EU-weite Ausschreibung von Planungsleistungen zur Errichtung einer Vergärungsanlage (TW) Referenznummer der Bekanntmachung: 335.169

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
KompostWerke Rhein-Sieg GmbH & Co. KG
Lützermiel 3
Swisttal
53913
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DEA2C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.krs.rsag.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPTYYBYNQD
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
RSAG Anstalt des öffentlichen Rechts
Pleiser Hecke 4
Siegburg
53721
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stabsstelle Recht
E-Mail:
NUTS-Code: DEA2C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.rsag.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
RSAG Anstalt des öffentlichen Rechts
Pleiser Hecke 4
Siegburg
53721
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stabsstelle Recht
E-Mail:
NUTS-Code: DEA2C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.rsag.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH & Co. KG in öffentlicher Trägerschaft
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Abfallwirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

EU-weite Ausschreibung von Planungsleistungen zur Errichtung einer Vergärungsanlage (TW)

Referenznummer der Bekanntmachung: 335.169
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Um den Interessenten einheitliche Informationen zum Projekt zur Verfügung zu stellen, steht auf der elektronischen Vergabeplattform "Vergabemarktplatz NRW" unter dem Projektzugang dieses Vergabeverfahrens eine Kurzinformation zum Vorhaben, zu den Leistungseckpunkten der ausgeschriebenen Leistung und zur Abwicklung des Vergabeverfahrens nach VgV zum Herunterladen bereit (vgl. Ziffer I.3). Der Kurzinformation sind auch Formblätter für den Teilnahmeantrag beigefügt, die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs von den Bewerbern zwingend zu verwenden sind.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
71318000
71320000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2C
Hauptort der Ausführung:

53757; Sankt Augustin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die KRS beabsichtigt die Vergabe von freiberuflichen Leistungen als Generalplanungsleistungen zur Errichtung einer Vergärungsanlage am Standort Sankt Augustin, an dem derzeit.

Schon eine Kompostierungsanlage von der KRS betrieben wird. In diesem Zusammenhang sind auch Erneuerungsleistungen insbesondere bezüglich der bestehenden Rottehalle/-technik zu planen. Die Gesamtanlage (Vergärungs- und Kompostierungsteil) soll im Ergebnis 60 000 Mg/a Bioabfälle verarbeiten können. Davon sollen ca. 30 000 Mg/a dem neu zu errichtenden Vergärungsbestandteil (sog. Pfropfenstromfermenter als Teilstromvergärung) zugeführt werden. Die übrigen 30 000 Mg/a Bioabfälle werden, ohne den Pfropfenstromfermenter zu durchlaufen, in dem Kompostierungsteil der Gesamtanlage verwertet.

Vom Planer sind insbesondere folgende Planungsleistungen zu erbringen:

- Objektplanungsleistungen (Ingenieurbauwerke) gem. § 43 HOAI:

Ingenieurleistungen: Leistungsphasen 1 bis 9.

Zusätzlich sollen im Rahmen der Planung folgende Leistungen mitbeauftragt werden:

- Leistungen der Tragwerksplanung, § 51 HOAI,

- Leistungen der technischen Ausrüstung, § 55 HOAI.

Die örtliche Bauüberwachung, eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sowie ggf. die Erstellung eines Gasverwertungskonzeptes sollen mit ausgeschrieben werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es sollen alle Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, welche sowohl die Mindestbedingungen als auch die Auswahlkriterien erfüllen. Sollten mehr als drei Bewerber die gesetzten Mindestbedingungen erfüllen, erfolgt eine weitere Auswahl der Bewerber anhand folgender Auswahlkriterien und Systematik:

Zur Abgabe eines Angebotes werden alle Bewerber (oder Bewerbergemeinschaften) aufgefordert.

- mit einem Mindestumsatz von 600 000 EUR für Planungsleistungen in jedem einzelnen der Geschäftsjahre 2015 bis 2017(Auswahlkriterium 1).

Und welche zusätzlich über mindestens eine weitere Referenz über die Durchführung von Planungsleistungen (Neubau/Umbau/Ausbau/Erneuerung) für eine Bioabfallvergärungsanlage in Deutschland mit einem Honorarwert von mindestens 400.000 EUR (netto) verfügen. Das Projekt muss im Zeitraum 2012 bis 2017 abgeschlossen oder beauftragt worden sein und mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 des § 43 der HOAI umfasst haben. Die Referenz muss diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbezeichnung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang, Honorarwert) (Auswahlkriterium 2).

Sollten nicht mindestens drei Bewerber auch die gesetzten Auswahlkriterien erfüllen, werden aus der Gruppe der Bewerber, welche die Mindestkriterien erfüllen, weitere Bewerber hinzugelost, so dass die angestrebte Mindestzahl von drei Bewerbern für die zweite Stufe des Verhandlungsverfahrens gesichert ist.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Gegebenenfalls weitere Besondere Leistungen bzw. Fachgutachten gemäß dem Ergebnis der Verhandlungsgespräche

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) "Laufzeit des Vertrags":

Bei der angegebenen Laufzeit handelt es sich um die derzeitige Schätzung der ausschreibenden Stelle. Der Zeitplan für die Leistungserbringung ist im Rahmen der Verhandlungsgespräche zu erörtern und wird final in dem mit dem Bestbieter abzuschließenden Vertrag festgelegt.

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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Eigenerklärung über eine Berufshaftpflichtversicherung,

- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Eigenerklärung über eine Berufshaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR unter Angabe des Versicherungsunternehmens,

- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2015 bis 2017) für jedes einzelne dieser Geschäftsjahre.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Eigenerklärung des Bewerbers (der Bewerbergemeinschaft) zur Anzahl des Fachpersonals,

- Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz des Bewerbers (der Bewerbergemeinschaft) über die Durchführung von Planungsleistungen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Eigenerklärung des Bewerbers (der Bewerbergemeinschaft), dass in den letzten drei Geschäftsjahren (2015 bis 2017) jeweils durchschnittlich mindestens drei Verfahrensingenieure sowie mindestens zwei Bauingenieure/Elektroingenieure beschäftigt waren,

- Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz des Bewerbers (der Bewerbergemeinschaft) über die Durchführung von Planungsleistungen (Neubau/Umbau/Ausbau/Erneuerung) für eine Anlage zur biologischen Behandlung von Bioabfällen mit Abluftbehandlung. Die Planung muss einem Honorarwert von insgesamt mindestens 300 000 EUR (netto) umfasst haben. Das Projekt muss im Zeitraum 2012 bis 2017 abgeschlossen oder beauftragt worden sein und mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 des § 43 der HOAI umfasst haben. Die Referenz muss diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbezeichnung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang, Honorarwert).

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die zu vergebenden Planungsleistungen orientieren sich am Leistungsbild der HOAI (insb. § 43).

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30/01/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Durchgeführt wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Diese Bekanntmachung leitet den Teilnahmewettbewerb ein. Im Teilnahmewettbewerb werden auf der Grundlage der Teilnahmeanträge diejenigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist noch kein Angebot, sondern nur ein Teilnahmeantrag abzugeben.

2. Für den Teilnahmeantrag sind die Vordrucke (Formblätter) zu verwenden, die in der Kurzinformation auf der elektronischen Vergabeplattform "Vergabemarktplatz NRW" unter dem Projektzugang dieses Vergabeverfahrens zum Herunterladen bereitstehen (vgl. Ziffer I.3)). Diese Kurzinformation enthält weitere Informationen. Zudem steht auf der Vergabeplattform der Aufklebervordruck bereit, mit welchem der schriftlich im verschlossenen Umschlag einzureichende Teilnahmeantrag zu kennzeichnen ist.

3. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich über die elektronische Vergabeplattform "Vergabemarktplatz NRW" an die ausschreibende Stelle zu richten. Die Beantwortung von Rückfragen erfolgt ebenfalls ausschließlich über die vorgenannte Vergabeplattform. Mündliche Rückfragen werden nicht beantwortet. Eine rechtzeitige Beantwortung der Rückfragen vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge kann nur erfolgen, wenn die Rückfragen bis spätestens zum 22. Januar 2018 bei der oben genannten Stelle eingehen. Später eingehende Rückfragen werden nach Möglichkeit ebenfalls beantwortet, sofern dies aus Sicht des Auftraggebers noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge möglich ist.

4. Bewerber, welche die geforderten Eignungsnachweise nicht vollständig vorlegen (vgl. Ziffer III.1)), werden bei der Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber nicht berücksichtigt.

5. Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden bei Bewerbergemeinschaften gemeinsam berücksichtigt.

Bekanntmachungs-ID: CXPTYYBYNQD.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2 - 10
Köln
50667
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der zuvor benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter.

Über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.

Der Antrag ist auch vor wirksamer Zuschlagserteilung unzulässig, soweit.

- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/12/2017
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