Hansa PowerBridge - Trassierungsleistungen Onshore.

Auftragsbekanntmachung - Sektoren

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
50Hertz Transmission GmbH
Heidestraße 2
Berlin
10557
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Stefan Dahlmann
E-Mail:
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.50hertz.com

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: http://www.50hertz.com/Portals/3/Content/Dokumente/Ausschreibungen/Trassierung%20Onshore.zip
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Strom

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Hansa PowerBridge - Trassierungsleistungen Onshore.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71356400
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Onshore Trassierungsleistungen zur technischen Planung- und Trassierung, Vermessung und eigentumsrechtlichen Sicherung von erdgebundenen Energiekabelsystemen (linienhafte Vorhaben) inkl. begleitenden - Planungskoordination im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für das Projekt Hansa PowerBridge.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE80J
Hauptort der Ausführung:

Fischland-Güstrow, Mecklenburg Vorpommern.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die zu erbringenden Leistungen beziehen sich auf die Vorbereitung des Verfahrens zur Planfeststellung für den landseitigen Trassenabschnitt des Projektes Hansa PowerBridge zwischen Fischland und Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Länge von ca. 75km (genaue Länge noch offen) sowie die fachliche und beratende Unterstützung bei der Abwicklung des Verfahrens. Die Gesamtleistung beginnt mit Erteilung der Bestellung und endet mit der rechtssicheren Genehmigung des Planfeststellungsverfahrens, inklusive einer fachlichen Begleitung eines eventuellen Klageverfahrens.

Das beinhaltet folgende Dienstleistungen:

Genehmigungsplanung:

Dies beinhaltet u.a. die Ermittlung und Verarbeitung planungsrelevanter Grundlagen und die Erarbeitung einer vorläufigen Planungstrasse (Vorplanung) in Varianten unter Berücksichtigung der bereits raumgeordneten Trasse. Darauf aufbauend ist die Trassierungsplanung für den Genehmigungsantrag zu erstellen. In diesem Planungsprozess sind sämtliche anderen Belange und Planungen zu koordinieren und in die Planung einzubinden. Für mitzuentscheidende Genehmigungen sind gesonderte Genehmigungsunterlagen zu erstellen, wie z. B. für wasserrechtliche, forstrechtliche Anträge.

Zum Leistungsbild gehören auch die fachliche Unterstützung zu allen erforderlichen trassierungstechnischen Fragestellungen und Abstimmungen mit den Fachplanern, Dienstleistern, Behörden und Trägern öffentlicher Belange. Im Rahmen der Dienstleistung sind sämtliche trassierungstechnischen Antragsunterlagen bis zur Auslegungsreife in Text und kartographischer Darstellung der Ergebnisse zu erstellen.

Vermessung:

Als Grundlage für die Planung ist eine terrestrische Vermessung des Geländes für die geplante Kabeltrasse im beschriebenen Korridor inklusive der für die Zuwegungen und Bauflächen erforderlichen Flächen sowie Detailaufnahme bei allen Kreuzungen durchzuführen.

Eigentumsrechtliche Sicherung:

Zu diesen Leistungen zählen u.a. die Beschaffung und Datenpflege (in Lands Rights Application - LaRA) von Dienstbarkeiten, die Einholung von Pächterzustimmungen sowie die Erstellung von eigentumsrechtlichen Unterlagen für die Planfeststellung.

Zusatzleistungen:

Der Auftraggeber ist bis zur Erlangung der Genehmigung (Planfeststellungsbeschluss) insbesondere in der Erarbeitung von Ergänzungsunterlagen, der Erarbeitung von Erwiderungen von Stellungnahmen und bei der Teilnahme und Mitwirkung an Abstimmungs- und Erörterungsterminen (inkl. Vorbereitung) zu unterstützen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 68
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Höchstzahl: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Referenzen: Die Referenzangaben eines Bewerbers werden in einer Gesamtschau gewürdigt und mit Punkten bewertet. Maximal 100 Punkte werden je Bewerber vergeben. Bewertet wird das aus den Referenzangaben erkennbare Erfahrungsspektrum, welches mit der nachgefragten Leistung vergleichbar sein muss. 100 Punkte zeigen ein herausragendes Erfahrungsspektrum, 90 Punkte ein sehr gutes, 80 Punkte ein gutes, 70 Punkte ein befriedigendes und 60 Punkte und weniger ein nicht ausreichendes Erfahrungsspektrum. Deshalb gilt eine Mindestpunktzahl von 70 Punkten, um zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu können. Der Auftraggeber behält sich vor, nur die besten 3 bis 5 Bewerber einer zu erstellenden Rangliste zur Angebotsabgabe aufzufordern. Ebenso behält er sich vor, die Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber bis zur Höchstzahl von 7 zu erweitern, wenn es sachgerechte Gründe gibt und jedenfalls die Mindestpunktzahl erreicht wurde.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe hierzu die allgemeinen Erläuterungen unter Ziffer III.1.4) Bekanntmachung. Vorzulegen mit dem Teilnahmeantrag sind:

a) Aktueller Handelsregisterauszug oder eines gleichwertigen Dokuments bei ausländischen Bewerbern (nicht älter als 6 Monate ab Bekanntmachung),

b) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB bestehen.

Alle aufgeführten Punkte nach dieser Ziffer III.1.1)) sind Mindestbedingungen.

Die Bewerber haben zudem den "HPB Bewerberfragebogen_Trassierung_onshore" im Hinblick auf die Mindestbedingungen vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet einzureichen. Im Bewerberfragebogen sind auch diejenigen Angaben vorzunehmen und Eigenerklärungen abzugeben, welche im Rahmen der vorangehend aufgeführten Angaben, Eigenerklärungen und Nachweise nicht explizit benannt sind. Der Bewerberfragebogen ist unter folgendem, öffentlich zugänglichem Link erhältlich: http://www.50hertz.com/Portals/3/Content/Dokumente/Ausschreibungen/Trassierung%20Onshore.zip

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Siehe hierzu die allgemeinen Erläuterungen unter Ziffer III.1.4) Bekanntmachung. Vorzulegen mit dem Teilnahmeantrag sind:

a) 3 Referenzangaben vergleichbarer Leistungen (Trassierung von langen (größer 20km) erdgebundenen Pipelines oder Energiekabelsystemen größer/gleich 110kV) aus den letzten 8 Geschäftsjahren (mind. eine Referenz in Deutschland) mit Angabe des Auftraggebers, eines Ansprechpartners inklusive Telefonnummer, Leistungsumfang, und Leistungszeitraum; wünschenswert Auftragsvolumen sowie Name des Projektleiters des Bewerbers.

b) 3 Referenzangaben zur Vermessung von linienhaften Vorhaben aus den letzten 8 Geschäftsjahren (mind. eine Referenz in Deutschland) mit Angabe des Auftraggebers, eines Ansprechpartners inklusive Telefonnummer, Leistungsumfang, und Leistungszeitraum; wünschenswert Auftragsvolumen sowie Name des Projektleiters des Bewerbers.

c) 3 Referenzangaben zur eigentumsrechtlichen Sicherung von linienhaften Vorhaben aus den letzten 8 Geschäftsjahren (mind. eine Referenz in Deutschland) mit Angabe des Auftraggebers, eines Ansprechpartners inklusive Telefonnummer, Leistungsumfang, und Leistungszeitraum; wünschenswert Auftragsvolumen sowie Name des Projektleiters des Bewerbers.

Die Bewerber haben zudem den "HPB Bewerberfragebogen_Trassierung_onshore" im Hinblick auf die Mindestbedingungen vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet einzureichen. Im Bewerberfragebogen sind auch diejenigen Angaben vorzunehmen und Eigenerklärungen abzugeben, welche im Rahmen der vorangehend aufgeführten Angaben, Eigenerklärungen und Nachweise nicht explizit benannt sind. Der Bewerberfragebogen ist unter folgendem, öffentlich zugänglichem Link erhältlich: http://www.50hertz.com/Portals/3/Content/Dokumente/Ausschreibungen/Trassierung%20Onshore.zip

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

- Aufbau des Teilnahmeantrags (TA):

Der TA ist wie folgt zu gliedern und insofern auch in Register aufzuteilen:

(1) unterzeichnetes Anschreiben,

(2) ausgefüllter und unterschriebener Bewerberfragebogen,

(3) Erklärungen/Nachweise zu III.1.1) Bekanntmachung, dann jeweils hintereinander zu a) und b),

(4) Erklärungen/Nachweise zu Ziffer III.1.2) Bekanntmachung, dann jeweils hintereinander zu a), b) usw.,

(5) Erklärungen/Nachweise zur Ziffer III.1.3) Bekanntmachung, dann jeweils hintereinander zu a), b) usw.,

(6) Ggf. Erklärungen zur Eignungsleihe / Nachunternehmen (siehe unten III.1.4) c) (5),

(7) Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe unten III.1.4) c) (4).

- Form des TA:

Der Teilnahmeantrag ist auf Deutsch, auf einem lesbaren Datenträger (z. B. CD) in einem geschlossenen Umschlag oder per E-Mail vorzulegen. Der Umschlag/die E-Mail muss mit dem Wort "vertraulich" gekennzeichnet an die unter Ziffer I.1) benannte Adresse unter

Nennung der EU-Bekanntmachungs-Nr. gerichtet sein.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/12/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 22/12/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

A) Fragen und Antworten: Fragen zu den Teilnahmeanträgen können an die o. g. Ansprechpartnerin per E-Mail gestellt werden.

b) Vertraulichkeitserklärung: Nach Zugang und Prüfung der Vertraulichkeitserklärung bekommt der Bewerber anschließend einen Link vom Auftraggeber zugeschickt, unter dem er sich die übrigen Vergabeunterlagen, kostenlos herunterladen kann. Die E-Mail Adresse des Bewerbers, an die dieser Link geschickt werden soll, ist vom Bewerber zu benennen (gemäß I.3) Kommunikation).

c) Vergabeunterlagen: Die mit der Veröffentlichung der Bekanntmachung abrufbaren Vergabeunterlagen werden zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Angebotsabgabe konkretisiert. Bekanntmachung und gleichzeitig abrufbare Vergabeunterlagen bieten im Sinne des Gesetzgebers eine vollständige Grundlage, um interessierten Unternehmen eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen (siehe Begründung zu § 41 SektVO).

- Allg. Erläuterungen zum Inhalt des Teilnahmeantrags.

(1) Aktuell bedeutet nicht älter als 6 Monate rückgerechnet vom Datum des Ablaufs der Teilnahmefrist.

(2) Falls ein Bewerber nicht wie gefordert eine Drittbescheinigung, z. B. einen Registereintrag, vorweisen kann, ist eine vergleichbare Drittbescheinigung vorzulegen und die Vergleichbarkeit durch entsprechende Erläuterung nachzuweisen.

(3) Ausländische Bewerber: Diese haben grundsätzlich die geforderten Erklärungen/Nachweise auf Deutsch bzw. in amtlich beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollte eine Erklärung/ein Nachweis gänzlich nicht geführt werden können, ist dies zu begründen, eine vergleichbare Erklärung/ein vergleichbarer Nachweis vorzulegen und auf Deutsch zu erläutern, warum die Vergleichbarkeit besteht.

(4) Bewerbergemeinschaften. Diese haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete und vollständig ausgefüllte Bewerbergemeinschaftserklärung einschließlich der Zusage der gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben. Insbesondere der Aspekt der Übereinstimmung der Bildung der Bewerbergemeinschaft mit dem Kartellrecht ist zu beachten. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat die unter Ziffer III.1.1) und II.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Für die Erklärungen und Nachweise unter Ziffer III.1.3) gilt dies eingeschränkt, falls die Bewerbergemeinschaft eine Aufgabenteilung vorsieht und insofern z. B. bestimmte Referenzen nur von einem Bewerbergemeinschaftsmitglied vorgelegt werden können; eine gegebenenfalls eingeschränkte Vorlage von Erklärungen und Nachweisen ist von der Bewerbergemeinschaft erschöpfend in einer Anlage zur Bewerbergemeinschaftserklärung zur erläutern. Für Bewerbergemeinschaften gelten im Übrigen die gleichen Regeln wie für Bewerber.

(5) Andere Unternehmen: Bewerber können sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen bedienen (Eignungsleihe). Dann muss das andere Unternehmen eine Verpflichtungserklärung vorlegen, wonach es im Auftragsfall für den Bewerber eine konkret definierte Teilleistung erbringen wird. Sowohl Unternehmen, welche die Eignung an den Bewerber verleihen (Eignungsverleiher und Nachunternehmer), als auch solche anderen Unternehmen, die der Bewerber im Übrigen für die Leistungsausführung vorsehen möchte (Nachunternehmen), sind in einer Liste zusammenzufassen, wo Name und Sitz des anderen Unternehmens sowie der Leistungsteil formuliert ist, für den das andere Unternehmen vorgesehen ist.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail:
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen zur Einlegung eines Nachprüfungsantrags ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB. Zur Klarstellung wird diese Regelung komplett wiedergegeben. "Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.".

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/11/2017