Freianlagenplanung für die Neugestaltung des Herrenwaldstadions Referenznummer der Bekanntmachung: 83715-17

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Magistrat der Stadt Stadtallendorf
Bahnhofstraße 2
Stadtallendorf
35260
Deutschland
Kontaktstelle(n): Fachbereich 4 Frau Susanne Fritsch
Telefon: +49 6428707-313
E-Mail:
Fax: +49 6428707-400
NUTS-Code: DE724

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.stadtallendorf.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.subreport.de/E38442231
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Tower 185, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37
Frankfurt am Main
60327
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Rechtsanwältin Tanja Turner
Telefon: +49 6915242124
E-Mail:
Fax: +49 6915242111
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.heussen-law.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Tower 185, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37
Frankfurt am Main
60327
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Rechtsanwältin Tanja Turner
Telefon: +49 6915242124
E-Mail:
Fax: +49 6915242111
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.heussen-law.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Freianlagenplanung für die Neugestaltung des Herrenwaldstadions

Referenznummer der Bekanntmachung: 83715-17
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Zur Entwicklung des Stadiongeländes wurde ein Gesamtkonzept als Rahmenplan entwickelt. Mit der Erarbeitung des Rahmenplans wurde im Jahr 2014 die BPG (Biebertaler Planungsgruppe), Biebertal in Kooperation mit dem Sportanlagenplaner Gersmann, Wetzlar beauftragt. Das Gesamtkonzept Herrenwaldstadion stellt die geplanten Umsetzungszeiträume, Inhalte und die geschätzten Baukosten der Gesamtmaßnahme komprimiert dar. Dabei wurden Bauabschnitte gebildet, die räumlich und funktional aufeinander abgestimmt sind. Die Zusammenfassung der Gesamtkonzeption ist als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt.

Insgesamt beinhaltet das Konzept für den Zeitraum von 2017-2021 eine Umsetzung in fünf Bauabschnitten.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE724
Hauptort der Ausführung:

Stadtallendorf

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bauabschnitt 1 - abgeschlossen, bzw. z.Zt. in Ausführung:

1a. Sanierung der Elektroleitungen allgemein;

1b. Sanierung der Abwasserleitungen;

2. Großspielfeld Nordost - Austausch des Kunststoffrasens;

Diese drei Maßnahmen wurden im Jahr 2016/2017 durchgeführt. Punkt 1b und 2 des 1. Bauabschnittes wurden bereits abgeschlossen. Die Ausführung von Punkt 1a erfolgt Ende 2017;

Bauabschnitt 2:

Bauantrag für die Gesamtanlage, einschließlich aller erforderlichen Genehmigungen;

3a. Festplatz und Umfeld Sportheim;

4a. Haupterschließungsweg;

4b. Erschließung Maschinenhalle;

Der zweite Bauabschnitt beinhaltet nach Erstellung des Bauantrags für die Gesamtanlage in erster Linie die Erschließungsanlagen auf dem Stadiongelände. Dabei soll unter Abschnitt 4a der Haupterschließungsweg im Stadion erneuert und befestigt werden. Weiterhin soll der Bereich über der Stehtribüne neu strukturiert werden. Darüber hinaus soll im Umfeld des Funktionsgebäudes der Festplatz und das Umfeld des Sportheims neu strukturiert werden;

Bauabschnitt 3:

4c. Anbau Maschinenhalle;

3b. Erneuerung der Kampfbahn Typ C bzw. B;

3c. Erneuerung der Stehtribüne;

Es handelt sich hierbei um die Erneuerung der Laufbahn im Herrenwaldstadion. Hier soll die Anlage als Kampfbahn Typ C bzw. B ausgebaut werden. Die Entscheidung der Ausführung in Typ C bzw. Typ B wurde noch nicht getroffen. Die Stehtribüne wird erweitert und erneuert. Die bestehende Maschinenhalle soll erweitert werden;

Bauabschnitt 4:

5a. Sanierung Leichtathletikanlage;

5b. Kleinspielfeld;

Der 4. Bauabschnitt beinhaltet die Erneuerung und Modernisierung der bestehenden Leichtathletikanlagen sowie des Kleinspielfeldes;

Bauabschnitt 5 / Optionale Entwicklungsbausteine:

In der Gesamtkonzeption werden weitere Maßnahmen als Optionen/Eventualpositionen dargestellt. Dabei handelt es sich um die Sanierung des Großspielfeldes Südost. Dieser Kunstrasenplatz soll einer Intensivreinigung unterzogen werden. Diese Maßnahme ist jedoch lediglich nach Bedarf durchzuführen. Darüber hinaus sind zur gestalterischen Aufwertung des Geländes punktuelle Bepflanzungen vorgesehen. Daneben wurde eine Planung für eine Beachvolleyballanlage in das Gesamtkonzept integriert, die Teil der zu erstellenden Genehmigungsplanung sein soll. Diese Maßnahmen sind bisher jedoch noch nicht fest in die Gesamtplanung integriert worden.

Der Rahmenplan für das Herrenwaldstadion wurde unter der Voraussetzung entwickelt, dass sämtliche Bereiche des Stadions an die aktuellen technischen und funktionalen Anforderungen moderner Sportstätten angepasst werden. Darüber hinaus soll die Gesamtanlage als zentrale städtische Sportaußenanlage, bezüglich Gestaltung und Funktionalität als Einheit wahrgenommen werden.

Die zentralen Aufgaben bei der Sanierung des Gesamtgeländes stellen im Sportbereich die Ertüchtigung des Rasenplatzes nebst Leichtathletikanlagen dar. Im Bereich der Erschließungsanlagen ist als wesentliche Aufgabe die Erneuerung und Neustrukturierung der Oberflächen der Wege und Plätze zu sehen. Künftig soll im Stadionbereich eine zentrale Fläche zur Verfügung gestellt werden, die sowohl für Veranstaltungen als auch für den ruhenden Verkehr genutzt werden kann. Besonderheit des Grundstückes ist seine Lage in einer Wasserschutzzone II.

Das Gesamtkonzept wurde so aufgebaut, dass funktionale und räumliche Einheiten als Bauabschnitt zusammengefasst werden.

Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Freianlagenplanung, Leistungsphasen 2-9 des § 39 HOAI, an geeignete Bieter zu vergeben. Es werden die Grundleistungen aus dem Katalog der Anlage 11 mit den gültigen Honorarsätzen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei stufenweise.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Präsentation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Konzept zur Projektorganisation / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiters und persönliche Referenzen / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters und persönliche Referenzen / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 35
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/07/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Umsatz des Bewerbers, Wichtung 10

Referenzen, Wichtung 75

Anzahl der Mitarbeiter, Wichtung 15

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Als erste Stufe sollen die Leistungsphasen 2-4, als zweite Stufe die Leistungsphasen 5-9 vergeben werden. Mit dem Zuschlag überträgt die Auftraggeberin dem Auftragnehmer die erste Stufe. Es bleibt der Auftraggeberin vorbehalten, den Auftragnehmer stufenweise mit der Erbringung weiterer Leistungsphasen der Freianlagenplanung zu beauftragen, wobei kein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer, über die erste Stufe hinausgehender Stufen besteht. Für das Gesamtkonzept ist ein Bauantrag zu stellen, der alle erforderlichen Genehmigungen beinhaltet (1. Stufe). Die Beauftragung einzelner erforderlicher Besonderer Leistungen bleibt vorbehalten.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nach Entwicklung der Genehmigungsplanung für die Gesamtanlage in der zweiten Stufe die Beauftragung (bau-)abschnittsweise erfolgt, je nach Zustimmung der politischen Gremien und den bewilligten Haushaltsmitteln. Der künftige Auftragnehmer kann daher über einen längeren Zeitraum an den Auftrag gebunden sein.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Eigenerklärung des Bewerbers über den Eintrag in die Architekten- oder Ingenieurliste oder sonstiger Nachweis der Bauvorlageberechtigung im Land Hessen

Eigenerklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB

Bei juristischen Personen: Vorlage eines Handelsregisterauszugs

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils zweifach maximiert im Versicherungsjahr mit Benennung der Versicherungsgesellschaft oder alternativ eine Versicherungsbestätigung, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine entsprechende Versicherung mit den geforderten Deckungssummen zugesagt wird,

- Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014, 2015, 2016) mit vergleichbaren Leistungen. Als vergleichbar werden Leistungen angesehen, die die Planung von Freianlagen mit gleichen Planungsanforderungen und die Planung von Spiel- und Sportanlagen zum Inhalt haben.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung zu Ausführungs- und Lieferinteressen des Bewerbers (§ 46 Abs. 2, § 73 Abs. 3 VgV);

2. Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter/innen der letzten drei Jahre im Jahresdurchschnitt, aufgeteilt nach Führungskräften, technischen und kaufmännischen Mitarbeiter/innen;

3. Vorlage der Diplomurkunde des vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters;

4. Referenzen:

Vorlage von Referenzen, die in Bezug auf Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Planung von Freianlagen bei Sportstätten mit gleichen Planungsanforderungen beinhalten.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 2: Das sich bewerbende Büro muss mindestens drei Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber) beschäftigen.

Zu 4: Es müssen mindestens zwei in Art und Umfang vergleichbare Referenzen genannt werden, bei denen mindestens die LP 2-8 bearbeitet wurden und bei denen die LP 8 abgeschlossen ist oder unmittelbar vor dem Abschluss steht. Der Abschluss der LP 8 darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d. h. Abschluss der LP 8 frühestens im 1.2013.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt", "Landschaftsarchitekt" oder "Ingenieur" zu tragen oder nach der EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013, bzw. nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz vom 6.12.2011, zuletzt geändert am 29.3.2017, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden.

Bei juristischen Personen muss mindestens einer der Gesellschafter oder der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Nach § 7 Hessisches Tariftreue- und Vergabegesetz (HVTG) haben die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen Verpflichtungserklärungen nach § 4 Abs. 1 bis 5 (Tariftreueerklärung), § 6 (Mindestentgelterklärung) und § 8 Abs. 2 HVTG abzugeben. Diese Erklärung ist mit dem Angebot vorzulegen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30/01/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/02/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 06/07/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Sollten nach Auswertung der eingegangenen Teilnahmeanträge mehr als fünf Bewerber eine gleich hohe Punktzahl erhalten, wird die Entscheidung, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, durch Los getroffen, § 75 Abs. 6 VgV;

2. Die Auftraggeberin hat vorgesehen, die Verhandlungsrunde nach einem Verhandlungsgespräch zu beenden und die Bieter nicht zur Abgabe eines neuen Angebots aufzufordern, wenn nicht der Zuschlag bereits auf das Erstangebot erteilt wird;

3. Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht der Auftraggeberin begründet wird, § 77 Abs. 1 VgV. Insbesondere erwartet die Auftraggeberin über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen;

4. Fragen sind ausschließlich per Email an die unter I.3 genannte Kontaktstelle zu richten und werden über den o.g. link zur Beantwortung veröffentlicht. Auf Fragen, die nach dem 23.1.2018, 14.00 Uhr eingehen werden keine Auskünfte mehr erteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist noch zu verschieben, wenn rechtzeitig eingegangene Fragen nicht zeitnah beantwortet werden können. Bewerber, die sich nicht freiwillig bei dem verfahrensbetreuenden Büro registrieren lassen möchten, sind verpflichtet, sich bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der Internetseite der Auftraggeberin zu informieren, ob sich Änderungen der Vergabeunterlagen oder Bewerberfragen und -antworten ergeben haben;

5. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Bewerber/Bieter nach pflichtgemäßem Ermessen aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Keine Nachforderung erfolgt für die tragende Unterschrift des Bewerbers/Bieters bzw. des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft auf dem Teilnahmeantrag bzw. dem Angebot. Für die Vorlage nachgeforderter Unterlagen/Erklärungen wird eine angemessene Frist gesetzt, bei der es sich um eine Ausschlussfrist handelt;

6. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags und des Angebots sind die von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden. In anderer Form eingereichte Teilnahmeanträge oder Angebote werden ausgeschlossen;

7. Digitale Teilnahmeanträge/Angebote mit Signatur im Sinne des Signaturgesetzes sowie andere auf elektronischem Weg übermittelte Teilnahmeanträge/Angebote sind nicht zugelassen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.

Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/12/2017