U-Bahnhof Rathaus Steglitz (U9), 2. Bauabschnitt, Grundinstandsetzung von Ausgängen und Zugangstunnel

Auftragsbekanntmachung - Sektoren

Bauauftrag

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Holzmarktstraße 15-17
Berlin
10179
Deutschland
Kontaktstelle(n): Fr. Schwind, Bereich Strategischer Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3 (IPLZ 42300)
Telefon: +49 3025620224
E-Mail:
Fax: +49 3025620264
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.BVG.de

Adresse des Beschafferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin
Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Berlin
10179
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.BVG.de

I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

U-Bahnhof Rathaus Steglitz (U9), 2. Bauabschnitt, Grundinstandsetzung von Ausgängen und Zugangstunnel

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45234125
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es sollen die nördlichen Betriebsräume in der Vorhalle, die Ausgänge I/1 und III/1 sowie die Sprinkleranlage nebst Umbau des Aufzugsmaschinenraumes erfolgen.

Erd-, Verbau-, Abbruch-, Schadstoffsanierungs-, Entsorgungs-, Mauerer-, Beton-, Stahlbeton-, Betoninstandhaltungs-, Gerüstbau-, Vermessungs-, Verkehrssicherungs-, Putz-, Estrich-, Trockenbau-, Naturstein-, Fliesen-, Stahlbau-, Abdichtungs-, Reinigungs-, Korrosionsschutz-, Metallbau-, Bodenbelags-, und Malerarbeiten.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

U-Bahnhof Rathaus Steglitz (U9)

Berlin - Steglitz

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

- Erdarbeiten ca. 10 m3,

- Pflasterarbeiten ca. 25 m2.

Schadstoff-, Entsorgung- und Abbrucharbeiten:

- Rückbau von KMF-haltigen Rohrisolierungen ca. 400 m,

- Rückbau vom AZ-Rohrleitungen ca. 350 m,

- Rückbau von asbesthaltigen Spachtelmassen unterschiedlicher Größen ca. 10 m2,

- Entfernen von gefährlichen Stäuben flächig ca. 1 000 m2,

- Abbruch HWL-Platten ca. 75 m2,

- Entsorgung+ ASN 170303*; 170503*; 170106*, 170603*; 170601*; 170605*; 170903* mit Abfallanalytik,

- Entsorgung ASN 170101; 170103; 170107; 170201; 170203; 170302; 170405; 170407; 170411; 170904 mit Abfallanalytik,

- Abbruch Rabitz- und Trockenbaudecken ca. 1 165 m2,

- Demontage Wand- und Unterzugsverkleidungen mit Sockel einschl. aller Türen 650 m2,

- Abbruch von Holzwerkstoffverkleidungen ca. 150 m2,

- Abbruch Mauerwerkswände ca. 150 m2,

- Abbruch Trockenbauwände ca. 100 m2,

- Abbruch Wand- und Bodenbeläge ca. 300 m2,

- Abbruch Gussasphalt ca. 25 m2,

- Abbruch Estrich einschl. Belag ca. 175 m2,

- Abbruch von Abwasser- und Frischwasserleitungen ca. 350 m,

- Abbruch Stahlbeton ca. 25 m3,

- Abbruch Stahl ca. 12 t,

- Abbruch Abdichtung ca. 10 t.

Verbauarbeiten:

- Holzverbau ca. 6 m.

Mauerarbeiten:

- Mauerwerkswände ca. 600 m2.

Stahl- und Stahlbetonarbeiten:

- Stahlbetonwände ca. 80 m2,

- Stahlbetondecken ca. 60 m3.

Natursteinarbeiten:

- Wandbelag ca. 130 m2,

- Bodenbelag ca. 165 m2.

Stahlbauarbeiten:

- Profilstahl ca. 6 t.

Abdichtungsarbeiten gegen Wasser:

- Bitumenabdichtung ca. 170 m2,

- Epoxidharzabdichtung ca. 250 m2.

Putzarbeiten:

- Wandputz ca. 650 m2.

Fliesenarbeiten:

- Wandfliesen ca. 140 m2.

Estricharbeiten:

- Verbund- und Trennlage Estrich ca. 500 m2.

Metallbau- und Schlosserarbeiten:

- Gitterrostabdeckung ca. 50 m2,

- Edelstahlhandläufe ca. 85 m,

- Elmaileverkleidung ca. 10 m2,

- Brandschutztürelemente ca. 15 Stück,

- sonstige Schlosserarbeiten wie Revisionsklappen, Leitern, Luken, Brüstungen etc. ca. 3 to.

Maler- und Lackierarbeiten:

- Wand- und Deckenanstrich ca. 2 200 m2,

- Bodenanstrich ca. 400 m2,

- Anstrichüberarbeitung Bestand ca. 15 m2,

- Anstrich Brandschutztürelemente ca. 15 Stück.

Gebäudereinigungsarbeiten:

- bearbeitete Flächen und Bereiche.

Korrosionsschutzarbeiten:

- Toranlage 1 Stück,

- Zugzielanzeiger 1 Stück.

Bodenbelagsarbeiten:

- Linoleum ca. 80 m2.

Trockenbauarbeiten:

- Wände + Vorwandschalen ca. 85 m2,

- Leichtbaudecken ca. 260 m2.

Betonerhaltungsarbeiten:

- Betonflächen ca. 660 m2.

Gerüstarbeiten:

- Arbeitsbühnen ca. 12 Stück,

- Arbeitsgerüste ca. 1100 m3,

- Schutzabdeckung ca. 750 m2.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/07/2018
Ende: 01/07/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird folgendes System zugrunde gelegt:

1. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail);

2. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern;

3. Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG nach § 98c AufenthG nach § 19 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.1.1) bis III.1.3)dieser Bekanntmachung ergeben.

4. Darauf folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise.

5. Alle Bewerber, die die in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Mindestanforderungen im Hinblick auf die einzureichenden Nachweise erfüllt haben, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung". Hinweis: Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) liegt den Vergabeunterlagen bei. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen im Formblatt durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.

Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:

Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes "Eigenerklärungen zur Eignung":

- zum Korruptionsregister,

- Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,

- zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,

- Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,

- Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG).

- Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen.

- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,

- über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstig Sozialversicherungsträger,

- über die Zahlung von Steuern,

- zum Gewerbezentralregister,

- zur Insolvenz und Liquidation.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung):

- zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich: Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes "Eigenerklärungen zur Eignung":

- zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.

Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung "Fachkundenachweise" (Formblatt) zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.

- es sind mind. 3 Referenzen, aus der die Erfahrung für die Ausführung von Arbeiten der Grundinstandsetzung von Zugangsbauwerken zu Bahnanlagen, Verteilerhallen und oder Bahnhöfen unter Bahnbetrieb hervorgehen, nachzuweisen (Gliederung nach Art der Leistung, Objektörtlichkeit, Bausumme, Leistungszeitraum, vertragliche Bindung und Ansprechpartner),

- für Erdarbeiten: Qualifizierung: zugelassenes Unternehmen vom Tiefbauamt Steglitz-Zehlendorf,

- für Schadstoff-, Entsorgung- und Abbrucharbeiten:

- Qualifizierung: Schadstoffsanierung nach TRGS 519 und TRGS 521 mit Fach- und Sachkundenachweis und Angabe der sachkundigen Verantworltichen und Aufsichtsführenden Person, die mind. eine dreijährige Erfahrung bei der Asbestsanierung nach TRGS 519.

Anlage 3 und TRGS 521 nachweisen kann.

- Nachweis zertifizierter Entsorgung für schadstoffbelastete Materialien,

- Einreichung von 2 Referenzen als Nachweis der Leistungsfähigkeit des Gewerkes Schadstoffsanierung in den letzten drei Geschäftsjahren anhand eines durchgeführten Bauvorhabens in Bahnanlagen.

Beide Referenzen müssen in Summe einen Auftragswert von 500 T€ beinhalten.

- für Betonerhaltungsarbeiten:

- die Arbeiten für die Betoninstandsetzungsarbeiten müssen unter Aufsicht eines Mitarbeiters, der Inhaber eines SIVV Scheines ist erfolgen, der eine mind. 3-jährige Berufserfahrung in der Betoninstandsetzung nachweisen kann,

- Spritzbetonarbeiten dürfen nur von fachkundigem Personal mit Nachweis des D-Scheines (Düsenführerschein) erfolgen, der eine mind. 3-jährige Berufserfahrung für Spritzbetonarbeiten nachweisen kann,

- der Fachbauleiter des Auftragnehmers hat für die Betoninstandhaltungsarbeiten die Qualifikation "Qualifizierte Führungskraft in der Betoninstandhaltung nach DafStb-Richtlinie" nachzuweisen.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Siehe Vergabeunterlagen

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die "Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen". Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen(Formblatt)einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.

Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die "Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung". Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/03/2018
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 09/04/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 29/06/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a. Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 2.3.2018, 12.00 Uhr ausschließlich per E-Mail beider in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Danach eingehende Fragen werden nicht mehr berücksichtigt. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3)angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.

b. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung "Eignungsleihe" dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).

Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

c. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: "Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-SE3/18/00063-00, Einkauf/Materialwirtschaft, Strategischer Einkauf, FEM-SE3, U9 U-Bhf. Rathaus Steglitz, 2. BA, Grundinstandsetzung, Bitte nicht öffnen!!".

d. Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.

e. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz.

Entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.

f. Die Eignung von Subunternehmern, die im Teilnahmeantrag noch nicht benannt wurden, deren Einsatz aber mit Beginn der Leistungserbringung geplant ist, ist mit der Angebotsabgabe anhand der in Ziff. III.1.1) -III.1.3)genannten Eignungskriterien nachzuweisen.

g. Bei Angebotsabgabe sind vom Bieter eine Tarif- und Mindestlohnerklärung i. S. v. § 1 BerlAVG und eine Erklärung zur Förderung von Frauen gem. § 9 BerlAVG, § 1 Frauenförderverordnung Berlin (FFV) für den Bieter sowie für seine Subunternehmer abzugeben.

h. Die Vergabestelle behält sich vor, den Zuschlag auch ohne Verhandlungen auf die eingereichten schriftlichen Angebote zu erteilen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
E-Mail:
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
E-Mail:
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/02/2018