JHQ Rheindahlen - Abbruch Los1 Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 217-17

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Bauauftrag

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Fasanenstr. 87
Berlin
10623
Deutschland
Kontaktstelle(n): Verdingungsstelle Berlin
Telefon: +49 30-31813142
E-Mail:
Fax: +49 30-31811560
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.bundesimmobilien.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

JHQ Rheindahlen - Abbruch Los1

Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 217-17
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45110000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Joint Headquarter (JHQ) Rheindahlen war bis 2013 Stützpunkt der britischen Streitkräfte im Mönchengladbacher Stadtbezirk West. Es bildete einen eigenen Stadtteil mit ca. 5800 Einwohnern und ca. 2000 Gebäuden und war damit Wohn- und Verwaltungsstandort der britischen Streitkräfte. Eine Militärische Nutzung fand auf diesem Gebiet nicht statt. Die Gesamtanlage soll (mit wenigen Ausnahmen) nun abgebrochen werden.

Angesichts der Größe des Liegenschaft soll nun zunächst ein Teil davon (Los 1 / 1a mit insgesamt ca. 300 Gebäuden, mehrheitlich 1-2 Familienhäuser, MFH, Mannschaftsunterkünfte und tlw. Funktionsgebäude) abgebrochen werden.

Teile der Abbruchmassen (Mineralgemische Z 0 - Z 2) sollen auf dem Gelände verbleiben und in einem späteren Verfahren zu einem Landschaftsbauwerk verbaut werden.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA15
Hauptort der Ausführung:

JHQ Rheindahlen

41179 Mönchengladbach

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Joint Headquarter (JHQ) Rheindahlen war bis 2013 Stützpunkt der britischen Streitkräfte im Mönchengladbacher Stadtbezirk West. Es bildete einen eigenen Stadtteil mit ca. 5800 Einwohnern und ca. 2000 Gebäuden und war damit Wohn- und Verwaltungsstandort der britischen Streitkräfte. Eine Militärische Nutzung fand auf diesem Gebiet nicht statt. Die Gesamtanlage soll (mit wenigen Ausnahmen) nun abgebrochen werden.

Angesichts der Größe des Liegenschaft soll nun zunächst ein Teil davon (Los 1 / 1a mit insgesamt ca. 300 Gebäuden, mehrheitlich 1-2 Familienhäuser, MFH, Mannschaftsunterkünfte und tlw. Funktionsgebäude) abgebrochen werden.

Teile der Abbruchmassen (Mineralgemische Z 0 - Z 2) sollen auf dem Gelände verbleiben und in einem späteren Verfahren zu einem Landschaftsbauwerk verbaut werden.

Zur Ausführung kommen im wesentlichen folgende Arbeiten:

- Entkernung der Gebäude, Ausbau von Heizungsanlagen, Radiatoren, Mobiliar, Sperrmüll, Bodenbeläge etc.,

- Fachgerechter Ausbau und Separierung schadstoffbelasteter Baumaterialien (PAK, Asbest, PCB, KMF) vor Beginn der Abbrucharbeiten,

- Rückbau der dekontaminierten und entkernten Gebäude und Trennung verschiedener Abfallfraktionen (Holz, Bauschutt, Metall etc.) zur Verwertung,

- Aufbereitung des mineralischen Bauschutts (Z 0 - Z 2) zur späteren Wiederverwendung,

- Ordnungsgemäße Abfallbeseitigung gem. Rückbau- und Entsorgungskonzept,

- Entsiegelung von befestigten Flächen (Beton- u. Asphaltstraßen, Bürgersteige, Parkplätze).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Terminplan des Bieters / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 85
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: VOEK 217-17
Bezeichnung des Auftrags:

JHQ Rheindahlen - Abbruch Los1

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1)Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
E-Mail:
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse:http://www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist auf die zulässigen Rechtsbehelfe und einzuhaltenden Fristen hin.

Statthafte Rechtsbehelfe sind die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt.

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann von dem Unternehmen ein Antrag auf Nachprüfung gestellt werden.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - Stabsbereich Einkauf-
Ellerstraße 56
Bonn
53119
Deutschland
E-Mail:

Internet-Adresse:https://www.bundesimmobilien.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/04/2018