Technische Gebäudeausstattung für den Umbau des Gebäudes 115 zum Feuerwehrgerätehaus für die freiwillige Feuerwehr Mettlach.

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Gemeinde Mettlach, Bauamt
Freiherr-vom-Stein-Straße 64
Mettlach
66693
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Langenfeld
Telefon: +49 68648363
E-Mail:
Fax: +49 68648329
NUTS-Code: DEC02

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.mettlach.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E15569548
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
agsta Umwelt GmbH
Saarbrücker Str. 178
Völklingen
66333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
E-Mail:
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.agsta.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
agsta Umwelt GmbH
Saarbrücker Str. 178
Völklingen
66333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
E-Mail:
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.agsta.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technische Gebäudeausstattung für den Umbau des Gebäudes 115 zum Feuerwehrgerätehaus für die freiwillige Feuerwehr Mettlach.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Revitalisierung des leerstehenden Industriegebäudes 115 ist Teil eines umfangreichen Konversionsprojektes auf den Flächen des Hauptsitzes der Villeroy & Boch AG. Durch die Gemeinde wird ein Teil des Gebäudes für eine neue Nutzung als Feuerwehrgerätehaus einschließlich moderner Sozial- und Schulungsräume hergerichtet werden. Der südliche Teil des Gebäudes wird von Villeroy & Boch selbst zu einer Lehrwerkstatt umgebaut (nicht Teil des vorliegenden Auftrages). Die Planungen werden aufeinander abzustimmen sein. Für den Umbau des nördlichen Teils zur freiwilligen Feuerwehr werden durch die Gemeinde Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausstattung für die Leistungsphasen 5 bis 8 gem. § 55 HOAI benötigt. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 1 220 qm befindet sich auf einem 3 674 qm großen Grundstück. Der betreffende Gebäudeteil (EG und 1. OG) umfasst eine BGF von 1 690 qm. Teile der Gebäude 116 sowie 126 auf dem Gelände müssen im Vorfeld abgerissen werden.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 2 700 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC02
Hauptort der Ausführung:

Bahnhofstraße, Mettlach.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Benötigt werden Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausstattung gemäß § 55 der HOAI für die Sanierung und den Umbau des von der Gemeinde gepachteten Teils von Gebäude 115 als Feuerwache. Der Abriss von Teilen des Gebäudes 116 sowie des kompletten Gebäudes 126 ist Teil der vorliegenden Ausschreibung (Freistellung). Die Umbaumaßnahme in Gebäude 115 wird nicht im laufenden Betrieb erfolgen.Die Umbaumaßnahme in Gebäude 115 wird nicht im laufenden Betrieb erfolgen.

Der vorliegende Auftrag umfasst die Planungsleistungen für die Anlagengruppen 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen und 4. Starkstromanlagen gem. § 53 HOAI.

Es wird darauf hingewiesen, dass auf innovative, nachhaltige Planungskonzepte Wert gelegt wird.

Die Planungen liegen bis einschließlich Genehmigungsplanung bereits vor. Auf diesem Planungsstand ist aufzubauen. Es ist davon auszugehen, dass bei Auftragsvergabe eine Baugenehmigung vorliegen wird.

Der vorliegende Auftrag umfasst deswegen ausschließlich die Grundleistungen der vorgenannten Planungsleistungen TGA der folgenden Leistungsphasen:

Lph 5: Ausführungsplanung,

Lph 6: Vorbereitung der Vergabe,

Lph 7 Mitwirkung bei der Vergabe,

Lph 8 Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation.

Es wird davon ausgegangen, dass im Auftragsfall ein gewisser Aufwand zur Einarbeitung für die bereits vorliegenden Planungen anfallen wird, der bei der Angebotserstellung mit einzustellen ist.

Derzeit wird von einem geschätzten Investitionsvolumen von 3 200 000 EUR brutto (einschließlich Planungskosten) ausgegangen.

Denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, werden ggf. entsprechende Informationen zur Kenntnis gegeben. Dies erfolgt in der Zuschlagsphase. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen hinaus keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.

Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben. Parallel zum vorliegenden Auftrag werden zwei weitere Aufträge europaweit ausgeschrieben:

1. Objektplanung (Architektur) für den Umbau von Teilen des Gebäudes 115 für die freiwillige Feuerwehr Mettlach (Leistungsphasen 5-8, § 34 HOAI),

2. Tragwerksplanung für den Umbau von Teilen des Gebäudes 115 für die freiwillige Feuerwehr Mettlach (Leistungsphasen 4-6, § 51 HOAI).

Das Brandschutzkonzept und der EnEV-Nachweis liegen vor. Weitere Fachplanungsleistungen werden ggf. gesondert vergeben.

Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmender vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag Technische Gebäudeausstattung sind hingegen nicht zulässig.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters zu Organisation und Ablauf im Auftragsfall; interne und externe Projektkommunikation, Projektorganisation Planung vor dem Hintergrund des bereits vorliegenden Planungsstandes / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönlichen Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Kosten- und Terminsicherung im Auftragsfall / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 24
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2) wirtschaftl. + finanz. Leistungsfähigkeit geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Hierfür sollen die zur Verfügung gestellten Formblätter verwendet werden.

Darüber hinaus sind die unter III.1.3) techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) ausführlich beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen. Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen zugrunde gelegt:

(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe ist zu benennen): Referenzen für die Anlagengruppen 1, 2 und 4 für einen Neu- oder Umbau einer kommunalen Einrichtung mit vergleichbarer Funktionalität, wie Feuer- und Rettungswachen oder Bauhöfe sowie Einrichtungen für Hilfs- und Einsatzkräfte in denen Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge, sowie Schulungs- und Personalräume enthalten sind. Alternativ dazu (nicht ergänzend) können gewerbliche/industrielle Zweckbauten, mit vergleichbarer Funktionalität als Referenz benannt werden.

Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 30 Punkte erreicht werden.

Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 3 genannten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle drei Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.

Insgesamt können max. 50 Punkte erreicht werden.

(R-2) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 4 Punkten (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-3) oder (R-4) identisch sein). Wertung max. 8 Punkte.

(R-3) Nachweis des Bewerbers zu Erfahrungen mit Baumaßnahmen im Rahmen von Förderprogrammen (KfW, Städtebauförderung etc.). Wertbar sind Referenzen, bei denen in den Formblättern eindeutig dargestellt wurde, dass es sich um ein Förderprojekt handelte und dass ein Mitwirken bei der Abrechnung der Förderung Bestandteil der Leistung war (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-2) oder (R-4) identisch sein). Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Wertung max. 4 Punkte.

(R-4) Nachweis für Referenzen mit besonders innovativen, nachhaltigen technologischen Lösungen (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-2) oder (R-3) identisch sein). Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 5 Punkten. Wertung max. 10 Punkte.

Insgesamt können 72 Punkte erreicht werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: EFRE.
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe zugehörige Formblätter. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.

1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können.

2) Verbindliche Erklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.

3) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen.

4) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen.

5) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 01.11.2017, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Projektingenieure und Bauleiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.

6) Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und Benennung des Leistungserbringers).

7) Eigenerklärung, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Abs. 1 des Saarländischen Tariftreuegesetzes abgibt.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. allen Nachunternehmern.

1) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6 Monate);

2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 2 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Weitere nachzuweisende Voraussetzung: jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.) Die zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden. Die darüber hinaus geforderten Nachweise, sind als Anlagen beizufügen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

S.o.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen/Nachweise vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den einzelnen Referenzprojekten sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinausgehendes Material (graphische Darstellungen, Planunterlagen o.ä.) sind nicht erforderlich und werden nicht gewertet.

Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen zu den Kriterien (R-1) bis (R-3):

- Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben,

- Bearbeitung mind. der Lph 5-8 gem. § 55 HOAI,

- Bearbeitung (Beginn oder Abschluss) im Zeitraum von Januar 2011 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung,

- Anrechenbare Kosten des Referenzprojekts mind. 500 000 EUR (KG 300 und 400 brutto); wenn das Projekt noch nicht abgeschlossen ist, gilt die aktuelle Kostenschätzung.

Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenzen zu den unter (R-1) bis (R-4) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein.

Eine Referenz, die z.B. für Kriterium (R-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (R-2) bis (R-4) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben.

(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe ist zu benennen): Referenzen für die Anlagengruppen 1, 2 und 4 für einen Neu- oder Umbau einer kommunalen Einrichtung mit vergleichbarer Funktionalität, wie Feuer- und Rettungswachen oder Bauhöfe sowie Einrichtungen für Hilfs- und Einsatzkräfte in denen Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge, sowie Schulungs- und Personalräume enthalten sind. Alternativ dazu (nicht ergänzend) können gewerbliche/industrielle Zweckbauten, mit vergleichbarer Funktionalität als Referenz benannt werden.

Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 30 Punkte erreicht werden.

Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 3 genannten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle drei Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.

Insgesamt können max. 50 Punkte erreicht werden.

(R-2) Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 4 Punkten (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-3) oder (R-4) identisch sein). Wertung max. 8 Punkte.

(R-3) Nachweis des Bewerbers zu Erfahrungen mit Baumaßnahmen im Rahmen von Förderprogrammen (KfW, Städtebauförderung etc.). Wertbar sind Referenzen, bei denen in den Formblättern eindeutig dargestellt wurde, dass es sich um ein Förderprojekt handelte und dass ein Mitwirken bei der Abrechnung der Förderung Bestandteil der Leistung war (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-2) oder (R-4) identisch sein). Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Wertung max. 4 Punkte.

(R-4) Nachweis für Referenzen mit besonders innovativen, nachhaltigen technologischen Lösungen (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-2) oder (R-3) identisch sein). Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 5 Punkten. Wertung max. 10 Punkte.

Insgesamt können 72 Punkte erreicht werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

S.o.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure gemäß § 75 Abs. 2 VgV.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/01/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen.

2) Für den Teilnahmeantrag sind die einheitlichen Formblätter zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Formblätter werden ausgeschlossen. Für die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen, die Voraussetzung für die Wertbarkeit ist, sind die Bewerber selbst verantwortlich.

Die Formblätter, die im Rahmen der Bewerbungsphase zu verwenden und vollständig auszufüllen sind, können auf subreport.de heruntergeladen werden. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen wird (z.B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:

- die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst beigefügten Nachweisen,

- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter: https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften, usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.

Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht zugelassen.

3) Bei dem unter II.1.5) angegebenen Wert von 2 700 000 EUR netto handelt es sich um den Gesamtwert des Vorhabens. Dieser Wert beinhaltet Kosten für die Kostengruppen 300 und 400 im Umfang von rund 1 900 000 EUR netto (2 300 000 EUR brutto).

4) Im Rahmen des Verfahrens werden weitere Unterlagen auf subreport.de zur Verfügung gestellt.

5) In der Zeit vom 21.12.2017 bis einschließlich 1.1.2018 können Rückfragen nicht beantwortet werden. Aus diesem Grund wird die Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge angemessen verlängert.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 6815014994
E-Mail:
Fax: +49 6815013506
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit,

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/11/2017