Gymnasium Rangsdorf - Erweiterungsbau. Referenznummer der Bekanntmachung: P-006-217011-17

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Landkreis Teltow-Fläming
Am Nuthefließ 2
Luckenwalde
14943
Deutschland
Kontaktstelle(n): Hauptamt, SG Gebäude- und Liegenschaftsmanagement,
Telefon: +49 3371-6081109
E-Mail:
Fax: +49 3371-6089180
NUTS-Code: DE4

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.teltow-flaeming.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP9Y52Y8HK%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gymnasium Rangsdorf - Erweiterungsbau.

Referenznummer der Bekanntmachung: P-006-217011-17
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber beabsichtigt in gestufter Beauftragung die Beschaffung von folgenden Architekten- und Ingenieursleistungen für die Errichtung eines Schulerweiterungsbaues:

Objektplanungsleistungen der Leistungsphasen 3 - 9.

Freianlagenplanung der Leistungsphasen 1 - 9.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE4
Hauptort der Ausführung:

Fontane-Gymnasium; Fontaneweg 24; 15834 Rangsdorf.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Landkreis Teltow-Fläming beabsichtigt, im Rahmen einer KInvFG-Förderung durch die ILB das o. g. Schulhaus zur Erweiterung der Raumkapazitäten durch einen Anbau zu ergänzen, den Bestand barrierefrei zu erschließen und die Freianlagen an die baulichen Veränderungen anzupassen.

Das Fontane-Gymnasium wird als 4-zügiges Gymnasium geführt. Die Unterrichtsflächen genügen den aktuellen Anforderungen nicht mehr und müssen um ca. 1 200 m2 Unterrichtsfläche ergänzt werden, zzgl. Verkehrs- und Konstruktionsflächen. Es ist vorgesehen, das Schulhaus durch einen mehrgeschossigen, nichtunterkellerten Anbau zu erweitern. Im Bereich des Anbaus gibt es einen Gelände-Höhenversatz. Hier soll, sofern wirtschaftlich umsetzbar, der Neubau das Gelände überkragen und der Hohlraum unter dem Gebäude als Stellfläche für Fahrräder hergerichtet werden.

Das bestehende Schulhaus vom DDR-Schulbautyp "Erfurt" wurde Anfang der 1980er Jahre in Stahlbeton-Fertigteil-Bauweise mit Flachdächern errichtet. Es besteht aus mehreren Gebäudeteilen:

- einem 4-geschossigen Gebäudeteil mit Installationskeller,

- einem 3-geschossigen vollunterkellerten Gebäudeteil,

- einem 3-geschossigen Verbinderbau mit Installationskeller.

Das Schulhaus ist nicht barrierefrei.

Mit Errichtung des Anbaus soll mittels eines mehrgeschossigen Verbinderbaus auch der Bestand barrierefrei erschlossen werden.

Im Anbau sind mehrere Fachunterrichtsräume mit Vorbereitungsräumen, eine Schulaula, ein Schülercafé, Sanitäranlagen und der Personenaufzug vorgesehen.

Dem Auftraggeber liegt bereits ein Vorentwurf zum geplanten Anbau vor, der die Basis für die weitere Planung darstellt.

Während der Bauausführung bleibt das bestehende Schulhaus vollumfänglich in Nutzung. Der Schulbetrieb darf in dieser Zeit nicht unzumutbar beeinträchtigt werden, was in allen Planungs- und Bauausführungsleistungen zu berücksichtigen ist.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 27/11/2017
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der 1. Stufe prüft der Auftraggeber die Erfüllung der unter Ziffer 7.1 der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb (siehe Beschaffungsunterlagen) aufgestellten Mindeststandards hinsichtlich der Eignung der Bewerber. In der 2. Stufe bestimmt der Auftraggeber unter den Bewerbern, die die Mindeststandards bzgl. der gestellten Eignungskriterien erfüllen diejenigen, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Dazu bewertet der Auftraggeber den von den Bewerbern erreichten Erfüllungsgrad in den einzelnen Kriterien. Die Bewertung erfolgt anhand einer Punkteskala von 1 bis 3 Punkten (siehe hierzu Ziffer 7.2 der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb). Folgende Kriterien mit folgende Wichtungen werden dabei bewertet:

1. Kriterium: Gesamtumsatz (Wichtung: 15).

Jährlicher Gesamtumsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, im gesamten Tätigkeitsbereich des Bewerbers.

2. Kriterium: Umsatz des Bewerbers im Tätigkeitsbereich des hiesigen Auftrags (Wichtung: 15).

Jährlicher Umsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem Tätigkeitsbereich des hiesigen Auftrags.

3. Kriterium: Angaben zu den technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Wichtung 13)

Berufserfahrung der/des mit der Erstellung der Planung im Rahmen der Objektplanung Gebäude voraussichtlich betrauten Mitarbeiter/s.

4. Kriterium: Angaben zu den technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Wichtung 5).

Berufserfahrung der/des mit der Vorbereitung und Durchführung von Vergaben im Rahmen der Umsetzung der Objektplanung für Gebäude voraussichtlich betrauten Mitarbeiter/s.

5. Kriterium: Angaben zu den technischen Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Wichtung 12).

Berufserfahrung der/des mit der Bauüberwachung im Rahmen der Umsetzung der Objektplanung für das Gebäude voraussichtlich betrauten Mitarbeiter/s.

6. Kriterium: Referenzen Objektplanung (Wichtung 15).

Ausführung von vergleichbaren Objektplanungsleistungen der Leistungsphasen 3-5 nach § 34 HOAI für Bildungseinrichtungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Von der Vergleichbarkeit der Planungsleistungen kann nur ab einer Fläche von 1 200 m2 BGF und einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad der Planungsanforderungen ausgegangen werden.

7. Kriterium: Referenzen Objektplanung (Wichtung 10).

Ausführung von vergleichbaren Bauüberwachungsleistungen der Leistungsphase 8 nach § 34 HOAI für Bildungseinrichtungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Von der Vergleichbarkeit der Bauüberwachungsleistungen kann nur ab einer Fläche von 1 200 m2 BGF und einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad der Bauüberwachung ausgegangen werden.

8. Kriterium: Durchschnittliche Mitarbeiterzahl (Wichtung 10).

Durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahl des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

9. Kriterium: Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung (Wichtung 5).

Der Bewerber verfügt über eine CAD-, AVA- und Terminplanungssoftware.

Die obige Darstellung enthält lediglich eine kurze Übersicht. Die Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb in den Beschaffungsunterlagen enthält eine vollständige und detaillierte Übersicht der maßgeblichen Kriterien, ihrer Wichtung und der konkreten Vorgaben für die jeweiligen Punktebereiche von 1 bis 3 Punkten.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Beabsichtigte gestufte Beauftragung.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Maßnahme wird gefördert über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG). Fördermittelgeber ist die Investitionslandesbank Brandenburg (ILB).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

- Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufsregister am Sitz bzw. Wohnsitz des Bewerbers. Bewerber, die eingetragen sind im Handelsregister geben an unter welcher Nummer ihre Eintragung und bei welchem Amtsgereicht ihre Eintragung geführt wird. Bewerber, die nicht zur Eintragung verpflichtet sind spezifizieren ihren Status.

Die Bewerber bestätigen, dass der jeweils angegebene Eintragungsstand ihren aktuellen Status entspricht.

- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB und § 124 GWB.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Erklärung zum finanziellen Gesamtumsatz des Bewerbers in allen Tätigkeitsbereichen und dem Umsatz im Tätigkeitsbereich des hiesigen Auftrages in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

- Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden sowie Sach- und Vermögensschäden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestumsatz im gesamten Tätigkeitsbereichen des Bewerbers und im Tätigkeitsbereich des hiesigen Auftrages von jeweils 200 000 EUR.

Mindesthöhe der Berufshaftpflichtversicherung:

- 1 500 000 EUR für Personenschäden,

- 300 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden,

- Die Gesamtleistung der Versicherung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss jeweils das Dreifache dieser Deckungssummen betragen. Die Versicherung muss bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem EU-Mitgliedsstaat oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, zugelassen ist, abgeschlossen werden und für die Dauer der Vertragslaufzeit des zu vergebenden Vertrages bestehen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Angabe von Referenzen über in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren ausgeführte Objektplanungsleistungen der Leistungsphase 3-5 nach § 34 HOAI für Bildungseinrichtungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Von der Vergleichbarkeit der Planungsleistungen kann nur ab einer Fläche von 1 200 m2 BGF und einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad der Planungsanforderungen ausgegangen werden (maximal 1 DIN-A 4- Seite je Referenz).

- Präsentationsmappe zur Unternehmensvorstellung mit Angaben zum Leistungsspektrum des Bewerbers.

- Angaben der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte.

- Darstellung der Ausstattung, der Geräte und der technischer Ausrüstung, über die der Bewerber zur Ausführung des Auftrags verfügt unter Angabe der genutzten Software.

- Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen.

- Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Der Bewerber muss mindestens 2 vergleichbare Objektplanungsleistungen der Leistungsphasen 3-5 nach § 34 HOAI für Bildungseinrichtungen erbracht haben.

- Der Bewerber muss mindestens 2 vergleichbare Bauüberwachungsleistungen der Leistungsphase 8 nach § 34 HOAI für Bildungseinrichtungen erbracht haben.

- Der Bewerber muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich über mindestens 3 Mitarbeiter verfügt haben.

- Der Bewerber verfügt über eine CAD-, AVA- und eine Terminplanungssoftware. Bezüglich der jeweiligen Softwarearten verfügt der Bewerber jeweils über mindestens 3 Stationen.

- Der/Die mit der Erstellung der Planung im Rahmen der Objektplanung für das Gebäude betraute/n Mitarbeiter muss/müssen eine Berufserfahrung von mindestens 3 Berufsjahren in Bezug auf solche Leistungen aufweisen.

- Der/Die mit der Vorbereitung und Durchführung von Vergaben im Rahmen der Umsetzung der Objektplanung für das Gebäude voraussichtlich betraute/n Mitarbeiter muss/müssen eine Berufserfahrung von mindestens 3 Berufsjahren in Bezug auf solche Leistungen aufweisen.

- Der/Die mit der Bauüberwachung im Rahmen der Umsetzung der Objektplanung für das Gebäude voraussichtlich betrauten Mitarbeiter muss/müssen eine Berufserfahrung von mindestens 3 Berufsjahren in Bezug auf solche Leistungen aufweisen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraums vorbehalten: Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" und/oder "Ingenieur" berechtigt sind. Ist/sind in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung(en) gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur bzw. Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.

Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1 und 2 VgV.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden sowie 300 000 EUR für Sach- und Vermögenswerte, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Dreifache dieser Deckungssumme betragen muss, bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/07/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die Formblätter sind auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg abrufbar.

2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet. Davon unbenommen ist der Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für jedes Mitglied einer Bewerbungsgemeinschaft zu führen.

3. Beabsichtigt der Bewerber, Teile der Leistung von Unterauftragnehmern ausführen zu lassen, so muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seinem Angebot benennen. Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen, dass diese Unterauftragnehmer geeignet sind. Zu diesem Zeitpunkt hat er der Vergabestelle auch den Namen, den gesetzlichen Vertreter sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen anzugeben und entsprechende Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen. Der Bewerber hat Unterauftragnehmer, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen oder die das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllen, innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu ersetzen.

4. Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische und beruflichen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen (Eignungsleihe) zu bedienen, so muss er die dafür vorgesehenen Kapazitäten in seinem Antrag benennen. Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen und diese Unternehmen geeignet sind. Zu diesem Zeitpunkt hat er der Vergabestelle auch den Namen, den gesetzlichen Vertreter sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen anzugeben und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser anderen Unternehmen vorzulegen.

Nimmt der Bewerber in Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der "Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen" abzugeben.

5. Teilnahmeanträge sind in Papierform in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift "Gymnasium Rangsdorf - Erweiterungsbau- Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist." gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle einzureichen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmeanträge im Original unterzeichnet sein müssen.

6. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angegebenen Frist nachzuholen.

7. Auskünfte zum Verfahren sind spätestens bis zum 10.7.2017 um 12:00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg einzustellen oder direkt an die benannte Kontaktstelle zu richten. Die Übersicht zu Bieterfragen und den entsprechenden Antworten ist lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg einzusehen.

8. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird.

9.Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.

Bekanntmachungs-ID: CXP9Y52Y8HK.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +049 331-866-1610
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Nichtabhilfemitteilung. Es gelten insbesondere die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):

§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht

(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert,dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte.

§ 160 Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach §134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber

gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1

Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +049 331-866-1610
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/06/2017