Sanierung Ruppin-Grundschule, Fachplanung Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1 - entsprechend § 51 HOAI, LPH 1-6 Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S 125-254700

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
John-F.-Kennedy-Platz
Berlin
10820
Deutschland
Telefon: +49 30616229936
E-Mail:
Fax: +49 30616229922
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung Ruppin-Grundschule, Fachplanung Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1 - entsprechend § 51 HOAI, LPH 1-6

Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S 125-254700
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Leistungen der Tragwerksplanung für die Maßnahmen zur Umsetzung des Musterraumprogramms sowie zur Beseitigung Defizite im Bereich Bausubstanz, Brandschutz, Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Raumluftqualität und technische Anlagen im Rahmen der Sanierung der denkmalgeschützten Ruppin-Grundschule im laufenden Betrieb.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 299 321.24 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das zu sanierende Gebäudeensemble der Ruppin-Grundschule an der Offenbacher Straße 5a in 14197 Berlin wurde 1913-14 nach Plänen von Hans Altmann erbaut. Die Schule steht unter Denkmalschutz. Für die zu vergebenen Planungsleistungen ist demnach eine besondere Sach- und Fachkunde im Bereich der Altbausanierung und im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz unabdingbar.

Die Schule besteht aus einem Vorderhaus und einem Seitenflügel, die über einen Brückenbaukörper miteinander verbunden sind.

Aufgrund umfangreicher Schäden wird seit 2016 die Gebäudehülle inklusive aller Dächer saniert (Fertigstellungvoraussichtlich 2019). Ab 2019 wird mit dem Ausbau des Dachgeschosses über dem Seitenflügel begonnen. Die Bauausführung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb.

An den Dachgeschossausbau wird sich die Generalsanierung des Innenbereichs der Schule in mehreren Bauabschnitten von 2019 bis 2024 anschließen.

Mit der Planung und Bauüberwachung der hochbaulichen Leistung ist bereits ein Architekturbüro beauftragt.

Neben der Umsetzung des Musterraumprogramms sollen im Rahmen der Sanierungsarbeiten u. a. auch Defizite im Bereich Bausubstanz, Brandschutz, Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Raumluftqualität und technische Anlagen beseitigt werden.

Vorläufig wird für diese Maßnahmen von folgenden Kosten ausgegangen:

- vorläufige Kosten KGR 300 - Baukonstruktion 8 300 000 EUR brutto,

- vorläufige Kosten KGR 400 - Technische Anlagen 4 700 000 EUR brutto.

Vorläufig wird für diese Maßnahmen von folgenden Terminen ausgegangen:

- Vorentwurfsplanung und Kostenschätzung (VPU-Reife) bis 31.12.2017,

- Entwurfsplanung, Aussagen zu wesentlichen Inhalten der Ausführungsplanung und Kostenberechnung (BPU-Reife) bis 31.7.2018,

- Bauzeit 2019 - 2024.

Für dieses Projekt sucht das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin ein kompetentes Ingenieurbüro welches die Fachplanung Tragwerksplanung übernimmt.

Grundlage für die Leistungen des Auftragnehmers ist das Leistungsbild "Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1Tragwerksplanung" entsprechend der HOAI 2013 sowie einzelne besondere Leistungen. Es sind Leistungen in den folgenden Leistungsphasen zu erbringen:

- LPh 1: Grundlagenermittlung,

- LPh 2: Vorplanung,

- LPh 3: Entwurfsplanung (optional),

- LPh 4: Genehmigungsplanung (optional),

- LPh 5: Ausführungsplanung (optional),

- LPh 6: Vorbereitung der Vergabe (optional).

Die Beauftragung erfolgt auf Grundlage der entsprechenden Musterverträge des Landes Berlin (ABau) stufenweise und ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen oder Leistungsteile. Mit Zuschlag erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 und 2. Die weiteren optionalen Leistungsphasen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen nach den Regelungen des Vertrages beauftragt. (vgl. auch II.2.11 der Bekanntmachung).

Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab. Die oben benannten Punkte werden im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.

Die Maßnahme wird werden gemäß § 52 (2) HOAI in Verbindung mit Anlage 14 Nummer 14.2 der HonorarzoneIII zugeordnet. Diese Zuordnung ist durch den Bieter im Rahmen der Angebotserstellung zu überprüfen.

Hinweis: Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit und Freigabe der entsprechenden Mittel im Haushalt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektbezogene Herangehensweise und Personalkompetenz / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Ad hoc Aufgabe / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Standardisierte Fragen / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 20
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Siehe auch Angaben unter II.2.4).

Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlichbeauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und Termine.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, einzelne Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 125-254700
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
26/04/2018
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
GSE Saar, Enseleit und Partner Ingenieur-Gesellschaft mbH
Von-der-Gablentz-Straße 19
Berlin
13403
Deutschland
NUTS-Code: DE300
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 299 321.24 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail:
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zudem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail:
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/05/2018