012
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

Bekanntmachung eines Beschafferprofils

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 182-297712 vom 22.9.2011

IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen
Kostenpflichtige Unterlagen: ja
Preis: 45,00 EUR

Zahlungsbedingungen und -weise: Die Vergabeunterlagen stehen ab dem Tag der Bekanntmachung zum kostenlosen download unter folgender Adresse bereit: https://www.pkmserver.de/helgoland-kampfmittel.

Zur Angebotsbearbeitung sind die zum download bereitgetstellten Formulare zu verwenden, die auf dem Bieterserver "Ausbau Hafen Helgoland" heruntergeladen werden können. Bitte geben Sie auf der Internetseite des Bieterservers den angezeigten Freischaltcode ein, um den Registrierungsprozess zu beginnen und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit den Anmeldedaten zur Bieterplattform. Mit den übermittelten Zugangsdaten und nach erfolgtem Login gelangen Sie in das . Im Verzeichnis "Vergabe nach SektVO" und "Organisation" befinden sich alle bereit gestellten Dateien.
Zu beachten sind mögliche Filterstellungen und die Darstellung von 25 Dokumenten pro Seite.
Details zu den bereitgestellten Dateien können Sie der zugehörigen Dokumentenliste entnehmen. Eine Kurzbeschreibung zum Handling liegt ebenfalls auf dem Server bereit.
Für den Einsatz von PKM benötigen Sie einen aktuellen Browser (z.B. IE Version 5.5 oder jünger) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Weiterhin muss das up- und downloaden von Dateien über das https-Protokoll von der jeweiligen Firewall gestattet sein.
Sofern Sie die Unterlagen in Papierform wünschen, wenden Sie sich bitte schriftlich oder per E-Mail an die unter I.1) (Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) benannte Stelle und geben mit Ihrer Anfrage Ihre vollständige Anschrift an. Beim Papierversand entsehen Ihnen die o.g. Kosten. Die Papierunterlagen werden nur versandt, wenn ein Verrechnungsscheck vorliegt. Das Entgelt wird nicht erstattet.
Bitte beachten Sie: Angebote sind weiterhin ausschließlich in Papierform einzureichen. Elektronisch übermittelte Angebote werden nicht zur Wertung zugelassen.
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
10.4.2012 - 14:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
bis: 1.10.2012
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 10.4.2012 - 14:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Zukunftsprogramm Wirtschaft des Landes S-H; EFRE-Mittel (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung).
VI.3)Zusätzliche Angaben:

- 3.1 Die Arbeiten werden gemäß den Arbeitshilfen Kampfmittelräumung des Bundes (www.ah-kmr.de) in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt Schleswig-Holstein, Sachgebiet 323-Kampfmittelräumdienst, durchgeführt,

- 3.2 Helgoland gehört nicht zum Zollgebiet der EU. Für die auch nur vorübergehende Verbringung von Ausrüstung/Geräten sind sog. "Carnet A.T.A." erforderlich. Auskünfte erteilen die ICC www.iccwbo.org (in D: IHK www.dihk.de/ihk-finder) oder die Bundeszollverwaltung (www.zoll.de),

- 3.3 Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Nachweise und Unterlagen kurzfristig nachzufordern. Die Bieter können nicht auf das Nachfordern vertrauen,
- 3.4 Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen, insbesondere haushalterischen, Gründen aufzuheben.Ersatzansprüche der Bieter sind ausgeschlossen,

- 3.5 Die Vergabeunterlagen stehen ab dem Tag der Bekanntmachung zum kostenlosen download unter folgender Adresse bereit: https://www.pkmserver.de/helgoland-kampfmittel. Zur Angebotsbearbeitung sind die zum download bereitgetstellten Formulare zu verwenden, die auf dem Bieterserver "Ausbau Hafen Helgoland" heruntergeladen werden können. Bitte geben Sie auf der Internetseite des Bieterservers den angezeigten Freischaltcode ein, um den Registrierungsprozess zu beginnen und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit den Anmeldedaten zur Bieterplattform. Mit den übermittelten Zugangsdaten und nach erfolgtem Login gelangen Sie in das . Im Verzeichnis "Vergabe nach SektVO" und "Organisation" befinden sich alle bereit gestellten Dateien. Zu beachten sind mögliche Filterstellungen und die Darstellung von 25 Dokumenten pro Seite. Details zu den bereitgestellten Dateien können Sie der zugehörigen Dokumentenliste entnehmen. Eine Kurzbeschreibung zum Handling liegt ebenfalls auf dem Server bereit. Für den Einsatz von PKM benötigen Sie einen aktuellen Browser (z.B. IE Version 5.5 oder jünger) mit aktivierten Cookies und Java-Script. Weiterhin muss das up- und downloaden von Dateien über das https-Protokoll von der jeweiligen Firewall gestattet sein. Sofern Sie die Unterlagen in Papierform wünschen, wenden Sie sich bitte schriftlich oder per E-Mail an die unter I.1) (Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) benannte Stelle und geben mit Ihrer Anfrage Ihre vollständige Anschrift an. Beim Papierversand entsehen Ihnen die o.g. Kosten. Die Papierunterlagen werden nur versandt, wenn ein Verrechnungsscheck vorliegt. Das Entgelt wird nicht erstattet. Bitte beachten Sie: Angebote sind weiterhin ausschließlich in Papierform einzureichen. Elektronisch übermittelte Angebote werden nicht zur Wertung zugelassen.(siehe dazu auch schon Ziff. IV.3.3),

- 3.6 Bietern wird in der 11. KW die Möglichkeit gegeben, den Projektstandort im Beisein des Auftraggebers einmal zu besichtigen. Für die Terminkoordination werden die Bieter gebeten, sich bis spätestens zum 7.3.2012 an die nachfolgend benannte Stelle zu wenden: . Angebots- und Kalkulationsnachteile, die durch die Nichtwahrnehmung der Standortbesichtigung entstehen oder entstehen können, gehen zu Lasten des Bieters,

- 3.7 Der Auftraggeber behält sich vor, das Leistungssoll des Auftragnehmers im Rahmen der Auftragsabwicklung bei unvorhergesehenen Veränderungen unter entsprechender Anpassung der Konditionen zu modifizieren und ggf. auch zu erweitern,
- 3.8 Die zum download zur Verfügung gestellten Verdingungsunterlagen enhalten auch Formblätter aus dem Vergabehandbuch Bau des Bundes, die die Bieter bei der Erstellung ihres Angebotes zu verwenden haben. Soweit die Formblätter auf das Vergaberechtsrechtsregime der VOB/A verweisen, wird zur Klarstellung darauf hingeweisen, dass die vorliegende Ausschreibung nach dem Vergaberechtsregime der SektVO und nicht nach der VOB/A duchgefüht wird.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
Düsternbrooker Weg 92
24171 Kiel
DEUTSCHLAND
E-Mail:
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
- 4.2.1 § 101a GWB Informations- und Wartepflicht: Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage,
- 4.2.2 § 107 Einleitung, Antrag: (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen wollen, vergangen sind.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.2.2012