Neubau der Westumgehung in Pinneberg zwischen der L 106 (Mühlenstraße) und der L 76 (Quickborner Straße) von Bau-km 1+790 bis Bau-km 4+700; Erneuerung und Neuerstellung von 5 Lichtsignalanlagen.

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Stadt Pinneberg
Bismarckstr. 8
Kontaktstelle(n): Stadt Pinneberg, Bismarckstr. 8, Fachbereich III - Stadtentwicklung und Bauen
Zu Händen von: Herrn Stieghorst / Herrn Schultz
25421 Pinneberg
Deutschland
Telefon: +49 4101211260 / 4101211282
E-Mail:
Fax: +49 410121177282

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.pinneberg.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Inros Lackner SE
Holstenplatz 18
22765 Hamburg
Deutschland
Telefon: +49 40306833-0
E-Mail:

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Sonstige: Straßen- und Erdbau, Ingenieurbauwerke
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Neubau der Westumgehung in Pinneberg zwischen der L 106 (Mühlenstraße) und der L 76 (Quickborner Straße) von Bau-km 1+790 bis Bau-km 4+700; Erneuerung und Neuerstellung von 5 Lichtsignalanlagen.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Pinneberg.

NUTS-Code DEF09

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Geplant ist der Bau einer Ortsrandstraße im Westen der Stadt Pinneberg mit 2,9 km Streckenlänge zur Entlastung der Innenstadt vom Durchgangsverkehr. Sie stellt auch einen Lückenschluss des bisher gebauten Westrings mit der BAB A 23 dar.
Im Zuge dieser Maßnahme wird die Erneuerung und Neuerstellung von fünf Lichtsignalanlagen umgesetzt. Im Einzelnen:
LSA 53 Westring (L103)/ Westring/ Mühlenstraße;
LSA 58 Westumgehung Pinneberg/ Am Hafen;
LSA 59 Westumgehung Pinneberg/ Prisdorfer Straße (L107);
LSA 33 Westumgehung Pinneberg/ L76/ Elmshorner Str. (K21);
LSA 56 L76 / Flensburger Straße.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45230000, 45233100, 45233125, 45316212, 34996100

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für nur ein Los
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Erneuerung und Neuerstellung von fünf Lichtsignalanlagen mit:
· Demontage bestehender Lichtsignalanlage (nur elektrotechnische Ausrüstung),
· Erneuerung von Steuergerät und Signalgebern,
· Erneuerung von Steuergerätesockel und Steuerschrank,
· Lieferung und Verlegung von Steuerkabel und Fernmeldekabel,
· Lieferung von Masten und Auslegern sowie die Montage von Auslegern,
· Lieferung und betriebsfertige Montage der neuen signalanlagentechnischen Teile
(Steuergerät, Signalgeber, Detektoren etc.),
· Einbau von Einrichtungen zur Detektion von Fahrzeugen, Fußgängern und Sehbehinderten (Induktionsschleifen, Taster),
· Montage und betriebsfertige Übergabe des Gesamtsystems der Lichtsignalanlage einschl. Inbetriebnahme und Abnahme,
· Aufbau, Betrieb und Kontrolle von transportabler Lichtsignalanlage,
· Wartung und Störungsbeseitigung (Auftragserteilung zu einem späteren Zeitpunkt).
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 15 (ab Auftragsvergabe)

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1 Bezeichnung: Lichtsignalanlagen im Zuge der Westumgehung Pinneberg an 5 Knotenpunkten
1)Kurze Beschreibung
Westumgehung Pinneberg von Bau-km 1+790 bis Bau-km 4+700;
Lieferung und Bau von Lichtsignalanlagen an 5 Knotenpunkten:
Knotenpunkt 1: L106 / L103 / Westring (Ausbau der Einmündung in einen vierarmigen Knotenpunkt);
Knotenpunkt 2: Am Hafen / Westring (Einmündung im Neubau);
Knotenpunkt 3: L107 / Westring (Vierarmiger Knotenpunkt im Neubau);
Knotenpunkt 4: L76 / K21 / Westring (Ausbau der Einmündung in einen vierarmigen Knotenpunkt);
Knotenpunkt 5: L76 / BAB A23 West (Ausbau der vorhandenen Einmündung).
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45233120, 45316212, 34996100

3)Menge oder Umfang
4)Abweichung von der Vertragslaufzeit oder vom Beginn bzw. Ende des Auftrags
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Sicherheit für die Vertragserfüllung ist in Höhe von 5 v. H. der Auftragssumme zu leisten, sofern die Auftragssumme mindestens 250 000 EUR ohne Umsatzsteuer beträgt.
Die für Mängelansprüche zu leistende Sicherheit beträgt 3 v. H. der Auftragssumme einschließlich erteilter Nachträge.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Abschlagszahlungen und Schlusszahlung nach VOB/B und ZVB/E-StB.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnungbeantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftigbestätigt wurde,
ob sich das Unternehmen in der Liquidation befindet,
dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen,
dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte" Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: - des Umsatzes des Unternehmens in den letzten _____
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen
Unternehmen ausgeführten Aufträgen
- zur Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zuvergebenden Leistung vergleichbar sind.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
- Angabe der Zahl der in den letzten _____
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal; - die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Gültige Präqualifikationsnachweise (PQ VOB) für die unter Pkt. Mindeststandards genannten PQ-Leistungsbereiche. Sofern der Bieter/die
Bietergemeinschaft für einzelne der vorgenannten Leistungsbereiche nicht präqualifiziert ist, sind auf den jeweiligen Leistungsbereich bezogene Eigenerklärungen gem. Formblatt HVA B-StB
"Eigenerklärung Eignung" abzugeben und falls das Angebot in die engere Wahl kommt, auf gesondertes
Verlangen die darin genannten Unterlagen vorzulegen.
Dies gilt auch für den vorgesehenen Einsatz anderer Unternehmen.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
661214
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

Vorinformation

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2017/S 071-135628 vom 11.4.2017

IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 22.8.2017
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
28.8.2017 - 09:59
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 28.8.2017 - 10:00

Ort:

Rathaus Pinneberg, Zimmer 230.

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: ja
Weitere Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Bieter oder deren bevollmächtigte Person.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
VI.3)Zusätzliche Angaben
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig - Holstein
Düsternbroker Weg 94
24105 Kiel
Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 431988-4640
Fax: +49 431988-4702

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: Der Antrag(auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit Nr.
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs. 3 S. 1 Nr.4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
8.8.2017