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Stromversorgungsnetz-Inselbetrieb in Bordesholm aus Erneuerbarer Energie mit Batteriespeicher

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Bekanntmachung vergebener Aufträge - Sektoren

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Bauauftrag

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Versorgungsbetriebe Bordesholm GmbH
Bahnhofstraße 13
Bordesholm
24582
Deutschland
Kontaktstelle(n):[removed]
Telefon: [removed]
E-Mail: [removed]
NUTS-Code: DEF0B

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.vb-bordesholm.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.6)Haupttätigkeit(en)
Strom
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Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stromversorgungsnetz-Inselbetrieb in Bordesholm aus Erneuerbarer Energie mit Batteriespeicher

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
65310000 - KA12
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die VBB planen den Aufbau einer ersten autarken Stromnetzzelle einer zukünftigen zellularen Stromnetzstruktur in Deutschland. Dazu soll der Auftragnehmer die vollständige Herstellung der Batterieanlage inklusive dem Gebäude und der Nebenanlagen bis hin zur Inbetriebnahme übernehmen. Der Gesamtinvestitionsbedarf liegt bei 7-8 Mio. EUR.

Wirtschaftlicher Schwerpunkt des Vorhabens ist die Beschaffung der Batterieanlage, der Wechselrichter, der Klimatechnik sowie des Systemdienstleistungs- bzw. Batteriemanagementsystems (Software). Dabei handelt es sich um Teile eines technisch eng aufeinander abgestimmten Gesamtsystems.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF0B
Hauptort der Ausführung:

Bordesholm

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber plant den Aufbau einer ersten autarken Stromnetzzelle einer zukünftigen zellularen Stromnetzstruktur in Deutschland. Diese Netzstruktur ist auch zukünftig im Normalbetrieb über ein Übertragungsnetz miteinander verbunden und tauscht untereinander verfügbare, dargebotsabhängige erneuerbare Energieproduktionen aus. Im Falle eines partiellen oder auch größeren Netzausfalles allerdings, sind diese Zellen zu einem Autarkbetrieb in der Lage. Mit Hilfe der entsprechend "überlebenden" Zellen, also Netzzellen, die trotz Ausfall des Übertragungsnetzes nicht schwarz, also stromlos, fallen, kann dann die Gesamtversorgung wieder aufgebaut werden.

Der Batteriespeicher soll im Falle des zellularen Inselnetzbetriebs als "Feder" zwischen Verbrauch und Erzeugung mit sehr hohen Geschwindigkeiten im Bereich von Millisekunden die Frequenz stabilisieren. Nur so kann das Anlaufen von Netzschutzrelais in den Leistungsschaltanlagen des Deutschen Stromnetzes noch vor deren Auslösebefehl unterbrochen werden. Aufgrund dieser neuartigen Funktionalität unterliegt das Vorhaben einer wissenschaftlichen Begleitung.

Der Auftragnehmer soll für das Projekt die vollständige Herstellung der Gesamtanlage bis hin zur Inbetriebnahme übernehmen. Umfasst ist insbesondere die Errichtung des Batteriespeichers inkl. der Lieferung, Aufstellung, Verkabelung und Inbetriebnahme der Batterieanlage, der Batteriesteuerung inkl. des Energie-Management-Systems, der Energieanlagen (Schaltanlagen und Transformatoren), der Wechselrichter, der Errichtung des Gebäudes, der Herstellung der Elektro-, Wasser- und Abwasserinstallation, der Anbindung sowie den Schutz und die Besicherung der Anlage. Für diese Leistungen erhält der Auftragnehmer eine Pauschalvergütung, mit der sämtliche Leistungen abgegolten sind.

II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: LPW-E/3.1.1/691
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S [removed]
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung
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Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:

Stromversorgungsnetz-Inselbetrieb in Bordesholm aus Erneuerbarer Energie mit Batteriespeicher

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
15/12/2017
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden
V.2.6)Für Gelegenheitskäufe gezahlter Preis
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Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: [removed]
E-Mail: [removed]
Fax: [removed]

Internet-Adresse:https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unter anderem unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, muss ein Bewerber bis spätestens zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags rügen. Auch ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
03/04/2018
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