Erweiterung des Intermodal Transport Control Systems (ITCS) der KöR um den Mandanten VER.

Auftragsbekanntmachung - Sektoren

Lieferauftrag

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH
Wuppermannshof 7
Ennepetal
58256
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle BOGESTRA Dirk Voitz
Telefon: +49 234303-2340
E-Mail:
Fax: +49 234303-3340
NUTS-Code: DEA51

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.bogestra.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E31534311
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG
Universitätsstraße 58
Bochum
44789
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dirk Voitz
Telefon: +49 2343032340
E-Mail:
Fax: +49 2343033340
NUTS-Code: DEA51

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.bogestra.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E31534311
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung des Intermodal Transport Control Systems (ITCS) der KöR um den Mandanten VER.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48813200
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die drei Unternehmen der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KÖR), Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA), Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Straßenbahn Herne-Castrop-Rauxel GmbH (HCR) haben gemeinsam für den Omnibusverkehr in ihrem Betriebsgebiet ein Rechnergestütztes Betriebsleitsystem (RBL-KÖR, 1. Baustufe) auf der Grundlage digitaler Funktechnik eingeführt.

Dies wird z. Z. auch für Schienenfahrzeuge und Stadtbahnanlagen sowohl ober- als auch unterirdisch erweitert und integriert. Betroffen sind hiervon die Fahrzeuge und Anlagen von DSW21 und BOGESTRA. Die HCR betreibt keine Schienenfahrzeuge.

Dieses vorhandene System soll um den Mandanten Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH (VER) erweitert werden.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA56
Hauptort der Ausführung:

Ennepetal.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ausschreibungsgegenstand ist • die Erweiterung des vorhandenen ITCS-KÖR-Systems um den zusätzlichen Mandanten VER • Anbindung der VER und Fremdunternehmerfahrzeuge über öffentlichen Mobilfunk • Ausstattung der VER- und Fremdunternehmerfahrzeuge • Datenschnittstelle zum Fahr- und Dienstplanprogram IVU.Plan.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 31/05/2018
Ende: 31/05/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Fahrzeugausrüstung:

1. Die Verbindung der PTT- und Notruftaste erfolgt über Bluetooth. Eine entsprechende Einrichtung ist anzubieten (Option).

2. Der AN hat die Smartphone und die Halterungen anzubieten (Option).

3. Für die Sprachkommunikation wird eine Freisprecheinrichtung eingesetzt. Die Lautstärke kann vom Fahrpersonal individuell eingestellt werden. Eine Mindestlautstärke darf nicht unterschritten werden. Der AN hat die Freisprecheinrichtung anzubieten (Option).

4. Die Montage und Installationen von Fahrzeugkomponenten, Verkabelungsarbeiten und Inbetriebnahmen werden durch den AN ausgeführt (Option).

5. Bei Einbau durch den AG wird ein Musterumbau und die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs vom AN durchgeführt (Option).

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Nachweis über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates (in Kopie) oder durch Nachweis auf andere Weise.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Eigenerklärung über den durchschnittlichen Mindestjahresumsatz (mind. 1 000 000 EUR) des Unternehmens, jeweils bezogen auf die 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre.

(2) Nachweis einer bestehenden, aktuell gültigen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens zusammen 1 000 000 EUR für Personen-/Sachschäden je Versicherungsjahr oder die Eigenerklärung des Unternehmens, dass es im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen sowie die Erklärung eines Versicherers (in unbeglaubigter Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Unternehmen bereit ist.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.2) Nr. (1). Die Nichterfüllung oder nicht vollständige Erfüllung dieser Eignungsanforderung führt zum zwingenden Ausschluss von dem Vergabeverfahren. Diese Mindestanforderung steht mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und ist durch ihn gerechtfertigt.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Eigenerklärung über mindestens ein erfolgreich abgenommenes Referenzprojekt aus dem Zeitraum ab dem 01.01.2010 bis zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist über die Realisierung eines ITCS für den ÖPNV. Für das Referenzprojekt gilt folgender Mindeststandard:

- Ausrüstung von 300 Fahrzeugen mit ITCS-Technik.

(2) Eigenerklärung über mindestens ein Referenzprojekt aus dem Zeitraum ab dem 01.01.2010 bis zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist, in dem nachweislich eine Smartphone-App für ITCS in Fahrzeugen eingesetzt wird.

(3) Nachweis über ein eingeführtes und mit Zertifikat bestandenen Qualitätssicherungssystems nach EN 29001 (DIN ISO 9001) bei. Die Zerti-fizierungsnummer und die Gültigkeitsdauer des QS-Zertifikates müssen Bestandteil des Nachweises sein.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.3) Nr. (1) bis (2). Die Nichterfüllung oder nicht vollständige Erfüllung dieser Eignungsanforderung führt zum zwingenden Ausschluss von dem Vergabeverfahren. Diese Mindestanforderungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Siehe Vergabeunterlagen sowie die Angaben in Abschnitt VI.3).

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Gemäß Vergabeunterlagen.

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Gemäß Vergabeunterlagen.

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Vergabeunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/01/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 02/02/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Die Auftraggeberin ist Sektorenauftraggeberin gemäß § 100 Abs. 1 GWB. Der ausgeschriebene und zu vergebende Auftrag dient der Ausübung der Sektorentätigkeit im Bereich Verkehrsleistung gemäß § 102 Abs. 4 GWB. Die Auftraggeberin führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach den Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Sektorenverordnung (SektVO) durch.

(2) Mit dem Teilnahmeantrag ist eine unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) des Bewerbers bzw. jedes Bewerbergemeinschaftsmitglieds sowie jedes als eignungsrelevant angegebenen Unternehmens einzureichen, dass kein zwingender Ausschlussgrund gem. §§ 142, 123 GWB vorliegt.

(3) Mit dem Teilnahmeantrag ist eine unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) des Bewerbers bzw. jedes Bewerbergemeinschaftsmitglieds sowie jedes als eignungsrelevant angegebenen Unternehmens einzureichen, dass kein fakultativer Ausschlussgrund gem. §§ 142, 124 GWB vorliegt.

(4) Mit dem Teilnahmeantrag ist eine unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) über das Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG des Bewerbers bzw. jedes Bewerbergemeinschaftsmitglieds sowie jedes als eignungsrelevant angegebenen Unternehmens einzureichen.

Die Vergabestelle behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärungen unter Nr. (2) bis Nr.(4) Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nachzufordern sowie jederzeit zusätzlich Auskünfte des Gewerbezentralregisters nach § 150a GewO (Gewerbeordnung) anzufordern.

(5) Sämtliche Vergabeunterlagen sind unter https://www.subreport.de/E31534311 unter Verwendung der ID E31534311 unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abrufbar.

(6) Die weitere Beschreibung der Einzelheiten der Durchführung des Verhandlungsverfahrens ist der Unterlage"Verfahrensbedingungen" zu entnehmen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland
Telefon: +49 2514113514
E-Mail:
Fax: +49 2514112165
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland
Telefon: +49 2514113514
E-Mail:
Fax: +49 2514112165
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/12/2017