Planung, Ausschreibung der Bauleistung und Bauüberwachung der Instandhaltung und Instandsetzung einer vorgespannten Stahlbetonbrücke über den Neckar (Vogelsangbrücke).

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Stadt Esslingen am Neckar
Ritterstraße 17
Esslingen am Neckar
73728
Deutschland
Kontaktstelle(n): Hitzler Ingenieure, Ehrenbreitsteiner Straße 28, 80993 München
Telefon: +49 892555950
E-Mail:
Fax: +49 8925559511
NUTS-Code: DE113

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.esslingen.de/

Adresse des Beschafferprofils: http://www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Hitzler Ingenieure
Ehrenbreitsteiner Straße 28
München
80993
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.hitzler-ingenieure.de

Adresse des Beschafferprofils: http://www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Hitzler Ingenieure
Ehrenbreitsteiner Straße 28
München
80993
Deutschland
E-Mail:
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.hitzler-ingenieure.de/

Adresse des Beschafferprofils: http://www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung, Ausschreibung der Bauleistung und Bauüberwachung der Instandhaltung und Instandsetzung einer vorgespannten Stahlbetonbrücke über den Neckar (Vogelsangbrücke).

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Vogelsangbrücke in Esslingen über den Neckar wurde in den Jahren 1969 bis 1973 errichtet. Zur Ausführung kam eine mehrfeldrige, einzellige Hohlkastenbrücke aus Stahlbeton/Spannbeton (Bauteile B1 und B2) bzw. einstegige Plattenbalken als Hohlquerschnitt (Bauteile C1 bis C4). Die Brücke besitzt eine Gesamtlänge von ca. 300 m (ohne seitliche Rampen), die Stützweiten betragen bis zu 60 m, die Fläche des Brückenüberbaus beträgt insgesamt ca. 8 900 m². Die Brücke wurde teilweise in Längs- und -Querrichtung vorgespannt. Teilweise wurde spannungsrisskorrosionsgefährdeter Spannstahl verwendet.

Die Kosten für die Umsetzung der o. g. Maßnahmen wurden in einer Machbarkeitsstudie, Stand Mai 2016, auf ca. 6 400 000 EUR (netto) geschätzt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322300
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE113
Hauptort der Ausführung:

Stadt Esslingen am Neckar.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bei den in den vergangenen Jahren durchgeführten Hauptprüfungen wurden zahlreiche Schäden festgestellt. Darüber hinaus ergaben weitergehende Untersuchungen, dass die Standsicherheit, die Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit beeinträchtigt ist, so dass eine umfassende Instandsetzung einschließlich Maßnahmen zur Verstärkung und der Installation eines Monitoringsystem dringend erforderlich ist. Für die Instandsetzung sind gemäß der Schadensuntersuchung in einer Machbarkeitsstudie folgende Maßnahmen erforderlich:

Unterbauten: Instandsetzung Betonschadstellen, Rissverpressungen am Widerlager, Stützenerneuerung durch Entwässerungsmängel;

Überbau: Instandsetzung Betonschadstellen, Einbau Fugenbänder, Rissverpressungen, Instandsetzungen von Querträgern;

Kragarme: Instandsetzung von Betonschadstellen, Rissverpressungen;

Lager: Erneuerung von Topflagern, Überarbeitung Korrosionsschutz;

Übergangskonstruktionen: vollständiger Ersatz;

Belag/Abdichtung: Deckschichterneuerung, Instandsetzung Betonschadstellen, Abdichtung Tropftüllen;

Kappen: vollständige Erneuerung;

Geländer: vollständige Erneuerung:

Entwässerung: Spülen, richten und ggf. Austausch der Bauwerksentwässerungseinrichtungen.

Für die Ertüchtigung und Überwachung sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Verstärkung der Bodenplatte durch Einbau einer Aufbetonschicht, Konstruktionsverstärkung durch den abschnittsweisen Einbau von CFK-Lamellen, abschnittsweiser Einbau von geeigneten Monitoringsystemen.

Übergeordnetes Planungsziel ist es die Brücke für eine Restnutzungsdauer von ca. 10 bis 15 Jahren (nach Durchführung der Baumaßnahmen) Instand zu setzten, zu ertüchtigen bzw. sicher überwachen zu können.

Die zu vergebene Dienstleistung umfasst das Leistungsbild der Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI und der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß §§ 49 ff. HOAI sowie weitere besondere Leistungen für die Planung und die Umsetzung (Bau) der Maßnahmen zur Instandsetzung/Instandhaltung sowie die Maßnahmen zur Verstärkung und Überwachung der Brückenkonstruktion der Vogelsangbrücke.

Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt.

Zunächst werden für die Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung) gemäß § 43 und § 51 HOAI beauftragt.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. Gesamtbeauftragung besteht nicht.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 08/01/2018
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise gemäß Ziffer III.1.1) bis III.1.3) anhand objektiver Kriterien.

Die detaillierte Bewertungsmatrix mit Angabe über die Verteilung der Punkte und Gewichtung der einzelnen Eignungskriterien ist den Bewerbungsunterlagen beigefügt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

- Leistungsphasen 4-9 gemäß § 43 HOAI (ebenfalls stufenweise abzurufen),

- Leistungsphasen 4-6 gemäß § 51 HOAI (ebenfalls stufenweise abzurufen),

- Örtliche Bauüberwachung,

- ggf. weitere besondere Leistungen gem. Anlage 12 und 14 HOAI.

Die Beauftragung weiterer Leistungen bzw. Stufen besteht als Option ohne Anspruch darauf.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1.) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV).

2.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB.

3.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG.

4.) Erklärung zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.

5.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.

6.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1.) Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einem durchschnitlichen Umsatz ≥ 1 000 000 EUR/a erzielt. - (Wichtung 5 %).

2.) Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV ). Die maximale Punktzahl wird bei einer durchschnittlichen Gesamtmitarbeiterzahl ≥ 10 Personen erzielt. - (Wichtung 5 %).

3.) Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1.) Darstellung von maximal 3 abgeschlossene Referenzprojekte für die ausgeschriebene Leistung (Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 2012 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). - (Wichtung 45 %)

Referenzprojekte die vor 2012 bzw. noch nicht in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Maßgeblich für die Bewertung ist der Inbetriebnahmezeitpunkt.

Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:

- Bei dem referenzgebenden Auftraggeber handelt es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S d. § 99 GWB,

- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Brückenbaumaßnahme,

- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierung, Instandhaltung bzw. Instandsetzung,

- das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Größenordnung vergleichbar (Gesamtkosten (Kgr. 300+400) ≥ 5 000 000 EUR netto),

- durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 43 HOAI) erbracht.

Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:

- Projektgegenstand (= kurze, jedoch aussagekräftige Projektdarstellung),

- Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

- Leistungszeit,

- Gesamtprojektkosten (Kgr. 300+400, DIN 276) netto,

- erbrachte Leistungsphasen.

Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3), 1.) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.

2.) Darstellung von maximal 3 abgeschlossene Referenzprojekte für die ausgeschriebene Leistung (Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 2012 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). - (Wichtung 45 %)

Referenzprojekte die vor 2012 bzw. noch nicht in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Maßgeblich für die Bewertung ist der Inbetriebnahmezeitpunkt.

Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:

- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierungsmaßnahme eines Ingenieurbauwerkes,

- das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Größenordnung vergleichbar (Gesamtkosten (Kgr. 300+400) ≥ 5 000 000 EUR netto),

- durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-6 (gem. § 51 HOAI) erbracht.

Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:

- Projektgegenstand (= kurze, jedoch aussagekräftige Projektdarstellung),

- Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

- Leistungszeit,

- Gesamtprojektkosten (Kgr. 300+400, DIN 276) netto,

- erbrachte Leistungsphasen.

Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3), 2.) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.

3.) Benennung der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen.

4.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:

Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.

Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.

Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 21/08/2017
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bewerber-/ Bietergemeinschaften sind auswdrücklich zugelassen.

Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.

Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.

Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen.

Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Unterlagen stehen unter http://www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind per E-Mail an bis spätestens 8 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetadresse http://www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der oben genannten Internetseite zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der oben genannten Internetseite informiert. Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der Homepage unter www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe

Den Bewerbern, die sich freiwillig registrieren, werden die verbindliche Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen per E-Mail zugesandt.

Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. "Schnellhefter" oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. "Leitz-Ordner", fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.

Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.

Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen. Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o. ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem veschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichnen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.

Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstraße 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721926-0
E-Mail:
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse:www.rp-karlsruhe.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).

Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstraße 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721926-0
E-Mail:
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse:www.rp-karlsruhe.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21/07/2017